mechaniken austauschen?/präzisionsmechaniken?

von lysergsäurediethylamidfuchs, 04.11.07.

  1. lysergsäurediethylamidfuchs

    lysergsäurediethylamidfuchs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.07   #1
    hallo zusammnen!
    es geht um folgendes: ich habe seit anbeginn meines spielens mit meiner fame forum 3
    probleme was die stimmstabilität angeht. ich habe schon eine reihe von gegenmaßnahmen ergriffen (graphitsattel rein, bleistift, andere saitenmarke, exzessives dehnen der saiten:rolleyes:), hat aber nicht geholfen. die saiten ziehe ich auch vernünftig auf, also
    schön säuberlich untereinander gewickelt, natürlich möglichst wenig wicklungen.
    dennoch habe ich, egal wie neu die saiten sind, das problem schneller verstimmung.
    ich kann beim aufnehemen nicht einmal die gitarre mit den saiten nach oben auf meinen schoß legen, weil danach mindestens die g- saite eine leichte verstimmung aufweist.
    nach dem ausschluss aller anderen faktoren (siehe oben) bin ich jetzt mal wieder an dem punkt angelangt, an dem ich über einen austausch der schaller m6 mechaniken nachdenke.
    mir wurde allerdings mehrfach davon abgeraten dies zu tun, weil die qualität der tuner doch schon sehr hoch sei. aber ich weiß nicht, was ich davon halten soll, verstimmung ist halt da.
    ich überlege jetzt, locking tuner, oder generell andere tuner einzubauen, und bin bereit dafür sehr viel geld auszugeben (bis 150€). was meint ihr dazu?
    oder gibt es so etwas wie präzisionsmechaniken mit hoher übersetzung, bei denen man sich einen wolf dreht bevor man auf einer anderen note angekommen ist? fänd ich toll:great:, denn momentan gibt es bei meinen tuner auch wirklich nur einenvkleinen punkt, der akzeptabel ist.
    danke für eure lesemühe,
    gruß, introvert
     
  2. Uli

    Uli Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.11.07   #2
    Um herauszufinden, ob die Verstimmung vom Durchrutschen der Saite in der Mechanik herrührt, gibt es unter anderem folgende Methode:

    Zunächst besorgt man sich im Modellbau (z.B. oft auch in Spielwarenhandlungen) Stellringe mit 1 bis 2mm Bohrung

    [​IMG]

    Man stellt den Tuner so ein, daß die Bohrung in Richtung des Saitenverlaufs steht und führt die Saite ein (genau so sollte es auch mit Locking-Tunern gemacht werden). Während man bei den Lockings jetzt die untere Rändelschraube anzieht, führt man bei dieser 'arme Leute'-Methode jetzt jeweils einen Stellring über die Saite bis an die Tunerwelle ran, spannt die Saite maximal von Hand und zieht die Schraube des Stellrings an. Da man bei dieser Vorspannung nur etwa 1/4 bis 1/2 Umdrehung benötigt, bis die Saite 'in tune' ist, gibt es keine Windungen, bei denen der Stellring stören könnte.

    Wenn die Saite mit dem Stellring die Stimmung hält, lohnt sich sicher auch ein Locking-Tuner, der Prinzipiell das Gleiche macht. Im Versand gibts Stellringe bei Conrad oder z.B. hier. Grundsätzlich kann man den Test natürlich auch mit nur 1-2 Saiten machen, wenn die Stellringe keine Dauerlösung sein sollen.
     
  3. lysergsäurediethylamidfuchs

    lysergsäurediethylamidfuchs Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.07   #3
    hallo,
    danke für den guten tipp, sollte ich vielleicht mal probieren.
    haben locking-tuner eigentlich irgendwelche nachteile?
    wenn die verstimmung NICHT durch die wicklungen entsteht, was könnte dann das problem darstellen? eine verkorkste verzahnung, also ein fertigungsfehler?
    gruß, introvert
     
  4. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.11.07   #4
    Wenn sich das Ding verstimmt und du hinter dem sattel die saiten runterdrückst, ist die stimmung dann wieder anders?

    Wenn ja liegts daran dass der sattel schlecht gekerbt wurde . . .



    Grundsätzlich spricht aber nichts gegen Locking-mechaniken, wobei ich mit den Gotoh-tunern auf meiner hohner auch wunderbar fahre :great:
     
  5. lysergsäurediethylamidfuchs

    lysergsäurediethylamidfuchs Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.07   #5
    bei diesen hinterm-hals bendings ist doch verstimmung normal, oder?
    mit "wieder anders" meinst du aber nicht "wieder wie vorher", richtig?
    oder ist der sinn des manövers zu überprüfen, ob die durch das bending durch den sattel
    gezogene saite nicht wieder zurückrutscht(wodurch die saite wieder höher werden würde)?
    wenn der sattel schuld ist, würde es mich allerdings wundern, es ist ein extra angefertigter
    graphitsattel, dessen korrekte kerbung ich mir mehrfach habe versichern lassen. aber ich werde mal benden...
    gruß, introvert
     
  6. AgentOrange

    AgentOrange Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 04.11.07   #6
    Also bei meiner Hohner (Knochensattel) verstimmt sich auch bei heftigem benden hinter dem sattel (fast) goarnischts.

    Wenn du eine saite normal bendest, sie dann verstimmt ist und du dann wieder hinter dem sattel bendest, es "klack" macht und die saite wieder stimmt weißt du worans liegt . . .
     
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