Mik an Snare nahm noch die Toms ab...

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Hey zusammen,
bin seit über 35 Jahren live tätig (Gitarrist/Sänger) und hab seit Jahren darin Übung die komplett abgenommene Band von meinem Platz aus nebenher noch zu mischen via (analogem!) 16 Kanal Pult, 2Subs mit Tops, 2-4 Monitorwege...für kleinere bis mittlere Clubs eben.

Nun hab ich vor ca nem halben Jahr mitbekommen, dass der gute Drumsound der Band eines Freundes (in nem kleineren Club) nur mit 2 Mics gemacht wurde...und zwar Bassdrum-Mike und ein Mikro an der Snare, dass wohl speziell und Stereo war und gleichzeitig die Toms abnahm...

Leider habe ich versäumt mir das genauer anzusehen...es klang jedenfalls richtig gut, das Drum kam mit Toms und Snare (Becken nicht, waren laut genug) optimal aus den Speakern...

Hat jemand ne Idee was das fürn Mikro gewesen sein könnte?

Gruß,
Bernie
 

Das klingt, spontan aus dem Bauch heraus, als wenn da ein EAD10 von Yamaha* am Start gewesen wäre?
 
  • Ersteller
  • #3
...er sprach von einem "breiten Mikro" an der Snare nicht von ner Trigger/Drummodul Lösung...an einer solchen habe ich auch kein Interesse...😉
 

Meine spontane Assoziation wäre eine Art Wurst. Einfach mal nach Wurst-Mikrofon googeln. Vielleicht bezog sich "breit" ja nicht auf die Bauform oder die Charakteristik, sondern die "breite" Erfassung von Bassdrum, Snare und Toms.
 
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Ein Fall für ein Mikro mit der Charakteristik "Acht" - zum Beispiel ein AT 4081.
 
Schau mal auf youtube nach "wurst mic"
 
Naja also so viele echte stereomikrofone gibt es nicht so mega viele, aber immer noch genug um ins Blaue zu raten. Ein Beispiel wäre das Audio Technica:
Audio-Technica BP4025*
*
Aber so lange wir nicht wissen wie es denn aussah bzw. Ob es wirklich ein Stereomikro war… 🤷‍♂️

Edit: klingt ein bisschen an die „Glyn Johns-Technik“ angelehnt
 
Ehe wir hier rumraten, hast du schon mal deinen Freund gefragt? Der wird es ja vermutlich wissen bzw wissen wen er fragen muss.
 
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Edit: klingt ein bisschen an die „Glyn Johns-Technik“ angelehnt
 
  • #10
Breite Mikros gibt es viele. Breite Nieten, Kugeln, etc. Ob das ganze funktioniert, hängt davon ab, ob der Trommler das wirklich will und die nötigen Skills hat. Geschätzt 90% der Trommler, das ist gar nicht abwertend gemeint, scheitern daran, gleichzeitig die Trommeln druckvoll und die Becken leise klingen zu lassen. Im Jazz geht das oft gut.
Als Mikro würde ich zu einer Condenser Kugel raten, entweder ein vorhandenes, z.B. Messmikro oder z.B. ein Line Audio OM1. Muss halt tief genug runter gehen und man wird trotzdem am EQ spielen müssen.
Vor sehr langer Zeit habe ich für sowas mal mit einem Crown Sass gespielt, das klang nicht schlecht, ist aber unter Livebedingungen kaum zu positionieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #11
Edit: klingt ein bisschen an die „Glyn Johns-Technik“ angelehnt
Glyn Johnes funktioniert richtig gut, habe ich neulich ausprobiert. Hat den Vorteil, dass man wenig Mikros braucht. Allerdings werden da meines Wissens klassisch 3 Mikros verwendet (zusätzlich eines an der Kick). Ich hatte dann an den Toms trotzdem noch Stützen dran im "Studio". Man kann es bei meinem Song "Radio Free Europe" hören, den ich hier jetzt nicht verlinke, sonst wird mir wieder vom Mod vorgeworfen, ich schreibe das nur für PR-Zwecke. Such selbst im Board, wenn es Dich interessiert.
 
