Mikrofon zur Bassampabnahme???!!

von dismemberer89, 09.06.07.

  1. dismemberer89

    dismemberer89 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.07   #1
    Hey an alle!
    Ich wollte mal fragen welche Mirkofone sich generell zur Bassampabnahme eignen? Ich weis das das Basssignal im Amateurbereich in der Regel per DI abgenommen ist, aber da wir mit In-Ear Proben und ich mit dem DI-Sound allein nicht zufrieden bin wollte ich mal fragen was ihr so für Mikros benutzt? Weis jemand welches Mikro z.b. RAlf von Die Happy zur Abnahme nimmt? Vielen Dank schonmal für eure Hilfe;)!

    mfg Dismemberer89
     
  2. slaytalix

    slaytalix Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.07   #2
    Willkommen im Forum :)

    Baßmikrofone wie Sennheiser Evolution e 602, das wir u. a. auch für Baßabnahme nutzen an der Box nebst DI als 2. Kanal am Mischer
     
  3. dismemberer89

    dismemberer89 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.07   #3
    Vielen Dank für die flotte Antwort und den netten Wilkommensgruß:)!

    Ist das e 602 von Sennheiser das einzige dass du kennst, empfehlen würdest?
    Oder einfach nur das gängigste? Habe es mir mal bei Thomann angeschaut, habe mich aber dennoch gefragt ob es auch eine Alternative gibt.
     
  4. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 09.06.07   #4
    Grundsätzlich kannst du jedes Mikrofon welches z.B. für Bassdrum geht auch für deinen Bass nehmen.
    Das sind in der Regel sog. dynamische Mikrofone - die vertragen diesen hohen Schalldruck problemlos und sind darüberhinaus auch noch relativ preiswert.
    AKG D112
    Sennheiser
    Opus 99

    superbillig: DAP

    Du kannst auch einigermaßen amtliche Kleinmembran-Kondensatormikrofone nehmen. Auch die übertragen im Bassbereich sauber und linear.

    Beispiel: Opus 83
    Hammerteil: MC 930
    für die Kondenser brauchst du halt ein Mischpult mit Phantomspeisung
     
  5. vhcs

    vhcs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.07   #5
  6. SlapmasterT

    SlapmasterT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.07   #6
    man kann sogar mit nem SM 57 einen 10" abnehmen und hat dann echte Soundmöglichkeiten.
     
  7. beowulf666

    beowulf666 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.07   #7
    Hat einer sowas hier schonmal ausprobiert?
    https://www.thomann.de/de/the_tbone_rb500.htm

    max. SPL von 165 dB sollte ja eigentlich langen, ich weiss nur nicht, wie das mit dem Klang aussieht. Wär vielleicht ne interessante Alternative...
     
  8. Rubbl

    Rubbl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.06.07   #8
    richtig gute ergebnisse bekommt man mit dem günstigen at 2020 von audio technica.
    testbericht hier
     
  9. Stocky

    Stocky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.07   #9
    Ausm Livebetreib kann ich sagen, dass ein Sm 57 dafür recht untauglich ist. Geht aber verfälscht den Sound doch sehr stark. Das Sm 57 färbt den Sound noch bassiger, und das ist teilweise zuviel das Guten.

    Ich würde eines dieser Verwenden.
    AT 2020
    AKG D112 *Live benutzt*
    Audix D6 *live benutzt*
    AKG PERCEPTION 100 *im Studio benutzt*

    Das Shure hatte mal nen Fremdmischer bei uns mit. In der Base war das sehr nett und durchaus ne alternative. Aber für Bass fand ich es klanglich nicht so überzeugend.

    Live auf der Bühne hat man als Basser öfter das Nachsehen, da man nicht wirklich zur Klanglichen Präsents für das Publikum beiträgt, und daher nicht in der Liga wie gitarren oder Schlagzeug spielt. Muss man mit leben und eine gute DI mit nem passend eingestelten Compressor dahinter klingt oft auch gut. Frontsound ist eh eine andere Geschichte als Bühnensound ;)
     
  10. vhcs

    vhcs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.07   #10
    Hallo zusammen

    was mich noch ineterssieren würde:

    wie macht man den Mix DI und Micro, und welche Tonfrequenzen werden primär über DI und welche über ein Micro gemischt?

    cheers
    Alex
     
  11. kalb

    kalb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.07   #11
    Also mit den Frequenzen im speziellen kenn ich mich jetzt nicht so aus. Mein Mischpult hat auch bloß "Höhen", "Mitten" und "Tiefen" und das Mischpult geht mit allen seinen Kanälen in einen Kanal meiner normalen Soundkarte.
    Deshalb is mir das auch nich so wichtig.

    Es geht aber bei einer solchen Abnahme darum, dass der Kanal über DI die sog. "HiFi- Frequenzen" bringt und der Kanal vom Mikro das ganze mehr plastisch oder druckvoll macht.

    Denke, andere können da ne qualifiziertere Antwort geben...
     
  12. Stocky

    Stocky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.07   #12
    Erst beides Einpegeln. Dann DI oder Micro Einmischen wie es jedes für sich gut klingt. Danach hör ich mir dann den MIx aus Di und Mikro an und gleiche die Schwächen des einen mit dem anderen aus. Kommt aber auch auf den Sound an. Willst du einen warmen Ampsound mehr Mikro *kommt aufs Mikro an* willst du ehr förderliche Bässe und nicht viel Stress mit kOmpression und co, dann mehr DI. Muss sich ergänzen.

