Maximale Flexibilität: Mesa DC oder H&K Zen?

von pharos, 30.10.05.

  1. pharos

    pharos Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.05   #1
    Ich bin ja schon länger auf der Suche nach einem neuen Amp, und habe euch auch genug damit genervt, und jetzt hat sich die Auswahl mehr oder weniger auf die oben genannten Modelle reduziert.
    Das Kriterium das mir besonders wichtig ist, ist dass ich möglichst viele verschiedene Sounds aus dem Brüllwürfel bekommen will - ich ändere irgendwie ständig meine Meinung wie ich klingen will :)
    Und da liegt das Proble: Der ZenAmp liefert mir als Modeller zwar erstmal überwältigende 16 Ampmodelle, aber wenn man genauer hinschaut bleibt davon nicht so viel übrig: Etwa drei Viertel sind irgendwelche Vintage-Amps, an denen ich Null Interesse habe, und bei den restlichen habe ich dann eben genau den einen Sound des Modells, und sonst nichts.
    Bei dem DC (oder einem vergleichbaren "traditionellen" Amp) habe ich zwar nur 2 oder 3 Grundsounds, aber schonmal zwei unabhängige Klangreglungen, und kann mit dem 5-Band EQ, Pentode/Triode Switch und anderem Schnickschnack (den man zur Not auch noch nachrüsten kann) eine Menge Variationen erhalten.
    Da stelle ich mir die Frage, ob ich mit dem "klasschen" Modell am Ende nicht mehr Nuancen abdecken könnte, als mit dem Modeller der zwar eine Menge total unterschiedlicher Sounds liefert, aber ich weiss eben nicht, ob innerhalb der Simulationen soviel Flexibilität ist, wie das Vorbild dass dafür Modell stand selber geboten hat.
    Ich habe leider gar keine Erfahrung mit hochwertigen Modellern, und kann sie hier auch nirgendwo antesten, aber vielleicht weiss von euch jemand, wieviel "Feintuning" innerhalb eines guten Ampmodells wie Zen oder Vetta möglich ist?

    Ganz vergessen: Vom Stil will ich damit alles von Classic Rock über Punk bis Death Metal abdecken, gute Clean Sounds sind natürlich auch Pflicht. Die Eierlegende Vollmilichsau halt :-)
     
  2. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 31.10.05   #2
    Hatte nen Zenamp Halfstack, von dem ich extrem begeistert war ... Musste dann, da ich wg. Augenproblemen derzeit net fahren kann, auf nen Combo umsteigen, da leichter zu transportieren - ist aus Kostengründne n (auch sehr guter!) Vox AD50VT geworden.

    Kann dir also aus Erfahrung sagen: Beim Zenamp bist Du (wie eigentl. auch beim Vox) pro Amp-Modell nicht nur auf den einen typischen Sound pro Model festgelegt. Grade der Zenamp deckt bei jedem Amp-Modell so ziemlich die komplette Bandbreite des jeweiligen Origionals ab. Und es geht tatsächlich noch mehr: Beim Zenamp sind teilw. Einstellungen möglich, die der Original-Amp u.U. gar nicht zulässt, z.B. wegen der Klangregelung ...
    Da ist der Vox fast etwas "beschränkter", der modelt nämlich auch noch das exakte Verhalten der jeweiligen Klangregelung des Vorbilds mit. Dafür hat er teilw. fast noch ein etwas authentischeres, "analogeres" Feeling ...

    Grade bei der Sound-Vielfalt bist Du bei den meisten Digi-Amps also keineswegs eingeschränkt. Da hat ein "klassisches" Modell einen weitaus engeren Rahmen, da Du abgesehen von diverse Schaltungsmöglichkeiten und unterschiedlich abgestimmten Kanälen doch - zumindest meistens - mit dem jeweiligen Grundsound bzw. Klangcharakter des Amps arbeitest.
    Wenn Dir aber Grundsound und Charakter eines Amps, z.B. des Mesa DCs, absolut gefällt, und es dir einfach nur auf die stilistische Vielfalt ankommt, dann bist Du mit nem klassischen Dreikanaler u.U. besser bedient.
    Den Zen & Co spielen sich zwar schon enorm dynamisch, ganz nah dran am Tube-Feeling, aber es sind und bleiben halt keine Vollröhren! Ob dir der Unterschied dann den Mehrpreis und v.a. die sorgsamere Behandlung, den Röhrentausch, das höhere Gewicht etc. wert sind, musst Du entscheiden - idealerweise nach Gehör UND Spielgefühl.
    Ich hab' mich entschieden, u.a. aus oben genannten gründen - aber davon abgesehen klingen Zenamp und Valvetronix eben auch beide verdammt gut!
     
