Merkwürdiges Problem...

von manicdepression, 04.12.07.

  1. manicdepression

    manicdepression Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #1
    Ich hab ein Problem mit meinem Mischpult...
    Ich weiß nich viel drüber noch nicht mal den hersteller. aber ich denke das tut bei dem problem nicht viel zur sache.

    Gehe ich über die Monitor-Ausgänge raus is alles so weit i.O.
    Über die Main-Ausgänge kommt ein Rauschen mit, unabhängig von der Faderstellung.
    Dreht man an Potis oder stellt an den anderen Fadern ändert sich nix.
    Allerdings ist das Rauschen nicht immer da, bei Klopfen auf das gehäuse ist das Rauschen mal da mal nicht (auch unabhängig davon ob ich den Finger noch drauf hab oder nicht darum schließ ich sowas wie nen Massefehler mal aus).

    Weiß da wer was das sein könnte? Und vllt auch wie ich das ganze wenn möglich selber beheben kann?
     
  2. emes1982

    emes1982 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #2
    könnte auf einen Riss in einer Leiterbahn hindeuten, wenn es duch eine kurze Erschütterung kommt und wieder verschwindet.
     
  3. manicdepression

    manicdepression Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #3
    naja nicht unbedingt kurze erschütterungen, ich kann das rauschen ja quasi per klopfen" ein und ausschalten" sprich es rauscht nicht nur beim klopfen, sondern auch danach.
    was mach ich denn da?
     
  4. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 04.12.07   #4
    In Abhängigkeit vom Zeitwert Gerät reparieren lassen oder wegwerfen. :D
    Ja sorry... manchmal ist das Leben simpel!


    der onk mit Gruß
     
  5. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.07   #5
    Haar-Riß auf der Leiterplatte oder kalte Lötstelle.
    Ersteres ist selbst mit Lupe und starker Lampe sehr schwer zu finden, bei zweitem geht schneller als das Suchen: alle Lötstellen fachgerecht nachlöten.
    Manchmal kann man die kalte Lötstelle auch sehen, Erfahrung vorausgesetzt.

    Kann locker mehrere Stunden Zeit in Anspruch nehmen, aber wenn man die hat...

    Edit: zur Visualisierung einer kalten Lötstelle einer der ersten Treffer bei google:
    http://images.google.de/imgres?imgu...&tbnid=WlhcnHsMo4LfSM:&tbnh=89&tbnw=135&prev=
     
  6. manicdepression

    manicdepression Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.07   #6
    ne kalte lötstelle erkenn ich schon... nur glaub ich nich dass es daran liegt. so ne lötstelle wird ja nicht auf einmal kalt. das hätte dann ja schon von anfang an sein müssen... naja mal sehen... vllt is auch n neues gerät sinnvoller...:)
     
  7. Gast 23432

    Gast 23432 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.12.07   #7
    Falsch.
    Eine schlecht verarbeitete Lötstelle kann lange Zeit problemlos funktionieren, erst durch mehrmaliges temperaturbedingtes Ausdehnen und Zusammenziehen der Materialien (im mikroskopischen Bereich!) und / oder kleine mechanische Belastungen (Transport, Gerät mal hochkant, mal waagerecht stellen, daran anstoßen etc) löst sich die Kontaktstelle auf.
    Die Luftfeuchte kann dabei auch eine gewisse Rolle spielen.

    Wie gesagt, hierbei handelt es sich um extrem kleine Dimensionen, die eben dann solche Fehler verursachen. Nur Kontakt ja oder nein wäre ja zu einfach ;).
     
  8. Carl

    Carl Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.12.07   #8
    Hallo,

    der Begriff 'kalte Lötstelle' steht meines wissens für etwas anderes, nämlich für eine Lötstelle, die man beim löten nicht heiß genug gemacht hat. Dadurch aurde dann nur das Zinn heiß, aber das Metall (Draht...) bleibt zu kalt um vom Zinn benetzt zu werden. Erkennt man meist an der sehr matten Farbe und worst case daran, dass man aus der 'perfekt' aussehenden Lötstelle den eingelöteten Draht einfach wieder herausziehen kann.

    Eine gebrochene Lötstelle wie in dem Bild ist eine Verschleißerscheinung, bei der meist die leiterplatte relativ kühl bleibt und der Draht sehr heiß wird (Transistor...). Kommen dann auch noch Spannungen hinzu (Transistor an Kühlkörper fest, dehnt sich aus, Pin drückt auf die Platine...), dann bricht die Lötstelle irgendwann, hat diesen Kranz rund um den Draht, oxidiert in diesem µm dicken Spalt und isoliert (außer man klopft drauf;)).
    Abhilfe ist genanntes Nachlöten oder, aber bitte nur Elektronik-kundige, Gerät laufen lassen und Stellen gezielt mit Kältespray besprühen. Dafür gibt es für Kältespraydosen Isolierzylinder, damit man mit der Dose nicht irgendwo an Spannung kommen kann.

    Hört sich aber in deinem Fall irgendwie nach so einem Problem an...
     
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