Meine PRS SE : Mulm und Matsch

Ollo91
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Moin!

Soweit ich's mitbekommen hab, haben Les Paul Egitten nen bassigeren Grundton bzw. mehr Eier als Strat's.

Nun hab ich vor kurzem meinen Amp (VHT Pittbull CL 100) abgenommen.(Clips lad ich später noch hoch)
- Highgain Sound mit den Bridge PU's.
- Einmal mit meiner PRS Singlecut Tremoti (Les Paul) http://www.musik-service.de/prs-se-custom-cherry-sunburst-prx395756588de.aspx
- und dann mit der Schecter Hellraiser (Strat) meines Nachbarn. http://www.musik-service.de/schecter-c-1-hellraiser-bch-prx395767032de.aspx
- Beide male mit den exakt gleichen Settings.
- €dit : Bei Gitarren D - Standart Tuning (Ich spiele gern low Tunings)

Mal zu den Gitarren :
Schecter : EMG81, Mahagony Body u. Maple Top
PRS : Standart PRS SE PU's(?), Mahagony Body u. Maple Top

Soundunterschiede:

PRS:
- bassiger und mulmiger!
- man hört ab und an Bassgeschwüre und es matscht. :igitt:

Schecter:
- differenzierter
- Basswiedergabe schön liniar und nicht zu krass
- im großen ganzen um längen besser (für mich xD)


Nun kommen wir mal langsam zum Thema...

Wenn ich jetzt ein EMG81 einbauen würde in meine PRS, wäre der Sound dann so ähnlich wie der Sound der Schecter?
Schließlich ist es das gleiche Holz..
Nur die Form ist halt anders.
Les Paul ist bassiger... heißt das meine PRS wird weiter rummulmen?

Und klingen Les Paul im allgemeinen auch matschiger als Strats?(Highgain und Bass vertragen sich nichtso gut.)

Fragen über fragen ja...
Kommt mir bitte nicht mit :sufu: ich hab schon genug gesucht ;)

In erster linie geht es mir darum ob ich mit einem PU wechsel
die mulm - und matschprobleme beheben kann.

Danke im Voraus :great:
MfG Olli
 
Eigenschaft
 
Dreh am amp einfach die mitten und bässe runter und höhen rein, jede gitarre muss für sich optimiert eingestellt werden.
Gruß neviani
 
Ehrlich überrascht mich das nicht besonders. Ich hab die Tremonti SE beim Schmidt angespielt und dachte vorher das das ja ne ziemlich geile Gitarre sein muss.

Ich hab in 2 stunden und (ich glaub) 4 oder 5 verschiedenen Amps da keinen Ton rausgebracht der auch nur annähernd meine Zustimmung gefunden hätte.
Ich halte die Gitarre für klanglich einfach schlecht.
Ich weiss nicht woran das liegt weil mir PRS an sich schon gefällt. Aber im blödesten Fall wirst du mit der PRS mit anderen PUs drin nur diesen Schlechten Sound noch besser rüberbringen.
Ich hab EMGs in meiner Ibanez RG und ich sags mal so:
Tonabnehmer sind keine Kläranlage -> scheisse rein / scheisse raus.

Grade EMGs haben die Eigenschaft den Charakter einer Gitarre neutral zu verstärken. Und bei dem Klangbild was mir die SE lieferte befürchte ich schlimmes.
 
Moin!

Soweit ich's mitbekommen hab, haben Les Paul Egitten nen bassigeren Grundton bzw. mehr Eier als Strat's.

- Einmal mit meiner PRS Singlecut Tremoti (Les Paul) http://www.musik-service.de/prs-se-custom-cherry-sunburst-prx395756588de.aspx
- und dann mit der Schecter Hellraiser (Strat) meines Nachbarn. http://www.musik-service.de/schecter-c-1-hellraiser-bch-prx395767032de.aspx
- Beide male mit den exakt gleichen Settings.
Soundunterschiede:[/I]
PRS:
- bassiger und mulmiger!
- man hört ab und an Bassgeschwüre und es matscht. :igitt:

Schecter:
- differenzierter
- Basswiedergabe schön liniar und nicht zu krass
- im großen ganzen um längen besser (für mich xD)


Nun kommen wir mal langsam zum Thema...

Wenn ich jetzt ein EMG81 einbauen würde in meine PRS, wäre der Sound dann so ähnlich wie der Sound der Schecter?
Schließlich ist es das gleiche Holz..
Nur die Form ist halt anders.
Les Paul ist bassiger... heißt das meine PRS wird weiter rummulmen?

Und klingen Les Paul im allgemeinen auch matschiger als Strats?(Highgain und Bass vertragen sich nichtso gut.)

