Mastering?

von ---Martin---, 04.03.07.

  1. ---Martin---

    ---Martin--- Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.07   #1
    Wie sieht bei euch das Mastering aus? Wie geht ihr vor, welche Plugins verwendet ihr und worauf legt ihr genau Wert? Mastert ihr im Aufnahmeprogramm oder exportiert ihr den Audiofile und verwendet dann externe Programme?

    Danke für eure Antworten.
     
  2. RoadStar

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    Erstellt: 04.03.07   #2
    izotope ozone da probier ich immer rum bei den presets und pass dann noch den eq gegebenenfalls an und schalt das ein oder andere gerätchen von ozone an oder aus und im post seitigen insert effekt kanal noch waves L2 maximizer also limiter incl dieter äh dither ^^
     
  3. Pfeife

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    Erstellt: 04.03.07   #3
    Meine eigenen Sachen schieb ich mal schnell durchs WaveLab. Alles andere wird in einem "richtigen" Studio gemastert, weil das in einem homestudio Schwachsinn ist.
     
  4. RoadStar

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    Erstellt: 04.03.07   #4
    lol warum soll das in nem homestudio schwachsinn sein? grad das mastering is doch das wo man studio typische sachen wie schallgedämpfte aufnahme kabine etc nicht braucht.. wenn man die nötigen vst und vllt auch "echten" gerätchen und vor allem das knowhow hat kann man das doch wunderbar aufm homesudio machen
     
  5. Lucky_Strike

    Lucky_Strike Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.03.07   #5
    Aehm... ich bin zwar kein Profi, aber warum geben Mastering Studios dann immer unmengen an Geld fuer Schallabsorber und irrsinnig teure Monitore aus? (Fuers Homerecording mag deine Variante aber schon ausreichen ;))
     
  6. Pfeife

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    Erstellt: 04.03.07   #6
    Gerade beim Mastering sind das wichtigste Werkzeug die Ohren! Ergo spielt die akustische Beschaffenheit eines Raumes keine ganz geringe Rolle. Damit ist dann auch klar, daß man spätestens dafür ordentliche Monitore benötigt.
    Alles Dinge, die beim Aufnehmen und Mischen zwar ganz hilfreich, aber trotz alledem entbehrlich sind.
     
  7. ---Martin---

    ---Martin--- Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.03.07   #7
    ich denke, die Frage ist ja hier, ob wir von einer chartsveröffentlichung reden (da ist es ja wohl klar, dass wir das nicht zuhause über unsere monitore mastern würden) oder reden wir hier von produktionen für die eigene homepage oder für unsere eigenen cds, die wir selbst drucken und auf auftritten versuchen, als werbung an den mann zu bringen (tun wohl die meisten). Ich denke, letzteres kann man auf jeden fall selbst machen. Nur ist die frage, wie man dort beim mastering vorgeht.

    ich hab "homestudios" von leuten gesehen, die haben eine soundqualität, die die qualität von chartsveröffentlichung auf jeden fall mithalten kann und teilweise sogar übertrifft (mein subjektiver eindruck). Und das bei "normalem" homestudioequipment, das hat mich sehr beeindruckt. die frage ist ja, wie bekomme ich solch einen sound? ich nehme sogar in 96 khz auf und komme nicht an eine solche qualität. ich kann es mir nur mit mastering erklären. obwohl meine eigenen aufnahmen auch qualitativ recht gut sind, wie ich finde.

    ich nehme mit einer emu 1820 auf, vorher hatte ich einen hd recorder roland vs 2480. qualitätsunterschiede vom reinen klangbild zwischen dem roland vs2480 hd recorder und der emu1820 sind nicht so groß, ich war mit dem sound schon recht zufrieden damals. aber natürlich hat man am pc gegenüber dem hd recorder bei weitem mehr möglichkeiten. Hätte jemand hier lust, sein gemastertes material einmal hochzuladen? ich werd mal in den nächsten tagen auch was eigenes hochladen.
     
  8. RoadStar

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    Erstellt: 06.03.07   #8
    hi

    was sehr viel ausmacht is die richtige bearbeitung der einzelspuren mit EQ, Kompressor, Noise gate, eventuell Exciter, Reverb etc... Das macht schon einen erheblichen Teil aus. Und ein gutes Mastering sorgt dann für den Rest.
    Hör dir mal das 2te Lied auf www.trevolc.de.vu im Player an, is meine aktuellste Produktion und wie ich finde von der Qualität recht in ordnung.
     
  9. Pfeife

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    Erstellt: 07.03.07   #9
    Also, ich hau jetzt mal ungefragt zu....:D
    - das Plätschern ist zu aufdringlich, weil dem Schwan auch ruhigeres Wasser geziehmt
    - die Übergänge zwischen den einzelnen Instrumenten müssen fließender sein, im Moment wirkt es auf mich wie eine DEMO-Aneinanderreihung von sounds
    - die Lautstärkeverhältnisse müssen angepasst werden, z.B. das einsetzende Piano schlägt einem derb in die Fresse.
    - die Spieltechnik entspricht leider nicht so ganz der Realität beim Cembalo, weswegen einem das komisch vorkommt
    - über den Gitarrensound kann man unterschiedlicher Meinung sein, der wäre mir nicht böse genug:twisted:
    - was sind das für drums? Gerade bei dir als drummer würde ich da etwas mehr erwarten, als dürren GM-sound!
    - mehr räumliche Anordnung, man kann neben der Verteilung im Panorama, mit dem Einsatz von delay auch eine Tiefenstaffelung der Instrumente erzeugen, indem man (leicht)unterschiedliche Laufzeiten und (leicht)unterschiedliche Effektzumischungen verwendet.
    Das war alles noch Arbeit vom Mix....:cool:
    - da fehlt unterum einiges an Pfund
    - die oberen Mitten sind zu heftig(Blech)

