MD - Recorder Mikrofon

von ce_band, 07.06.07.

  1. ce_band

    ce_band Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.07   #1
    Hallo!

    Ich kenne mich mit Mikrofonen relativ wenig aus. Aber ich suche ein kleines praktisches, dass ich mal eben in den MD - Recorder stecken kann und ein bisschen was aufnehmen kann.

    Da es nicht allzu schlecht klingen soll, sollte das Mikrofon schon qualitative Mindestleistungen erbringen (keine Nebengeräusche, Rauschen, etc...).

    Ich bin bei Thomann auf folgendes aufmerksam geworden:
    https://www.thomann.de/at/the_tbone_st40_stereomikrofon.htm

    Es ist sehr billig und darum bin ich ja etwas stutzig...
    Vielleicht könnt ihr mir ein paar Tipps mehr dazu geben.

    Vielen Dank!
     
  2. Froce

    Froce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.06.07   #2
    Hallo.

    ich habe hier das hier:

    https://www.thomann.de/de/sony_ecmms907.htm

    So dolle von der Tonqualität ist es für Musik nicht, scheint eher auf Sprache ausgelegt zu sien, man kann aber passabel Sachen damit machen, es ruecht auf jeden Fall für eine "Übeaufnahme".

    Als ich dann allerdings einen Vergleich mit dem Studio Projects B1 gemacht habe, da habe ich shcon einen gewaltigen Unterscheid gehört.

    Beim MD Player würde ich generell drauf achten, dass das Mikro ein Kabel dran hat, die zum direkt draufstecken nehmen schon einen für mich störenden Anteil der Laufgeräusche mit auf, das kann man mit einem Kabelmikro doch reduzieren.

    Zu dem T. Mikro: 19,90 ist nicht so viel. Das Mikro sieht zum einen so aus, als ob es für Sprache wär, zum anderen kannst ud mal gut überlegen, was die einzelnen Sachen für 19,90€ kosten- bitte nicht den Händlergewinn und Transport und so vergessen (ok, wird nicht os viel sein). Aber trotzdem bleibt da nicht so viel über. Ich würd mir's nicht kaufen. FÜr meinen Geschmack doch etwas ZU billig.


    €: Bei dem hier: https://www.thomann.de/de/sony_ecmms957.htm war ich doch sehr überrascht, wie gut das klingt, kein Vergleich zu dem was ich hab. Trotzdem, bervor ich mir das kaufen würde, würde ich doch eher ein SP B1 nehmen+ Preamp, das ist dann ncoph ein wenig ordentlicher und preiswerter.
     
  3. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 07.06.07   #3
    Hi ce_band,

    ich habe auch das kleine t.bone ST40 von Thomann und betreibe es u.a. an einem BOSS MICRO BR. Zur Qualität: es ist für den Preis erstaunlich klar in den Höhen (Kondensator eben), Bässe fehlen etwas und das Rauschen hält sich in Grenzen. Es ist kein Mikro für eine HiFi-taugliche Aufnahme, eher mal um eine Idee spontan festzuhalten oder als Ergänzung für einen Camcorder o.ä. Für den Preis hätte ich was schlechteres erwartet.

    Greetz :)
     
  4. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 08.06.07   #4
    Hallo, ce_band,

    ich benutze dieses hier mit meinem Sharp MD702 bei live-Mitschnitten als unabhängige Backup-Notlösung.
    Für schnelles Festhalten von Sachen ohne weiteres tauglich, qualitativ gar nicht schlecht, wenngleich natürlich mit amtlichen Mics doch nicht ganz zu vergleichen. Bei solchen Dingern wirklich unbedingt ein Kabel zwischenschalten - Du hast sonst die Laufgeräusche wirklich perfekt mit drauf.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  5. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 18.06.07   #5
    Ich Missbrauche jetzt mal das Thread, für eine kurze Frage.

    Beim stöbern ist mir dieses Mikrofon aufgefallen. Dort steht was von "Elektret-Kondensator", wo aber keine Batterie benötigt wird. Wie kann das sein und woher kommt die Speisung ?

