Meine Gitarren müssen abspecken - Erfahrungsbericht

  • #21
Ich habe 3 Vision Strats, die hatten 4,2kg, 3,8kg und 2.9kg original. die beiden schwereren habe ich auf 2,5kg und 2,4kg
umgebaut.Schau mal unter Vision user-thread, #160
Ich habe andere Korpi aus leichtem Holz verwendet, mit Schellack lackiert und alles unnötige weggelassen, z.Bsp. nur noch 1 Tremolofeder. aber sonst nur Originalteile Viel Spaß;)
 

  • #22
...so sieht das bei meiner Gitarre aus...knapp -400Gramm...von vorne sieht man nix😉

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  • #23
Puh, ein Korpustausch ist eine massive Maßnahme. Irgendwie finde ich, dass der ein integraler Bestandteil einer Gitarre ist,.wenn nicht sogar DIE Gitarre. Es.bleiben doch sonst nur eine Handvoll Hardware-Teile und der Hals. Naja, ist nicht verboten, aber für mich wäre das dann eine andere Gitarre...
 

  • #24
Mit meinen Gitarren würde ich so etwas nicht machen.
Aber wenn ich eine leichte Gitarre spielen will, nehme ich meine halbakustische mit 2,65kg.
Meine Les Paul wiegt dagegen 4.27kg
und mein Fretless Bass satte 5.63kg

Warum bohrt ihr eigentlich nicht in die Zarge?
 
  • #25
Jetzt wird's richtig schräg, dass man eine Fender* so durchlöchert ist mehr als frevelhaft.
Die würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen, so eine verstümmelte Gitarre.
Vielleicht sind es auch nur KI Bilder, ich kann mir einfach nicht vorstellen dass ein Mensch auf solche Ideen kommt.
 
  • #26
Ich frage mich spontan, ob ein bequemerer, breiterer Gurt nicht einen ähnlichen Effekt gehabt hätte... Ist für die paar Gramm ja schon ein ganz schöner Bastel- und Teileaufwand.

Oder gehe den anderen Weg mit einem sehr leichten, schmaleren und anpassenden Gurt:

*

Durch das Stretch-Material passt sich der Gurt jeder Anatomie an und auch nach Stunden drückt da nichts an bzw. auf der Schulter. Ich spiel diese Gurte seit den 80'er Jahren. Leicht und - nach meinem Dafürhalten - der bequemste Gurt ever! Einen Nachteil gegenüber guten Ledergurten habe diese allerdings: Sie sind nicht so haltbar. Alle paar Jahre braucht man einen neuen Stretch-Gurt ;)

Ich kann Deinen Gedanken, @suckspeed , dass ein Gurt das Empfinden gegenüber Gewicht verändern kann nachvollziehen.
 
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  • #27
Ich hatte mal einen Stretch-Gurt, aber der war in der Tat nach wenigen Jahren ausgeleiert. Ansonsten extrem angenehm, das stimmt. ;)
Naja, jeder macht es so, wie er mag. Der eine bohrt seine Gitarre auf oder tauscht sie bis zum Body komplett aus, der andere nimmt einen komfortablen Gurt. Alles erlaubt, alles richtig. ;)
 
  • #28
Wenn mir 400gr mehr mal zuviel werden, dann mache ich es wie B.B. King und spiel im sitzen :cool:
 
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  • #29
Jetzt wird's richtig schräg, dass man eine Fender so durchlöchert ist mehr als frevelhaft.
Die würde ich nicht mit der Kneifzange anfassen, so eine verstümmelte Gitarre.
...tja, so ist jeder anders.
Ich kann nur sagen, dass sie richtig gut klingt jetzt...und ich sie live spiele...😉
 
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  • #30
Klar man kann auch solche Gitarren live spielen. Wegen dem kann ich trotzdem nichts mit so einer Verstümmelung anfangen.
Zum zerstören würde es auch eine Squier tun.
 