    Ich hoffe du meintest mit dem zweiten Song die Vorabversion vom Schwan......:rolleyes:
    Ansonsten nehm ich alles zurück......:D
     
  10. RoadStar

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    Erstellt: 07.03.07   #10
    aus zeit gründen sag ich jetz nur mal was zu den drums: die hab ich in tagelanger arbeit selbst gemacht jede einzelne trommel und becken sind selber zusammen gesucht, einzeln mit EQ, Kompressor usw bearbeitet, da ich mich mit keinem anderen, bereits verfügbaren drumset zufrieden war. ich find die drums klingen sehr gut, leicht nightwish mässig.

    und was is an dem chembalo spiel-untypisch? sags mir dann änder ichs :-)

    edit: mordsmässig wumms soll das lied au net haben, isch ne ballade ;-)
     
  11. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.03.07   #11
    -Das mit den drums hatte ich schon fast geahnt, als ich das post geschrieben habe. Ich will deine Leistung nicht schmälern, aber das wäre mir klangtechnisch zu dünn.
    -Ich kann mit Ach und Krach die weißen von den schwarzen Tasten unterscheiden, also frag mich bitte nicht, wie es gespielt werden müßte. Es klingt halt eben untypisch. Hör dir mal Barockmusik an, und versuche herauszufinden, was typisch für das Instrument ist. Das ist nun mal das leidige Problem von Synths und Samplern, man kann Instrumente spielen, die man nicht spielen kann. Ich hab auch mal intensiv mich mit Gitarrensynthesizern beschäftigt. Gigantisch die Möglichkeiten! Aber man baut nun mal auf 'ner Klampfe die Akkorde anders auf, als auf 'ner Orgel. Ergo klingt der goilste Hammondsound vor'n A....!
    -Auch 'ne Ballade kann(muß) druckvoll abgemischt werden. Gerade das macht die Wirkung von guten Balladen, wenn du die ganze Zeit das Gefühl hast, daß da mit angezogener Handbremse gefahren wird.

    Und alles nicht so ernst nehmen, ist nur meine persönliche Meinung, die sich aus Erfahrung und Hauptsächlich Fehlern entwickelt hat.:rolleyes:
     
  12. lenin01

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    Erstellt: 07.03.07   #12
    Ich muss Pfeife in vielem zustimmen, was aber noch gesagt werden muss:

    Das Klavier klingt absolut unnatürlich. Einerseits ist es nicht die beste/realste Qualität, aber vorallem hört man absolut, dass das ganze nur in einem Sequenzer geschrieben wurde, und nicht echt gespielt wurde, denn die Noten sind alle exaxt gleich laut, das fällt besonders bei den Akkordanschlägen (unangenehm) auf.

    Aber davon mal abgesehen, eine echt tolle Komposition, bin beeindruckt :O.
     
  13. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #13
    Vielleicht ist es das schon, die Anschlagsdynamik? Du kannst auch durchaus im Keyeditor Dynamikkurven in die MIDI's einzeichnen.:great:
     
  14. SingSangSung

    SingSangSung Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #14
    Hallo,

    nur kurz zum Cembalo: Ein Cembalo hat keine Anschlagsdynamik (oder fast keine, wenn man die Tastengeräusche dazunimmt - denn die haben welche).

    Das was hier vor allem untypisch klingt, ist das, was gespielt wird: Diese ständigen Quarten, das macht man in der Klassik überhaupt gar nicht.

    Ferner spielen rechte und linke Hand teilweise die gleichen Töne, was in Wirklichkeit natürlich auch nicht geht.

    Viele Grüße,

    SingSangSung
     
  15. RoadStar

    RoadStar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.03.07   #15
    hm aaaha interessant...
    ja die anschlagdynamik versuch ich immer hinterher rein zu machen aber gut klingen tut das dann nur bei den drums. leider hab ich uch kein anschlagdynamisches midi keyboard sonst wär das was anderes. dieses kla4 solo werd ich nochmal grundlegend überarbeiten, vllt auch ne andere melodie, denn so 100% bin ich mit dem auch net zufrieden.
     
  16. topo

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    Erstellt: 10.03.07   #16
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  17. Hans_3

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    Erstellt: 10.03.07   #17
    Plicht! Unbedingt zulegen für Deine Art von Musik.

    Ansonsten viele interessante Ideen drin. Manches ist in Sachen Arragement und Klang/Phrasierung/Arrangement noch zu statisch in der Umsetzung. Bei "Winter" (Vocal) wiederum ist der Gesang rhytmisch in der ersten Hälfte oft nicht genau genug. Aber sowas geht eh nur mit der Zeit. Erfahrung und Reifung kommt nur mit der Zeit, kann man ja nirgends kaufen.:D
     
  18. RoadStar

    RoadStar Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.07   #18
    die vocal version is eh fürn a.rsch vor nem jahr etwa wo ich des aufgenommen hab konnt ich eh net anständig singen und auch jetzt bin ich noch weit entfernt von nem guten sänger ^^ ich brauch da mal ebber mit dem richtigen stimmchen für meine liedle ;-)
    jap ich leg mir sobald es der geldeutel zulässt en anständiges master keyboard zu kotzt mich eh an mein teil das nämlich au nur so mini tasten hat, net die normale größe und da trifft man die tasten eh kaum
     
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