Massaker an Universität in Virginia

von metallissimus, 16.04.07.

  1. metallissimus

    metallissimus Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 16.04.07   #1
  2. Günter Sch.

    Günter Sch. HCA Piano/Klassik HCA

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    Erstellt: 16.04.07   #2
    Wie sagte ein augenzeuge des Tsunami? "Es war wie in einem katastrophenfilm", schießereien, fliegende fäuste anzusehen, ist unsere lieblingsbeschäftigung, meinen zum mindesten die programmgestalter des fernsehen, und vielleicht haben sie sogar recht.
     
  3. Reaper's Ballz

    Reaper's Ballz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.07   #3
    jo, auf die Idee, das die Computerspiele schuld sind ist man natürlich sofort wieder gekommen..is ja schon obligatorisch an der Tagesordnung:

    http://www.pcgames.de/?article_id=575641
     
  4. Jimmay

    Jimmay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.07   #4
    von heise.de

    mehr gibts von mir nicht dazu zu sagen
     
  5. Cid Vicious

    Cid Vicious Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.04.07   #5
  6. ars ultima

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  7. Surf Solar

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    Erstellt: 18.04.07   #7
  8. iLLumination

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    Erstellt: 18.04.07   #8
    finde ich auch panne. im kalten krieg hat dieses prinzip zwar funktioniert, da ging es aber auch um die vernichtung jedes lebewesens auf diesem planeten. ich denke, dass es dann nur noch mehr schießereien gibt. dann werden leute heimlich aufem klo erschossen. ein emotional hochgeputschter erschießt jemanden, woraufhin dessen freund zurückschießt, irgendjemand erschießt diesen dann (klar, adrenalin und angst führen dazu, is verständlich), dieser wird dann ebenfalls erschossen und dann hat man ne massenschießerei, weil jeder nur versucht sich selber zu schützen. ich meine da muss doch nur einer ne pistole zücken und schon rasten alle aus und zücken auch ihre schusswaffen, wo wir wieder beim kalten-krieg-prinzip wären. hätte eine partei die raketen gestartet, hätte es nen vergeltungsschlag gegeben und es hätte nur verlierer gegeben, keine gewinner

    es ist zwar schrecklich, dass schon kinder in schulen sterben müssen, aber shit happens, wir leben in ner beschissenen gesellschaft - man muss die ursache bekämpfen, nicht die symptome, das wird euch jeder arzt und jeder mit ein bisschen grips sagen
     
  9. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 18.04.07   #9
    Dass keiner von den Experten überlegt, was wäre, wenn niemand eine Waffe hätte...
    Aber das alleine würde auch nicht reichen. Eine Waffe ist ein Instrument. Derjenige der es nutzt, um anderen zu schaden, der hat ein Motiv und jedes Motiv hat einen Hintergrund mit all seinen Ursachen.
     
  10. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 19.04.07   #10
    nicht zu fassen.

    An Cho Seung-Hui kann man sehen, wie wirr manche Menschen denken... da ist es auch nicht weiter verwunderlich, wenn andere Blödmänner fordern, jeder Student möge zur Selbstvertedigung eine Waffe mit sich herumtragen.

    Ich frage mich, warum in Amerika - dem Land der merkwürdigen Gerichtsprozesse - keine Produkthaftungs-Prozesse der Opfer gegen Waffenproduzenten zustande kommen. Wenn man Zigarettenhersteller für den Lungenkrebs-Schaden der Raucher haftbar machen kann, dann müsste ansich auch möglich sein, Waffenhersteller für die Schäden haftbar zu machen, die durch die durch sie in Verkehr gebrachte Waffen agerichtet werden.
     
  11. Jimmay

    Jimmay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #11
    man muss sich nur mal eine massenpanik unter tausenden studenten vorstellen, ausgelöst durch solch einen amoklauf. wenn tausende menschen in panik, womöglich unter starkem schock, nun auch noch bewaffnet wären, kann man sich gut vorstellen wie das ganze ausgeht.

    keiner weiß genau wie der täter aussieht, alle haben angst um ihr leben und alle sind bewaffnet. ich denke mal unter solchen umständen wäre die opferzahlen schnell dreistellig geworden.
     
  12. Pleasure Seeker

    Pleasure Seeker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #12
    Jeder Ami, wie wohl auch jeder Europäer, weiss doch das Waffen töten, dazu sind sie da, Johannes. Man könnte demnach den Hersteller mit Sicherheit verklagen, z.B. wenn die Knarre, trotz Pflege laut Anleitung, im Einsatz den Dienst versagt und der Besitzer deshalb zu schaden kommt. Mit dem Slogan "Unsere Feuerwaffen töten nicht" hat von den Herstellern bestimmt noch keiner geworben :D

    Den Waffenklimbim mal außen vor gelassen, weil Amis da wenig zu überzeugen sind, ich finde es wirklich ziemlich krass in was für einer Gesellschaft wir inzwischen leben. Laut den Medienmeldungen war der Täter in psychologischer Behandlung, alle haben angeblich gewusst das mit dem nicht stimmt, aber richtig eingegriffen hat niemand, stattdessen wird erzählt "man hat ihn aus dem Unterricht entfernt, weil er zu unheimlich war". Super, in einer Zeit wo die halbe Welt auf Terroristenjagd geht leben wir noch immer dermaßen im Egoismus der Ellenbogengesellschaft das wir es uns abschminken können zu glauben einen Terroristen oder Amokläufer, selbst wenn wir ein Jahr neben ihm sitzen würden, zu erkennen, selbst wenn er so auffällig wie möglich seine Absichten andeutet. Stattdessen wollen wir ihn lieber aus dem Gesichtsfeld haben, ihn nicht mehr sehen müssen. So löst man keine Probleme, und wenn mal wieder in einem Bundesland die Mobbingzahlen unter den Schülern publikgemacht werden, dann will ich gar nicht wissen ob davon irgend ein Betroffener einmal auf dumme Gedanken kommt...
    Letztlich sind die Medien schuld, hauptsache nicht die ganze Gesellschaft. Was in Deutschland lächerlicherweise gerne die Ballerspiele sind, dürften für die Amerikaner die Schußwaffen der Sündenbock sein (welche ohne jeden Zweifel, bei so leichter Beschaffbarkeit, eine wesentlich größere Gefahr darstellen wie jedes noch so brutale Computerspiel). Trotzdem, die Schuld liegt woanders, und jeder der in die Kamera sagt "er habe den Täter schon immer merkwürdig gefunden" hat mindestens eine Teilschuld an dem was passiert ist.
     
