Mit 18Jahren schon ausziehen?! Für die Musik?

von Amad3us, 22.05.07.

  1. Amad3us

    Amad3us Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.07   #1
    Hallo Community!

    Ich stehe wahrscheinlich vor einem wichtigen Schritt, der mein leben durchaus sehr stark beeinflussen kann.

    Wie der Titel schon sagt, stehe ich vor der Entscheidung schon auszuziehen oder doch das Leben solang wie möglich als Parasit bei meinen Eltern zu verbringen:p!

    Nein, ich bin kein Krimineller und meine Eltern sind nicht mit mir verzweifelt und wollen mich nicht rausschmeißen :rolleyes:!

    Das ganze geht darum, dass ich die 11. Jahrgangsstufe des CJD-Gymnasiums Versmold besuche.
    Das Kursangebot ist hier aber recht bescheiden... Bis auf, dass wir als Diff Chor wählen können und einen sehr renomierten Jugendchor haben, in dem ich auch schon 2 Jahre Mitglied bin. Aber zB wurde schon vorangekündigt, dass bei uns nicht mal ein musikleistungskurs zustande kommen wird.
    Das ist doch beschissen?! :(

    Naja, jedenfalls hätte ich die Möglichkeit mir ne WG in Bielefeld zusuchen (da gibts nen sehr großes Angebot, hab schon nachgeschaut) und dann auf das Oberstufen-Kolleg der Uni Bielefeld gehen könnte.
    Da gibts ein sehr viel weiterreichendes Kursangebot, vor allem halt in Musik.

    Naja, aber ich frage mich, ob ich das wirklich machen kann/soll.
    Was da alles auf mich zukommt?
    Ich kann mir die Kosten leider nicht ausmalen, weil ich keine Ahnung hab.
    Auch, dass ich dann komplett auf mich allein gestellt wäre!

    Aber wie gesagt, ich wohne im Kaff und hab hier insgesamt auch nicht soviel Möglichkeiten in der Musik tätig zusein. Meine Band trifft sich zB auch in bielefeld und Gitarrenunterricht habe ich auch in Bielefeld...
    Mir würden sich eben viel mehr Möglichkeiten bieten!

    Was sagt ihr dazu? Jede Meinung wird mir ganz bestimmt weiterhelfen und für jeden gedankenanstoß bin ich euch sehr dankbar! :great:

    Edit: Kennt ihr vielleicht noch andere sehr musikorientierte Gymnasien etc.?

    Liebe Grüße,
    amadeus
     
  2. Jamahl

    Jamahl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.07   #2
    hast du noch andere pläne? von musik lässt sich nämlich nicht gut leben.
    nicht dass ich damit schon erfahrungen hätte, aber von den usern hier, die davon leben wollen, hab ich von viel arbeit und wenig geld gehört.

    trotzdem wärs wohl klug, bald mal dort hin zu gehen, wo du allgemein mehr chancen für dich siehst, wenn dich zuhause nichts hält. aus dem "kaff", wie du es nennst, musst du doch sowieso mal raus. trotzdem ist 18 doch noch recht jung - wenn ich bedenke, ich werd auch bald 18 und jetzt schon auf mich selbst gestellt zu sein, das wäre mir irgendwie zu hart.

    aber du musst ja selbst wissen, was du dir zutraust.
     
  3. Radio-Zombie

    Radio-Zombie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.05.07   #3
    stell dir das mal nicht zu traumhaft vor, ich habe 6 Monate Musiker-WG hinter mir, hat auch genau so lange gebraucht sich mit den Leuten halbwegs zu vertragen als es vorbei war, war damals auch 18.

    Du solltest in erster Linie dich nicht darauf verlassen, dass du alle deine Ziele erreichst (Abi, Uni-Platz) das Leben wartet mit jeder Menge böser ÜBerraschungen auf und spätestens nach der Schule musst du lernen zu "leben" denn darüber erfährst du garantiert nichts in der Oberstufe.

