Millionengewinn dank Scanner und Rechner

von SonicYouth, 29.01.05.

  1. SonicYouth

    SonicYouth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #1
    Mit Hilfe eines Lesescanner in einem Handy ist es drei Casino Besuchern in London gelungen, die Geschwindkeit der Roulettekugel im Moment der Freigabe zu messen sowie den Kontaktpunkt mit dem Kessel und den Schwungverlust zu ermitteln.Noch ehe sich das Rad dreimal gedreht hatte,berechnete ein Kleincomputer die zu erwartende Zahl und gab das Ergebnis zurück ans Handy der Spieler.Die konnten so ihre Chancen von 1:37 AUF 1:6 verbessern und gewannen so umgerechnte 1,8 Millionen.

    ´Nach einer Anzeige des Casinos wurde das Trio ,eine Ungarin und zwei Serben in Gehwarsam genommen,die drei kamen aber wieder auf freien Fuß:Weil ihr Scanner keinen Einfluß auf den Lauf der Kugel nahm ,haben sie kein Gesetz gebrochen und dürfen das Geld behalten

    :screwy: :D :(

    wieso bin ich nicht auf die Idee gekommen :( :screwy: :) :D
     
  2. Swissmetaler

    Swissmetaler Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #2
    Ich will auch!
     
  3. Mentally-ill

    Mentally-ill Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #3
    1,8 Millionen man man man das Geld müste man haben.
     
  4. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #4
    Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das in der Praxis funktioniert.... Gibt's da eine verlässliche Quelle dazu?
     
  5. Fischi

    Fischi Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 29.01.05   #5
    ja. gibts. hab ich letztens auch im fernsehen gesehen. die haben mit einem handy den lauf der kugel gescannt, die daten an einen wagen vor dem casino gesendet, da auswerten lassen und die ausgewerteten daten wieder aufs handy zurück bekommen. und fertig ist der lack.
     
  6. Mogadischu

    Mogadischu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #6
    Schwachsinn.... kein Computer der Welt kann den Lauf der Kugel auch nur annähernd vorrausberechnen. Das mag solange gut gehen, wie die Kugel noch gemütlich rollt, aber wenn sie auf die Boppel da zwischen den Zahlen kommt und anfängt zu hüpfen etc., dann isses aus mit dem Berechnen.
     
  7. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #7
    Das hätt' ich auch gemeint. Stichwort Chaostheorie.
     
  8. Fischi

    Fischi Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 29.01.05   #8

    annähernd geht. sogar sehr gut. wenn ein scanner die geschwindigkeit der kugel, des "drehtellers" und den anfangspunkt bestimmt, kann man sich der endposition schon annähern. es wurde nie behauptet, daß sie ihn 100 % genau bestimmt haben. ihre chancen richtig zu tippen sind nur auf 1:6 gestiegen.

    hey...damals wurden menschen auf den mond geschossen, mit hilfe von computern, die die rechenleistung von heute modernen taschenrechnern hatten. wieso sollte also ein moderner computer nicht in der lagen sein ungefähr (!!) die endposition der kugel zu bestimmen??
     
  9. Mogadischu

    Mogadischu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #9
    Da haben wirs doch.
    Google doch mal danach :)
     
  10. Fischi

    Fischi Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 29.01.05   #10
    nö. zu faul :D

    es geht ja auch nicht darum, wie schon gesagt, das ergebnis 100 % genau zu bestimmen, sondern sich der ganzen sache nur anzunähern! und das ist durch die heutige computertechnologie durchaus möglich!
     
  11. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #11
    Bittesehr: http://de.wikipedia.org/wiki/Chaostheorie :rolleyes:

    Das glaube ich eben nicht. Wenn du dir den Link oben durchliest, wirst du sehen, dass in solchen chaotischen dynamischen Systemen kleinste Änderungen der Ausgangsbedingungen ein völlig unterschiedliches Ergebnis erzeugen können. Beliebtes Beispiel ist der Schmetterling, der einen Orkan auslöst. Die erforderliche extreme Präzision in der Messung der Ausgangsdaten kann auch sicher nicht von einem Handy geleistet werden...

