Marshall Lead 100 MOSFET

von Kinslayer, 01.02.05.

  1. Kinslayer

    Kinslayer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.05   #1
    Moin,
    würde gerne mal die Meinung von euch hören.
    Hab überhaupt keine Ahnung von dem Ding. Bekam ihn in letzter Zeit öfter angeboten. Würde sich ein Kauf lohnen? Wie klingt der so?
     
  2. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 01.02.05   #2
    Das sind absolute Uralt-Dinger, meines Wissens die ersten Transistoramps die Marshall gebaut hat. Könnte so in den frühen bis mittleren 80ern gewesen sein. Habe nie einen gespielt. Falls du einen kaufst, zahle wenig, vielleicht bis zu 100 EUR für das Topteil falls es funktionsfähig ist.. Denn für 200-250 EUR bekommst du schon das Valvestate I Topteil und das ist wirklich nicht schlecht.
     
  3. lasmuchtos

    lasmuchtos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.05   #3
    also die sind wirklich schon sehr alt!
    ein kumpel hat sich son ding mal geholt(e-bay). sollte in 1a zustand sein, an dem teil ging aber net mehr so arg viel z.B. kanalumschaltung lautstärke(entweder voll auf, oder sau leise), noch andere potis....
    dann wurde es zurückgeschickt.
    ==> am besten vorher antesten :great:
     
  4. saTa

    saTa Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.05   #4
    richtig, der erste verkaufte solid state marshall.

    ich mochte ihn garnicht (hab ihn mal ein wochenende geliehen) aber andere finden ihn super... für mich ist's nix.
     
  5. MuMan

    MuMan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.02.05   #5
    Hat das eigentlich wirklich ne MOSFET Endstufe? Die werden ja heute hauptsächlich bei Radios und Verstärkern (Nicht Gitarrenverstärkern!) benutzt, weil sie sehr genau und geradlinig verstärken.
    Und aus diesem Grund werden sie kaum oder gar nicht mehr für Gitarrenverstärker verwendet so weit ich weiß?!
    Oder werden MOSFETs auch noch in jetzigen Transistoramps verbaut?
     
  6. KlausP

    KlausP HCA Gitarre HCA

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    Erstellt: 01.02.05   #6
  7. monsterschaf

    monsterschaf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.02.05   #7
    Mehr als 100 öre würd ich für boxen UND top net geben.

    Ich hab mich schon in den achtzigern gefragt, wer dieses "brandneue" true-marshall-sound-monster kaufen soll... und ich kenne ehrlich gesagt keinen!

    Valvestate I kann ich nur empfehlen. Unkaputtbar, und der sound stimmt auch.

    -monsterschaf-
     
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  8. IcyMcToe

    IcyMcToe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.09.11   #8
    Das Thema ist nun schon etwas länger im Winterschlaf, aber ich muss es leider nochmal aufnehmen, da es sich bei diesem Thread um den ersten Eintrag bei Google handelt und ich der hier vertretenen Meinung vom Amp nicht wirklich zustimmen kann.

    Der Amp ist natürlich alt und er ist der erste Versuch gewesen von Röhre weg zukommen. Aber er klingt wesentlich lebendiger als die ganzen Transior-heads
    und Amps die heute so produziert werden. Ich besitze mein Head und spiele es live in meiner Coverband (GNR, ACDC,Free, Chilli Peppers etc.) und es klingt super.
    FX-Loop ist vorhanden und 2 verschiedenen Overdrive Kanäle und Reverb. Das ganze verpackt mit 100 Watt (die sehr laut sind) und eine robuste und gute ver-
    arbeitung. Das ist für mich ein gutes Gesamtpaket. Der Sound ist, wie bei jedem Amp, geschmackssache, aber ich würde den Amp definitiv jedem empfehlen der ein Marshall Topteil sucht was gut klingt, keine mega ivestition darstellt und seltener auf bühnen anzutreffen ist.

    Ich würde dafür locker 200€ ausgeben!! Ich bin von diesem Amp überzeugt.
     
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  9. bowe13

    bowe13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.13   #9
    Hallo!

