metal-songwriting. tutorial?

von <°}}}<, 18.03.08.

  1. <°}}}<

    <°}}}< Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.03.08   #1
    servus forum.

    ich habe mir vor einiger zeit guitar-pro besorgt und angefangen, frei nach gefühl eigene songs kreiert. zuerst klangs alles ein wenig strange. aber nun habe ich den dreh raus, was gut klingt und was nicht. mittlerweile habe ich ein paar gute metal-songs erschaffen.
    dennoch habe ich im grunde kaum ahnung von musiktheorie und so ist es immer noch eine frage von glück und zeit, ob etwas gelingt oder nicht.

    kennt irgendwer ein paar tipps, besser jedoch eine komplettanleitung/tutorial, insbesondere im bereich metal / black metal.

    gruss fisch
     
  2. LongLostHope

    LongLostHope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.03.08   #2
    Das ist als würdest du nach einer Anleitung fragen, wie man so "tolle" Kunstwerke wie Picasso malt.

    Musik machen ist eine Sache von Kreativität und die ist vor allem eine Sache der Begabung (und der Erfahrung). Eine Anleitung dazu, gute Ideen zu haben gibt es nicht. Schreib einfach weiter Songs und setz die Ideen in deinem Kopf um. Vor allem solltest du Ideen im Kopf haben bevor du mit dem Song "anfängst".

    Also ich bin der meinung dass man keine besonderen Musiktheorie-Kenntnisee braucht um gute Songs zu schreiben. Die absoluten Basics (Tonleitern, Taktarten, Akkorde) reichen dafür allemal aus. Alles weiter ist eine Sache der Kreativität.

    Ich schreibe Songs komplett im Kopf und setze dann die Melodien im Kopf nur auf den Instrumenten um.
     
  3. <°}}}<

    <°}}}< Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #3
    ideen hab ich mehr als genug :)

    aber meist sind das einige melodien/gitarrenriffs, die sich leider schwer zu einem ganzen song zusammen fügen lassen.

    mir fehlt die grundlegende theoriekenntnis, wie ich die grundstruktur eines songs mache, wie die basslinie zu machen habe, wo man am besten anfängt und sowas halt.
     
  4. LongLostHope

    LongLostHope Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #4
    Wie du den Song aufbaust, hat nichts mit Musiktheorie zu tun. Das sit ganz dir und deiner Vorstellung von dem Song überlassen.

    Wie du einzelne Teile verbindest bzw. mehrere Ideen zu einem Song zusammenfügst... Auch dabei hilft dir Musiktheorie nicht wirklich. Auch das ist einfach nur eine Sache der Vorstellungskraft und der Kreativität.

    Es gibt nur eine Regel: Was gut klingt ist gut.

    Machs dir einfach mal gemütlich (ohne Instrument), entspann dich und stell dir den Song im Kopf mit ganzer Band vor. Mit solchen "Brainstorming-Sesssions" komme ich am allerbesten auf gute Ideen.

    Und für Basslinien ist der Bassist zuständig ;)
     
  5. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.03.08   #5
    Also im Bereich Gitarre mit leichter Erweiterung in Richtung Rhythmus und so gibt es die "School of Metal" von der Fachzeitschrift guitar als Sonderheft.

    Ich denke mal, das kann nicht schaden.

    Der Rest ist wahrscheinlich gar nicht so theoretisch wie Du annimmst. Da wäre auch die Frage, ob Du nicht durch ein paar Mitstreiter = Band weiterkommst als wenn Du Dich jetzt hinsetzt und Dir einen Bass ausdenkst ...
    Es liegt ja nicht an den Tönen - das ist ja das gleiche Tonmaterial wie bei der Gitarre.
    Das liegt halt an dem Instrument und der Spielweise und dem Gefühl dafür.

    Wenn Du Ideen hast ohne Ende liegt es eben daran, diese Ideen zu einem song zusammenzufügen.
    Das ist zwar auch Know How aber eher durch viel viel Praxis und Hören geprägt als durch Theorie.
    Ich glaube nicht, dass Dich schlaue Bücher da weiter bringen.

    Eher ein paar koole Mitmusiker, die auf das Gleiche hinauswollen.
    Oder wenn Du es halt selbst anpacken willst: ausprobieren, machen, anhören, anderen Leuten vorspielen etc.

    x-Riff
     
  6. fabz

    fabz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.03.08   #6
    Besorg Dir mal das Buch "Die Popformeln". Super Buch um die Basics zu lernen! echt empfehlenswert!

    Google mal danach!
     
  7. Beelzeboss

    Beelzeboss Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.09   #7
    Zwar steht der Blog noch in den Startschuhen, jedoch entwickelt er sich allmählich, da auch weitere Autoren gesucht werden.