Fragen über fragen ja...
Kommt mir bitte nicht mit :sufu: ich hab schon genug gesucht ;)

In erster linie geht es mir darum ob ich mit einem PU wechsel
die mulm - und matschprobleme beheben kann.

Danke im Voraus :great:
MfG Olli
also wer sagt das les pauls mehr eier hat ale eine strat hat schon mal absolut kein plan!
leg dir gerne ein soundbeispiel hin von meiner tele .. welche sicherlich mehr eier hat als manche les paul!

Die beiden gitarren sind mehr oder weniger baugleich!
Die Schecter hat von einer Strat vielleicht gerade die menusr und die Form .. kenn jetzt da die unterschiede nicht so! (mag ehrlich gesagt auch nicht googlen gehen ;) )

Du kannst gerne in deiner Gitarre (PRS?) EMG einbauen .. und wirst einen ähnlichen sound hinbekommen ;)

Bei der PRS würde ich einfach etwas an den PU's herumexperementieren .. muss ja nicht immer gleich EMG sein ;)
Der Invader macht sich eigentlich ganz gut in der Holzkombination..sieht einfach etwas grob aus .. aber der sound ist "Metal" pur ;) .. braucht dann weniger gain am amp und du hast dan etwas was drückt wie sau ;)

aber vergiss solche vorurteile das strats weniger "eier" haben als Les Paul!
für Down-Tunings würde ich eher auf Strats gehen als auf les Paul ...schon nur wegen der Mensur ( Strat ist länger als die Les Paul).
 
Danke für die Antwort Jean!

Nur hör ich jetzt von einem, die Gitarre wird noch schlimmer klingen.
Und von dem andern, dass sie doch besser klingen wird xD

Ich entscheide mich natürlich für die positive Antwort :D

Kann hier trotzdem noch jmd JEAN's ausssage belegen? xD
 
Ich finde ziemlich überflüssig darüber diskutieren - welche Gitarre hat "mehr Eiern"!

Weil das ist Geschmacksache!

Ich hatte auch ein PRS SE Santana - aber der war ein "Montagsteil" und nach 3 Service reparaturen hatte ich die Schnauze voll und ausgetauscht auf ein Ibanez.

Aber der Sound war 100% OK!!!!
Ich hatte Probleme mit den Elektronik !

Aber man kann mit PU-Tausch der Sound verändern.......ein bisschen:D
 
Du musst schauen den Amp möglichst gut so einzustellen, dass er die Stärken der Gitarre gut hervorbringt. Grundsätzlich ist der Verstärker klangformender als die Gitarre, schon allein deshalb sind Pauschalaussagen wie Les Paul hat mehr "Eier" als Telecaster auf jeden Fall Quatsch. Ich seh das Problem bei der Ampeinstellung, da würde ich versuchen noch mehr rauszukitzeln. Ich hab mich einmal einige Stunden mit meinem Amp auseinandergesetzt und ewig lang an den Einstellungen getüftelt und da hab ich auf jeden Fall viel mit erreicht was den Sound anbetrifft. Weniger Gain hilft auch, falls die Gitarre mulmig klingt. Unser Sänger hat ein ziemlich fettes druckvolles Zerrbrett und ich hab nicht schlecht gestaunt als ich gesehen hab, dass er seinen Gain Regler immer auf skandalöse 1/4 (also weit unter der Hälfte) gedreht hat...! :p Aber da seine Les Paul PU's einen hohen Output haben macht das nix, der Amp drückt ordentlich.
Wenn das mit den Ampeinstellungen alles nix hilft bei der PRS würde ich es vielleicht mit anderen Pickups ausprobieren!
Grüße,
Grundkurs
 
grundsätzlich kann die Aussage von Xeno tron nicht bestätigen.
1. Ich bezweifle stark, dass die Undefiniertheit einer Gitarre von der Hardware ausgeht, anstatt von den Tonabnehmern. Denn die Saitenschwingung an sich ist klar und äußerst definiert, egal ob auf Fichte, Eiche oder welchem Holz auch immer . Verwaschen wird der Klang wohl erst durch die Tonabnehmer. Das war der erste Punkt. Der zweite Punkit ist, dass EMGs nicht gerade dafür bekannt sind den sound natürlich und neutral klingen. Dadurch dass EMG aktive Systeme baut, also mit einem komplett autarken EQ, werden sie wohl am Gitarrensound mehr verändern, als ein passiver TA. (Deshalb auch der häufig gehörte Vorwurf EMGs würden jede Gitarre gleich klingen lassen, den ich aber auch nicht teilen kann)
Also aus meiner Sicht kannst du gegen Mulm und Matsch mit einem PU- Wechsel sehr viel erreichen. EMGs sind da meiner Meinung nach auch eine sehr gute Wahl, da sie doch sehr definiert klingen.

mfg
Jan
 
Der zweite Punkit ist, dass EMGs nicht gerade dafür bekannt sind den sound natürlich und neutral klingen.

