Live-Sound dünn - Wie/womit Gretsch/Tele-Sound der Stray Cats erzielen?

Auch ne Art jemandem zu helfen :weird:
 
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das Problem bist du selbst!!
..ne Art..zu helfen :weird:

Uih-Uih - sachte, sachte :) !!

Allerdings muss ich anfügen, dass Du, @Veeti , offensichtlich seit nunmehr fünfzehn Jahren und 431 erstellten Themen und dem darin aufgesogenen Wissen eigentlich eher in der Lage sein müsstest, hier anderen mit Rat und Tat beiseite zu stehen - bei den Gerätschaften, die nach unermüdlichen Ratschlägen der fleissigen Helferlein bereits durch Deine Hände gegangen sind :eek: ;).

Was die jetzige Frage anbetrifft, fühle ich mich gerade in das Jahr 2004 zurückversetzt.......irgendwie hatten wir das alles (Rockabilly, Gretsch, Fender, Amp, Crunch, Sound....) schon mehr als einmal (Bsp.1 , Bsp.2 , Bsp.3 , Bsp.4 , Bsp.5 , Bsp.6 , nur bis 2006 - endlos fortsetzbar) .

Es will mir irgendwie nicht so recht ins Hirn, dass sich nach all den unendlichen Hilfestellungen hier im MB und Deinen offensichtlich vorhandenen Live-Erfahrungen immer noch Fragen in doch eigentlich längst abgehakten Kategorieen ergeben :confused:.

Nichts für ungut, lieber Veeti, und Fragen und Diskussionen sind nunmal die Essenz eines/dieses Forums. Ich ziehe jedenfalls meinen Hut vor den hilfsbereiten Diskutanten :). Es seien aber ein paar Grübeleien nach so langer Zeit der (An-)Teilnahme dann auch dem einen oder anderen User gestattet ;).

Also: Wer es/ihn "zur Genüge" gelesen hat --> weg aus dem Thread. Alle anderen --> weitermachen :D.

LG Lenny (für die Moderation)
 
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Da steckt mehr als ein Körnchen Wahrheit drin !!
Zuallererst entscheidet die eigene Spieltechnik und die Erwartungshaltung ob das Ergebniss druckvoll ist bzw so wahrgenommen wird.
Ob ein Amp das auch rüberbringen kann, kommt erst danach.
 
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Günter47
  • Gelöscht von C_Lenny
  • Grund: Zur Kenntnis genommen
Sch au dir mal an was Brian da auf der Bühne stehen hat...und dann überleg mal. Der Sound kommt von seinem fetten Brownface Fender, der von einem fetten Echo angeblasen wird. Und das in Kombi mit einer 2y12 Box. Das ist nicht ansatzweise mit deinem Mini Verstärker vergleichbar
 
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Trotzdem der TE anscheinend schon Monate oder Jahre Probleme mit seinem Sound hat. Weiter unten steht alles, was man wissen muss. Und, der Amp ist sehr weit aufgedreht und hat 50 Watt mit ausreichendem Headroom für den Sound an der Breakup-Grenze.

Zitat:

"Fortunately, Setzer’s main rig has remained pretty much consistent since then: a 1959 Gretsch 6120 with PAF Filter’tron humbuckers, 1963 Fender Bassman head with matching Fender 2x12 cabinet and an echo/delay unit—initially a Boss DM-2 Analog Delay (or an Electro-Harmonix Memory Man in a few instances) before Setzer adopted his mainstay Roland RE-301 Space Echo in the early Eighties.
The key to Setzer’s tone is pushing the Bassman’s volume up to the limits of its clean headroom where just a slight amount of overdrive emerges. This provides just the right balance of thick, full-bodied tone and the Gretsch’s characteristic jangle and twang. In the early days when he was using analog delay pedals, Setzer plugged into the Bassman’s Bass channel as its higher output gain paired better with pedals, but when he got the RE-301 he switched to the Normal channel as the RE-301’s built-in preamp provided the desirable gain he prefers up front while allowing the amp to maintain a cleaner overall tone. Setzer usually sets his delay to a fast slapback setting (between 60 to 120 milliseconds) with a single repeat. Use up to three repeats if you want more of a reverb-like effect."
 
