Leslie 122

von Roadrunner, 11.10.05.

  1. Roadrunner

    Roadrunner Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.05   #1
    Hi Lesliefreaks,
    hat jemand mal den direkten Vergleich hören können zwischen altem 122er Leslie und neuem, von Hammond angebotenem 122 XB?
    Klingt das Original besser? Leider sind die Dinger halt sehr schwer zu bekommen.
     
  2. hattrick

    hattrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.05   #2
    Hi Roadrunner

    Ein Kollege von mir hat ein 122er XB. Ich habs erst bei einem seiner Konzerte gehört. Es hat mich nicht extrem vom Sockel gehauen. Er selber ist auch nicht restlos überzeugt. Die Basstrommel ist beim XB anscheinden aus Styropor, was nicht bei allen (Puristen) auf Gegenliebe stösst. Vorteil ist natürlich der 11-Pin Anschluss, wenn du so was an deiner Orgel hast. Zudem ist das XB schweineteuer (in der Schweiz Fr. 5490.-- entspricht mehr als 3400 Euronen). Ich würde ein altes auf jeden Fall vorziehen.

    Alte 122er sind nicht soooo schwer zu bekommen. Zum Beispiel beim viel diskutieren Tone-Wheelmaker http://www.tone-wheelmaker.de/new/view_product.php?ID=604 .
    Bei uns in der Schweiz sind auch einige zu verkaufen, auch so ab 2000 Euronen. Brauchst natürlich noch den Preamp dazu...
    Gruss
    Hattrick
     
  3. Orgelmensch

    Orgelmensch Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.05   #3
    @Hattrick

    Kennst du die Cheese and Chocolate Company???
    Da würde ich gerne mal einkaufen gehen...
     
  4. hattrick

    hattrick Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.05   #4
    Kenn ich nur vom Hören-Sagen und vom Internet. Die haben in der "Szene" nicht den besten Ruf..... Kenne dafür 2 andere Läden (einer in Zürich und einer in Thun), welche "nur" mit Hammonds und Leslies handeln. Mann oh Mann!!! Haufenweise B3s, 122er, 147er, 251er :great: :great: :great:

    Gruss
    Hattrick
     
  5. Roadrunner

    Roadrunner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.10.05   #5
    Danke Hattrick, für Deine Einschätzung,
    ich würde das Leslie gerne an meine XK3 (11pin) anschließen. Welches Original-Leslie würdet Ihr denn empfehlen, wenn das "new 122xb nicht in Frage kommt, eher ein 122er oder 147er? Welcher Pre-Amp wäre zu ergattern, ich habe gelesen, daß einige ein Reussenzehn "Organ and Groove" dazu nutzen?
     
  6. mnutzer

    mnutzer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.10.05   #6
    @Welche Art von Musik willst Du denn durch das 122er schicken?
    Also, wer den Unterschied zwischen Holz- und Styroportrommel hören kann, sollte auch gleich zu einer echten super eingestellten B-3 greifen, da er mit Clones - auch denen von Hammond - niemals glücklich werden kann.

    Fahr mal zu Hammond Deutschland, da kannst Du Leslies aus mehreren Jahzehnten vergleichen und auch verschiedene Hammonds und Clones anschließen.

    Allerdings sollen die ersten XB-122 deshalb etwas schlechter klingen, weil Basstrommel und Hochtonhorn in derselben Richtung routieren, statt gegenläufig den Klang zu verwirbeln.

    Es gab Anleitungen, wie dieser Fehler - den übrigens auch alle Echolette und Dynachord-Nachbauten haben - leicht zu beheben sei. Danach sollen auch diese XB-122er besser geklungen haben.

    Ich denke, es kommt mehr auf eine gute Abstimmung aller Komponenten an, als auf die Reduzierung auf Holz oder Styropor. Da könnte der Unterschied zwischen Röhren- oder Transistorverstärker sehr viel entscheidender sein.
     
  7. Manned

    Manned Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.05   #7
    Ich spiele die XK-3 über ein umgebautes 147er - allerdings im Studio und nicht auf der Bühne.
    Der Line-Output der XK-3 ist so hoch, dass man sie am 147er ohne Preamp betreiben kann. Allerdings schafft man es ohne Vorverstärkung nicht, das 147er in die Sättigung zu bringen. Dies gelingt aber bestens, wenn man den Reußenzehn Organ & Groove als Vorverstärker einsetzt. Dieses Teil in Verbindung mit dem hohen Output der XK-3 läßt dann nahezu alle Träume wahr werden: Röhrenverzerrung auch bei kleinen Lautstärken, glasklaren Sound mit richtig Dampf und natürlich jede denkbare Zerr-Kombination aus der Röhrenvorstufe des Reussenzehn und der Röhrenendstufe des 147ers.
    Inwieweit das auch beim 122er Leslie möglich ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Ich denke aber, dass aufgrund des symmetrierten, auf Hammond-Level spezifizierten Eingangs der 122er eine Ansteuerung nicht ganz so einfach möglich ist.