    Immer einen Plan B parat haben, da empfehle ich eher mit dem elterlichen Haus einen sicheren Hafen zu haben und den Führerschein zu machen, da kommste auch ruckzuck nach Bielefeld ohne gleich umzuziehen.
     
  4. Amad3us

    Amad3us Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #4
    Ich habe auch noch nicht vor von der Musik zuleben...
    Ich bin ja auch nicht auf mich alleine gestellt, sondern bekomm auch finanziellen Zusschuss von meinen Eltern.
    Und nein, mein Plan ist Popmusikdesign auf der Popakademie in Mannheim zu studieren.
    Das muss und will ich unbedingt schaffen, das ist mein festes Ziel und davon lasse ich mich nicht mehr abbringen.
    Ich WILL Musik zu meinem Beruf machen! :)


    Also mein ABI bekomm ich 100%tig, denn ich bin ziemlcih gut in der Schule mit nem Schnitt von 1,5. Und mein ABI werde ich auch gut abschließen, ich bin sehr ehrgeizig.
    Daher halte ich mir mit meinem guten ABI für den Notfall auch mehrere Türen offen.
    Aber mein Ziel ist es wie schon gesagt, Musik zustudieren. Das habe ich mir fest vorgenommen und das werde ich auch tun. Meine Eltern unterstützen mich dabei.
    Das es nicht leicht wird und ein harter Weg ist, weiss ich.

    Vielleicht hattest du mit deinen WG Leuten einfach nur pech?
    Weil du dich nicht mit denen verstanden hast, heisst das ja nicht, dass man sich pauschal mit denen nicht versteht ;)?

    Meinen Führerschein mache ich bereits, allerdings rentiert sich es nicht, jeden Tag nach BI zufahren anstatt gleich hinzuziehen!

    Aber danke für eure Meinungen :)!

    Mfg Amadeus
     
  5. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 23.05.07   #5
    1) Bielefeld ist ja nicht so weit von Versmold. Wenn du unbedingt dort zur Schule gehen, aber zu Hause bleiben möchtest, könntest du pendeln (Da ihr keinen Bahnhof mehr habt mit dem Bus). Dafür müsstest du nur früher aufstehen. Komme selbst ursprünglich aus einer Stadt, die genauso weit weg von Bielefeld ist wie von Versmold aus und kenne einige Leute, die jeden Tag nach Bielefeld pendeln (mit Auto, Fahrgemeinschaft, Zug, Bus). Das ist durchaus möglich.

    2) Ist es dir überhaupt wert, die Schule nur wegen nicht vorhandenem MusikLK zu wechseln? So viel bringt ein MusikLK nun auch wieder nicht. Du könntest dich stattdessen neben der Schule fördern lassen. Z.B. als Jungstudent im Fach Musik, irgendwelche Förderprogramme von Musik- und Volkshochschulen, die Rockakademie OWL (in Herford) besuchen uvm. Das bringt sicher mehr als ein MusikLK in Sachen Förderung.
    Und was andere Fächer angeht, auf meinem Gymi gabs auch nur eine eher mittelmäßige Fächerauswahl. Die Sachen die mir da gefehlt haben, hätte ich auch in der Volkshochschule machen können und hätte da sicher viel mehr gelernt als in der Schule. Hatte z.B. 3 Jahre Franze in der Schule und kann trotzdem kein Wort sprechen. Hatte auch ChemieLK, war da ziemlich gut und bin trotzdem nicht besser im Chemiepraktikum.
    Außerdem kannst du nach der Schule immer noch Musik studieren oder auf Lehramt.

