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Leistungsschutzrechte - wie viel Prozent/welches Honorar nehmt ihr als Producer?

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andrewshepherd

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Hey zusammen,
Ich Produziere zwar schon länger aber fange jetzt erst so langsam an als "Dienstleister" zu produzieren/Erfahrungen zu sammeln und mir stellen sich ein paar Fragen zu folgenden Szenarien zur Aufteilung der Master Rights bzw. ggf. Honorar.
Es geht darum Wenn ihr mit einem Artist arbeitet und ihr macht die komplette Produktion eines Songs, spielt alle Instrumente ein, programmiert den Beat, bearbeitet seine vocals etc.:

A) ihr produziert nur, ohne Budget (um euch ein Honorar auszahlen lassen zu können)

B) ihr produziert und es gibt budget

C) ihr produziert UND Mixed und mastered, ohne Budget

D) ihr produziert UND Mixed und mastered und es gibt Budget

Wie viel Prozent Leistungsschutzrechte sind fair für euch als Producer in diesen unterschiedlichen Szenarien?
Was würdet ihr als Honorar verlangen, sofern es Budget gibt? Ich rede eher von einer Indie Produktion wo es kein Label gibt sondern der Artist aus eigener Tasche zahlen würde/müsste.
Was ist mit dem Option des recoupements, macht ihr davon Gebrauch?

Hoffe ich habe es nicht allzu kompliziert beschrieben. Aber mich würden eure Erfahrungen/Handhabe sehr interessieren um für mich ein besseres Standing bei so Vereinbarungen zu haben. Wann ist auch der Punkt wo ihr das ansprecht, wenn es der Artist nicht von sich aus tut?

Vielen Dank 🙏🏻
 

Im ki-zeitalter wird der Produzent für gewöhnlich mit einem einfach, aber liebevoll belegten Käsebrötchen bezahlt.
 
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Im KI-Zeitalter stellt man solche Frage der KI, um vernünftige Wegweisungen zu erhalten (Google - KI-Modus).
Persönlich verstehe ich nicht, an welcher Stelle der Kette du welche Wertschöpfung erbringst. Wenn man früher ein Tonstudio mit einer konkreten Aufgabe beauftragte, hat man dazu einen schriftlichen Vertrag geschlossen und die Rechnung bezahlt, wenn die Leistung erbracht war.
Auch heute noch arbeiten Tonstudios, z.B. fürs Fernsehen usw. usw.
Man kann aber auch einem Bekannten 100€ in die Hand drücken, damit er 4 Stunden an einem Gitarrensoli arbeitet und dir die Audiodateien überlässt.
 
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  • #4
Ich habe die Frage der KI bereits gestellt (Antwort war zwischen 25 und 80 Prozent) und würde das gerne mit Erfahrungen aus dem analogen Leben von echten Menschen/Producern abgleichen und mich bei der Erstellung eines Splitsheets nicht nur auf KI wollen.

Wieso hat es keinen Wert für dich, wenn ich ein komplettes Instrumental komponiere und produziere, auf Basis dessen der Artist Melodie und Text erfindet?
Die Wertschöpfung entsteht außerdem in dem Moment, wo sich der Artist bewusst dazu entscheidet mit einer Person statt Maschine zu arbeiten und im selben Raum zu sein , die wiederum das Beste aus der Performance des Artist rausholen kann durch Feedback etc. Gibt zb ja auch noch Menschen die mit einer echten Band zusammenspielen möchten, statt ihre Gitarrensoli zu einem KI generierten Backingtrack zu spielen.

Hatte auch geschrieben, dass meine Frage sich eher im Low Budget/Indie/Selfmade Bereich abspielt. Da bringt mir der Fernsehstudio Vergleich leider nichts.

Im Bezug auf Streaming zum Beispiel (unabhängig davon ob da was bei rausspringt oder nicht, bitte keine neue Diskussion aufmachen) kann man ja bei manchem Distributoren einstellen wer wie viel Prozent der Tantiemen ausgezahlt bekommt. Und wenn wenig Budget da ist um den Produzenten direkt zu entlohnen wäre ja eine Möglichkeit ihm dort mehr Prozente zu geben. Müssen natürlich beide Seiten überlegen ob ihnen es das Risiko wert ist.
KI sagt, wer die Produktion finanziell übernimmt (wäre normalerweise ein Label, gibt es aber in meinem Fall nicht) bekommt auch den Großteil der Leistungsschutzrechte. Verwechselst du das das vielleicht mit Urheberrechten?
 
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Ahm. Du schreibst hier jetzt von "komponieren". ... in deinen 4 zur Diskussion gestellten Fällen kommt das Komponieren aber nicht vor!!

... ansonsten, bei jedem der 4 Fälle ist meine Antwort 0 %:

Wenn das Budget 0 EUR beträgt, fällt das für mich unter Liebhaberei, es gibt also keine Gewinnerzielungsabsicht.

Wenn es hingegen ein Budget gibt, dann wird für die zu erbringenden Leistungen auch ein Honorar vereinbart. Und mit dem Honorar sehe ich deine Leistung dann auch vergütet. Anm.: Dabei unterstelle ich, so wie du die Fragen nämlich gestellt hast, dass du nicht der bist, der das Budget aufgestellt hat beziehungsweise auch nicht du das Finanzierungsrisiko trägst. Und damit bist du per Definition auch nicht mehr Produzent...
 
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