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Sch au dir mal an was Brian da auf der Bühne stehen hat...und dann überleg mal. Der Sound kommt von seinem fetten Brownface Fender, der von einem fetten Echo angeblasen wird. Und das in Kombi mit einer 2y12 Box. Das ist nicht ansatzweise mit deinem Mini Verstärker vergleichbar
...jaja, das geht in die richtige Richtung-Hubraum ist durch nix zu ersetzen!

Andererseits noch`n Denkansatz:
Ich glaube ja (persönliche Meinung, die sich aus jahrelanger Erfahrung gebildet hat) daß die Fender Kisten eh komplett überbewertet sind-weil sie genau das nicht können was man von ihnen erwartet: bei noch angenehmer Lautstärke nen "fetten" Sound machen-zumindest nicht ohne große Einschränkungen.

Hab in den letzten 35 Jahren noch keinen Gitarrenkollegen gekannt mit Blues Deluxe/Junior,DeVille,Hotrod wie auch immer, die nicht auf der Bühne einfach nur plärrig und nervig dünn klangen. Viele davon nervte das, einige waren das so gewöhnt und machten sich keine Gedanken darüber-seltsamerweise waren zweitere immer die Kollegen, die bei ihren Bandmitgliedern als "viel zu laut und furchtbar kreischig" oder "jaja, der...ist immer so laut..." verrufen, bestenfalls belächelt waren. Auch Kollegen mit Twin Reverb in allen Ausführungen hatten das Problem.

Auffällig daran ist wiederum, daß via PA Abnahme diese Amps gut klingen-das Problem ist eher der Bühnensound.
Ich wage daher die These, daß Gitarristen die mit solchen Amps spielen sich nicht sooo sehr um ihren Bühnensound scheren, sondern das Problem kennend eher eine "pragmatische" Einstellung dazu haben. Das wird bei prominenten Fender Usern nicht anders sein und sicherlich auch ein Grund dafür, daß man diese Amps auch bei Jimi Vaughn und Co oft hinter Plexiglas Panelen sieht damit nicht zuviel vom plärrenden Direktsound die Bühne zugarstet.

Eine Ausnahme davon ist der 59er Bassman, der mit dem 4/10er Design und dem Tweed/Pinien/Fichtengehäuse einfach anders abstrahlt.

Gibt drei Möglichkeiten dein Problem zu lösen:

1.: ignoriere den Sound und spiel einfach-das machen viele Gitarristen und haben viele gemacht, auch sehr viele bekannte. Dazu brauchts allerdings ne ordentliche Portion "Leckarsch-Haltung"-nicht jeder ist dafür der Typ!
2.: stell die Kiste auf der Bühne mehr kalt. D.h.: entweder Plexiglas davor, nach hinten strahlen lassen oder sonstiges. Deinen Sound musst du dir dann eben mehr via Floormonitor geben lassen. Dafür muss der Amp natürlich prinzipiell abgenommen werden.
3.: spiel nen anderen Amp.
Dafür solltest du allerdings deine "klassischen" Denkweisen (die ja zum Kauf dieses Amps geführt haben) hinterfragen und mal in ganz andere Richtungen quer denken.
Seltsamerweise sind die Amps die ich kenne die clean in verschiedensten Lautstärken druckvoll klingen weit weg vom Fender Konzept.
Mein Platz eins dahingehend ist ein alter Carlsbro Cobra 90 Lead-unglaublich druckvoll und knackig mit 3D Klangfarben! Der klingt auch mit Pedalen sehr geil.
Auch sehr gut in jeglicher Konstellation im Cleanbereich (und nicht nur da): PCL Vintage Amps.
Außerdem machte mein (leider verkaufter) ENGL Thunder Im Cleansound auch auf grösseren Bühnen ne richtig gute Figur

Noch viel Spass beim finden,

Bernie
 
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Viele gute Ansätze. Tatsächlich hab ich mich u.a. von meinem Twin getrennt, weil er im Bandsound zwar ein guter Jürgen Kohler war, der den freien Raum prima zugestellt hat. Als Leadgitarrist war ich aber oft nicht richtig zufrieden. Es stimmt, dass ein guter Tonmann trotzdem viel damit anfangen kann, was da rauskommt. Nicht umsonst sind diese Amps ja quasi der Standard bei vielen großen Bands der klassischen Zeit gewesen. Die werden wohl zumeist mit eigenem Tonmann gereist sein. Chuck Berry liebte den Silverface Showman. "Kein wirklich toller Amp, aber er hat den Chuck Berry Sound", sagte irgendwer in dieser Doku, die neulich bei Arte lief.