    Hab mir letztens für 200€ das komplette "mini"-Fullstack gekauft.
    Sprich: Marshall MOSFET 100 Lead + 1965 a & b (4x10")
    Ich persönlich bin voll zufrieden mit dem Teil!!!!
     
  10. stefpappie

    stefpappie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.14   #10
    ich hab seit dem wochenende auch einen 3210 mosfet lead 100 und die dazu passende 4x10"er 1965A
    getsern die erste bandprobe und ich bin hoch begeistert!
    mein hauptamp ist ein vox AC 15 C1, also ne vollröhre, aber irgendwie wollt ich immer nen marshall und dann lief mir der 3210 vor die füße...

    der Marshall klingt wirklich sehr geil, vor allem im crunch mode, leicht angezerrt mit ner tele ein wahnsinnig fettes brett mit wirklich herrlich natürlicher zerre
    er ist verdammt laut, in der probe war er maximal auf 3 gestellt
    soundmäßig ist da alles drin, was irgendwie mit "classic rock" zu tun hat
    der einzig wirkliche unterschied zu ner röhre ist, dass man den grad der zerrung leider nicht mit dem vol poti der klampfe regeln kann, es wird leiser, aber zerrt eigentlich immer noch

    mein kollege spielt nen laney ironheart mit über 100w und war ein wenig fertig, als er den marshall hörte...
    der ersteindruck beim testen wurde also bei der bandprobe bestätigt, geiler sound, günstiger preis - der wird wohl bleiben!

    der stef
     
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  11. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.12.14   #11
    Ich bin momentan auf der Suche nach einem alten JMP 2204. Keine Chance einen (guten und bezahlbaren) zu finden! Ich stehe gerade wieder voll auf den Marshall-Crunch. Das bekomme ich weder mit dem Soldano, noch mit meinem AxeFx hin.

    Jetzt habe ich zum Spass wieder den 100er Mosfet angeschlossen, Paula umgeschnallt und ab geht die Luzzi! Das ist definitiv und 100% MARSHALL! Ich hatte über die letzten 20 Jahre schon einige.... Und der 3210 von 1989 ist sowohl im Normal, wie auch im Boost Channel ein richtiger Vertreter seiner Zunft. Das ist sowas von JCM800!

    Im Normalkanal bekommt man typische 2-Channel-800er Cleansounds. Allerdings leider sehr Authentisch; d.H die sind eher solala; aber im Notfall nutzbar; Selbes gilt für den Hall. Mit steigendem Volume geht er mehr und mehr in die Verzerrung und dann wirds auch richtig gut! Da kommen dann authentische ACDC-Sounds raus, die auch noch ziemlich dynamisch reagieren. Hier noch ein einfaches Boost/Zerrpedal davor und man ist für Classic-Rock bis 80´ Hardrock eigentlich gigfertig angezogen.


    Ich finde, der Boostkanal klingt wie der Normal-Kanal, aber mit vorgeschaltetem Guv`Nor-Pedal. Das habe ich mit meinem alten "Blackface"-Vertreter getestet und ich meine, dass dass die Ergebnisse extrem ähnlich sind. Mir gefällt der Klang wirklich sehr gut. Vor allem mit einer Paula drückt das richtig gut. Die Richtung trifft meiner Meinung nach Gary Moore, G´nR oder Gotthard ziemlich gut!

    Er hat lediglich; wie schon oben erwähnt wurde einen kleinen Abzug in der B-Note, was die Dynamik bei viel Gain angeht. Ein (guter) 800er hängt feiner am Volumenpoti der Gitarre, dafür reagiert er nicht ganz so zickig auf Schludrigkeiten beim Spielen (spielt sich leichter) und klingt auch schon bei Schlafzimmer-Lautstärke richtig amtlich und selbst da kippen die Öbertöne noch schön um!

    Ich finde, man KANN schon der Grad der Verzerrung an der Gitarre regeln, aber eben nicht so weit, wie es beim Original möglich ist. Den kriegt man ja wirklich "fast Clean" (Je nach Pickups und Spieltechnik), der 3210 zerrt immernoch etwas mit. Aber schlecht ist das nicht!