    3) Ausziehen ist eine sehr heikle Sache! Ich bin ja selbst vor 2 Jahren ausgezogen (bzw. musste - München ist doch etwas weit um zu pendeln). Ich habe in ner WG angefangen und es ist wirklich nicht einfach. Man muss wirklich mega Glück haben mit den Mitbewohnern. Mir wurde das nach zwei Monaten zu nervig, obwohl ich mich mit den meisten Mitbewohnern gut verstanden habe und nun wohn ich in meiner eigenen Wohnung. Das erste Jahr ist wirklich schwierig. Ich musste mich ständig um meine Verpflegung kümmern, also äh, tu ich immer noch, jede Menge Alltagssachen lernen (Kochen, Waschen, Bügeln, diverse spezielle Sachen reinigen), mich um bürokratische Dinge kümmern (Meldeamt, Miete, GEZ verscheuchen, usw.) und mit dem Geld ist es ziemlich knapp! Ich weiß ja nicht, wie sehr deine Eltern dich unterstützen. Ne Menge Komillitonen müssen jeden Tag Stunden lang arbeiten, um über die Runden zu kommen. Generell bedeutet ein weiterer Haushalt ein Batzen Kosten! Allein schon das Umziehen bringt ne Menge Stress und du fängst an jede "vergeudete" Minute zu zählen. Deine Leistung könnte sich durch diese Umstellung und dem Stress für einige Zeit verschlechtern und die Laune sowieso. Sehr ungünstig kurz vorm Abschluss. Aber wenn man die Kurve erst mal gekriegt hat, kann man echt stolz auf sich sein.

    Ansonsten schließ ich mich meinen Vorrednern an. Überleg dir das sehr gut. Ich bin schon vielen begegnet, die auf die Nase gefallen sind und nun doch was unmusikalisches arbeiten oder ein Dasein als unglücklicher Musikschullehrer mit faulen, nervigen Schülern fristen ;) Andererseits kenne ich auch einige, die einigermaßen erfolgreich geworden sind, aber die sind auch richtig, richtig gut und verdammt talentiert. Spaß am Musikmachen haben die allermeisten allerdings nicht mehr. So ist das halt, wenn man sein liebstes Hobby zum Beruf macht. Also, immer Plan B bereit halten. Lass dich auch nicht zu sehr verschrecken. Wie gesagt, lass dir die Sache erst mal mehrmals durchn Kopf gehen. Dein Plan birgt schon ein gewisses Risiko, das muss man leider immer mit einkalkulieren.

    EDIT.: Oh, hab jetzt gerade erst deinen Beitrag gelesen *g*
     
  6. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 23.05.07   #6
    Wie soll ich sagen?

    Du vergleichst die Situation in den nächsten zwei Jahren mit deiner jetzt.
    Dagegen spricht nichts. Dann schneidest Du schlechter ab: nicht versorgt - Ungewissheit - auf eigenen Beinen stehen.

    Andersrum: Willst Du nicht irgendwann sowieso auf eigenen Beinen stehen? Dein eigenes Leben leben? Ganz einfach Deinen Platz im Leben suchen und auch erringen?

    Kurz: Mir kommt es so vor, als weichst Du vor dem Unausweichlichen aus.
    Heißt: Warum nicht jetzt?
    Blöde WG-Mitbewohner triffst Du jederzeit - das garantiere ich Dir.

    Andersrum: Woran machst Du fest, dass Du noch nicht so weit bist?
    Gute Noten hast Du. Von zu Hause wirst Du unterstützt. Was willst Du noch mehr?
    Eine Sicherheit in dem Sinne, dass Du sagen kannst: jetzt läuft es rund und Dir kann nix mehr passieren wirst Du auch in 50 Jahren nicht finden.