    In jedem Falle mußt Du natürlich dafür sorgen, dass Du die Motoren steuern (Slow/Fast/Stop) kannst. Über die XK-3 interne Lesliesteuerung ist das nicht möglich. Du brauchst dazu entweder einen passenden Leslie-Preamp, oder ein bischen Umbauarbeit am Leslie. Auf http://www.captain-foldback.com/ findest Du die entsprechenden Schaltbilder. Achtung ! die Lesliemotoren werden mit hoher Wechselspannung betrieben - bitte die nötige Vorsicht walten lassen !

    Manne
     
  8. m-brose

    m-brose Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.10.05   #8
    Hallo!

    Hab selber mal ganz kurz ein 122XB gehabt...
    Klanglich ist das Teil absolut in Ordnung, habe es an einer XK-2 angetestet.
    Ich wage auch zu bezweifeln, das jemand hören kann, dass es eine Styropor- und keine Holztrommel hat. Was mich an dem Ding stört ist die Verarbeitung:

    Vorne hui, hinten pfui! Von vorne sieht das Teil super aus, aber wenn man mal die Rückseite und das Innenleben betrachtet....
    Das hat natürlich mit dem Klang nichts zu tun, aber jedenfalls schlossen hinten die Holzteile nicht bündig ab, die Styroportrommel hatte vom Spritzguss (oder wie immer die Teile hergestellt werden) einen dermaßen großen Grat, dass ich mich schämen würde, sowas zu verkaufen...

    Wie gesagt, klanglich ist das Teil vollkommen in Ordnung, für mich stimmt allerdings das Preis/Leistungsverhältnis nicht. Alte Leslies wirken auf mich qualitativ hochwertig gebaut, das 122XB wirkte auf mich irgendwie billig und das sollte es bei dem Preis (3.777 EUR bei musicstore Köln, weiss nicht, ob noch aktuell) nun wirklich nicht...

    Man findet diese Dinger selten gebraucht, und wenn dann immer noch zu keinem vernünftigen Preis.

    Persönlich würde ich Dir ein 147er empfehlen, ist mit Sicherheit günstiger zu bekommen, als ein gebrauchtes 122 XB und wegen des asymmetrischen Eingangs einfacher anzuschliessen. Du brauchst halt nen combo preamp dafür, die gibt's immer mal wieder bei Ebay oder auch bei Musik Bertram in Freiburg.
    Ich weiss nicht, ob Musik Bertram auch combo preamps für 122er Leslies anbietet, musst halt da mal am besten telefonisch nachfragen, deren Internetseiten geben nicht viel her.

    Übrigens haben anscheinend sowohl Thomann als auch Music Store Köln das 122 XB nicht mehr im Programm - offenbar verkauft sich das Teil alles andere als gut - aber wen wundert's bei dem Preis :screwy:

    Na, das war mein Senf dazu - vielleicht hat's Dir ja in Deiner Entscheidung geholfen.

    Schönen Gruß Martin
     
  9. skymaster

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    Erstellt: 17.10.05   #9
    Wie sieht das eigentlich mit dem Teil aus? Damit müsste es doch gehen, oder verstehe ich da was falsch?

    skymaster
     
  10. Manned

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    Erstellt: 17.10.05   #10
    ...sicher nicht ! allerdings ist dieser Konverter auch nicht ganz billig ! Aber Du hättest damit natürlich den Vorteil, das Leslie direkt über die XK-3 ansteuern zu können ! Sicher keine schlechte Alternative !

    Manne
     
  11. skymaster

    skymaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.05   #11
    Dann noch den Organ Preamp von Reussenzehn in den Insert und schon hat man alles was man braucht :great::great::great:
    * träum* :rolleyes:

    skymaster
     
  12. Roadrunner

    Roadrunner Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.05   #12
    Hi Skymaster,
    ich glaube, wenn Du den Organ Pre-Amp über den Insert anschließt, dann kannst Du übers Expressionpedal nicht den Grad der Sättigung mitsteuern.
    Ich denke man bräuchte den Organ+Groove am Output, vielleicht baut Herr Reussenzehn ja das Teil mal mit einem 11-pin Ein-und Ausgang; keine Ahnung ob das geht, aber man hätte den Vorteil, daß man das Leslie über die XK3 umschalten kann und könnte gleichzeitig übers Expressionpedal die Sättigung des Röhren-Preamps steuern? Liege ich da falsch? Wäre das nicht die optimale Lösung?
     
  13. skymaster

    skymaster Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.10.05   #13
    Da muß ich leider sagen: ich weiß es nicht :confused:
    Die Bedienungsanleitung ist ja nicht die Beste und es geht leider nicht daraus hervor, wo genau in der Signalkette das Expressionpedal hängt. Da man aber wählen kann, ob der Verzerrungsgrad des internen Tube Preamps vom Expressionpedal abhängig sein soll oder nicht, denke ich, daß das Pedal vor dem (internen) Preamp sitzt. Der Effects Loop kommt laut Schaubild aber danach, woraus ich schließe, daß es funktionieren könnte.
    Dann bräuchtest Du für ein original Leslie aber immer noch ein Connector Kit, z.Bsp. für das 147er eben den 1147. Die Steuersignale müsstest Du dann durchschleifen und nur das Audiosignal im Preamp bearbeiten.

    skymaster
     
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