  3. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #3
    Hey, danke fuer die Antwort!
    Ich kenne an Modellern nur meinen Pandora PX4, und da hatte ich nicht gerade das Gefuehl, die komplette flexibilität des Originals unter den Fingern zu haben, aber der Zen spielt ja nun auch in einer ganz anderen Preis- und Qualitätsklasse. Es ist ja sowieso eine vollkommen andere Modelling-Technologie, da der Zen eben genau das Simuliert was aus dem Amp selber rauskommt, während Pandora und Konsorten gleich noch Mikrophon, Kompressor, Limiter, EQ und diverse Psychoakustikkisten mitsimulieren.

    OK, das einzige was mich an dem Zen stört ist wie gesagt dass er nur so komische Amps modelliert, Asbach (aää.. Fender) Uralt, Vox nochälter, ich meine
    und auf sowas habe ich keinen Bock. Wenn das Ding Modelle vom Engl Screamer, Peavy xXx, Mesa Stiletto, H&K Triamp und anderen "hippen" Amps hätte, wäre das ganze keine Frage. Aber wenn ich mal was anderes als die HiGain Modelle vom Zen spielen will und dann direkt bei so einer angestaubten Vintagekiste bin - und sei sie noch so digital modelliert - darauf habe ich keinen Bock.
    Ich hoffe ich habe mich verständliche ausgedrueckt, die meisten Gitarristen sehen das wohl genau andersherum :-)

    Du hast mich aber schon ziemlich fuer den Zen begeistert (auch mit deinem Review), also vieleicht schlage ich hier zu. Die Dinger wurden von den Onlineshops zum Schluss doch fuer 500€ oder so rausgeblasen, weil sie keiner haben wollte, also vielleicht geht der ja guenstig weg :-)


    PS: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen ZenAmp und ZenTera? Ich werde da aus der H&K Webseite nicht ganz schlau. Der Tera hat irgendwie einen DSP-Prozessor mehr als der Amp, aber macht sich das im Sound bemerkbar, oder ist der nur fuer zusätzliche Effekte verbaut?
     
  4. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 31.10.05   #4
    Pharos, was will man denn ausgeben? Den Dual Caliber gibt es ja schon einige Zeit nicht mehr, hast Du eine Gebrauchtquelle?
     
  5. Harry Hammer

    Harry Hammer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #5
    Maximale Flexibilität: H&K Zen
     
  6. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #6
    Hoss, den ZenAmp gibt es ja auch nicht mehr, aber ich wollte da bei eBay zuschlagen. Gerade ältere Amps kann man ja quasi verlustfrei wieder versteigern, wenn es doch nicht das richtige war.
    Eine feste Preisvorstellung habe ich nicht, "soviel wie nötig, so wenig wie möglich" halt :-) Naja, so im Bereich 300€ bis 700€ sollte es liegen, das sollte bei einer gebrauchten 1x12er Combo ja realistisch sein.
     
  7. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 31.10.05   #7
    Das stimmt, überhaupt Mesas, sieht man kaum gebraucht.
    Ich dachte nur der teure Zenterra wurde eingestellt, der Zenamp auch?
     
  8. yamcanadian

    yamcanadian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #8
    Den Zenamp hab ich noch nicht angespielt, den DC allerdings schon.
    Der Amp ist absolute Sahne, allerdings dauerts schon einige Stunden bis du einen schoenen Sound gefunden hast, er reagiert halt richtig krass auf Einstellungen, und du kannst problemlos einen richtigen Drecks-Sound hinbekommen. Ich wuerde mal die Behauptung wagen, die Frage entscheidet sich daran, ob du Grundsound ueber Flexibilitaet setzt oder andersherum. Wo welcher Amp welche Vorteile hat brauch man wohl nicht erwaehnen ;)

    Ein anderes Problem allerdings; ich glaube nicht dass du mit den 700 Euro Maximalgrenze hinkommst, soweit ich das bisher verfolgen konnte gibt's beide Amps auch bei Ebay nicht wirklich unter 1000 Euro (wenn du natuerlich jmd mit einem DC kennst der ihn loswerden will, ist das was anderes)... bin da allerdings nicht sicher
     
  9. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #9
    Doch, Mesas tauchen schon regelmässig bei eBay auf, wenn auch zu gesalzenen Preisen.
    Zumindest bei Musikservice und Thomann gibt es den Zenamp nicht mehr, also denke ich mal das der eingestellt wurde. Wobei es komisch ist, dass H&K dann noch keinen Nachfolger rausgebracht hat.
     