    Ich habe gar keinen Rat für Dich, außer dass Du das Unvermeidliche jetzt angehst, es sei denn es spricht wirklich was wichtiges dagegen, und das mit voller Kraft und vollem Bewußtsein.

    x-Riff
     
  7. Vali

    Vali Vocalmotz Moderator HFU

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    Erstellt: 23.05.07   #7
    Ich glaub, du meinst mich am Anfang? Natürlich kann ich nicht von mir auf andere schließen. Ich bin erst nachm Abi ausgezogen, hatte Studienplatz sicher, habe nicht die Möglichkeit oft zu meinen Eltern zu fahren als wenn ich in Bielefeld studiert hätte, werde auch größtenteils finanziell unterstützt, Lebenserhaltungskosten in München sind um ein vielfaches höher als in Bielefeld, usw. Aber darauf kommt es nicht an. Auch bei allen anderen, die ich kennengelernt habe und ausgezogen sind, haben sehr sehr ähnliches erlebt. Ausziehen, Beginn eines neues Lebensabschnitts ist immer ein weiter, schwieriger Schritt. Der eine gewöhnt sich an die neue Situation schneller an als mancher anderer und man kann mehr oder weniger Glück haben. Das was ich geschrieben habe, ist was ich erlebt habe, damit man sich mal vorstellen oder darauf einstellen kann wie es kommen KÖNNTE.

    Im Grunde wurde die Frage schon beantwortet. Du willst Musik studieren, das steht für dich fest und du wirst unterstützt, dann mach das auch. Wenn du in Bielefeld bessere Zukunftchancen siehst und du anscheinend sowieso nicht "im Kaff" bleiben willst, dann bist du dir eigentlich schon sicher, dass es dich dort hin treibt. So wie es sich für mich anhört, ist das im Grunde schon beschlossene Sache und möchtest nur wissen, was auf dich zukommen könnte und ob es Alternativen gibt.


    Mir fallen folgende Möglichkeiten zur Zeitersparnis ein was viele machen: Du kannst jedes Wochende zu deinen Eltern fahren. Dort dreckige Wäsche abladen und frische einpacken. Auch ne Menge Essen einpacken lassen, die man dann schnell auftauen oder schnell zubereiten kann. Natürlich noch ne Menge Haushaltstipps geben lassen, dass das Geschirrspülen, Badezimmer saubermachen, Aufstehen und alles andere wovor man sich nicht drücken kann, dass das alles schneller geht. Wenn man allein lebt, wird man Experte in Multitasking :D und Zeit ist was man braucht, wenn man Hausaufgaben zu machen hat, lernen muss und seinen Hobbies nachgehen will und vielleicht nebenbei nen Job zu haben.
    Und 18 ist nicht extrem früh um Auszuziehen. Ich bin gerade erst 19 geworden als ich ausgezogen bin und mir gehts blendend und hab auch keine Langzeitschäden davongetragen :D
     
  8. wilbour-cobb

    wilbour-cobb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #8
    klingt für mich aber durchaus so, als hättest du das vor. und zwar nicht als "irgendwas mit musik machen" sondern mit einem ganz klaren ziel, sogar schon einem plan, wie du es erreichen kannst. du bist ein guter schüler und was du dir da als zukunftsplan zurechtgelegt hast, ist sehr konkret und nicht irgendeine fixe idee...

    wenn ich mir auf der seite der popakademie die info über den studiengang popdesign durchlese, kommt doch klar raus, dass du möglichst viel musikalische erfahrung mitbringen solltest, ich denke, ein musik-LK ist da ein richtiger weg. dort gibt es ein auswahlverfahren, nur mit "musik als hobby" und sport LK und erdkunde, um irgendwie das abi zu schaffen, kommt man da nicht hin.

    das halte ich für bogus. du solltest ganz klar nicht nur an die sichere seite denken, erstmal eine ausbildung als bürokauffrau machen und dann schauen, ob du vielleicht doch irgendwie was mit musik machen kannst. das moderne musikbusiness ist genau das - ein geschäft, es gibt inzwischen reichlich möglichkeiten nicht nur als quereinsteiger da rein zu kommen, sondern einen relativ sicheren karierreweg zu beschreiten. sicher nur dann, wenn man sich anstrengt, ein ziel vor augen und leistungsbereitschaft hat.

    du solltest dich immer darauf verlassen, dass du alle deine ziele erreichst, sonst kannst du es auch gleich lassen. wer glaubt es nicht zu schaffen, schafft es nicht.