  13. Mini-Me

    Mini-Me Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #13
    was mich bei sowas immer nur wundert, ist das wenn man die ganzen mitschüler im fernsehen befragt was sie zu dem amokläufer sagen, auf einmal alle etwas komisches die ganze zeit beobachtet haben. aber warum sagt den dann niemand mal etwas befor so was passiert.
    und falls es doch mal ein schüler sagen sollte dann wird ihm nicht gegelaubt, wie es der ehemaligen englisch lehrerin des amokläufers ja ergangen ist
     
  14. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #14
    ich habe es grade schonmal gegoogelt, aber nicht mehr gefunden. den versuch gab es mal, da haben los angeles und san francisco die waffenfirmen verklagt. das war mit unterstützung der brady centers oder wie die heissen.

    die klage wurde aber abgewiesen....
     
  15. Hel

    Hel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #15
    Klar wenn jemand Amok gelaufen ist kommen sofort in den Interviews Sprüche wie "Ja der war immer schon so komisch" oder "der sah ja schon so aus". Nach der Tat sind ja alle so klug. Dann renne mal zur Polizei und sage denen dass irgendwer so gestört aussieht dass er festgenommen werden sollte. Unrealistisch oder?

    Ich denke dass solche Dinge immer passieren können und werden, nur dass die Rahmenbedingungen festlegen, wie "effizient" dies geschehen kann. Unter Rahmenbedingungen fällt z.B. die Möglichkeit an Waffen, Sprengstoff zu kommen. Und die sind in den Staaten nunmal äußerst günstig, sogar gesetzlich und gesellschaftlich tief verankert. Und leider lassen sich die Politiker dort von kalter Strategie, Lobbyisten und Industriellen leiten und nicht von gesundem Menschenverstand und der Sorge über das Wohl der Menschen. Sieht man auch in der Außenpolitik, im Klimaschutz. Nichts gegen defensive Waffen wie Pfefferspray o.ä., aber Schusswaffen sollten der breiten Bevölkerung nicht zugänglich sein.
     
  16. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 19.04.07   #16
    das ist mir schon klar :)
    Es weiß aber auch jeder, dass man vom Rauchen schwer krank werden kann... und trotzdem waren Klagen gegen Hersteller von Zigaretten in den USA erfolgreich.
     
  17. coolbiker

    coolbiker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #17
    Das ist leider wahr. Wenn ich sehe dass Anna Nicole Smith nach ihrem Tod fast täglich in Zeitung- und Internetnachrichten auftaucht, dreht sich mir der Magen um. Jetzt wo sie sich umgebracht hat interessieren sich natürlich ALLE für sie. Wo war die Bildzeitung denn als es ihr schlecht ging?? Was ist das für ne kranke hysterische Welt!

    Noch schlimmer sind die Leute, die nach Hurricane Kathrina und Schulmassakern in den USA mit Schadenfreude und Überheblichkeit reagieren. Diese Amifeindlichkeit dieser Leute sollte wenigesten in solchen Momenten mal unterdrückt werden.
     
  18. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 19.04.07   #18
    Mir ist da ja nicht so ganz klar, wie Du das meinst. Was bitte hätten "ALLE" tun sollen, um die Seelenpein einer um Geld taktierenden Milliardärswitwe zu mildern?
     
  19. Jimmay

    Jimmay Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #19
    hab es schonmal in nem anderen thread geschrieben.

    den vorwurf des anti-amerikanismus gegenüber kritikern halte ich in den allermeisten fällen für richtig hohl und nichtssagend. ich setze mich ausschließlich inhaltlich mit solchen themen auseinander, nach meiner ansicht, meinem weltbild und meinem derzeitigen erfahrungsstand.

    ich kann doch nichts dafür das von seiten der USA soviel scheisse gebaut wird bzw da soviel scheisse passiert ( wobei wir hier auch keine heiligen sind, was ich immer wieder versuche zu unterstreichen ).
    soll ich jetzt meine ehrliche, persönliche meinung, die bestimmt nicht von blindem hass auf amerika genährt wird, hinterm berg halten, weil das ja anti-amerikanismus wäre?

    polemik und unsachlichkeiten sind das problem, auf beiden seiten...
     
  20. coolbiker

    coolbiker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.04.07   #20
    da ich polemik auch nicht für gut halte, nehm ich das anti-amerikanisch mal zurück. aber ich meine trotzdem, dass Schadenfreunde, sei es beim 11. September, Hurricane Kathrina oder jetzt, unhöflich ist.

    Ich wundere mich nur, dass sich jetzt alle sich vor Bedauern überschlagen und sie zur Legende erklären wollen. Ich wollte damit beweisen, dass etwas an der These richtig ist, dass sich die Öffentlichkeit erst nach dem Selbstmord bzw. Massaker eines Menschen für seine Probleme interessiert. Und für die real existierenden Probleme interessiert sich keiner, solange nichts eskaliert.