Mein Warwick verstimmt sich leicht

von Electric Bassman, 18.06.06.

  1. Electric Bassman

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    Erstellt: 18.06.06   #1
    Hi zusammen,
    hab mir einen gebrauchten [FONT=arial,sans-serif][SIZE=-1]WARWICK FNA JAZZMAN gekauft. Leider verstimmt sich der Bass relativ leicht, va wenn man darauf geslappt hat. Das Problem hatte ich mit meinem alten Ibanez nicht.
    Hab neue Saiten draufgezogen vor ca 2 Wochen, aber die müssten sich doch schon angepasst haben?
    Kann das auch durch die Heißen Temparaturen bedingt sein?

    Ciao



    [/SIZE][/FONT]
     
  2. CandleWaltz

    CandleWaltz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.06   #2
    Ja, es kann sein. Wenn der Bass öfters wärmer und dann wieder kühler "gelagert" worden ist, dann kann sich der Hals schon minimal verziehen, was sich auch auf den Saitenabstand verändert.
    Ist eine Möglichkeit, allerdings kann es auch was ganz anderes sein, aber da bin ich zu großer Laie.
     
  3. Peegee

    Peegee Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 18.06.06   #3
    Mein eigener Warwick (allerdings ein Dolphin Pro 2) ist eigentlich höchst stimmstabil. Den kann man nach einer Woche zur Hand nehmen und braucht nur Nuancen nachzustimmen; wenn überhaupt. Auch von anderen Warwick-Usern habe ich gehört, dass sich ihre Instrumente allesamt kaum verstimmen.
    Natürlich kann das sehr warme Wetter der Grund sein; aber eigentlich glaube ich das nicht. Vielleicht schlechte Saiten (Fehlproduktion); nicht richtig aufgezogen; oder die Mechaniken sind nicht in Ordnung... Aber das sollte dann wohl eher nur bei einer der Fall sein.
    Was heißt eigentlich "schnell"? Innerhalb eines Songs, oder von Probe zu Probe?
     
  4. Electric Bassman

    Electric Bassman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.06   #4
    Danke für Eure schnellen Antworten. :-)
    Die Saiten sind von RotoSound, also doch etwas bessere Qualität.
    Zum Thema schnell verstimmen: Wenn ich 10 min rumslappe, muss ich A + E-Saite nachstimmen.
    Kann das an den Stimmwirbeln liegen, dass die irgendwie "ausgeleiert" sind?

    Mfg
     
  5. CandleWaltz

    CandleWaltz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.06.06   #5
    Ich denke, da wird irgendwie bei den Mechaniken was nicht passen. Kannst ja auch mal zum Musikhändler, der dürfte da bestimmt was machen können.
    Ansonsten weiß ich nicht, was es noch sein könnte.
    Außer die Saiten haben einen "Fehler" oder wurden falsch aufgezogen, was ich aber bezweifle.
     
  6. map

    map Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.06   #6
    Bei den Mechaniken sind in der Mitte des Endes (klingt irgendwie komisch ...) kleine Schrauben, mit denen kannst du die Strenge einstellen. Diese mal vorsichtig festziehen. Ansonsten muss ich sagen, mein Warwick ist sehr stimmstabil. Muss ihn ca 1x im Monat nachstimmen, spiele aber jeden Tag. Temperaturschwankungen sind natürlich auch nicht so gut für den Hals und das Holz.
     
  7. Funkmachine

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    Erstellt: 19.06.06   #7
    Meinst Du dieses Ende hier?
    Warwick.jpg

    Da sind an meinem Bass glaube ich auch kleine Schrauben. Gut zu wissen, dass man damit die Festigkeit der Wirbel erhöhen kann.

    Grüße,
    FM!
     
  8. MeXx

    MeXx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.06   #8
    steht alles in der Anleitung :great:

    zum Thema: mein Warwick verstimmt sich auch kaum, nicht mal beim Transport in der Tasche...
    Es gibt aber auch noch einen "Trick" dass sich die Saiten nicht verstimmen:
    also erst mal die Saiten nur hinauf stimmen, und wenn die Saiten dann halbwegs stimmt ziehst du mal ordentlich daran! Dann sollte die logischerweise bissl tiefer sein, also wieder nachstimmen und wieder ziehen!
    Das ganze machst du solange bis sich die Saite durch das daran ziehen nicht mehr verstimmt!
    Dann brauchst wirklcih lange nicht mehr nachstimmen! :great:
     
  9. bassick

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    Erstellt: 19.06.06   #9
    Das ist mir neu. Mit den Schräubchen kann man die Gängigkeit der Wirbel beinflussen, was allerdings nix mit der Stimmhaltigkeit zu tun hat.

