Mein ashdown ABM amp verzerrt ungewollt in tiefen Lagen HILFE!!

von Mr.Moran, 19.08.07.

  1. Mr.Moran

    Mr.Moran Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    16.08.05
    Zuletzt hier:
    19.08.07
    Beiträge:
    1
    Ort:
    Karlsruhe
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.08.07   #1
    Hallo Musiker-Board-Gemeinde,

    ich brauche eure Hilfe, da ich nicht mehr weiter weiß.
    Es fing alles damit an das mein ashdown ABM300EVOII amp auf einmal bei tiefen Frequenzen, d.h. ab dem tiefen A abwärts nur noch einen verzerrten, völlig unbrauchbaren Sound produzierte, in etwa so klingend als ob man einen Distortion völlig aufdreht , die Lautsprecher vibrierten sehr schnell.

    Über den DI und Line Out kommt ein perfekter Sound.

    Das seltsame: es taucht nur aprubt auf und oft bei hoher Leistung, d.h. wenn man den Output Regler auf >12 Uhr stellt.

    Ich habe alles erdenkliche ausprobiert:

    Verschiedene Boxen dran gehängt (15", 2x10", 4x10"), nichts.

    Die Endstufe des amps intern abgeklemmt und eine Universalendstufe dran gehängt...kein Erfolg, der verzerrte Sound kommt auch über diese Endstufe verzerrt raus.

    Hatte den amp geöffnet und während dem Spielen, versucht durch Rütteln an den Bauteilen den Fehler zu provozieren, bzw. abzustellen... Absolut nichts. Lötstellen kontrolliert, kritische Stellen nachgebessert.

    Sämtliche Kabel ausgetauscht.

    Hatte den amp in Reparatur, es wurde nichts gefunden.

    Hatte jemand von Euch mal so ein Problem, bzw. fällt euch dazu was ein?

    Merci
     
  2. RAUTI

    RAUTI Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    18.08.03
    Zuletzt hier:
    13.03.13
    Beiträge:
    2.411
    Ort:
    Melle
    Zustimmungen:
    3
    Kekse:
    3.241
    Erstellt: 20.08.07   #2
    - Vorstufe etwas weiter aufgedreht als sonst?
    - Etwas weniger Kompression eingestellt (mein Roland reagiert mit dann mit Zerre)?
    - Limiter (falls vor der Endstufe) abgeschaltet?
    - Batterie des Aktivbasses fast leer?
    - Neue Effektgeräte im Einsatz?
     
  3. Cadfael

    Cadfael HCA Bass Hintergrundwissen HCA HFU

    Im Board seit:
    27.11.06
    Zuletzt hier:
    2.12.16
    Beiträge:
    10.686
    Ort:
    wo der Pfeffer wächst
    Zustimmungen:
    1.484
    Kekse:
    95.034
    Erstellt: 20.08.07   #3
    Hallo Mr.Moran,

    ich werde wohl heute meinen Gallien-Krueger aus der Reparatur zurück kriegen. Dazu werde ich noch einen extra Thread machen und; wollte eigentlich noch ein, zwei Wochen warten - aber vielleicht hängen die Probleme zusammen?
    Bei GK und Laney häuften sich in einem bestimmten Zeitraum die "merkwürdigen unerklärlichen Fehler".
    In letzter Zeit hört man öfters von Ashdowns die Probleme machen.
    Zumindest ist der Fehler bei GK (USA und Deutschland) jetzt erkannt - und wird von Thomann schnell behoben.

    Ursache: Vor ca. einem Jahr wurden weltweit die Gesetze geändert. Es durfte nurnoch bleifreies Lötzinn benutzt werden. Das Gesetz kam (so erzählte der Elektroniker in unserer Firma) viel zu schnell und überstürzt. Diese Umstellung machte zahlreichen Herstellern (nicht nur von Amps) Probleme, da die Qualität des neuen bleifreien Lots bzw. dessen Verarbeitung noch nicht ausgereift war. Vielleicht kennt sich ein anderer User da besser aus?!

    Bei meinem GK fingen die Höhen (nur an der Zusatzbox) an zu zerren, wenn der Amp richtig warm wurde. Außerdem sprang der Amp etwas später von alleine in den verzerrten Kanal und wollte nicht mehr zurück. Der verzerrte Kanal war auch leiser als der Clean Kanal.

