Looper: Bitte ein wenig Nachhilfe in Sachen wofür, was und welche?

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Felix58
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Hallo zusammen,

ich bin gerade auf diesem Begriff eines "Loopers" gestoßen. Man sagt mir tolles Teil.
Ich bin zwar schon rumgesurft, aber so wirklich weiß ich nicht wofür das ist.

Kann mir jemand den Zweck eines Loopers erklären?
Und ist der für mich interessant?

Kurz mein Umfeld:
Ich spiele Gitarre für mich selbst als Hobby - keine Band.
Ich arbeite mit einen Audiointerface und spiele Backtrackings ab über Audacity, worüber ich auch aufnehme.
 
Eigenschaft
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit einem Looper kannst du z.B. eine Ryhtmus Gitarre aufnehmen und gleich danach abspielen.
Dann kannst du entweder darüber solieren oder weiter Spuren aufnehmen. z.B. hier

Vorspiel bis 0:45
Rhythmus aufnehmen von 0:45 bis 1:11
ab 1:11 darüber solieren



;)
 
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Interessant! Auch wieder was gelernt ... danke!
 
Beim Begriff Looper muss man immer etwas genauer hinsehen, was gemeint ist.
Entweder eine „Phrase Recorder“ oder ein Schaltsystem für Effektgeräte, wo die Pedale in oder aus dem Signalweg heraus nehmen kann.

Bei ersterem Handel es sich im Prinzip und ein Aufnahmegerät bei dem man fußschaltergesteuert, das was gerade spielt, aufnimmt und dann als Schleife (Loop) wiedergibt. So kann für sich selbst eine Begleitung aufnehmen (z.B. ein bestimmtes Riff) und dazu kann man dann solieren.
Sinnvoller Weise sollte diese Gerät am Ende der soundbildenden Kette geschaltet werden, damit man auch verzerrt über eine Clean gespielte Begleitung düddeln kann.

Eine Looper/Switcher ist ein praktisches Gerät, um ein komplettes Pedalboard zu steuern. Die einzelnen Pedale werde an die Loops (Einschleifwege) des Looper angeschlossen. Mithilfe der Fußschalter des Loopers kann man dann die Effekte in den Signalweg schalten oder auch Presets programmieren, wo bestimmte Kombinationen eingeschaltet werden. Man erspart sich so wilden Steptanz und kann z.B. Modulation Effekte aus, Zerrer und Delay ein, mit nur einen Schaltvorgang auslösen.
Da diese Geräte oft auch noch im der Lage sind, auch die Kanäle bei einem Verstärker umzuschalten, hat man so ein zentrales Steuersystem. Darüberhinaus minimiert ein Looper/Switcher noch Probleme in Sachen Klangqualität, die auftreten können, wenn das Gitarrensignal konventionell durch die gesamte Kette von Pedalen (wenn auch zum großen Teil im Bypass) muss. Zum Teil wirken Pedale auch im Bypass Modus klangverändernd, was man durch die entsprechende Relaisschaltungen der Looper umgehen kann.
 
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ups ... hört sich alles gar nicht so einfach an.

Also, ich denke, dass ich den Looper zum Aufnehmen meine und nicht das Teil zum Switchen :)


Wenn ich das also meine, dann die Frage:
Wo ist denn der Unterschied zu meiner HW-SW-Umgebung?
Ich kann doch über das Audio-Interface und Adacity auch beliebig viele Spuren aufnehmen und dann wiedergeben.
Ist doch irgendwie das gleiche - oder nicht?
 
Ja klar aber ein Pedal Looper ist ohne PC und damit z.B. auch Live nutzbar.
Hier ein sehr geiles Beispiel !!! eines komplexeren Looper Einsatzes live




:great:

(Ed Sheeran macht sowas z.B. auch)
 
Wenn ichs richtig verstanden habe, ist der Vorteil dass man ohne PC und ohne das Spielen zu unterbrechen aufnehmen, loopen und wieder dazu spielen kann (vielleicht sogar mehrfach übereinander?) ... das ein Song so "in einem Rutsch" entsteht, sich entwickelt und irgendwie "lebt"?

Nachtrag, die Beiträge haben sich grad überschnitten - ja, so wie in dem Beispiel hatte ich mir das vorgestellt ... tolle Sache eigentlich ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Unterschied ist das das als Pedal sehr viel komfortabler ist. Die Steuerung über Fußschalter, kein Rechner hochfahren,... und anschließend ist es auch egal, dass das Ergebnis wieder gelöscht wird.
Das geht alles auch mit einer Recording Umgebung, praktisch nutzt man das aber selten so. Dann wird immer eher ein Demo daraus. Drums, Basslinie,... ist ein anderer Ansatz, aber das im Hinterkopf, hat bei mir auch die Anschaffung eines solchen Loopers immer wirkungsvoll verhindert....
 