    Andererseits lasse ich mich natürlich gern eines Besseren belehren, als Mathematiker interessiert es mich brennend, wie die das angestellt haben, falls es doch stimmt...
     
  12. SonicYouth

    SonicYouth Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #12
    ich habs aus der neuen chip zeitschrift rausgeschrieben
    wenn dus nicht glaust kann ichs auch einscnnen ;)
     
  13. Journeyman

    Journeyman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #13
    sie haben die daten ja auch nur über handy empfangen usw. und das handy hat das nich selbst ausgerechnet, wenn ich das richtig verstanden habe?!
     
  14. ExecutorMortis

    ExecutorMortis Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #14
    Es ist möglich den ungefähren Verlauf zu berechnen.
    Es ist nicht möglich den genauen Punkt auf dem die Kugel aufkommt zu berechnen eben durch die vielen faktoren.

    Und es steht nicht drinnen dass der Rechner genau das gemacht hat...
    sondern dass sie ihre chancen steigerten da brauche ich keine Chaostheorie für.

    Ich glaube nicht dass Chip auf Bildzeitungsniveau ist und genauso erstunken
    und erlogen ist wie deren kram den die in der Zeitung stehen haben.
    Ich meine wer glaubt schon dass ein Rentner von Eichhörnchen angegriffen wird ? :screwy:
     
  15. VoWe

    VoWe Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #15
    wir haben da sogar im matheunterricht drüber geredet!

    unsere lehrerin meinte, das weäre unmöglich, ich hab da keine ahnung....
     
  16. SonicYouth

    SonicYouth Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #16
    Ich hab keine ahnung ob das stimmt aber ich kanns mir vorstellen
    es heisst ja nicht das sie dadurch den genauen Lauf der Kugel bestimmt ham sondern eben nur den ungefähren
     
  17. Heliklaus

    Heliklaus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.05   #17
    muß ja nicht heissen das Lehrer alles wissen. Es gibt auch Themen da sie nix dazu sagen können.

    Ich verfolge jetzt die ganze Zeit diese Diskussion hier.
    Fakt ist das niemand behauptet hat zu 100% zu berechnen.
    Fakt ist aber auch das man mit Computer die Chancen erheblich erhöhen kann und die heutige Technik es erlauben so was gut zu berechnen, aber net ganz genau.

    Ende der Diskussion. :D :D :D

    Gruß
    Heli :cool:
     
  18. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 29.01.05   #18
    Das ist richtig. Allerdings gehorchen auch chaotische Systeme deterministischen Gesetzen und haben eine Statistik, die i.d.R. alles andere als gleichverteilt ist.
    Das Wetter/Klima ist ein gutes Beispiel: Das ist ja das Paradebeispiel für chaotische Systeme. Man kann keine exakten Voraussagen machen oder welche über lange Zeiträume - dennoch ist es extrem unwahrscheinlich, dass es an einem 29.Januar in den nächsten Jahren mal 35°C hat. MÖGLICH (theoretisch) wäre das schon, aber eben sehr unwahrscheinlich.
    Oder sagen wir anders: Wette mit irgendjemandem, dass es dieses Jahr im Mai nochmal friert. Du wirst eine seeehr kleine Gewinnchance haben.

    Die ist auch nicht erforderlich, weil die Lebensdauer des chaotischen Prozesses im Roulettekessel so kurz ist. Die Kugel hüpft zwar unvorhersehbar, aber im Mittel nicht sehr weit weg von dem Punkt, wo sie den glatten Teil des Kessels verlässt und das erste Mal springt. Wenn man die Anfangsbedingungen in etwa kennt, kann man mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zumindest einen gewissen Sektor des Rouletterades vorhersagen (einen Viertelkreis z.B.), und hat damit die Statistik zu seinen Gunsten verschoben.