    ich würde mich nicht aus angst vor einer waschmaschine oder einem kochtopf meine zukunftspläne bestimmen lassen. natürlich gibt es fiese WGs, aber es gibt auch nette. und es wird anders als bei deinen eltern.

    aus dem nähkästchen: ich bin mit 17 ausgezogen, präziser mit 15, da kam ich auf ein internat, da meine eltern als auslandskorrespondenten immer unterwegs waren, und ich schon reichlich schuljahre durch umzüge ins in- und ausland verloren hatte. mit 17 fühlte ich mich zu alt fürs internat und meine eltern haben mir eine kleine wohnung nahe der schule bezahlt. ich bekam die miete (300 mark) und taschengeld (500 mark). das internat war eine ganztagsschule, mit jobben nebenher war nicht viel.

    es ist teurer alleine zu leben, darauf musst du dich einstellen. wenn deine eltern deinen plan aber unterstützen und sich nicht um ihren eigenen lebensunterhalt sorgen müssen, ist es bezahlbar. deinen willen kannst du mit einem nebenjob unter beweis stellen, und wenn du für nen 10er die stunde etwas musikunterricht gibst, in einer stadt findest du einfacher schüler als auf dem land.

    grundsätzlich, wer mit 18 nicht waschen, kochen, putzen und bügeln kann, sollte sich eh schämen, das konnte ich mit 12.
     
  9. Kaaba

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    Erstellt: 23.05.07   #9
    Ich an deiner Stelle würde es sofort weg gehen, wenn du unterstützung von zu Haus oder anderen Geldquellen bekommst. Ich selbst suche nach einer möglichkeit bei meinen Eltern aus zuziehen da ich hier auch keine möglichkeit habe musikalich weiter zu kommen, mir fehlt halt nur das nötige klein Geld dafür. Werde mir aber jetzt ersteinmal einen Job suchen höchst warscheinlich in Stugard oder nähe.

    Ich wünsche dir noch viel Glück hoffentlich packst du es:great:
     
  10. Radio-Zombie

    Radio-Zombie Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #10
    ganz schön blauäugig, na ja, trotzdem alles gut junge, kewl, dass deine Eltern dich supporten
     
  11. ]|[FinalZero]|[

    ]|[FinalZero]|[ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #11
    ich glaub dir steht auch zuschuss vom staat dann zu weil du ja noch schüler bist
     
  12. Sprøsteikt Løk

    Sprøsteikt Løk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #12
    Ich hab mit 17 den Führerschein gemacht und bin 3 Wochen später, allein wohlgemerkt, nach Norwegen gezogen, um auf eine Schule zu gehn und später zu arbeiten. Das war August 2006... Bis jetzt hab ichs noch nicht bereut.
     
  13. ForesterStudio

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    Erstellt: 23.05.07   #13
    Was du willst dich schon mit 18 ausziehen? Für welches Magazin? :D Haha Clown gegessen... ne BTT:

    Hatte mir das auch ne ganze Zeit lang überlegt, bei mir scheiterts letztendlich am Geld und am Nicht-Wollen meiner Freunde mit auszuziehen. Ich verschieb das erstmal bis ich etwas Geld angehäuft habe.
     
  14. ]|[FinalZero]|[

    ]|[FinalZero]|[ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #14
    ausserdem? wo gibts leckereres essen als bei mama?
     
  15. Amad3us

    Amad3us Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #15
    Naja, ich versuche mich als Jungstudent an der Uni Bielefeld zu bewerben und mein Abi nebenbei am Oberstufenkolleg der Uni BI zumachen, wenn ich aufgenommen werden würde, dann würde ich 100% umziehen, komme was wolle :)!

    Dafür wäre das einfach ein zu großer Vorteil für meine karriere!