Ich habe allerdings noch keinen Gitarristen mit einem brown/blonde Fender gehört, der wirklich schlecht klang. Und das ist ja eigentlich der Sound, den der Blues Junior versucht nachzuahmen. Nicht so "furzig" wie ein aufgedrehter Tweed, aber deutlich satter und gesättigter als Blackface und später ...

Super Geschichte übrigens in "The Soul of Tone", dem Standardwerk zu Fender-Amps: Vor seiner Zeit bei Fender traf Ritchie Fliegler auf Mick Ronson. Der hatte den "miesesten Marshall, den Fliegler je gehört hatte". Er bot ihm an, den Amp so zu modden, dass er ein bisschen besser klingt. Mick Ronson darauf: "Wenn er gut genug war für etliche legendäre Aufnahmen von David Bowie, Elton John oder Mott The Hoople, wird es wohl gerade noch so gehen ..." Also ja: seinen Ton findet man wohl am ehesten, wenn man lange mit dem arbeitet, was man hat (sofern es grundsätzlich die Bedürfnisse erfüllt) und damit wirklich intensiv arbeitet. Fällt mir auch zunehmend schwer, es gibt halt so viele Möglichkeiten heutzutage. Aber vor dem Internet haben wir das eigentlich immer so gemacht.
 
Also ja: seinen Ton findet man wohl am ehesten, wenn man lange mit dem arbeitet, was man hat (sofern es grundsätzlich die Bedürfnisse erfüllt) und damit wirklich intensiv arbeitet. Fällt mir auch zunehmend schwer, es gibt halt so viele Möglichkeiten heutzutage. Aber vor dem Internet haben wir das eigentlich immer so gemacht
....:rolleyes:und was spricht dagegen das heute noch genauso zu machen?

Natürlich gibt uns auch das "Net der unbegrenzten Möglichkeiten" vorallem die Möglichkeit schneller unzufrieden zu sein als nötig...
...und dann fehlt uns natürlich noch gerade so`n Freak wie der Pipper mit seinem 15.Thread über original Low Power Twins, die natürlich sagenhaft klingen:)o) und mit etwas Glück noch für unter 20.000 Dollar zu haben sind....
 
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Ich habe mich bewußt gegen einen Fender Amp entschieden, trotzdem ich ein erklärter Fan von cleanem Amp mit Pedalen bin. Wenn man sich diesem Konzept verschreibt, braucht man etwas mehr "Hubraum", das stimmt.

Glücklicherweise kam da der Mesa Boogie Lonestar Classic in den Weg, der für mich alles im Cleanbereich kann, was so vorstellbar ist. Er klingt fenderartig, wenn man ihm die Mitten nimmt. (Denn es ist ja bekannt, dass die Fenderamps mit einem leichten Mitten-Scoop so um die 400 Hz aufwarten.) Oder er klingt fett und sahnig, bei anhaltendem und blitzsauberem Clean (100 Watt Einstellung), wenn man die Wunschfrequenzen am Amp boosted. Für mich bisher das Beste, was ich je gespielt habe. Andererseits liebe ich auch den bröckelnden Tweed-Sound, den ich im 2. Kanal mit einem Tube-Recti in der 50 Watt Stellung abrufen kann.

Wie immer ein weites Feld, wenn es um den eigenen Klang geht...
 
Was im Studio "sagenhaft" klingt, ist auf der Bühne nicht so umsetzbar. Meinetwegen hat EC auch Layla mit 'nem 5 Watt Amp eingespielt...

Der bröckelige Tweedsound hat seinen Reiz, das mag ich auch. Aber nur Tweed ist leider kaum eine Alternative, wenn man flexibel sein will oder muß.

Oder für den TE: Die erste erfolgreiche Stray Cats-Single, hat der Gitarrenmeister direkt ins Pult gespielt...

