Mike Bloomfield - Celebrating the Blues

von cheeseX, 20.04.09.

Sponsored by
Gravity Stands
  1. cheeseX

    cheeseX Gesperrter Benutzer

    Im Board seit:
    19.12.07
    Zuletzt hier:
    11.08.10
    Beiträge:
    334
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    2.099
    Erstellt: 20.04.09   #1
    Genre: Blues
    Tracks: 17
    Art: Compilation
    Jahr:(1977) 2006

    Zum Künstler:
    Wer sich mit dem Thema Blues (Blues E-Gitarre) eingehender beschäftigt der stößt unweigerlich auf einen der größten Gitarristen aller Zeiten: Mike Bloomfield.
    Er war wohl neben Paul Butterfield (mit dem er zusammen auch eine Zeit in dessen Band spielte) einer der Wegbereiter des weißen Blues.
    Er arbeitete u.a mit Paul Butterfield (u.a arbeitete er an "Paul Butterfield Blues Band" mit, einem der größten weißen Chicago Blues Alben überhaupt) , Bob Dylan und Al Kooper (mit dem er das überragende Super Session aufnahm!).
    Desweiteren spielte er in seiner eigenen Band "Electric Flag".

    Zur CD:
    Die CD enthält, laut einigen Informationen die ich gefunden habe, diverses Material welches at McCabe's Guitar Shop in Santa Monica aufgezeichnet wurde.

    Guitar: Mike Bloomfield
    Keyboard: Mark Naftalin
    Bass: Roger Troy
    Drums: Bob Jones

    Tracklist:

    1. Women Lovin' Each Other
    2. Don't You Lie to Me
    3. Knockin' Myself Out
    4. Eyesight to the Blind
    5. Between a Hard Place and the Ground
    6. Cherry Red
    7. Uncle Bob's Barrelhouse Blues
    8. Wee Wee Hours
    9. Vamp in C
    10. Blues in B-Flat
    11. Jockey Blues
    12. Junko Partner
    13. Women Lovin' Each Other (Alternate Version)
    14. Don't Lie to Me (Alternate Version)
    15. Kansas City
    16. Darktown Strutters Ball/Mop Mop/Call Me a Dog
    17. One of These Days

    Das Album beinhaltet 14 Electric und 3 Accustic Blues Tracks. Einige Tracks sind Cover bzw. Neu-Interpretationen u.a von Chuck Berry.
    Der Stil ist klar erkenntlich, (Chicago) Blues vom feinsten mit einigen Ausnahmen. So findet sich zb. der Titel "Junko Partner", welcher mehr ein Mix aus Country und klassischem Rock N Roll ala Chuck Berry ist.
    Das Album erzählt für mich keine klare Story sondern ist eher eine Art Compilation. Dies mag manchen nicht gefallen, mich hat es jetzt nicht weiter gestört, da ich ja auch die anderen Werke Bloomfields kenne/besitze.

    Sound:
    Bloomfield selbst spiel wie eigentlich immer hervorragend. Die Band reiht sich gut ein, ist nicht zu dominant, hält sich sanft zurück.
    Bloomfield singt ebenfalls selbst. Natürlich kann er nicht mit einem Paul Butterfield mithalten, allerdings merkt man, dass er einfach Spaß hat an dem was er macht und dies kommt auch gut rüber.

    Die Audio Qualität ist leider eher durchwachsen. Einige Tracks sind sauber aufgenommen, andere steuern ziemlich über, was sich vorallem in den Soli bemerkbar macht.
    So ist schon der erste Track "Women Lovin' Each Other" leider nicht sonderlich toll Qualität, die hohen Töne in den Soli reißen leider ziemlich aus, knarzen und knistern.
    Dies ist aber Gott sei Dank nicht bei allen Tracks so.


    Fazit:

    Musikalisch ein einwandfreies Werk, welches allerdings bei weitem nicht so einschlägt wie "Super Session" oder "The Lost Concert Tapes".
    Die CD ist eher eine gute Zusammenstellung von diversen Aufnahmen (es gibt scheinbar noch ein paar weitere CDs mit Aufnahmen von McCabe's Guitar Shop).
    Soundtechnisch nicht überragend aber bis auf ein paar Ausnahmen ok.
    Alles in allem eher eine CD für Fans, wenn man was richtig umwerfendes will, sollte man doch eher bei den bekannteren Werken bleiben, welche in Zusammenarbeit mit Al Kooper oder Paul Butterfield entstanden.
     
Die Seite wird geladen...