    Auf www.the-school-of-rock.com entsteht momentan eine "Gesamt-Anleitung" für Songwriting im Bereich Rock (und ähnliche Stilrichtungen). Ist zwar jetzt schon was her, dass diese Anfrage gestellt wurde, aber vielleicht hilft der Blog ja trotzdem noch!
     
  8. Ar-Zimrathon

    Ar-Zimrathon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.09   #8
    Troy Stetina hat ein Buch namens "Secrets to Writing Killer Metal Songs" geschrieben, dass auch als PDF downloadbar im Netz zu finden ist - was insbesondere daher nützlich ist, da es out of print ist und man es so gut wie nirgends käuflich findet (und wenn zu einem unmenschlichen Preis)
     
  9. <°}}}<

    <°}}}< Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.07.09   #9
    hey danke leute :)
    der faden ist zwar nichtmehr aktuell da ich mittlerweile recht zufrieden bin mit meinen songs, aber für anregungen bin ich immer zu haben.

    für alle, die ähnliche fragen haben: ich habe herausgefunden, der beste weg sowas zu lernen, ist seine lieblingssongs in tabs umzuwandeln, um ein gespür für riffs, melodienn und strukturen zu bekommen.
     
  10. docs

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    Erstellt: 10.07.09   #10
    es gibt keinen besten Weg...
     
  11. Pencil

    Pencil Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.09   #11
    einfach weiterschreiben, weiterschreiben, weiterschreiben... und halt ab und zu dann der band vorstellen und es damit spielen, das macht nochmal hundert mal mehr spaß, weil irgendwann geht der guitar pro sound total die die eier....es is der wahnsinn wenn du das vllt 3 jahre machst und dir dann anschaust was du ganz am anfang gemacht hast...herrlich :D
     
  12. DanteCabrera

    DanteCabrera Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.07.09   #12
    Protest! xD

    Joa also learning by doing is schonma gut ^^ Mir persönlich hat es seeeehhhr geholfen, alle meine Lieblings Metal Mukke zu analysieren un selbst zu tabben - un natürlich die eigenen Songs immer wieder schreiben un Leuten zeigen =P Was mir auch sehr geholfen hat zB bei Schlagzeugspuren - 1. wie gesagt ganz viel zuhören =P und zweitens selbst anfangen zu spielen ... versteh mich nich falsch, du musst nich gleich zu nem joey jordison o.ä. werden, aber ma das instrument, für das du schreibst, zu spielen, erlaubt dir das Instrument besser zu verstehen und ein Gespür dafür zu entwickeln....

    Davon abgesehn n paar kleine Tips (die jetz Geschmackssache sin - bei Powermetal u.ä. fällt das zB weg, aber ich persönlich verabscheue die pseudoprogressive PowerMetalMukke xD)

    - Net zu viel mit Kadenzen herumhantieren - je "heavier" desto atonaler (oder wenn tonal, dann meist pentatonisch oder hamonisch-moll)
    - der Bass sollte nicht immer einfach nur eine Kopie der Gitarrenriffs sein - je nach Stimmung... bei Breakdowns zB sollte man das schon tun, aber ansonsten mag ich es persönlich, wenn der Bass in die höheren Register grefit und eigenständige Melodien dazuklimpert - und sich rhythmisch abhebt (ala Tool)
    - Gitarren: 2 Gitarren sin eigtl schon notwendig um en anständig klingenden Metalsong hinzukriegen... es geht auch mit einer Gitarre, aber 2 machen den Sound voller... meist spielen die beiden auch dasselbe oder zumindest ähnliches (bei meldoien oder Soli u.U. eine Zweitstimme) aber grundsätzlich isses wie beim 4stimmigen Satz - der Bass und die Melodie stehen allein als wichtigste Stimmen (viel zu viele U-Musiker unterschätzen den Bass) und die Dazwischen dienen zur Klangfüllung.
    -Beim Schlagzeug jkommts drauf an: Manchmal isses geil wenn sich das Schlagzeug an den rhythmischen Eigenheiten des Songs angleicht - und manchmal auch wenn es einfach nur en Beat durchhält - auf jedenfall mag ich es, bei den Drums vieeeel zu ändern - du kannst 2 Minuten lang dasselbe Gitarrenriff haben - wenn du die Schlagzeugbegleitung variierst veränderst du das ganze Feeling.

    Das warn nur en paar kleine Tips - alles andere sollte man besser raushören (so was wie_: welche Intervalle sind zu bevorzugen? Taktarten, Rhythmen? usw...)

    Ich persönlich wurde sehr beeinflusst von Tool und Opeth (un was drumriffs angeht von slipknot un lamb of god =P)
     
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