Mir gehen die schwachbrüstigen Amps alle auf den Zeiger. Die können sicherlich den vollen Braten fahren, aber clean fehlt der Headroom und die Auflösung ist dann auch nicht mein Ding, selbst wenn man 2x12" Cabs spielt.

Aber ich will das wirklich nicht vertiefen!
 
hallo,

da ich im gleichen Genre unterwegs bin, hier 2 Anmerkungen.
Setzer spielt einen lauten Fender Bassman mit einer geschlossenen Box (2x12, alte V30 Speaker), davor hängt ein Roland Bandecho und er nutzt ein langes Kabel und keine Pedale.
Der dreht halt den Amp auf
An so einen Sound kommst mit keinen 15 Watt Amp dieser Welt ran.
(mal unabhängig von seinen Skills als Gitarrist, aber das ist ein anderes Thema)

Du brauchst einen Amp, der mindestens einen 12 Zoll Speaker hat, aber Keramik, kein Alnico.
Ich habe gute Erfahrungen mit dem Fender deluxe Reverb gemacht in kleinen Clubs.
Aber wenn es fett werden soll, spiele ich auch einen Bassman Clon mit 50 watt.
Headroom bekommst Du nur mit einen kraftvollen Amp und dem dazu gehörigen cab.
Das ist natürlich nicht immer praktikabel, weil doch sehr laut.

Was für ein Echo nutzt Du denn und was für Zerren?
 
Naja, so das Mörderbrett fährt der Herr Setzer nu auch nicht ... bis er mal das Pedal anschaltet, und dann ist er auch eher auf der knackig-brillanten Seite unterwegs. Das ist jetzt kein super punchy sound, sondern schon eher transparent, brillant und "plonkig", aber natürlich sehr prominent abgemischt. Wenn man sich real im Jugendclub oder im Pub gegen Drums und Bass durchsetzen muss, kann das schon mal anders aussehen.

Einer fürs Phrasenschwein: Eine mäßige Gitarre klingt durch einen Top-Amp besser als eine Top-Gitarre durch einen mäßigen Amp - was ja eher das ist was Du machst. Von den tausenden Euro entfallen nur ein paar Hunderter auf den Amp, aber ein großer Teil auf die Gretsch. So schlecht ist der BJr aber dennoch ja nicht. Warum kannst Du ihn denn bei Gigs nicht aufdrehen? Zu den Mods kann ich nichts sagen, aber Röhren kälter fahren wird Dein Problem eher nicht lösen. Und der V30 ist auch nicht gerade mein Liebling, aber das ist Geschmacksache. Generell finde ich, sollte man Mods nicht machen weil im Internet steht, dass dann irgendwas "besser" wird. Denn besser ist nirgends definiert. Deshalb schreiben die Modder meistens dazu, was sie genau erreichen wollen und können. Mehr Gain, sanftere Verzerrung, mehr Klarheit? Nicht alles davon hilft immer.

Vielleicht hast Du Deinen Amp sogar in die falsche Richtung entwickelt? Von einem Twin Reverb trennt einen BJ mehr als nur ein paar Mods, und ein Twin Reverb klingt komplett (!) anders als der von Setzer präferierte Blonde Bassman. Da wärst Du vielleicht mit einem ungemoddeten BJ sogar näher dran ;)


Wie klingt denn Dein Rig ohne die Treter? Besser? Dann beginne nur mit einem Kabel und bau ein Gerät nach dem anderen in die Signalkette, und schaue wo es schlechter wird. Manche Delays färben den Ton sehr stark, das ist wohl so ... Dann kannst Du auch feststellen, ob der Buffer positiv, neutral oder negativ wirkt. Mal einen Euqalizer, Kompressor oder noch stumpfer einen Line Booster getestet?