.......,
Das geht alles auch mit einer Recording Umgebung, praktisch nutzt man das aber selten so. Dann wird immer eher ein Demo daraus. Drums, Basslinie,... ist ein anderer Ansatz, aber das im Hinterkopf, hat bei mir auch die Anschaffung eines solchen Loopers immer wirkungsvoll verhindert....

Ich glaube mir geht allmählich ein Licht auf. Aber deinen Satz verstehe ich nicht
 
Will meinen, dass die Anwendung/Ergebnisse meist anders ist. Wenn ich meinen Rechner anschmeiße, das Interface anschließe, die Daw starte, eine Spur erzeuge, dann suche ich erst mal ein Drum Loop, spiele eine Rythmusspur ein und produziere auch noch eine Bassspur. Am Ende resultiert da idR ein Songdemo, das ich abspeicher und vielleicht sogar auf Sound Cloud hochlade...
Bei einem Looper Pedal spielt man ein Riff ein, düddelt da ein paar mal drüber und vergisst das alles anschließend wieder. Die Möglichkeiten beim Looper sind eingeschränkt, aber auch einfacher...
 
Die Möglichkeiten beim Looper sind eingeschränkt, aber auch einfacher...

Ganz genau - hört z.B. in einem Song eine unbekannte/ungewohnte Akkordfolge ,
kann man die schnellstens in einem für sich selber genehmen Groove/Tempo
aufnehmen und dann üben darüber zu spielen.
 






Gerade wenn du alleine Musik machst, ist ein Looper so ziemlich das geilste Ding was du kaufen kannst...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein Looper ist super praktisch zum Üben. Weil ich eben eine Spur Rhythmusgitarre draufhau und dazu dann spielen kann. Hilft mir manchmal auch beim Entwickeln von Songs oder von Soli. Und ist weit praktischer als schnell mal einen Backingtrack mittels Audiointerface und DAW einzuspielen, weil der Looper zuhause sowieso immer im Effektloop meines Amps hängt.
 
Ein Looper ist super praktisch zum Üben. Weil ich eben eine Spur Rhythmusgitarre draufhau und dazu dann spielen kann. Hilft mir manchmal auch beim Entwickeln von Songs oder von Soli. Und ist weit praktischer als schnell mal einen Backingtrack mittels Audiointerface und DAW einzuspielen, weil der Looper zuhause sowieso immer im Effektloop meines Amps hängt.
Genau so hätte ich das auch formuliert. Zum Üben ist das wirklich genial. Wie schon mehrfach gesagt wurde, du musst keinen Rechner hochfahren und großes Kabelwirrwarr veranstalten (Interface, PC usw.) sondern nur das "übliche" Kabelwirrwarr :ugly:

Wenn man zum Beispiel dabei ist sich verschiedene Pentatoniken einzuverleiben...auch sehr praktisch, weil man einfach sehr spontan und einfach einen kleinen Backing Track erstellen kann. Ganz nach eigenem Gusto. Wichtig ist halt nur, dass das Timing (von Aufnahmestart und - stopp zu 100% passt.)

Wenn schon alle Beispielvideos posten, dann werde ich das auch mal tun. Bin da letztens in YouTube auch auf einen talentierten Typen gestoßen, der "Instrumental Live Looping" betreibt:

(Der scheint auf YouTube gar nicht mal so unbekannt zu sein...)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nachdem geklärt ist, was ein Looper ist, möchte ich auch ein Beispielvideo zeigen - diesmal ein Duo bei dem der Bassist/Gitarrist mehrere Looper einsetzt.
 
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Ok, danke für die vielen Beiträge.

Ich glaube ich hab's verstanden.

Und nun was Wichtiges: Habt ihr auch noch eine konkrete Empfehlung?

Und gleich mal eine Frage: Viele Looper haben Stereo-Eingänge. Wozu das denn? Meine Gitarre ist doch Mono:rolleyes:





Danke im Voraus
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nehme das mal zum Anlass, den Thread in das "passendere" SuFo zu verfrachten. Nebenbei gibt es auch H*I*E*R einige Beratungsthreads zum Thema Looper ;)
LG Lenny

Lenny, wenn du mir jetzt noch sagen könntest wo das passende SuFo (habe lange gebraucht um das zu verstehen) ist damit ich mein Thema wieder finde.


[Update]: Sorry - doofe Antwort meinerseits - ich bin ja schon im passenden SuFo ;)
 
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Und gleich mal eine Frage: Viele Looper haben Stereo-Eingänge. Wozu das denn? Meine Gitarre ist doch Mono
Weil viele Keyboards und auch Gitarreneffektgeräte stereo sind. Es gibt auch Gitarrenverstärker in stereo oder man nutzt gleich mehrere Amps.
 

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