  10. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #10
    Doh, ich kann schon wieder meine Posts nicht editieren! Die obere Antwort bezog sich auf Hoss.

    Nee, das musst du jetzt erkären :-)
    Du meinst also im Gegensatz zu Ratking, dass der echte Mesa doch flexibler ist als das Modell? Das macht die Entscheidung fuer mich nicht einfacher.
     
  11. Arctic Falcon

    Arctic Falcon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #11
    AFAIK wurde nur der ZenAmp eingestellt und nicht der ZenTera. Den gibts nämlich noch überall zu kaufen (Top und Combo)
     
  12. ratking

    ratking Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 31.10.05   #12
    Jep, nur der Zenamp wurde eingestellt. Der Zentera ist noch erhältlich ... Durch die zusätzliche DSP-Unit soll der Sound noch etwas feiner sein, hm, wie bescheribt man das ... Höher aufgelöst vielleicht? Habe den Zentera noch nicht gespielt, der Zenamp ist allerdings schon extrem fein, was die Authentizität der Sounds angeht.

    Beim Zentera ist auch meines Wissens die FX-Sektion - ebenso wie die Amp-Sektion selbst - noch etwas komplexer und vielseitiger. Der Zenamp wurde ja mehr als die bühnentaugliche Plug'n'Play-Variante des Zenamp vermarktet, und das isser im Prinzip auch. Also quasi Orignal-Analog-Amp-Feeling ;)

    Gebraucht dürfte n Zenamp schon zwischen 350 und 400€ zu kriegen sein. Hab' meinen für 350 gekauft (da sind sie neu grade auf 599 gefallen), und vor Kurzem für denselben Preis auch wieder verkauft (auf ebay wäre u.U. noch etwas mehr drin gewesen, aber konnte zu der Zeit den versand nicht organisieren).
     
  13. RfC

    RfC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #13
    Hi,

    ja richtig, nur der Zenamp ist eingestellt worden. Der zentera wird weiter hergestellt. Der Zentera hat einen Prozessor mehr, der hauptsächlich für die Effekt sektion und die Recording Outs eingesetzt wird.

    Zu den Vintage Amps: die sind bei der Zen-Serie keine One-Trick Ponys. Ein alter Plexi 100 hatte mit Sicherheit nicht so viel Gain wie das Modell beim zenamp. Auch sind manche Sachen ganz interessant, z.B. ein Hotplexi, also ein Modell eines getunten Plexis.
    Teste das Ding einfach mal.
     
  14. yamcanadian

    yamcanadian Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #14
    Nein, nein. Du willst ja mit den ZenAmp auch nicht nur den Mesa nachbilden ;)
    Ich hatte sagen wollen, dass der Grundsound des DC wohl dem des Zenamp ueberlegen ist, dieser jedoch jenem in puncto Flexibilitaet.
    Allerdings mit Vorsicht zu geniessen; habe wie gesagt den Zenamp nicht angespielt!
     
  15. Emschi

    Emschi Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #15
    Nochmals eine Fräge dazu:

    Bin am überlegen mir nen ZenAmp (Top) zuzulegen...plus Box etc.

    Wie sind Eure Erfahrungen bzgl. Handling und Lauf(bzw.leise)sstärke :rolleyes: und der Qualität?
    Da ich die nächste Zeit wohl eher wieder viel im Studio "eigene4wände" spiele UND v.a. aufnehmen werde! Dazu bräuchte ich Eure Erfahrungen/Tips! Würde das (Half)stack eher zu laut meine Nachbarschaft in den wahnsinn treiben :D ?
    Wie sind dazu Vergleiche mit anderen Amps (z.B. Vox AD VTx Serie mit "regelbarer" Ausg.leistung?)