Und zu den PU: TV Jones schreibt zum Setzer Signature Pickup: Den hast Du ja nun nicht, aber das sollte kein Problem sein. Die Polepieces tiefer schrauben würde ich nicht empfehlen, dann wird es eher leiser und transparenter.
das stimmt, aber ich habe am board auch nur das notwendigste und ich denke nicht das es der grund ist warum mein sound zu kraftlos ist... tuner, verzerrer (für solos), delay...

ich kann und werde vielleicht in zukunft den buffer von tc weglassen, evtl verfälscht er den sound...
er wird halt als "hochwertiger analoger Buffer" und "verhindert Signalverschlechterungen in langen Kabelwegen" beworben, da dachte ich das kann nur von vorteil sein... oder bringt es mehr im am ende einer effektkette einzusetzen?!

amps ist ein leidiges thema, ich hatte schon viele in der vergangenheit ausprobiert... die frage ist was wäre die alternative? ich brauche einen röhren amp mit einen schönen (warmen) fender clean sound der auch etwas verzerrt super klingt, dazu sollte er nicht mehr als 20kg haben und nicht unbedingt mehr als 15 watt die ich eh nirgendswo verwenden kann... tja welche amps bleiben da über??? somit wurde es der blues junior!!

ich kann mal die mods auflisten die ich damals gemacht habe, eigentlich alles dinge die den amp deutlich aufwerten:

FENDER
Audio Taper Control for Master Volume or Reverb:
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Hate the way the master volume gets too loud too fast? An audio-taper control solves the problem, and makes the loudness smooth and progressive. It’s especially good when you’re trying to play quietly at home. The same audio-taper control also works well for the reverb. It extends the range in the same way, making it smoothly progressive at the low end, so if you’re always stuck between too little and too much reverb, it’s an easy fix. This pot does not replace the volume control, only the master volume or reverb. See how to replace snap-in pots here: Replacing Snap-in Pots

Switchcraft all-metal Input Jack:
You can replace the plastic input jack with an all-metal Switchcraft jack (the industry standard). It comes prewired with Mogami low-noise coaxial cable and includes two Switchcraft isolation washers (one flat, one shoulder washer) to eliminate the possibility of ground loop hum. Requires removing the circuit board and desoldering the old jack with desoldering braid or a solder sucker pump. The green board version bypasses a noise-prone portion of the circuit board.

High-voltage preamp mod:
Brighter, crisper tone, better headroom for only $5. This mod replaces four resistors in the power supply and preamp and brings the voltages up to a more typical Fender Blackface level. Highly recommended for green board amps. It works for cream boards too, especially if you’re looking for a brighter tone with more clean headroom. The tone is more “dry” on the cream board, which isn’t to everyone’s taste. Not recommended with the TP24 power transformer.

Presence control

The presence control affects mid-high frequencies and gives the amp more (or less) bite, as shown here: The Presence Control page. It uses Mogami low-noise coaxial cable to connect to the circuit board and requires that you drill a 9/32” (7mm) hole in the face panel below the Fat switch. Despite the drilling, I highly recommend this mod—it will give you outstanding control over the amp’s aggressiveness, going from hard-edged to mellow. The control has a built-in pull-up switch for the optional Clean Boost.
Basic kit, “cream” board:
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Everything you need to eliminate that boxy sound, take the harsh edge off the distortion tones, add back the “missing” lowest octave of bass and sweeten the clean tones: Orange drop tone stack and coupling capacitors, adjustable bias trimpot, power supply stiffening capacitor, even a #59 high speed steel drill for a professional job installing the adjustable bias and power supply stiffening cap. (It’s just a couple of small holes; a fresh, sharp drill makes it easy.) The adjustable bias is a high-rel, precision, sealed, 25-turn trimpot for setting your bias accurately. The power supply stiffening capacitor doubles the size of the main filter stage, halves the ripple going to the output tubes, and provides solid bass tones that you’ll notice right away.

ich kann den amp nicht weiter als mastervol max 3 aufdrehen live da das schon sehr laut ist...

was die stromeinstellung betrifft ist mir halt aufgefallen das er etwas runder klingt wenn man mehr strom einstellt aber zugleich auch unsauberer im sound wird, hier ist die frage was ist eine zu kalte einstellung bzw was der beste wert...

das problem ist die subjektive wahrnehmung zuhause klingt der amp okay aber da brauch ich ja auch nicht den druck usw und live gefällt er dann gar nicht...

beim letzten gig habe ich den amp etwas lauter gespielt und den buffer weggelassen und es war besser aber noch immer habe ich den eindruck das der druck wenn ich zb einen ton oder eine seite abgedämpft mit den delay (um den effekt zu hören) anschlage, total fehlt, es klingt einfach zu dünn bzw zu kraftlos (nicht verwechseln mit der lautstärke!)

forsetzung folgt...
 