    Nach allem, was ich weiß, ist der konkrete Fall tatsächlich eine Ente, die immer wieder mal auftaucht.
    Aber theoretisch machbar wäre so eine Beeinflussung schon.

    Jens
     
  19. clemens

    clemens Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.01.05   #19
    Aber das Wetter ist ja kein rein chaotisches System, sondern ist zu einem guten Teil auch von recht einfachen äußeren Prozessen abhängig (Rotation der Erde um die Sonne und dadurch bedingter variabler Einstrahlwinkel), die die von dir beschriebenen Tendenzen erzeugen. Wenn das wegfallen würde, hätten wir meiner Meinung nach durchaus ein recht gleichverteiltes Wetter, statistisch gesehen.


    Das klingt schon mal um einiges einleuchtender. Trotzdem stelle ich mir allein den Aspekt der praktischen Durchführung ziemlich schwierig vor. Weiß irgendjemand, was das denn nun für ein Gerät war, dass dieses Handy eingebaut haben sollte? Von irgendeinem Scanner war die Rede, ich kann mir da relativ wenig drunter vorstellen. Und immerhin müssen ja zumindest drei Anfangsdaten ermittelt werden, Position der Kugel (relativ zum Kessel), Geschwindigkeit der Kugel und Geschwindigkeit des Kessels. Das muss dann zu einem Rechner transferiert werden, der muss das System simulieren, einen Tipp ausspucken, der wieder zum Handy zurückgeschickt wird, und der Spieler muss rechtzeitig setzen - und all das in den paar Sekunden, bevor die Kugel drei Umdrehungen gemacht hat (weil ab dann heißt's ja: "rien ne va plus"). Kann ich mir wie gesagt praktisch recht schwer vorstellen. Abgesehen davon wird dich der Croupier auch recht bald seltsam ansehen, wenn du dauernd dein Handy über den Roulettetisch hältst....


    Ich sag mal: unter Laborbedingungen kann ich mir gut vorstellen, dass man eine Erhöhung der Chance erzielt. Aber mit all den oben erwähnten erschwerenden Umständen? Ich weiß nicht so recht.
     
  20. .Jens

    .Jens Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 30.01.05   #20
    Das wollte ich ja damit sagen: Auch in chaotischen Systemen gibt es leicht vorhersagbare Einflüsse. Dito beim Roulette-Tisch.
    So, wie die Bahn der Erde um die Sonne den Mittelwert (den Schwerpunkt der Verteilung) der Temperatur beeinflusst, bestimmt die Position der Kugel beim ersten Rotorkontakt den Schwerpunkt der Verteilung der gefallenen Zahlen.
    Die Zahlen sind über einen langen Zeitraum gleichverteilt, weil schon die Anfangsbedingungen gleichverteilt sind (Faltung von Statistiken): Die Position des Rotors zur Anfangsposition der Kugel ist zufällig, es sei denn, der Croupier wirft absichtlich immer bewusst zum gleichen Zeitpunkt bezogen auf die Rotation.


    Im Grunde reicht ein Foto, was möglichst genau zu dem Zeitpunkt aufgenommen wird, wo die Kugel geworfen wird.
    Denn die Rotationsgeschwindigkeit, die Geschwindigkeit und Anfangsposition der Kugel sind immer in engen Grenzen fast gleich (pro Croupier). Lediglich die relative Position Kugel-Rotor fehlt.

    Muss er gar nicht mal. Mit einer hinreichend großen statistischen Datenbasis gibt es einen einfachen Zusammenhang, der nur "nachgeschlagen" werden muss bzw. sehr simplifiziert ausgedrückt werden kann. Wie gesagt, es geht ja nur um eine etwas genauere Statistik.


    Eben, daher ja auch "Ente".

    Jens