    Denne und thx

    Stay Rude
     
  16. RfC

    RfC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #16

    Hi,

    der Zenamp klingt leise nicht wirklich gut. Der braucht einfach eine Grundlautstärke (wobei stark davon ausgehe, dass das an den Speakern liegt). Das ist kein Übungsamp für zu Hause!
    Ich hatte vorher einen Valveronix, hab den aber für den zenamp verkauft. Den einzigen Vorteil, den der Vox hatte, war die geniale Lautstärkeregelung. man konnte den einfach auf 1 Watt herunterregeln und dann klang er wirklich super auch auf Zimmerlautstärke.

    Fürs Aufnehmen zu ause würde ich mal mit DirectOuts experimentieren. Der Zenamp hat zwei RedBox eingebaut. Hab die aber noch nie wirklich ausprobiert...

    Gruß Chris
     
  17. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #17
    Hallo,
    fuer Recording wuerde ich definitiv zum Direct out raten. Am besten ein Pod Pro oder sowas. Wenn du einen Amp abnehmen willst ist ja nicht nur Lautstärke nötig, damit die Speaker angeblasen werden und ordendlich klingen, sondern schon um Hintergrundgeräusche zu uebertönen. Ich habe mal ein Demo gemacht, auf dem zu hören ist wie meine Freundin mit dem Geschirr klappert, sehr geil :-)

    Der ZenAmp ist echt eher fuer den Livebetrieb geeignet.

    @yamcanadian, jetzt verstehe ich dich, der DC hat den besseren Grundsound! Mag sein, mag auch nicht sein, die Modelle sollen ja wirklich sehr gut sein. Ne, der Vorteil den ich (rein spychologisch - und das ist eben sehr individuell) sehe ist dass der DC einen schönen modernen Clean-Kanal hat und nicht so eine schwule Nachbildung von einem verstaubten Fender hat. Vorsicht Vintage-Fans, das ist nur meine Meinung und ihr duerft gerne eine andere haben, aber dann finde ich euch doof. :D Ernsthaft, ich wuerde auch als Geiger nie eine Wurmzerfressene Stradivari spielen wollen.
     
  18. De$tructeur

    De$tructeur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #18
    Ich sag hier jetzt nix grosses dazu...fuer mich ist eben klar, dass es Roehre sein muss, es ist eben ein anderes Gefuehl...ich wuerde immer den DC nehmen, lest euch mein Review durch.
     
  19. RfC

    RfC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #19
    Hi,

    ich glaube du verschätzt dich da etwas mit "Vintage". Ein moderner Clean Sound klingt auch nicht viel anders als ein "alter". Ein Fender Blackface war, ist und bleibt Referenz für Clean. Ansonsten gibts beim Zenamp noch das Modell eines ATS60. Der ist recht "Modern". Ob der jetzt besser klingt, musst du selbst entscheiden. Ein Roland Jazz Chorus ist übrigens auch dabei...
    Mit angestaubt hat das weniger zu tun.
    Ich finde auch die Vintage Modelle jetzt nicht überrepräsentiert. Du hast 3 verschieden Plexi Modelle (Plexi50, Plexi100 und Hotplexi) die alle verschieden klingen und durchaus sehr vielseitig zu gebrauchen sind. Der Hotplexi ist ideal für 80er Jahre, Iron Maiden usw. Der klingt in keinster Weiese "angestaubt". Ansonsten hast du mit UK High Gain (JCM2000), UK Ultra High Gain (getunter JCM2000), Recti, und Warp ja noch genügend Auswahl für "modernere" Sounds.

    Gruß Chris
     
  20. pharos

    pharos Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.11.05   #20
    Hi,
    du hast schon recht, ich habe mich da auch etwas überspitzt ausgedrückt. Alles ab Iron Maiden kann ich sowieso gebrauchen, und zu dem anderen Kram: Ich kann mir Zwar nicht vorstellen dass die Verstärker früher so viel besser klangen, aber man ist halt an den Klang gewöhnt. Und die Nachteile eines echten Vintage-Verstärkers (rauscht, geht dauernd kaputt, klingt nur mit NOS Röhren fuer 50€/stück gut) bringt der Modeller ja auch nicht mit. Insofern ist das schon OK, die Firmen produzieren halt was sich gut verkauft, aber gewisse Qualitätskriterien werden die wohl trotzdem walten lassen. Mir geht nur dieser Vintage-Hype auf den Sack, ich verstehe auch nicht wo der Herkommt, denn da die Hersteller an Vintage nichts verdienen macht auch keiner Werbung dafür... Naja, das ist jetzt total OT.
     
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