Ich mag all die Lunchbox- und Mini-Amps, weil sie einfach angemessen(er) für all die Mini-Venues sind, auf denen wir Musik-Amateure nun mal in der Regel spielen...

Der Blues Junior ist IMO ziemlich weit vorne, wenn es um das Sound/Größe Verhältnis geht und klingt für so eine kleine Kiste schon ziemlich erwachsen (was ihn sicherlich auch so beliebt macht).

Leider hat der TE kaum Infos gegeben, was da, warum, in welcher Situation nicht funktioniert.
So ein kleiner Combo ist IMO schwerlich in der Lage einen ganzen Club akustisch "auszuleuchten". Wenn man den aber abnimmt, sieht die Geschichte ja schon ganz anders aus. Mit einem entsprechenden Bühnenmonitor kann man dem Sound auch nochmal auch die Sprünge helfen.
Auch die Amp Aufstellung ist entscheidend. Ich bin ja eher skeptisch, Amps, die zu dünn klingen, auch noch hoch zustellen, weil die am Boden doch an Bass gewinnen. Da sind dann Diffusor wie die Paddel von Deeflexx evtl. von Nutzen.
 
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Wie gesagt, wenn der Amp schon ab Mastervolumen 3 brüllend laut ist, dann nimm' oder borge Dir einfach mal ein Power Soak (Attentuator) und schalte ihn zwischen Amp und Cab. Dann kannst Du das Master bis in den Sweet Spot fahren und der Amp klingt so wie es sein soll. Das Power Soak reduziert dann die Lautstärke zum gewünschten Level herunter.

Ich weiß nicht, warum die Leute die Teile nicht nutzen wollen. Das "Es klaut mir was vom Klang!" ist totaler Quatsch. Es gibt welche, die recht neutral sind, so wie meins von P+P Amplification, aber auch welche, die die Frequenzen anders/mehr beeinflussen. Ok, dann regelt man das am Amp nach! Und wenn einer mit einem simplen Hochleistungswiderstand klar kommt, dann ist das auch ok!!!

Heute stehen viele auf Vorstufenverzerrung, machen also ihren Sound mit dem Preamp und dann mit der Endstufe etwa lauter. Da klingt dann aber auch zu einem Großteil die Vorstufe und es fehlt alles was die Endstufe noch beizutragen hätte.

Wer seinen Amp wirklich hören und fühlen will, muß !!!!!!!!!! Vorstufe und Endstufe dorthin bringen, wo sie auch optimal miteinander interagieren! :igitt:

DAS MUSSTE MAL RAUS...

Der zweite Punkt sind die Lautsprecher. Die müssen natürlich auch Deinem Hörwunsch entsprechen. Ein V30 nützt Dir nichts, wenn er Dir zu topfig oder zu plärrig ist. Ich kann die zum Beispiel nur an einem Marshall vertragen, was nicht heißt, dass ich die Dinger toll finde. Und, ich stehe nicht im Beam meines Lautsprechers herum, wo die Höhen einem das Trommelfell bügeln!

Mein all-in-one Lautsprecher ist der Black Shadow oder C90. Der macht das was ich hören will, selbst wenn dann ein Soundenthusiast dann von seinem oder des Supergitarreros Lautsprecher schwärmt, ist mir das komplett egal. MEINEN SOUND MACHE ICH!

Und ich gehe jede Wette ein, dass Herr Setzer mit meinem Equipment auch nach Brian Setzer klingen würde. So wie er mit jedem ihm zur Verfügung gestellten Amp auch nach sich selbst klingen wird.
 
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Da fällt mir noch etwas zu den Boxen ein. Ich bevorzuge halboffene Cabs, aber wer mehr Druck will, kann mal geschlossene Boxen versuchen. Die müssen auch nicht so groß sein, was Thomas Blug mit seinen Cabs beweist. Mir sind die insgesamt zu mumpfig, aber das ist Geschmackssache. Mehr Lautsprecherfläche macht auch viel aus, also 2x12", 4x10", 2x10", 4x12"...
 
