Leistung messen

von Reenman, 19.10.04.

  1. Reenman

    Reenman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.04   #1
    Hi,
    wir haben Selbstgebaute Lautsprecher gekauft, wissen aber nicht die genaue Leistung der Boxen. Sprich wir wollen sie jetzt mal messen.
    Geht das mit einem normalen Messgerät? Kann mir jemand erklären wie man die Leistung misst? Es sollte die Dauerbelastbarkeit sein die die Boxen vertragen...Also so ganz unerfahren bin ich nicht, hatte mal Elektrotechnik :) Aber ne Anleitung wäre noch beserl.
     
  2. Coolcat

    Coolcat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.04   #2
    Hallo Reenman.
    Also, Leistungen von Lautsprechern kann man NICHT messen, das ist nicht möglich, da diese nur Leistung aufnehmen, aber keine abgeben. Das einzige , was du messen könntest, wäre der Frequenzgang und der Schalldruck, den die Lautsprecher abgeben.
     
  3. Reenman

    Reenman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.04   #3
    Kann man denn die Belastbarkeit messen? Wenn ich Boxen Kaufe steht da ja auch immer Dauerbelastbarkeit= XYZ Watt. Woher weis man denn diese Belastbarkeit?
     
  4. Witchcraft

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    Erstellt: 20.10.04   #4
    Schraub' deine Boxen mal auf und schau mal nach was dort für Lautsprecher eingebaut sind. Hersteller, genauer Typ, Durchmesser etc. Anhand dieser Daten sollte eine Antwort auf deine Frage möglich sein.
    Selber messen ist kaum möglich, das erfordert schon ein enormes Equipment und mehrere deiner Boxen, da diese im Labor mit immer höhreren Leistungen angefahren werden bis sie sich verabschieden.
     
  5. FranceArno

    FranceArno Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 20.10.04   #5
    Wenns denn eine Selbstbaubox ist, dann sollte man natürlich auch einen Blick auf die Weiche werfen. Da wird gerne dran gespart und was nutzen Hochleistungslautsprecher, wenn die Weiche vorher die Grätsche macht.
    Ist allerdings nicht ganz so einfach, die Belastbarkeit der Weiche zu bestimmen.

    Vielleicht probierst Du es so: Einfach eine dicke Endstufe an die Boxen anschliessen, ein Musiksignal rein und langsam lauter drehen. Und dann einfach an dem Punkt, wo die Boxen durchbrennen, eine Markierung an den Lautstärkeregler machen :rolleyes: - fertig. Tschulligung, das ist ein böser Vorschlag.

    Vielleicht passt Dir aber die Anregung von Witchcraft besser. Und wenn Du uns dann noch verrätst, wofür Du die Boxen einsetzen willst, dann kann man eine grobe Aussage über die Wahl des Verstärkers machen.
     
  6. Reenman

    Reenman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.04   #6
    Hehe, die Endstufe habe ich ja schon(2x500W) deswegen will ich ja wissen ob die boxen passen ;)
     
  7. Coolcat

    Coolcat Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.04   #7
    Damit bekommst du die Boxen garantiert kaputt ! :) :) :)

    Nein , der Vorschlag von Witchcraft ist ok, das mach mal, aufschrauben, reinschauen und dann vielleicht sogar abwürgen bis zum geht nicht mehr, wenn da billige Systeme drin sind.
     
  8. Reenman

    Reenman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.04   #8
    Sachtma? Hallo?
    Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich will nicht nur einmal wissen wieviel die Lautsprecher abkönnen sondern ob sie für die Endstufe geeignet sind, also ich wollte sie danach schon noch weiterbenutzen, ohne durchgebrannten Teile zu ersetzen :cool:
     
  9. Witchcraft

    Witchcraft Ex-Mod Ex-Moderator

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    Erstellt: 21.10.04   #9
    Deshalb habe ich dir ja den Vorschlag gemacht, mal in die Box reinzuschauen um festzustellen welche Lautsprecher eingebaut sind.
     
  10. Reenman

    Reenman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.04   #10
    Werde ich am WE auch mal machen, dass bezog sich jetzt Hauptsächlich auf Coolcats Aussage: "dann vielleicht sogar abwürgen bis zum geht nicht mehr, wenn da billige Systeme drin sind." :D
     
  11. Coolcat

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    Erstellt: 21.10.04   #11
    Zu dem Abwürgen meinte ich , das du dann spucken mußt, wenn da billige Systeme in der Box sind, nix anderes meinte ich damit. :) :) :)
     
  12. Sound-Klinik

    Sound-Klinik Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.04   #12
    ... die Belastbarkeit eines Lautsprechers kann man auch messen, ohne ihn zu zerstören. :)
    Man unterscheidet dabei die mechanische und elektrische (und damit thermische - wg. Erwärmung ...) Belastbarkeit.

    Die mechanische Belastbarkeit hängt von der Art des Gehäuses (Schallführung ...) ab und kann entweder "grob" anhand der maximalen Auslenkung oder (genau ...) durch Messung der Klirranteile bei stetiger Erhöhung der Eingangsleistung bestimmt werden.

    Die elektrische Belastbarkeit wird anhand der Erhöhung der Schwingspulentemperatur bestimmt. Da es unpraktisch ist, mit einem Thermofühler zu messen, benutzt man hierzu einen Trick:

    Der Lautsprecher muß länger Zeit in einem Raum liegen, damit die Anfangstemperatur bekannt ist. Man mißt dann den Gleichstromwiderstand und den Scheinwiderstand Z (ggf. auch die Induktivität bestimmen, da Z frequenzabhängig ist - und aufpassen: ggf. wirkt sich auch der Einbau auf die Impedanz aus ...).

    Wenn dem Lautsprecher Leistung zugeführt wird, steigt bei Erwärmung der Schwingspule Z an - aus dem Anstieg von Z kann der Momentanwert vom Gleichstromwiderstand errechnet werden (... die Induktivität bleibt weitgehend konstant).
    Der Schwingspulendraht wird entweder aus Kupfer ... oder aus Aluminium ... sein - mit den entsprechenden Temperaturkoeffizienten kann man den Temperaturanstieg (im Vergleich zur "Starttemperatur") recht präzise bestimmen (durch gleichzeitiges Messen der anliegenden Spannung UND des durch die Schwingspule fließenden Stroms !!!).
    Bei "Endtemperaturen" um 180°C sollte man - bei unbekannten Chassis - die Messung abschließen, weil (nicht nur ...) einige Kleber dann Probleme machen können.

    Als Signale eignen sich Sinussignale (dann geht es auch mit "normalen" Multimetern) oder Rauschen (dann aber nur mit Echteffektiv-Messgeräten).

    Viele Grüsse
     
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