    Und Kochen kann ich auch selbst...mache ich auch desöfteren, vielleicht nicht so gut wie mama, aber es reicht ;)!
    War schon als Kind sehr auf mich allein gestellt, weil meine eltern beide Vollzeitjobs hatten und dann haben sie sich getrennt, meine Ma war den ganzen Tag arbeiten und ich hab halt den haushalt geschmissen, natürlich nur provisorisch ;)

    mfg amadeus
     
  16. x-Riff

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    Erstellt: 23.05.07   #16
    Hier gibt es sogar einen Koch-thread mit vielen kleinen, meist schnell zubereiteten Leckereien. Dieses Board hat wirklich einiges zu bieten.
     
  17. Pett

    Pett Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.05.07   #17
    Junge bleib auf dem Boden!
    Ich würde mich jetzt voll und ganz auf das Abitur konzentrieren und außerdem ist ein Auszug für einen Schüler nicht gerade einfach (v.a. finanziell). Glaub mir, wenn du das ABI erst rum hast kannst du immer noch ausziehen...

    Btw.: Das Alter wäre schon O.k., wobei man da schon finanziell so gut wie auf eigenen Füßen stehen sollte....
     
  18. Amad3us

    Amad3us Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 24.05.07   #18
    Ähm, was hat das mit "auf dem Boden bleiben" zu tun?!

    Ich kann doch versuchen, ob sie mich aufnehmen...
    Dann bekomme ich 2-3 Mal die Woche kostenlosen instrumentalen Unterricht von Professoren umsonst und nochmal in gehörbildung und kann an allen Vorlesungen teilnehmen, sonst hab ich keine Verpflichtungen, was besseres kann mir doch nicht passieren, um mich auf mein späteres Berufsbild vorzubereiten?!

    Ob ich wirklich aufgenommen werde, ist eine andere Frage, aber iwann Ärger ich mich vielleicht, dass ich es nicht versucht habe!

    In dem Kochthread werde ich mal reinschauen, und ja, das board hat wirklich einiges zubieten, ich will es mir auch nicht mehr wegdenken, bei der Hilfe und den netten leuten :)!

    Liebe Grüße,
    Amadeus
     
  19. It's fun to lose

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    Ich bin damals im zarten Alter von 16 Jahren aus- und mit meiner Freundin zusammengezogen. Damals ging es darum, an den Doktorandenkolleg der Uni meines Vaters (der is dort Prof) möglichst nahe zu wohnen. Zurückblickend jedoch, habe ich sehr früh gelernt, Verantwortung zu übernehmen, zu wirtschaften und Kompromisse einzugehen (mit meiner Freundin) - was echt viel und nicht immer einfach war/ist. Und diesen Prozess lernst du nicht bei Hotel Mama. Ich weiss nicht, was für ein Typ du bist - ich würde es machen. Es ist einfach eine Wahnsinnszeit und -erkenntnis und ich genieße es immernoch. Doch gilt auch kritisch zu sagen, dass das eben auch in die Hose gehen kann. Doch dann bestünde die Möglichkeit, wieder back to the roots zu gehen, oder?
     
  20. Luminous

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    Erstellt: 25.05.07   #20
    Wenn es dir tatsächlich beruflich etwas bringen wird, wieso nicht?

    Ich bin in der Lehre - und wohne dort wo ich arbeite unter der Woche. Samstag und Sonntag bin ich zu Hause.
    Es ist schon eine grosse Umstellung. Bei mir war vorerst der Freundeskreis zusammengebrochen => seelisches Tief => dauernd total kaputt und müde ... jetzt nach fast einem Jahr geht es mir wieder recht gut. Ich habe hier ein paar Leute kennengelernt, habe wieder mehr Zeit. Sehr selbstständig bin ich geworden und habe viel für die Zukunft gelernt. Andere werden diese Erfahrungen erst nach ihrer Ausbildung machen.

    Überlege aber wirklich gut, ob es einfach geil oder ob es sinnvoll wäre.

    Ich bin jedenfalls der Typ dazu...wie das bei dir wäre musst du selber wissen.