Let's Rack - Kleine Plaudereien über Racks und MIDI

hab seit kurzem ein G-Major II und das Ding ist gewaltig für den Preis! Hatte zuerst Zweifel, ob sich das lohnt, weil ich das 1er schon habe... aber es hat sich gelohnt :)

Reine Neugier, ist der Unterschied denn so groß? Hatte das I auch mal und fand das Ding so schwach, dass es schnell wieder weg musste.
 
Also, ich finde es klanglich ein bisschen "transparenter", aber mir ging es hauptsächlich um den Harmionizer, den Tri-Chorus (von dem ich mehr mehr versprochen hatte) und dem Wah. Das Univibe macht tierisch laune, das hatte ich vorher nicht auf dem Schirm.

Für mich, der hauptsächlich Brot&Butter-Sounds nutzt, ist das GM2 echt gut.
 
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Ich teste grad mal wieder neu... Back to the 90s. Die Vorstufen sind schonmal gesetzt :D

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Das G-Major hat zwar kein Circular-Delay, aber da es hier eh nur mono läuft, kann man sich super mit dem DualDelay behelfen. Sau geil ... WENN man den Spät-80er/Früh-90er Luke-Sound gut findet, passt das echt wie Arsch auf Eimer!
 
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hmmm.... Wollte mir eigentich ein "richtiges" Vintage-Type" Rack zusammenbauen in das alles geschraubt wird, was so mehr oder weniger Sinn macht und schon rumsteht. Resterampe sozusagen.

NUR..... 12 HE sind schon echt grenzwertig, wenn man das man so vor sich sieht. Ob ich das vom Wohnzimmer noch alleine ins Musikzimmer im 1. Stock getragen bekomme. Und ob Madamme mir gestattet, so ein Rießen Trumm im Wohnzimmer benutzen zu dürfen.

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Dann Trag es doch erst hoch und schraub dann alles hinein. :nix:
 
12 HE sind schon verdammt schwer - selbst wenn das Rack "nur" Effektgeräte und Preamps enthält. Für die meisten Geräte kannst Du pro HE mit mindestens 2 kg rechnen, oft sind es 4 kg und mehr. Nicht zuletzt waren die Netzteile ja gerade bei den älteren Geräten meist deutlich schwerer als heute. Da bist Du also mit Kabeln und Holzgehäuse ruckzuck bei 35 kg und mehr.

Ein Rack dieser Größe macht mMn eigentlich nur Sinn, wenn es wirklich ausschließlich stationär betrieben wird oder bei wirklich jedem Transport Roadies zur Verfügung stehen, die das Teil professionell verladen. Selbst "ausnahmsweise" sollte keiner solche Gewichte alleine schleppen, wenn ihm was an seiner Gesundheit liegt. Zum Gewicht kommt noch die schiere Größe, die das Ganze nicht nur insgesamt unhandlich werden lässt, sondern im Verhältnis zur Grundfläche auch einen höher liegenden Schwerpunkt hat. Das bringt wiederum die Gefahr mit sich, dass es beim Transport kippt.

Ich würde immer versuchen, so ein Rack auf zwei Einheiten aufzuteilen. Ich weiß, es ist dann etwas mehr Arbeit beim Verkabeln (die man ja durch den Einbau vermeiden will), aber mit etwas Überlegung kommt man vielleicht doch auf eine funktional vernünftige Lösung. Evtl. kann man zwei Racks ja auch durch eine Lösung mit Multicores verbinden, aber wenn ich es richtig verstanden habe, sollen gerade diese Geräte ja nicht unbedingt regelmäßig bewegt werden. Die Aufteilung würde das aber nicht gleich zu einem Kraftakt machen, wenn es dann doch mal sein muss.