    Ich kann es nicht so erklären, mache das mehr ausm Gefühl raus.
     
  13. Elma

    Elma Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.07   #13

    laut eines berichtes in G&B gar keins.
    ich hab mal zur abnahme das billigste t.bone bassdrum-micro herangezogen...es klang einigermaßen authentisch, besser wars mit nem sm58, was wahrlich nicht die optimallösung ist
     
  14. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 10.06.07   #14
    leicht modifizert kann man damit schon aufnahmen hinbekommen...
    Wir machen damit immer proberaummitschnitte,
    da wir keine eigenen abnahmemikros haben (ist zur zeit auch nciht nötig... für aufnahmen kann man ja welche leihen)
     
  15. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 10.06.07   #15
    ich hab jetzt überlegt ob ich was zu den statements sagen soll....

    ja ich tus:

    dass ein SM57 den bass zu stark betont kann nur dann sein, wenn jemand das mikrofon einsetzt ohne die theorie bezüglich nahbesprechungseffekt zu kennen!!
    bei normaler entfernung (30-40cm) hebt das sm57 den bass nicht mehr an!

    der nahbesprechungseffekt ist sowohl beim 58 als auch beim 57 der selbe, da die kapsel (mit quellenverweiß auf rockopa, witchcraft und n paar andere vom PA-Treffen) die gleiche ist!

    ob ein 57 tauglich ist, darüber gabs hier mal ne diskussion und ich muss im nachhinein sagen: gerade bei rock/metal funktionierts sehr gut!

    bei bassdrummikros muss man aufpassen dass man nicht eines erwischt, was zu sehr badewannencharakteristik hat, das ist für ne bassdrum geil, fürn bass aber nicht! negativbeispiel ist das audix D6


    aalso wenns um mittigen sound geht:
    SM57 in ca. 20-25cm entfernung voll auf konus

    wenns um "netten" popsound geht D112

    wenns um "authentischen" sound geht und es sich um studioaufnahmen handelt: messmikro deiner wahl zusammen mit DI in 30-40cm entfernung!
     
  16. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 10.06.07   #16
    kann man so nicht direkt sagen!

    bei ner bassreflexbox kommts allerdings in den tiefen zu starken auslöschungen zwischen DI und mikrosignal, da der resonator die phase dreht!

    ansonsten überträgt eine servosymetrierende DI mehr tiefen als die box, das mikro nimmt entsprechend aber klirranteile von der box mit, die im DI signal noch nicht da sind!

    ich würde (so mach ich es zumindest,k aber wie immer: es gibt kein richtig und falsch) bei der box einen 18db low-cut bei ca. 60-65hz setzen und danach nur pegelanpassungen zwischen beiden signalen durchführen und letztendlich dann via subgruppe beide signale zusammengemischt EQen...
     
  17. Stocky

    Stocky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.06.07   #17
    Ich bin in meinem Statement, wodrauf du dich sicher mit dem Nahbesprechungseffekt beziehst von Livebetreib aus. D.H. in den meisten Fällen der User hier kleine bis vllt mittlere Bühnen, wo weniger der Platz für z.b 40 mikro vorm Amp sein wird.
    Das Mikro rennt dir so einer weg oder stößt bei der Bühnensho dran und schon ist der Mikrosound futsch.

    Das D6 hatte ich selber schon im Livebetrieb zusammen mit ner Aktiven DI. Klang sehr gut schön Bassig und nicht zu Badewannenmäßig. Die Mittenanleite+ Höhen waren okey und man kann das D6 druchaus Live Direkt dafor. Klingt imho wirklich gut. Studio ist immer was anderes. Da hat man platz ruhe konstante bedingungen und vor allem keine Show wo was weggerissen werden kann.
     
  18. EDE-WOLF

    EDE-WOLF HCA Bass/PA/Boxenbau HCA

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    Erstellt: 10.06.07   #18
    also D6 ist das krasseste badewannenmikrophon was ich kenne....
     
  19. Stocky

    Stocky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.06.07   #19
    Ich fand es dafür gut. Ist von der Technischen Seite sicherlich einsatzfähig. Soundtechnisch immer eine Frage das Geschmacks. Aber mir hats gefallen im Mix mit DI. Allein Sicher doch etwas krass.
     
  20. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 11.06.07   #20
    Was "badewanne" bedeutet ist auch klar, oder?
    Also damit ist kein dumpfer unterwassersound gemeint, oder hallender badezimmer effeft,
    sondern der frequenzgang.
    Viel Bass, etwas weniger tiefmitten (kann logischerweise variiren), kaum mitten, etwas mehr hochmitten, viele höhen.
    Auf einem grafischen equalizer ergibt das eine Zwei D Badewanne ;-)

    Ich find das D112 anfürsich recht gut. Damit bekommt man in fast allen bereichen was vernünftiges hin.
    Ein SM57 ist allerdings ein wenig mittiger, meiner meinung nach im spektrum definierter und gerade bei mehrspurigen "dichten" aufnahmen sehr gut geeignet.
    Wie EDE schon sagte z.B. bei Rock/Metal wo die gitarren recht viel von frequenzband für sich beanpruchen!

    Da kann man aber schon fast mal einen ganzen Thread über Bass rekording generell machen (weiß grad nicht obs im Recording forum sowas gibt).

    mit einem "Messmikro" hab ich aber noch nie was aufgenommen bzw auch generell noch nichts davon gehört ^^
    Ist aber mal ein interesannter Versuch!
     
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