    Danke :great:
     
  6. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 19.06.07   #6
    Hi 4feetsmaller,

    ein Elektret-Kondensatormikro arbeitet mit einer elektrostatischen Polarisierung durch eine Folie (Elektret) und benötigt daher keine Batterie bzw Spannungsquelle. In dieser Folie, die zwischen den beiden Polen des Kondensators sitzt, ist die Spannung mehr oder weniger vorgegeben (Wiki spricht von "eingefroren").

    Die Teile waren imho früher sehr oft als Kleinmikros bei Diktiergeräten und als sogenannte "Krawatten"-Mikros im Einsatz. Heute findet man sie viel in Telefonen, Handys, Headsets und anderen Geräten, wo es auf kleine Kapseln ankommt.

    Hier gibts mehr Info: http://de.wikipedia.org/wiki/Elektretmikrofon

    Greetz :)
     
  7. 4feetsmaller

    4feetsmaller Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 19.06.07   #7
    Achso, danke. Ich hatte gedacht, dass immer in einen Elektret-Kondensatormikrofon eine Batterie ist.
    Anscheinend ist das bei der größe nicht möglich.

    Danke schön :great:
     
  8. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 19.06.07   #8
    Hi 4feetsmaller,

    gern geschehen ... :great:

    reine Kondensator-Mikros brauchen Fremdspannung, Elektret- nicht.

    Greetz :)
     
  9. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 19.06.07   #9
    Nun ja - ganz richtig ist das auch nicht. Für die kapsel alleine ist diese Aussage komplatt richtig ...

    Aber jedes Elektret-Mikrofon (das für professionelle Zwecke eingesetzt wird) hat ebenfalls einen Vorverstärker mit drin. Dieser braucht ebenfalls Versorgungsspannung. Diese wird aus einer Batterie oder aus der Phantomspannung gewonnen.

    Wie es bei diesem SONY Mikrofon realisiert wird entzieht sich nun meinem Wissen - aber ich denke es liegt daran, dass ein Kabel verwendet wird. Sprich wenn man dieses Mikrofon mit einem Verlängerungskabel an den MD-Rekorder anschließen will, hat man starkes Rauschen und Brummen mit drauf.

    Grüße
     
  10. peter55

    peter55 A-Gitarren, Off- & On-Topic Moderator HFU

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    Erstellt: 19.06.07   #10
    Hi Jürgen Schwörer,

    was du schreibst ist selbstverständlich richtig und ist im Wiki-Artikel, den ich oben verlinkt habe, auch so beschrieben. Ich hatte meine Aussage auf die Kapsel bezogen, mich aber bzgl. des Mikros falsch ausgedrückt.

    Greetz :)
     
  11. WolleBolle

    WolleBolle Studio & Bühnen MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 19.06.07   #11
    Zitat:Jürgen Schwörer
    Die Spannung sollte vom Gerät kommen, denn in den Technischen Daten bei Sony steht drin:

    Netzstromversorgung = JA
    Batterie = NEIN

    siehe Produktinfo:

    http://www.sony.de/view/ShowProduct...ageType=TechnicalSpecs&category=PAM+Music#tab

    Sollte mich auch wundern, wenn Sony ein Kondenser ohne Stromversorgung erfunden hätte! Alla Miniatomkraftwerk on Board!:D

    Greets Wolle
     
  12. Bernd Neubauer

    Bernd Neubauer Offizieller Beyerdynamic Application Engineer

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    Erstellt: 29.06.07   #12
    Hallo zusammen,

    als Stereo-Mikrofon käme auch das MCE 72 in Frage, welches über eine Batterie gespeist wird. Auf unserer Website können weitere Daten abgerufen werden.

    Liebe Grüße

    Bernd
     
  13. bassline

    bassline Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.07   #13
    Auch Kleinstmikrofone wie das angegebene von Sony brauchen eine Speisespannung für die minimalistische Elektronik. Bei den meisten MD-Recordern wird diese als "Tonaderspeisung" über das Anschlusskabel geliefert. Bei Sony war das immer so, deshalb erwähnen sie es wohl garnicht mehr. Das ist der Grund, warum das Mikro auch für MD-Recorder angepriesen wird. An anderen Geräten könnte es dagegen zu bösen Überraschungen kommen.
     
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