Mikro für klassische Gitarre

von Rumba Improvisada, 24.11.04.

  1. Rumba Improvisada

    Rumba Improvisada Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.11.04   #1
    ich bin auf der suche nach einem mikro für klassische gitarre.
    wieviel kosten diese mini-mikrofone die man sich an die gitarre heften/kleben kann weiss das vielleicht jemand ?
    überhaupt sollte es sehr billig sein. nur zum privaten üben, also nix was auch nur annähernd mit live performance zu tun hat ;)
    bei meinem musikladen hier meinten die das billigste würde 30? kosten (ganz normales hand-mikro). jaja es ist kaum zu glauben, aber billiger sollte es schon sein! wie gesagt: 0 ansprüche ans mikro (ich hab mal aufm diktiergerät was aufgenommen mit den kleinen kasetten, aber das war wirklich zuu schlecht die qualität, tonschwankungen loch und löcher...)
    bin im moment eh extrem schwach bei kasse... von daher wär ich für empfehlungen sehr dankbar. vielleicht hat jemand auch vor sein mikro abzugeben.

    nonsence@web.de

    PS: FRAGE: bei meinem alten mikro das kaputt ist, musste ich gaaanz nah rangehen mit der gitarre damit überhaupt was aufgenommen wurde. und nach der aufnahme musste ich die lautstärke per software verzehnfachen um etwas zu hören, und das ist natürlich nicht so gut für die audioqualität.
    so nun aber die frage: worauf muss ich bei nem mikro achten, damit obiger effekt nicht auftritt ? auf die empfindlichkeit (sind -80db ein guter wert ?) ? was zum teufel ist "impendanz" ? muss wohl irgendwas mit wiederstand zu tun haben...
     
  2. Sticks

    Sticks Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 26.11.04   #2
    ... meinst Du diese? Dann hier:http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Mikrofone/AKG_C411_L.htm

    Dann wird selbst eine "MY FIRST SONY-Kassettenrecorder-Mikrofon" deinen low-budget-ansprüchen nicht gerecht werden können. Im Ernst: schau Dir mal diesen Link im Forum an:https://www.musiker-board.de/vb/showthread.php?t=37184
     
  3. bent

    bent Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.04   #3
    z.B. bei Völkner Elektronik bekommst du ein PicUp zum einklemmen ins Schallloch welches die Deckenschwingung abnimmt für ca. 15 Euro. Klingt auch ein bischen besser als ein dynamisches Mikro für 30 Euro, vieleicht wie 31 Euro fünfzig?:great:


    Für ein geeignetses Kondensatormicro mit kleiner Membrane musst du sehr deutlich über 100 Euro hinlegen. :( Dann hast du aber noch immer kein MicStänder und keinen tauglichen Vorverstärker. Mikrofonabnahmen sind grundsätzlich eher aufwendig und nur bedingt Lifebetrieb tauglich.

    Bei deinen Budgetvorstellungen besser noch zwei Monate lang Zeitung austragen und in der Zeit alle erreichbaren NoNameGitarren mit eingebauten PU um die 100 Euro austesten. Die Qualitätsbandbreite ist derart groß, dass Du echte Changen hast was brauchbares z.B. aus China zu finden.
     
  4. Rumba Improvisada

    Rumba Improvisada Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.04   #4
    lol flamenco sound aus china ???

    wie schon erwähnt brauch ich etwas zum ÜBEN, und da macht es sinn an einer gitarre zu üben nämlich an meiner "hauptgitarre".
    der hauptpunkt ist lediglich nur die sehr geringe lautstärke bei nem dynamischen mikrofon. mikros zum anklemmen ans schalloch sind wahrscheinlich sinnvoller deswegen; und 15 ? sind doch perfekt vom preis.

    frage: wo ist der unterschied zwischen
    http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Mikrofone/AKG_C411_PP.htm
    und
    http://www.musik-service.de/ProduX/PA/Mikrofone/AKG_C411_L.htm
    weil ich da nicht mehr durchblicke irgendwie... nur dass eines mit xlr-stecker ausgerüstet ist...
     
  5. Taylorpicker

    Taylorpicker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.04   #5
    Wofür brauchst du überhaupt ein Mikro, wenn du mit deiner Klassikgitarre üben willst? Da kommt doch genug Ton heraus.

    Wenn Du Aufnahmen machen willst, kommst du mit 30€ nicht weit.

    Viele Grüße
    Taylorpicker
     
  6. Rumba Improvisada

    Rumba Improvisada Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.11.04   #6
    1. um mal selber zu hören was ich da so spiele bzw. um es genauer zu analysieren (einige kennen das gefühl wahrscheinlich schon, dass die eigene musik ganz anders anhört (meistens viieeel schlechter) wenn mans mal aufnimmt und abspielt)
    2. zum üben von begleitung bzw. solospiel
    3. vielleicht noch zum aufnehmen und mixen fürn stück, oder zum versenden an freunde etc.
     
  7. Taylorpicker

    Taylorpicker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.04   #7
    In deinem ersten Post stand nur etwas vom "privaten üben". Und dazu braucht man bei ner Klassik kein Mikro. Egal.

    Den 1. Punkt kann ich nicht nachvollziehen. Ich habe es mir vor vielen Jahren zur Angewohnheit gemacht, mir selbst beim Spielen kritisch zuzuhören. Dadurch kann ich sofort erkennen, welchen Fehler ich gerade gemacht habe und ihn korrigieren.

    Zum Einstudieren von mehrstimmigen Stücken und zum Weitergeben eigener Erzeugnisse ist ein Mikro natürlich mehr als sinnvoll. Zum Einstudieren würde es ja noch ein billiges tun, aber ich würde nie eine Aufnahme von mir weitergeben, die qualitativ minderwertig ist. Die Hörer denken nämlich nicht "Der hat ne schlechte Aufnahmetechnik", sondern "Wenn der Gitarre spielt, kann man sich das nicht anhören."

    Wenn's bei dir mit dem Geld so extrem knapp ist, solltest du dich in der Vorweihnachtszeit mit deiner Gitarre in die Fußgängezone stellen. Die Leute geben dir schon Geld: entweder weil es ihnen gefällt, oder weil sie wollen, daß du aufhörst.

    Viele Grüße
    Taylorpicker
     
  8. Rumba Improvisada

    Rumba Improvisada Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.11.04   #8
    naja dann dank ich dir einfach für den tipp ;)
    und das mit dem "kritischen zuhören" war vielleicht auch nurn missverständniss. es geht nicht um "fehler"...die höre ich nämlich auch (welch ein wunder...)
    es geht vielmehr um das prinzip "was man selber kocht schmeckt einem auch" nur auf die musik angewandt. vielleicht ist das bei dir nicht so taylorpicker, kann ich nicht beurteilen. bei mir ist das jedenfalls der fall. und da fällt es beim spielen nicht gleich auf wenn man den TON nicht richtig getroffen hat, um so deutlicher kann ich es hören wenn ichs aufnehme und beim hören nicht mit dem spielen beschäftigt bin.
    vor allem bei extrem schnellen picado-soli, was ich im moment trainiere, kommt es unbedingt darauf an, dass man in der lage ist einen superklaren ton zu erzeugen. und mein lehrer hat mir geraten mehr auf den ton zu achten, also tu ich das einfach mal etwas genauer, als nur beim spielen mir zuzuhören.

    ich habe nicht vor ein album aufzunehmen (das wort "vielleicht" im dritten punkt deutete das auch an). im moment würde ich höchstens "tonbeispiele" an dritte weitersenden, denn dass die aufnahmequalität so gut nun auch nicht sein wird weiß ich auch.
     
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