Gruß, bagotrix
 
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Ich würde immer versuchen, so ein Rack auf zwei Einheiten aufzuteilen.
...ich teste auch gerade eine modulare Konstellation in SKB-(und skb-artigen) Cases bis 4 HE, aber so ganz überzeugend ist die Alternative genau wegen der Verkabelung und Standsicherheit nach meinem Eindruck noch nicht .. ich habe jahrelange die besagten 12 HE als Rackflightcase durch die Gegend geschoben (natürlich mit 80s Hardware ;) ) , sofern keine Treppen dazwischen kamen war das nicht so entsetzlich ...und ein Aufbau stage bis Ton dauerte keine 10 Minuten (3 Weg Anlage, Marshallturm und Stereo Effektsektion).
Zu meinem Schrecken habe ich auch festgestellt, dass ein Effektboard im Flightcase auch schnell auf ähnliche Gewichtsstufen rutschen kann. Ich denke, wer sich mit vielen Effekten rumschlagen will, muss Gewicht wohl irgendwie in Kauf nehmen, oder eben die Auswahl nach Volumen und Gewicht treffen, was zumindest mir eher gegen den Strich geht ...
 
Mir und meinen Bandkollegen, denen ich das nicht länger zumuten wollte, wurde das Schleppen dann nach ein paar Auftritten doch zunehmend unangenehm:

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Macht live schon was her.
Aber:

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War ja nicht nur ein Case zu schleppen, das mit den Boxen und das mit dem Zubehör kam ja noch dazu - nur bei mir alleine.

Daher gehe ich jetzt wieder auf kleinere Einheiten zurück.

Fazit: Ohne Live Crew sind 15HE kein langfristiger Spaß. Als Wohnzimmerprojekt oder als Bastelprojekt im Probenraum gut und schön, aber das war es dann auch für mich. :-D
 
... das Geheimnis heisst 100mm Rollen :D
 
Rollen helfen nur bedingt.
Zig Locations haben genug Treppen, aber keine Rampen, und genug Stadtfeste haben Kopfsteinpflaster.

Das Case für die Boxen hat sogar Rollen, und ist über manche Strecken damit ganz angenehm, man kann das Rack sogar darauf legen und beide schieben.
Dafür geht es aber wesentlich schlechter in den an und für sich geräumigen Kofferaum des Passat.

Daher muss ich aus meiner persönlichen Erfahrung sagen: So große Einheiten sind nur was für Leute mit Crew.

Im Gegenteil glaube ich sogar die Beobachtung gemacht zu haben, dass mit kleineren Einheiten, die einer alleine tragen kann, sorgsamer umgegangen wird.
Bei so großen Kisten, für die man auf jeden Fall zu zweit sein muss, gibt es wesentlich mehr Rempler etc., da es jeder schnell hinter sich bringen will.
 
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Daher muss ich aus meiner persönlichen Erfahrung sagen: So große Einheiten sind nur was für Leute mit Crew.
Daher würde ich an deiner Stelle ernsthaft über ein kleines leichtes 30-50W Topteil (Victory vielleicht) nachdenken mit kleinem FX Rack nebenher oder doch back to the roots -> Pedalboard. Es macht vieles erträglicher.
 
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Interessante Hinweise.
Live spiele ich ja leider nicht mehr, aber verkaufen kommt nicht in die Tüte :)

Ich hab jetzt etwas rumgespielt und denke, dass ich mit einem Preamp-Rack und einem Effektrack wohl am besten aufgestellt wäre.

Die Preamp-Sektion wären dann zwei Preamps und ein GMajor2 (als Brot&Butter FX). Vielleicht noch den BBE und ich wäre schon wieder bei min. 5 He.

Das Effektrack wird dann vollgestopft mit 80´s/90s Gear und wird das Musikzimmer wohl nie verlassen. Wenn ich dran denke, was das gute, alte SPX wiegt... Das Highligt ist aber leider auch mein Lieblings-Delay. Das gute, alte D1500. Reines 8-Bit Monodelay mit knappen 400 Einbautiefe und über 5kg (!) Lebendgewicht. Aber es klingt halt einfach saugut.

Andererseits haben diese Kühlschrank-Kisten schon was...
 
Diese Racks sind schon irgendwie auch Liebhaberei. Bands, die viel spielen und keine Roadies haben, werden sich das wohl nicht antun. So ein Rack kann mitunter auch bedeuten, dass man deshalb nicht nur mit einem Kleinbus auskommt. :D da hat ein guter Digitalamp schon große Vorteile. Du hast im Zweifelsfall immer den gleichen Sound in deinen In-Ears und kannst mit kleinem Gepäck reisen. Irgendwann will ich sowas auch haben, und wenn es "nur" ein Axe I sein wird. Cool ist das auf jeden Fall.
 