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Irgendwie ist´s der 343. Thread zum Thema "Wie fahre ich mit ´nem Käfer auf der Nordschleife ´ne super Rundenzeit?" ...:opa:

Aber gut, man braucht ja auch noch Herausforderungen und wir helfen ja gerne ... :keks:

Meiner unmaßgeblichen Meinung zu Folge liegt in der 3/4-offenen Gehäusebauweise des BJ der Tod für jeden "Druck" bei moderater Lautstärke. Laut wird das auch bei 15 Watt auf einer kleinen Bühne, keine Frage - druckvoll gegen Bass & Drums auch nicht mit weiteren 10 Mods!
Also den Amp einfach mal im Test an eine geschlossene 2x10er oder 2x12er mit halbwegs akzeptablen Speakern (ganz nach Geschmack) hängen und "anblasen"!
Ein Combo klingt je nach Raum und Stellung zur nächsten Wand im Rücken IMMER anders, die geschlossene Box ist da eine halbwegs verlässliche Größe.
Mein alter "Tremolux" klingt an einer halboffenen 1x12er eher "mittig-näselnd" (kann live gegen 2 andere Gitarren und Keys genau richtig sein!) und an der originalen 2x10er "closed-back" (mit 70s Celestion G10-S50) "pfundig-satt", da darf aber in den Frequenzen dann auch keiner sonst im Gehege sein, der muss von der Bühne!. Für den Setzer-Ton würde ich vllt. sogar die Box noch dämmen, dann bleibt der Anschlag schön "punchy".

Wie ein BJ über einen Vintage 30 auch nur in die Nähe des Setzer-Tons kommen soll, ist mir nicht klar - der Speaker braucht m.A.n. richtig Leistung, um auch nur im Ansatz "lebendig" zu klingen ... die 25 angezerrten Fender-Bassman-Watt aus Meister Setzers Setup sind da die unterste Grenze, darunter ist das eine "Kreischsäge" ... so mein persönliches Erfahrungsspektrum.

Zu den Mods und der Power-Soak-Idee: auch mit einem bösen Blick wird aus Louis de Funes nicht Bud Spencer! Aus technischer Sicht zudem die vorsichtige Empfehlung, einen Blues Junior nicht mit einem Power-Soak in den gleichen Raum zu lassen ... es ist einfach besser für alle Beteiligten!

Wenn schon "Setzer-light", dann auch mit ähnlichem Ansatz: einen lange cleanen Amp (z.B. ein einkanaliges 20-Watt-Top auf 6V6-Endstufen-Basis ... der "Doctor" hat´s sogar als Bausatz) über eine geschlossene Box an der Grenze zur Zerre prügeln. Wenn das auf der Amp-Seite mit soliden Bauteilen versehen ist (jetzt bitte nicht noch 300,- Euro für "mercury magnetics"-Trafos in den BJ stecken ... Käfer mit Breitreifen und Alu-Felge, aber halt Käfer!!!), spricht überhaupt nix gegen einen Power-Soak, um das alles vom Krawall-Faktor her im Schach zu halten. Und dann könnte es nach 15 Jahren doch noch mit dem Traumsound passen ...

Herzlich in DO die Daumen drückend

J.T.
 
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ich kann und werde vielleicht in zukunft den buffer von tc weglassen, evtl verfälscht er den sound...
er wird halt als "hochwertiger analoger Buffer" und "verhindert Signalverschlechterungen in langen Kabelwegen" beworben, da dachte ich das kann nur von vorteil sein... oder bringt es mehr im am ende einer effektkette einzusetze
Ich kann dir nur empfehlen den Buffer mal nach den Overdrive-Pedalen anzutesten. Hatte ihn bis vor einiger Zeit an erster Stelle der Effekkette (Polytune3). Seit ich ihn (nach Compressor, Booster, Tubescreamer und Guv'nor) an fünfter Stelle gesetzt habe, klingt es bei mir viel besser, egal was danach noch für Pedale kommen. Alle Overdrives kommen so viel besser und ich kann sie nach Gusto stacken und zusätzlich auch noch boosten. Muss bei dir nicht sein aber ich würde es auf jedem Fall ausprobieren.
--- Beiträge wurden zusammengefasst ---
ich kann den amp nicht weiter als mastervol max 3 aufdrehen live da das schon sehr laut ist...
Ich denke auch, dass dies hier ein Hauptproblem liegt. Nach meiner wenigen Erfahrung mit dem BJ braucht er mehr Endstufensättigung um rund und voll zu klingen. Man könnte dies auf "hoher Ebene" lösen, wenn man zwischen Amp-Endstufenausgang und Lautsprecher z.B. eine Fryette Power Station setzt. Mit der Station kann man dann alle gewünschten Ampeinstellungen (Gain und Master) in allen Lautstärken wiedergeben und zwar auch so, dass die Pedale immer gleich klingen. Darüberhinaus bekommt man noch einen FX-Loop dazu. Ok, ist auch ne Menge Geld die man hinlegen muss aber dafür erhält man auch sehr viele Vorteile, die gerade für Live-Musiker Gold wert sind. Natürlich ist die Fryette wirtschaftlich fraglich wenn man nur einen Amp besitzt. Hat man jedoch mehrere oder viele Teile ist es wiederum eine günstige Möglichkeiten jeden Amp in allen Lautstärken skalieren zu können (von Bedroom bis Stage).
 
