Membran Risse

von Matrix2400, 24.05.16.

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  1. Matrix2400

    Matrix2400 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.16   #1
    Hallo liebes Forum,

    ich bin neu in diesem Forum und hoffe das ich diesen Beitrag hier richtig poste. Ich habe folgendes Problem bei zwei 18" Bässen von KME (cb1181). In den Membranen sind Haarkleine Risse aufgetaucht. Diese sind nicht an der Sicke sondern mittig. Kann mir jemand sagen wie ich diese Risse reparieren kann? Ich hab schon woanders gelesen, dass man diese kleben kann oder mit Krepp Band zukleben kann, aber da war ich bis jetzt nicht überzeugt von. Vielen Dank schonmal im voraus für eure Hilfe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Matrix2400
     
  2. maccaldres

    maccaldres Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.05.16   #2
    wenns nur feinste risse sind und sonst nichts weiter beschädigt ist

    ich würde verdünntes patex auf der membrane

    und sikaflex auf der sicke empfehlen


    normales patex bleibt nach dem aushärten genauso wie sikaflex noch flexibel
     
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  3. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #3
    Kreppband, Gaffa oder ähnliches ist vollkommen ungeeignet.

    Egal was tu tust, der Sound wird sich ändern, da die Masse und Flexibilität der Membran geändert wird.

    Frage: Ist wirklich die Pappe/Membran rissig oder ist diese evt. leicht beschichtet?
    Solche Beschichtungen verspröden gerne mal, manchmal genügt da schon ein Fön.

    Wenn es echte Risse sind: Mit einem verdünnten und zwingend dauerelastischem Kleber
    die betroffenen Stellen vorsichtig und ggf. mehrmals sehr dünn überstreichen und
    dabei darauf achten, dass die Ränder wirklich feucht werden.

    Bei klaffenden Rissen hilft nur die Soundänderung in Kauf nehmen und kleben,
    und noch ein dünnes Gewebe von hinten über den Riss kleben.
    Gute Verbindung und sparsamer Umgang mit dem Kleber ist wichtig.
     
  4. mHs

    mHs PA-MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 26.05.16   #4
    Womit verdünnt ihr den Kleber (z.B. Patex)?
     
  5. Matrix2400

    Matrix2400 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.05.16   #5
    OK danke schonmal für eure Bemühungen das Problem zu lösen. Ich werde das erst in ca. 2 Wochen reparieren können da ich es zeitlich vorher nicht schaffe aber ich werde auf jedenfall schreiben, für welche Methode ich mich entschieden habe und wie/ob es sich auf den Sound auswirkt.
     
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  6. Witchcraft

    Witchcraft R.I.P. exMOD Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.05.16   #6
    Bei Beschädigungen der Membrane, egal welcher Art, lasse ich den LS reconen ;)
     
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  7. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.16   #7
    Klar, reconen kostet aber ungefähr soviel wie ein neuer Speaker
    und lohnt nur bei sehr wertvollen Teilen
    (die dadurch einen Teil ihres Wertes verlieren
    und anders klingen, da die weiche Pappe durch eine neue Pappe ersetzt wird.
    Das dauert dann wieder 30 Jahre, bis er so klingt wie vorher)
     
  8. Witchcraft

    Witchcraft R.I.P. exMOD Ex-Moderator

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    Erstellt: 27.05.16   #8
    ? ? ?
     
  9. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.16   #9
    Ein eingespieler Lautsprecher verändert im Laufe der Jahre seinen Klang.
    Die Pappe der Membran und die Sicke werden weicher, dadurch verliert
    der Speaker harsche Frequenzen und ändert auch die Resonanzfrequenz.
    Ein 40 Jahre alter Greenback klingt nach dem Reconen härter als vorher,
    weil: genau so wie vor 40 Jahren und nicht wie im gealterten Zustand wie vor dem Reconen.
    Das ist aber der Sound, den man mit (s)einem alten Greenback verbunden hat.
     
  10. mHs

    mHs PA-MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 27.05.16   #10
    Hier geht es aber weder um 40 Jahre alte Speaker, noch um Greenback. Aus PA-Sicht gehört das wohl auch eher ins Voodoo-Forum.

    Bliebe zu bewerten, was zuverlässiger und näher am vom Entwickler beabsichtigten Klang eines Speaker sein wird. Ein irgendwie geklebter Speaker mit Vorschädigung, oder ein mit Original-Reconeset reconeter Speaker.

    Die Aussage zum Preis vom Reconen deckt sich auch (zum Glück) nicht mit meinen Erfahrungen.
     
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  11. Gast 2356

    Gast 2356 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 27.05.16   #11
    Reconen ist aus PA Sicht absolut die korrekte Variante. Damit werden die ursprünglichen TSP auch wieder hergestellt.
    Aber original Reconekit plus Einbau durch Hersteller/Fachbetrieb kostet auch ein gutes Sümmchen.
    Alleine das Reconekit liegt i.d.R. locker über 100€ pro Stück und muss dann noch eingebaut werden.
     
  12. Mfk0815

    Mfk0815 PA-Mod & HCA Digitalpulte Moderator HCA

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    Erstellt: 27.05.16   #12
    Naja, vielleicht kann ich dann meine Klotz-Mikrokabel aus den '80ern auch noch für gutes Geld verhökern, da ja über die Jahre das Kupfer von all den Signalen so ausgewaschen wurde, dass es jetzt nur so flutscht;-)
    Ich denke nicht das der Hersteller eines Speaker zu irgendeinem Zeitpunkt eine Einspielphase einplant bzw. eingeplant hat. Am ehesten würde dann noch zutreffen dass der Lautsprecher über die Jahre an Genauigkeit verliert weil alles weicher und wabbliger wird.
    Ich für meinen Teil versuche kleine Schäden zu kleben. Bei massiven Schäden oder wenn das Kleben nichts bringt wird re-coned.
     
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  13. mHs

    mHs PA-MOD Moderator HFU

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    Erstellt: 27.05.16   #13
    Ich versuche meine Lautsprecher so einzusetzen, dass nichts reißt.
    Sollten dann doch Risse auftreten, dann wurden sie außerhalb der Spec betrieben oder sie sind einfach durch, an Alter oder Betriebsstunden.
    Dann wird auch kleben (langfristig) nichts helfen.
     
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