    Dynamischer ist die Option: weniger Gain am Amp, dann aber mit einem Booster/Zerrer anblasen. Da kann man einen Tubescreamer, Boss, Marshall, Digitech, MXR nehmen. Das ist eigentlich relativ egal (Basieren eh fast alle auf dem selben layout) . Mir gefällt im Moment der verzerrte Amp wie er ist richtig gut.

    Witzig ist es auch, wenn man KEINEN Fußschalter anschließt! Dann kann man Normal und Boostkanal mischen! Also Clean und Verzerrt oder eben Crunch und Crunch oder Crunch und Lead. Für experimentierfreudige gibts da gute Blend-Sounds.

    Wird das Gain-Poti im OD-Kanal gezogen wird die Klangregelung des Normalkanals dazu geschaltet. Das klingt dann moderner, aber irgendwie auch weniger typisch JCM-like. Außerdem wird es dann sehr schwer, passende Kombinationen für beide Kanäle zu finden. Dann müsste man ihn evtl als Einkanaler verwenden.

    Die Klangregelung ist ebenfalls typisch für den Hersteller: Man kann etwas rein- und raus drehen, aber der Klang ändert sich kaum. Wenn der Grundsound nicht gefällt muss ein anderer Amp her.

    Sehr gut funktioniert auch, den Amp nur als Endstufe zu verwenden. Also als Stereo-Erweitung für einen Hauptamp (Effektloop), als Wet-Amp für das Effektsignal (Line Out). Die Endstufe klingt mehr nach Röhre, wie so manche Röhrenendstufe!


    Zusammenfassung meinerseits:
    Nachteile (-) zum 800er:
    - Keine Röhren (-)
    - Dynamik nicht so fein (-)

    Vorteile (+) /Gemeinsamkeiten (0) auf zum 2205/2210er Dual Channel JCM800
    - Keine Röhren (Kein Verschleiß, kein Wechsel,....) (+)
    - klassische Low-Panel 800er Optik (0)
    - Leichter, kleiner (+)
    - Kanäle mischbar (+)
    - Hall, 2 Kanäle, Effektweg (0)
    - Fußschaltbar (+)

    ,
     
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  12. Running Wild

    Running Wild Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.14   #12
    Die Mosfets teilen die Marshall-Gemeinde anscheinend ganz schön. Entweder man liebt sie, oder man hasst sie.
    Ich hatte vor ein paar Monaten mal einen 3210er hier, da er als Geheimtipp und JCM800 für lau angespriesen wurde. Die Zerrstruktur/Voicing eines 800er hat er zweifellos gehabt, aber das war es auch schon mit den Gemeinsamkeiten, denn klanglich war der eher lauwarm ;)
    Clean und Crunch fand ich furchtbar, Lead ganz nett. Würde ihn in etwa auf eine Stufe mit den Valvestates stellen, verpassen tut man imho nichts. Wer günstige Gitarrendeko sucht, kann aber zugreifen, denn optisch machen die schon was her.

    Kenne das noch von meinem alten Rath-Amp, konnte damals auch schon nichts damit anfangen, störte mich eher :gruebel:

    Kleiner Tipp: Wer nur den Leadkanal nutzt, kann sich den Fußschalter sparen. Sobald irgendein Stecker in der Buchse steckt, schaltet er automatisch um. Hab einfach ein Patchkabel reingesteckt :cool:
     
  13. frama78

    frama78 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.12.14   #13
    Vielleicht hatte deiner ein Problem mit dem Optokoppler (?!?)? Mein Mosfet ist am geilsten in der ACDC Richtung. Geschmäcker sind aber auch verschieden.

    Ach ja; zugeben muss ich, dass er sich manchmal besser durchsetzten könnte. Je nach Location muss man ihn ziemlich laut drehen. Aber über 4 am Master kam ich noch nicht. Mein getunter Class5 macht sich dann im Bandkontext besser
     
  14. Running Wild

    Running Wild Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.12.14   #14
    Kaputt war der nicht, bin nur nicht der Einzige, der dem Amp nichts abgewinnen kann ;)
     
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