Mein kleiner Johnson Test

von -rhysk-, 05.11.04.

  1. -rhysk-

    -rhysk- Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.08.03
    Zuletzt hier:
    7.12.16
    Beiträge:
    946
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    606
    Erstellt: 05.11.04   #1
    So hier mal n kleiner Test von meiner JOhnson Les Paul Custom (JP-LP-S):

    Der erste Eindruck der GItarre war umwerfend. Sieht die doch sehr sauber vearbeitet und edel aus. Einzig an dem Hals / Korpus Üergang trat ein wenig Leim hervor.
    Das konnte ich aber ganz leicht enfernen. Außerdem war die Gitarre nicht richtig gestimmt. (Was auch SCHNELL behoben wurde).

    Unplugged hat sie ein sehr eigenständigen SOund, der sich im Sound her zwischen einer Ibanez SZ520 und einer Epi Les Paul Custom ansiedelt
    (die klaren hohen Töne der SZ gepaart mit den Bassigen tiefen Tönen der Paula). Dann steckte ich sie an den Direkten LinIn meiner SOundkarte
    um einen ganz nromalen sauberen Sound zu bekommen (habe hierzu die Mitten um 10khz und die höhen um 4 khz erhöht, damit es authenthisch klingt)

    Auch hier ist das Gesamtbild der Gitarre sehr positiv. Aber für meinen Geschmack klingt der Neck PU ein wenig ZU warm und bassig. Die zwichenschaltung ist aber für "sahnige Sounds" ideal, während der Humbucker an der Bridge Position einen Glasklaren "kalten" Sound vermittelt. Mein Beispiel hier war Call of Ktulu von Metallica, welches in der Basis doch schon recht kalt klingt.
    Mit dem Bridge PU konnte ich den Sound sehr gut umsetzen und in der Neck/Bridge Position klang Nothing else Matters beispielsweise optimal.

    Als zweites habe ich die Johnson an meinen kleinen Peavey angeklemmt, um festzustellen, ob sich im "crunchigen" Bereich die Töne immer noch raushören lassen ohne dass die einzelne Noten verschluckt werden. Jede einzelne NOte klang so wie es sein sollte aus und nicht eine wurde von den anderen Tönen verschluckt/übertönt.
    (Bpsw. bei leicht verzerrten Akkorden)

    Nun aber zu der Meisterklasse - Einem Engl Fireball (extrem verzerrt):
    Hier klingt die GItarre ganz O.K. aber sobald der Fireball etwas aufgedreht wird, fangen die Pickups an etwas (nicht so extrem wie bei meiner Ibanez Destroyer) an zu pfeiffen. Auch klingen die Powerchords nicht ganz so powervoll wie PUs anderer Hersteller. Jedoch hauen abgedämpfte "gallopierende Riffs" hierbei trotzdem, noch mächtig auf die Fresse. Aber solche Amps sind auch nichts für "günstige Standard PUs".

    Zum Glück kann man HIER besserung geloben, indem man sich andere Pickups kauft

    SD SH8 / EMG 81 an der Bridgepos.
    SD SH1 / EMG 60 an der Neckpos.

    Das währen meine Empfehlungen für diese Gitarre.

    Ich habe jetzt fast den ganzen Tag wild gebendet und Powerchords EXTREM angeschlagen. Doch die GItarre hat sich bis jetzt kein einziges mal verstimmt.
    Generell bin ich sehr erstaunt, was Johnson da für eine Gitarre gebaut hat und wie sauber sie verarbeitet ist. Im goßen und ganzen liegt sie qualitativ mit der Epi Paula (Custom) gleichauf, gefällt mir persönlich jedoch besser als die Epi. Die Epi hat ab Werk etwas "kräftigere PUs", die bei Distortion etwas besser sind. Aber dafür klingt die Johnson meiner Meinung nach "bassiger".
     
  2. thommy

    thommy Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    25.03.04
    Zuletzt hier:
    24.11.11
    Beiträge:
    4.586
    Ort:
    its better to burn out than to fade away ?? ...
    Zustimmungen:
    10
    Kekse:
    1.456
    Erstellt: 05.11.04   #2
Die Seite wird geladen...

mapping