    Um das mal zu betonen: Hier handelt es sich nicht um fahrlässige Schlamperei der Marke XY "von denen man ja schon immer sowas gewohnt war". Es liegt auch kein Konstruktionsfehler des Amps vor, so dass sowas passieren muss.
    Namhafte Zulieferer der Autoindustrie hatten mit ähnlichen Problemen zu kämpfen - wodurch das ganze wohl in Fachkreisen bekannt wurde.

    Mein Amp wurde in der 32. KW 2006 hergestellt. Vielleicht stammt dein Amp ja aus einem ähnlichen Produktionszeitraum?

    Was für mich darauf hindeutet: Es tauchtnur bei hohen Leistungen auf; also wenn das innere und die Bauteile gut heiß werden. Dann scheint das Lötzinn bzw. sein Flussmittel Probleme zu machen.

    Vielleicht meldet sich hier im Board ein Elektroniker (ich kann das nur aus zweiter Hand wiedergeben und baue dabei vielleicht kleine Unkorrektheiten ein!).
    Gallien-Krueger hat auf seiner Firmenwebsite ein eigenes User Forum. Dort ist auch der "Lead Technician" von GK unterwegs (respekt!). Vor der Antwort von GK (wegen Zeitverschiebung Deutschland - Californien) hatte unser Elektroniker beiläufig vom Problem der Automobilhersteller mit dem Lötzinn erzählt. Als unser Elektroniker die Antwort des GK-Elektronikers sah, war ihm alles klar.

    Für mich wäre das eine Erklärung für die vielen Probleme, die derzeit auch an Ashdown Amps auftreten. Wäre es das gleiche Problem, hilft (meines Wissens) leider nur ein Platinenwechsel.

    Gruß
    Andreas
     
  4. StrangeMetal

    StrangeMetal Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.07
    Zuletzt hier:
    22.11.07
    Beiträge:
    8
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 20.08.07   #4
    Hi. ich spiele einen Mag300H. hatte daamit noch keine probleme. hoffe das geht so weiter.
    Hatte aber das problem mal mit nr normalen gesangsanlagenendstufe, das die sicherung langsam aber sicher n arsch hochgemacht hat. gut... irgendwann gind dann garnix mehr, also ich jedenfalls die sicherung( die kleine glashülse) gewechselt hatt ging er dann wieder. vieleicht, liegt das auch bir dir daran. muss aber nicht sein.
    Wünsch dir viel glück weiter mit deim Ashdown.
     
  5. Fr3aK

    Fr3aK Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    26.06.07
    Zuletzt hier:
    14.02.11
    Beiträge:
    12
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 06.01.08   #5
    hi, hab ein ähnliches problem...

    Hi,
    Ich habe auch einen ashdown 500ABM.
    allerdings hab' ich ihn noch nicht sehr lange. dennoch ist mir auch aufgrfallen, dass mein amp nur selten während ich spiele und den "Flat/Shape-Schalter"(bin mir nicht sicher ob dies der auslöser ist) betätige leiser wird und dann auch die töne verzerrt. das passiert ganz zufällig (auch wenn ich die Röhren-Zerre ausgeschaltet hab). wenn ich dann den "Flat/Shape" Schalter ein paar mal rein drücke gehts wieder.

    das ist mir jetzt innerhalb von 2 Wochen schon 3 mal passiert. Ich werde es noch weiter beobachten.

    ich werde demnächst noch ausprobieren ob das auch passiert, wenn ich die Flat/shape - Funktion per Fußschalter betätige.

    Wenn schon jemand dieses oder ein ähnliches problem behoben hat ... immer her damit!

    mfg, Tobi
     
  6. bass steini

    bass steini Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.08.06
    Zuletzt hier:
    1.02.13
    Beiträge:
    158
    Ort:
    Burbach Holzhausen
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    77
    Erstellt: 06.01.08   #6
    Wenn die Sicherung hinüber ist, würde gar nix mehr kommen.

    @ Mr.Moran
    Ich würde mich Rauti anschliessen.
    Irgendwas in der Vorstufe (oder davor), aber nicht in der Endstufe (hast du ja getestet) übersteuert, bzw verzerrt.

    Hast du mal versucht, die tiefen Frequenzen raus zunehemen. Mein (okay, nur... ) MAG Top reagiert recht ordentlich auf die tiefen Frequenzen. Die Gefahr das Übersteuerns ist hier grösser. Die Ausschläge am VU - Meter werden dann sehr gross.
     
Die Seite wird geladen...

mapping