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  • #12
  • #13
Könnte man das eine Overhead ja vielleicht sogar weglassen. Im oben beschriebenen Fall scheint es ja gut funktioniert zu haben.
Da würde ich eher das Snare-Mikro weglassen. Die Snare kommt über das Overhead, das direkt über der Snare angebracht ist, sehr deutlich. Und das zweite Mirko von der Seite zielt ja auch auf die Snare.
 
  • #14
Ein Grund, warum ich für Rock/Pop ungern auf ein exklusives Snaremikro verzichte: Selbst wenn die Snare laut genug ist, hätte ich gerne ein möglichst isoliertes Snaresignal, um Effekte zu beschicken. Vor allem die Hihat will ich da überhaupt nicht haben…
 
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  • #15
Das macht Sinn, sofern man keinen puren "Vintage-Sound" möchte.
 
  • Ersteller
  • #16
Das ist doch schonmal richtig fetter Input hier👍👍👍👍
Unabhängig davon dass ich das gesuchte Mikro auch nach Frage hier nicht finde wurde ich hier auf die vielversprechende Glyn Johns Methode gebracht, mit der es möglich sein könnte das recht große Set meines Drummers Aufwand- und Kanäle sparend in kleineren Clubs zu verstärken.
So wäre es mir möglich die Band mit meinem 16 Kanal Pult zu verstärken.

Gibt Led Zeppelin Videos wo man diese Mikrofonierung auch bei Live Konzerten sieht...

Danke für die Hinweise👍👍👍👍

Gruß,
Bernie
 
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  • #17
Wenn diese Zwei-Mikro Technik von einem Freund von dir eingesetzt wurde, und vielleicht auch noch wird, warum fragst du den nicht, was er benutzt hat?
Der ist sicher die bessere Quelle als irgend jemand hier im Forum.
Neben dem Mikro selbst wäre sicher auch die genaue Anordnung der beiden Mikros am Set interessant. Und wenn du schon mit dem Menschen redest, dann frag ihn doch, was genau seine Beweggründe für diese Anordnung sind.
Nachdem du das dann alles in Erfahrung gebracht hast, sind sicher einige hier, die das gerne lesen würden, also berichte uns über diese Erkenntnisse
Danke im Voraus.(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)(y)
 
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  • #18
Gibt Led Zeppelin Videos wo man diese Mikrofonierung auch bei Live Konzerten sieht...
Such doch mal dannach und wenn Du was findest, poste es hier.

Life (und auch im Studio) würde ich keine reine Glyn-John Methode einsetzen, weil Du Kick und Snare nicht getrennt regeln kannst. Da kann es leicht passieren, dass die Becken einfach zu laut werden.
Was aber wahrscheinlich (als Minimal-Lösung) gut funktioniert: Gly-Johns Methode (1 Overhead und 1 Side-Mikro) plus Mikro an Kick und Snare. Also 4 Mikros.
 
  • Ersteller
  • #19
...das war der Drummer (den ich nicht kenne) in der Band des Freundes...er gilt als nicht gerade sehr auskunftsfreudig...aber gut, ich werde es versuchen...
 
  • #20
...er sprach von einem "breiten Mikro" an der Snare nicht von ner Trigger/Drummodul Lösung...an einer solchen habe ich auch kein Interesse...😉
Also ich glaube auch, dass es das EAD10 war. Das kann man rein als Mikrofon benutzen und liefert dabei fantastische, fast schon unglaubwürdige Ergebnisse. Ich kenne mehrere Bands, die das für Clubgigs nutzen und dabei keinen einzigen Sound triggern, obwohl es möglich wäre.
Viele Grüße
Tobias
 
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