  • #31
Zum Glück sind wir Alle so verschieden
 
  • #32
ich kann mir einfach nicht vorstellen dass ein Mensch auf solche Ideen kommt.

Na das besagt ja nun lediglich dass es Dir an Vorstellungskraft fehlt.

Zum zerstören würde es auch eine Squier tun.

OldRocker hat ja die Gitarre nicht zerstört, sondern so modifiziert dass sie für ihn besser taugt.

Also hat er sie für seine persönliche Anwendung aufgewertet.

Ich käme nicht auf die Idee eine Squier zu zerstören und OldRocker sicher auch nicht.

*
 
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  • #33
Ihr mögt euch halt. Was heißt nicht zerstört, das durchlöcherte Ding kauft einem niemand mehr ab, höchstens auch ein Bastler. Schade ums Geld.
In meinen Augen ist der Body ein Totalschaden.
Aber mir egal jetzt, mich wundert nichts mehr und dieses Thema ist für mich beendet.
 
  • #34
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  • #35
...die Gitarre ist seit '89 bei mir und hat so einige Entwicklungen durchgemacht, "F" ist an ihr nur noch was vom Korpus übrig ist (😆), der (nicht angeschlossene😉) Mittelpickup und die Hals-Backplate.
Sie hat locker 150+ Gigs runter und macht Spaß, rockte schon 5 und 5000 Leute...warum sollte ich sie verkaufen?😱
 
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  • #37
...oh ja, wenn ich ins Rock'n Roll Altersheim gehe kriegt sie nen Platz im Garten...rumgedreht, als Bienenhotel😆

Das wäre wenigstens ein würdiger Abgang😉
 
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  • #38
Leider sieht die Realität in Altersheimen ganz anders aus...

Sollte man vielleicht mal hier eine Initiative gründen.

Ist aber hier off topic.

Tanzt schön in den Mai solange ihr noch könnt!!!

*
 
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  • #39
Ich würde meinen Gitarren nie sowas antun. Aber ich kann den Gedanken dahinter sehr gut nachvollziehen, besonders wenn man unbedingt diese Gitarren spielen möchte und ne sehr leichte Gitarre keine Alternative ist. Ich bin leider son bisschen krank geworden, und kann jetzt auch nicht mehr so lange stehen, besonders mit schwereren Gitarren.

Deswegen bin ich vom Gewicht her sehr begeistert von meinem Rocktile-Strat Bausatz aus Paulowina-Holz. Die ist gerade mal halb so schwer wie meine Toronado und noch ein gutes Stück leichter als meine Mustang, die ja eh schon eher klein und leicht ist. Leider gibt es nicht so viele Gitarren mit diesem Tonholz zu kaufen, aber Suhr verwendet das auch, also wirds wohl kein schlechtes Tonholz sein.
 
  • #40
Meinen Strats könnte ich so ein Ausbohren auch nie antun. Muss ich zum Glück auch nicht, da die letzte der Classic 60s, die mir zukam, eine sehr - ja fast ungewöhnlich - leichte ist. Und die ist noch aus den Baujahren, wo die verbauten Hölzer klassisch sind.

Ansonsten - Les Paul ist mir im Stehen längst zu schwer, selbst meine stratvergleichsweise tonnenschwere Classic 70 wird mir das inzwischen - ist bei mir das Nachdenken über Alternativen angesagt. Genannt wurden sie ja zum Teil schon, wie breiterer Gurt, Spielen im Sitzen. Muss ja nicht ein Stuhl sein, ein Gitarren- oder (bei mir) Barhocker, wo man unten dran schön seinen Fuß drauf stellen kann, ist da gar nicht mal so übel.

Um die ebengenannten "Fremd"-Alternativen dennoch zurückhalten zu wollen, solange es geht, würde ich da aber noch sozusagen als "Eigen"-Alternative 'ne Rückenschule ins Rennen werfen wollen. Nicht zum Muckiaufbau. Sondern, um den Muskelabbau zu verlangsamen, der mit dem Alter ja stetig kommt.
 
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