Mein Kleinerfinger legt sich hin.

von Fridolin K., 30.10.05.

  1. Fridolin K.

    Fridolin K. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.05   #1
    Mein Fingerproblem an der linken Hand ist dass mein Kleinerfinger sich nach außen hin weg neigt. Die Folge ist dass ich dann die anderen Saiten berühre und die natürlich nur noch "pong" machen. Ich kann den Finger zwar wieder ranziehen aber beim nächsten Griff legt sich der wieder hin. Kann man das mit Fingerübungen beheben oder kann ich meinen Musikalienhändeler glücklich machen und ein anderes Instrument kaufen:( ?
    Das sieht etwa so aus |||/ aber noch etwas stärker. Festkleben hab ich noch nicht probiert:).
     
  2. Korittke

    Korittke Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.05   #2
    Das ist doch ganz normal, dass der sich weg neigt...
    Ich versteh dein Problem also nicht wirklich...
    Wenn du einen Akkord spielst, sollte dein kleiner Finger entweder schweben oder beim Akkordaufbau beteiligt sein.
    Wenn Du einstimmige Melodie spielst, schlägst du doch nur eine Saite ein...
    Du sagst "Griff", ok... Welche Griffe denn? z.B. C-Dur, wo der kleine nicht beteiligt ist, schwebt der kleine normalerweise über der G-Saite im dritten und legt sich notfalls zum C7 hin. D-Dur schwebt er... G-Dur beteiligt, A-Moll, A-Dur, E-Moll und E-Dur unbeteiligt und schwebend.

    Also üben üben üben... die Griffe einfach üben und dabei dich auf deinen kleinen Finger konzentrieren, dass er genau das macht, was du von ihm willst.
    Sonst könntest du noch den kleinen Finger seperat trainieren, um ihn unabhängig zu machen.

    z.B. 3-4 Übungen über mehrere Saiten
     
  3. Farbenfinsternis

    Farbenfinsternis Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.05   #3
    das legt sich mit der zeit *g* und ja finger übungen helfen dir mehr kontrolle und kraft in den finger zu bekommen. Wird frustrierend am anfang aber es besser sich.
     
  4. DerLetzteDude

    DerLetzteDude Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.10.05   #4
    übenübenüben
     
  5. Fridolin K.

    Fridolin K. Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #5
    Jetzt hab ich noch was bemerkt.
    Wenn ich mit dem Mittel und/oder Ringfinger eine Saite herunter drücke stoß ich immer an der nächsten Saite an. Um das zu verhindern muss ich mein Handgelenk fast rechtwinklick anwinkeln und das schon bei der g-Saite. Ich hab irgendwie, in der Seitenansicht, sehr hohe/dicke Fingerkuppen. Da ist so'n richter Hügel, etwa beim Zentrum von den Rillen des Fingerabrducks und damit stoß ich an die andere Saite.
    Solangsam glaub ich echt dass ich entweder auf ein Tasteninstrument oder Gänsezucht umsteige.
    Oder ist schlicht die Saitenlage für meine komische Anatonie zu hoch?
     
  6. shirker

    shirker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.10.05   #6
    Übe mal Folgendes:

    Du setzt alle vier Finger Deiner Greifhand nebeneinander auf eine Seite, möglichst jeweils nahe an den Bundstäbchen. Beispiel: G-Saite -
    1. Finger=Gis,
    2. Finger=A,
    3. Finger=Ais,
    4. Finger=B

    Wenn sie jetzt so schön nebeneinander stehen, dann übe einfache "Hammer-ons", d.h. lass die ersten drei Finger liegen und hebe den faulen vierten Finger senkrecht hoch so weit wie es geht (ohne dass sich die drei anderen Finger bewegen) und setze ihn gleich wieder an der gleichen Stelle ab. So, als würde er aufs Griffbrett klopfen. 10 x wiederholen und dann die Hand entspannen. Und wieder von vorne. Falls das Ganze am Anfang zu schwer sein sollte, weil die Abstände zwischen den Bundstäbchen in Kopfnähe der Gitarre grösser sind als in Korpusnähe, dann verschiebe den Übungsort einfach nach unten, wo die Abstände geringer werden. Später, wenn Du etwas Übung hast kannst Du dann ja wieder hochwandern.

    Das ist Krafttraining für den kleinen Finger. Dadurch wird er selbstständiger und unabhängiger. Täglich üben. Kannst Du auch ohne Gitarre auf dem Rücken Deiner rechten Hand machen.

    Gruss
    shirker
     
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