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Hi,

wichtiger als das wirklich letzte Quäntchen FX-Qualität war mir persönlich eh immer das gleichzeitige Umschalten FX/Preamps, die feste Verkabelung und die teure Elektronik nicht auf dem Bühnenboden zu haben. Von daher wäre auch eine Topteil/FX-Rack-Lösung nie meins gewesen, sondern ich hab mich immer an reine Rackgeräte und meine 6 HE Selbstbeschränkung gehalten. Mit Roland GP-100, Peavey Rockmaster, JMP-1 und/oder ENGL E530 waren allerdings auch nur schlanke Teile dabei.

Nachdem in letzter Zeit meine Lust auf die richtig guten Preamps (für mein Empfinden der bei weitem wichtigste Faktor für die Soundqualität) durch deren Preisverfall geweckt war, musste ich feststellen, dass die halt fast immer stehende Röhren und damit 2 HE haben... Leider musste ich feststellen, dass ich immer noch mindestens zwei Preamps brauche, um alle Grundsounds optimal abzudecken. Also 6 HE für meinen GT Trio, den Rocktron/Egnater ie4 und das Boss GT-Pro, das neben den Effekten alles via 4-Kabel-Methode verwaltet. Nur die Peavey Classic 50/50 Endstufe wird jetzt halt ausgelagert in ein extra 2 HE Case. So bleibts immer noch überschaubar und zur Not auch alleine tragbar.

Was ich mir halt spare: Kein extra Exciter, Lieblings-Studio-Reverb, Looper, Switcher, Stimmgerät., das macht alles das GT-Pro. Ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass Einzelgeräte das meiste wohl noch eine Spur besser könnten, aber ob man diesen Unterschied im Gesamtsound wirklich noch hören würde? Die Alternative wäre natürlich ein Kemper oder ein Axe-FX mit Endstufe, aber auf die glühenden Glaskolben will ich dann doch nicht verzichten.

Gruß, bagotrix
 
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Liebhaberei triffts ganz gut. Wenn ich live spiele, packe ich meinen Mesa oder Soldano ein, dazu mein Mini-Stressbrett mit Booster und Delay und das reicht dann auch. Mehr hört man für die Mucke, die ich so mache eh nicht und ich konzentriere mich auch lieber aufs Spielen/die Show als auf irgendwelche Sounds, die zwischen Gitarre und FoH eh wieder am Sack sind :D

Nen Kemper hatte ich ja auch mal, aber ich mag halt echtes Gear lieber. Bin wohl Old-School...Wobei old wohl 80s/90s ist. Ich stand schon immer auf diese Poser-Pop-Bands oder die LA-Studio-Szene :)
 
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Hm, stimmt schon! Wenn ich's mir recht überlege, hätte ich im Zug zum Gig auch lieber ein schnuckeliges Topteil auf dem Schoß, als so nen Kemper. :D
 
Die Resterampe füllt sich langsam. Das Herzstück fehlt noch und einige Teile fliegen wohl wieder raus.

- G-Major kommt raus
- D1500 wahrscheinlich auch
- der Roocktron Kompressor wird vl. gegen den Boss CL50 (DBX-Knockoff) getauscht.

Der Progap klingt in Verbindung mit dem BBE und einem Satz EMGs extrem gut! Ziemlich 80´s, aber das solls ja auch! :great:
Preset 4 (Luke 4): Clean mit Kompressor, Detune, Hall und Circular-Delay=> Landau!
Preset 5 (Luke 5): Crunch, no Fx/bissel Detune und Hall=> ´89 -´91-Luke !!!!
Preset 1 (Luke 1): Heavy-Crunch=> S.o. aber eher für Leads. X-Delays tun das Übrige

Ich werd das Ding zwar wohl nie live spielen, aber so what :D
Vielleicht baue ich noch eine Patchbay ein um die einzelnen Geräte als Outboard fürs Recording verwenden zu können.
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...auf ein neues:

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