Das ist so oder so falsch!
Jeder Tonabnhemer, egal ob passiv, aktiv, von Dimarzio, Seymour Duncan, EMG oder wemauchimmer, überträgt ein massiv verfälschtes Signal. Da ist von Natürlichkeit keine Spur.

(Deshalb auch der häufig gehörte Vorwurf EMGs würden jede Gitarre gleich klingen lassen, den ich aber auch nicht teilen kann)

Den kann ich auch nicht teilen.

Dein Problem liegt einfach an Folgendem:

- Highgain Sound mit den Bridge PU's.
- Beide male mit den exakt gleichen Settings.

Und genau das ist Unsinn. Wenn Du verschiedene Gitarren / Bässe, etc am selben Verstärker spielst und die selben Einstellungen wählst, ist das ein Unterscheidungskriterium. Mehr nicht.
Wenn Du den für Dich optimalen Klang herausholen willst, drehst Du einfach an den Verstärkerreglern.

Bei der Aufnahme der PRS hört man recht deutlich, dass da was mitschwingt, was selbiges nicht tun sollte. Z.B die Box. D.h. die Resonanzfrequenz der Box liegt dort, wo auch die PRS hinabreicht. Die Schecter hat einen Frequenzbereich, welcher die Resonanzfrequenz der Box nicht erreicht.

Natürlich kann man durch Taschen von Elektrikbestandteilen die Frequenzbereiche verschieben, aber ein Dreh am Regler kostet nichts und bringt garantiert mehr.

Grüsse
 
Mulm und Matsch: Ausgehend davon, daß die Gitarre an sich ein rundes Klangbild liefert und ok ist und alles Drehen am Ampnicht weiterhilft, liegt das Problem in der Signalkette_PUs, Potis, Switch, Kabel, Ampeinstellung.
Meistens liegts am PU, der entweder nicht zum Frequenzspektrum der Gitarre paßt oder zu viel Power hat, was in einer von natur aus bassigen Gitarre dann nur Mulm bringt.
 
Danke für die Antworten!

Also ich hab jetzt mal absichtlich genau die gleichen Settings benutzt um zu gucken welche Gitarre besser klingt. Ist das so nicht richtig?

Das die Aufnahmen viel zu viel Zerre haben weiß ich ^^
Und trotzdem kommt die Scheter mit dem EMG definierter rüber und das mit viel mehr Power!
Für mich klingt meine PRS so "schwach" ^^

Ich will nun mal harten Metal spielen.
Ich weiß die Gitarre ist jetzt nicht die beste für Death Metal oder so ^^
aber so wie es aussieht,
scheint ein PU wechsel ja doch meine Probleme zu lindern.
 
Mjöllnir;4231981 schrieb:
grundsätzlich kann die Aussage von Xeno tron nicht bestätigen.
1. Ich bezweifle stark, dass die Undefiniertheit einer Gitarre von der Hardware ausgeht, anstatt von den Tonabnehmern. Denn die Saitenschwingung an sich ist klar und äußerst definiert, egal ob auf Fichte, Eiche oder welchem Holz auch immer . Verwaschen wird der Klang wohl erst durch die Tonabnehmer. Das war der erste Punkt. Der zweite Punkit ist, dass EMGs nicht gerade dafür bekannt sind den sound natürlich und neutral klingen. Dadurch dass EMG aktive Systeme baut, also mit einem komplett autarken EQ, werden sie wohl am Gitarrensound mehr verändern, als ein passiver TA. (Deshalb auch der häufig gehörte Vorwurf EMGs würden jede Gitarre gleich klingen lassen, den ich aber auch nicht teilen kann)
Also aus meiner Sicht kannst du gegen Mulm und Matsch mit einem PU- Wechsel sehr viel erreichen. EMGs sind da meiner Meinung nach auch eine sehr gute Wahl, da sie doch sehr definiert klingen.

mfg
Jan

Ich meinte auch nicht, das die EMGs schlecht sind nur das ich die Erfahrung gemacht habe das EMGs aus schlecht klingenden Gitarren noch schlechter klingende Gitarren machen.

Ich spiele selbst EMGs und mag die. Aber das Grundgerüst muss stimmen.

und @ Ollo91: EMGs werden in den meissten fällen Definierter klingen als Passive. Das hat den einfachen hintergrund, das durch die aktive Schaltung das signal konstanter und stärker ist und weniger Müll drin mitschwingt.
 

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