Matratzen-Booth!

von GSP9999, 19.02.17.

  1. GSP9999

    GSP9999 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.17   #1
    Guten Abend,

    ich wohne in einem hellhörigen Sechs-Parteien-Haus und bin auf der Suche nach einer mobilen und günstigen Lösung, um a) trockene Aufnahme zu erhalten und b) möglichst viel Schall zu absorbieren, so dass die Nachbarn so wenig wie möglich hören. Einige kennen vermutlich dieses leicht gehemmte Gefühl und wie störend das beim Üben ist! Ich bin mir auch bewusst darüber, dass ich gerade gemäß dem "MiniMax" (höhö!) Prinzip mit minimalen (Geld) Aufwand das Maximale fordere - vielleicht schaffe ich einen Mittelweg.

    Ich bin nun auf eine Seite mit interessanten Ideen gestoßen
    http://www.producerspot.com/how-to-build-a-diy-vocal-booth-on-a-shoestring-budget

    Besonders Methode 2 interessiert mich, bei der zwei Matratzen die Seitenwände bilden und eine die Decke. Kritisch sehe ich die parallelen Wände - wie wäre es, wenn man zwei kleinere Matratzen nimmt und quasi zu einem umgedrehten V stellt und eine etwas größere Matratze drauflegt? Oder ist die gesamte Idee soundtechnisch eine Katastrophe? Erziele ich damit halbwegs eine Absorption, so dass die Nachbarn nicht ganz so viel mitbekommen? Ist es besser mit Molton-Vorhängen zu arbeiten?

    Ich weiß auch, dass ein solcher Raum akustisch schwer beherrschbar ist, aber ich habe keinen professionellen Anspruch.

    Ihr seht - ich bin Student und bereit alles zu testen, was ich erschwinglich ist.

    Für weitere Ideen bin ich offen. Möglicherweise hatte jemand ein ähnliches Problem und hat eine Lösung gefunden?
     
  2. antipasti

    antipasti Singemod Moderator

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    Erstellt: 20.02.17   #2
    Willkommen,

    Schallabsorbierung, Raumoptimierung und Dämmung sind ja kein Sänger-Probleme, sondern geht jeden an, der auf empfindliche Nachbarsohren Rücksicht nehmen muss und bessere Aufnahmen machen möchte.

    Daher schiebe ich dich mal in ein passenderes Forum.
     
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  3. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 21.02.17   #3
    Hallo, GSP9999,

    ...wenn Du hier im Unterforum "Raumakustik" mal ein paar Threads durcharbeitest, wird Dir schnell klar werden, daß der Punkt "Schallisolation" mit den von Dir verlinkten DIY-Maßnahmen nicht zu erreichen ist - hier bedarf es "Masse"... Einen stark reflektierenden Raum kannst Du allerdings mit z. B. Vorhängen recht kostengünstig wenigstens teilweise entschärfen...

    Viele Grüße
    Klaus
     
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  4. GSP9999

    GSP9999 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.17   #4
    Hallo Basselch,

    vielen Dank für deinen Kommentar. Eigentlich ist mir das auch bewusst, ich bin zugegebenermaßen nur etwas frustriert, weil die empfindlichen Nachbarnohren (die auch öfter mal klingeln!) meine Kreativität negativ beeinflussen. Ich hatte sehr gehofft, es gäbe irgendeine Kompromisslösung, die vielleicht keine perfekten Messergebnisse liefert, aber "ok" ist.

    Dann werde ich wohl mit Molton-Vorhängen arbeiten. Danke! :)
     
  5. gyn

    gyn Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.17   #5
    Kopfhörer
     
  6. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.02.17   #6
    Ich glaube ja, dass das, was die Nachbarn hören, der Gesang des threaderstellers ist - was sollen Kopfhörer da nutzen?
     
  7. GSP9999

    GSP9999 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.17   #7
    Exakt! Gesang, Gitarre, Cajon etc - kann mich da nicht so austoben, wie ich möchte. Natürlich kann man auf seine Rechte pochen und die gesetzlichen Zeiten einhalten, aber inneren Seelenfrieden verschafft das auch nicht..
     
  8. Pfeife

    Pfeife Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.02.17   #8
    Gesang oder vielleicht noch (akustische)Gitarre mag mit solchen Mitteln etwas 'erträglicher' gemacht werden. Aber ein Cajon, daß seine Schwingung direkt dem Boden erzählt, ganz gewiß nicht...
     
  9. chaos.klaus

    chaos.klaus Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.02.17   #9
    Der Schaumstoff aus dem Matratzen sind ist normalerweise nicht offenporig, eignet sich also leider wenig als Schallabsorber.
     
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