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I
Also den Amp einfach mal im Test an eine geschlossene 2x10er oder 2x12er mit halbwegs akzeptablen Speakern (ganz nach Geschmack) hängen und "anblasen"!
Ein Combo klingt je nach Raum und Stellung zur nächsten Wand im Rücken IMMER anders, die geschlossene Box ist da eine halbwegs verlässliche Größe.


Wenn schon "Setzer-light", dann auch mit ähnlichem Ansatz: einen lange cleanen Amp (z.B. ein einkanaliges 20-Watt-Top auf 6V6-Endstufen-Basis ... der "Doctor" hat´s sogar als Bausatz) über eine geschlossene Box an der Grenze zur Zerre prügeln. Wenn das auf der Amp-Seite mit soliden Bauteilen versehen ist (jetzt bitte nicht noch 300,- Euro für "mercury magnetics"-Trafos in den BJ stecken ... Käfer mit Breitreifen und Alu-Felge, aber halt Käfer!!!), spricht überhaupt nix gegen einen Power-Soak, um das alles vom Krawall-Faktor her im Schach zu halten. Und dann könnte es nach 15 Jahren doch noch mit dem Traumsound passen ...

Herzlich in DO die Daumen drückend

J.T.

So ähnlich sehe ich das auch. Wenn es der Amp bleiben soll, dann würde ich den auch spasseshalber mal an eine gute 1x12 oder sogar 2x12 Box hängen.
Alternative wäre noch ein Fender Deluxe Reverb RI Topteil. Gibt es manchmal noch gebraucht und dann eine gute 1x12 Box ran hängen.
Ich mach das übrigens auch gerne mit einer offenen Box in kleinenr Läden. Die geschlossenen haben zwar mehr Punch, das stimmt aber die strahlen den Sound auch nur in eine Richtung und das ist entweder die erste reihe im Publikum oder wenn man auf der Bühne dreht der Sänger...mit einer halb offenen kann man schon den Bühnensound gut beeinflußen. Von TTC kann man sich ja auch eine Box zusammen stellen lassen, die wahlweise zu oder auf gespielt werden kann. Ich habe übrigens auch eine Bluguitar Nanocab. Die hat eine richtiges gutes Tiefenfundament, aber verliert ein bißchen in den Höhen.
 
Hier sind sicher Leute die viel mehr Ahnung haben als ich aber...

Blues junior und druckvoller Sound mit punch widerspricht sich für mich halt total.

Ich hatte den Amp in der Tweed Version selbst mal und der Klang immer boxy. Zu kleines Gehäuse etc. da helfen deine ganzen Modifikationen auch nichts.

Für mich die einzige Lösung wäre ein anderer Amp / größeres Gehäuse / mehr speaker
 
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Für mich die einzige Lösung wäre ein anderer Amp / größeres Gehäuse / mehr speaker

...joa, Amp nicht unbedingt, aber Speaker und größeres Gehäuse!

Druck kommt vom "Atmen" der Beschallung an sich, und die macht nunmal die Box.
Fahre sehr gut von Bluesig bis Hardrock derb mit 2/12 Oversize mit Dumble Öffnung-so ne Box würde auch mit dem Blues Junior angetrieben gut funktionieren.
 

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