    Ich würde die Mechaniken grundsätzlich ausschließen. Das ist eine simple Schnecke/Zahnradkombination, die sich nicht von alleine verdrehen kann. Bei ausgeschlagenen Wirbeln kann es zu Schwierigkeiten beim Feintuning kommen, die Stimmhaltigkeit sollte aber gewährleistet sein.

    Ich tippe eher auf die Saiten. Ich benutze auf meinem Slapbass (Ibanez RS II) Black Label 0.30-0.90. Da muss ich auch nach einer Stunde intensiven Geslappe nachstimmen, und das ständig, auch wenn die jetzt schon etliche Wochen alt sind. Sind ja auch dünn.

    Tritt das Phänomen denn nur mit den Rotos auf? Wohnst du unter dem Dach, wo es zu größeren Temparaturschwankungen kommen kann?
    Hast du die Saiten sauber aufgewickelt?
     
  10. Funkmachine

    Funkmachine Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.06   #10
    Hi bassick,

    ich hatte mich mit meinem Beitrag auf den Beitrag von basser82 oben (Post #6) bezogen, da wollte ich nur verstehen, von welcher Mitte welcher Enden er spricht. Wenn ich dich richtig verstehe, dann hat die Gängigkeit (das Wort fiel mir eben nicht ein) eher weniger mit einer schlechten Stimmstabilität zu tun?
    Derzeit muss ich meinen Bass etwa alle zwei Tage nachstimmen, was aber wahrscheinlich eher an den Temperaturen liegt.

    @ MeXx,

    von welcher Anleitung sprichst Du? Bei meinem Bass war keine dabei.

    P.S. Meinst Du in deiner Signatur vielleicht "burden" statt "borden"?

    Grüße,
    Funkmachine!
     
  11. palmann

    palmann Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.06   #11
    Kann MeXx nur beiflichten, das ist erfahrungsgemäß die häufigste Ursache für Stimmprobleme. Kann mir nicht vorstellen, dass Warwick so schlechte Mechaniken verbaut.

    Gruesse, Pablo
     
  12. GoodYear

    GoodYear Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.06   #12
    Hallo Harry Hutzlinger,

    ich kann nur mutmaßen: Sind die Saiten korrekt in den Mechaniken? Vielleicht hast du zuviele oder gar zuwenig Windungen gemacht? Rutschen die nach? Oder liegt es gar an den Rotosound-Saiten, denen ich eh nicht über den Weg traue?

    Gruß,

    Goodyear
     
  13. bassick

    bassick HCA Bass HCA

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    Erstellt: 19.06.06   #13
    Ich meinte das genauso. Die Schräubchen in den Mechanikflügeln dienen m. E. nur dazu, um die Gängigkeit zu ändern. Ich empfinde eine etwas strammere Machanik angenehmer bei sehr dünnen Saiten. Meine Fender haben sowas garnicht und halten die Stimmung genausogut.
    Ich muss meine Bässe bei den starken Temperatur-/Luftfeuchtigskeitschwankungen derzeit auch ständig nachstimmen. Mach ich sowieso vor jedem Üben standardmäßig.
     
  14. IcePrincess

    IcePrincess Vocals Ex-Moderator

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    Erstellt: 19.06.06   #14
    Die Stimmstabilität meines RBX ist auch seitdem der Sommer gekommen ist (bei uns mit 30 Grad im Schatten und wahrhaft tropischer Luftfeuchtigkeit) den Bach runter... vorher hat er die Stimmung gehalten, Punkt. Auch beim Transport zu den Proben. Momentan muss ich ihn auch vor jedem Spielen stimmen.
    Ich wohne übrigens nicht unter'm Dach, sondern eher im Keller...
    Ich würd' mir momentan nichts draus machen, es akzeptieren und mich erst wieder anfangen zu wundern, wenn das Wetter sich grundlegend ändert und der Bass sich immer noch verstimmt.
     
  15. revilax

    revilax Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.06.06   #15
    Also an diesen komischen dingern da oben wo man da stimmen tut liegts ned , und die schrauben regeln lediglich den wiederstand und tragen eigendlich ned dazu bei das sich da irgendwas verstimmt.
    Möglichkeiten gibts viele , wie schon genant , die temperatur oder die saiten.
    Aber noch ein hädde ich , und zwar der hals , der hat ja ne schraube drin irgendwie (halsschraube) dient zwar der einstellung der bundreinigkeit aber denoch vll liegts daran.
    is a bissal schwer zu erklären aber man kanns ja versuchen .
    Also die sogenante schwenkbewegung des halses die entsteht wen man den bass bsw von e auf g stimmt (Hohe g ) hat zur folge das sich natürlich der hals spannt , nicht alleine die saiten . Wen nähmlich irgendwie eine verstellung der werkseintellungen irgendwie erfolgt ist wird er automatisch gespannt , und da ein hals relativ flexibel ist , hat dies zur folge das leichte verstimmungen auftretten können.
    Ein kurtzer tipp von mir , Stell fest ob er bundrein ist , geh alle töne ab und schlag sie einmal an,wen er trozdem bundrein ist kannst du diese verspannung des halses auch durch gefühl bemerken , und zwar drehst du dan die stimmemechanik auf und ab . Dabei achtest du dan ab wann sich die stimmechanik schwerer drehen lässt /leichter drehen lässt .
    Finde dan das mittelmass von wo es sich total schwer drehen lässt und total leicht drehen lässt .
    SChau dan aufs stimmgerät wen das nähmlich nicht das gewünschte e ist ist der hals ein bissal falsch eingestellt .
    wichtig ist dabei zb die anderen saiten so gestimmt zu lasen wie sie sein sollen .
    ISt eine übungsache und gefühlsache , und braucht auch seine zeit .

    Aja Folge ----> entweder einstellen lasen von gitareros oder selber machen .
     
  16. Electric Bassman

    Electric Bassman Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.06.06   #16
    Hi Bassick,
    ja, ich benutze wirklich dünne Saiten (die gleiche Stärke wie Du).
    Hab das Ende der Saiten nicht in das Loch im Stimm-Wirbel gesteckt, sondern einfach nur drumgewickelt und dann das Ende "eingezwickt".
    Aber das hab ich früher schon gemacht, und hatte eigentlich keine Probleme.

    Übrigens: Seit ich an den Saiten ziehe, ist es schon ein kleines bisschen besser geworden.
    MfG
     
  17. map

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    Erstellt: 20.06.06   #17
    Hi,

    das mit der Schraube war nur eine Vermutung. Stimmt aber, damit regelt man den Widerstand. Hab sie gaaaaaanz locker gemacht, hat sich aber meines Erachtens im Bezug auf Verstimmen nix getan.

    Tja, man lernt nie aus ...

    lG
     
  18. Peegee

    Peegee Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 20.06.06   #18
    Diese Loch hat eigentlich seine Daseinsberechtigung darin, dass das Ende der Saite reingesteckt wird. Deine Saiten haben nun keinen "richtigen" Halt und rutschen bei heftiger Handhabung (z.B. Slapping) halt immer etwas nach.
    "Mit Loch" ist besser. :D
     
  19. szem

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    Erstellt: 20.06.06   #19
    Sorry, aber das hört sich danach an, als hättest du die Saiten komplett falsch aufgezogen.

    Ich machs immer so (und bei mir hält die Stimmung bombenfest, gerade auf meinem Warwick): Relativ kurz abzwicken (vor dem aufziehen), dass danach für 3, max. 4 Umdrehungen um den Stimmwirbel Draht übrigbleibt. Das ende auf jeden Fall ins dafür vorgesehene Loch stecken. Zuerst den Saite in Stimmung bringen. Dann fest und ich meine FEST dran ziehen. Wieder in Stimmung bringen. FEST ziehen (aufpassen bei der G-Saite). In Stimmung bringen. Das machst du so lange, biss auch FESTES ziehen die Saiten nicht mehr aus der Stimmung bringen kann. Das hält ewig, übersteht mitunter sogar Rauf und Runter bei der Temperatur ...
     
  20. MeXx

    MeXx Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.06.06   #20
    Naja, bei meiner Warwick Corvette $$ war eine dicke Anleitung dabei, mit sehr detailierter Beschreibung der gesamten Mechanik, Tipps zum Einstellen, Beschreibung der Hölzer und Schalter/Pickups aller Warwick Modelle...

    p.s. Jop, dass sollt korrekter Weise "burden" heißen :p
     
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