Mit dem Blues anfangen....

von Ferenz, 15.10.07.

  1. Ferenz

    Ferenz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.07   #1
    Hallo,

    ich möchte mich gerne näher mit dem Blues beschäften. Bis jetzt habe ich das typische Bluesschema gelernt (e e6 e7, a a6 a7, e e6 e7, h h h, a a a, e e6 e7......). Dann habe ich viele Rock/Metal lieder gespielt, will mich aber jetzt wieder den Blues widmen. Kann mir jemand sagen wie/ mit was ich anfangen soll?

    mfg
     
  2. Gast90210

    Gast90210 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.07   #2
    Nur keine Scheu! Das beste was ich dir empfehlen kann ist n paar Bluesplatten zu nehmen und die Licks der Meister rauszuhören. Oft sind das nämlich gar nicht so viele verschiedene, der Trick ist dabei nur die Art sie zu spielen. Als Vaughan, King, Clapton, Lee und Konsorten rein und Abfahrt!

    Weiterhin ist Blues Guitar von Jürgen Kumlehn eine ganz gute Licksammlung für den Einstieg. Wenn es etwas Slide sein darf, ich beschäftige mich gerade mit SLide & Blues Guitar von Stefan Großmann, gutes Buch!
     
  3. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.07   #3
    Hmm, also wenn du dieses Schema als "Standard" bezeichnest, würde ich schonmal Einspruch erheben. Der Standard-Zwölftakter (in E) geht meiner Meinung nach immer noch so:

    E7, E7, E7 oder A7, E7, A7, A7, E7, E7, H7, A7, E7, E7 oder H7 (wenn's weiter gehen soll). Immer ein Akkord pro Takt.

    Du hast mit dem E6 aber nicht Unrecht, weil man den tatsächlich auch oft im Blues spielt. Und Abwandlungen des 12 bar blues sowie 16- und 24-Takter gibbet natürlich auch. Und den Moll-Blues auch..

    Falls du sie noch nicht kannst, würde ich dir empfehlen, die Blues-Skala zu lernen. Damit hast du schonmal Material, um Soli zu improvisieren. Ebenfalls gut geeignet wäre die mixolydische Skala.
    Damit ausgestattet, kannst du erstmal über ein paar Blues-Tracks jammen. Wichtig ist beim Blues weniger Technik als viel mehr "Feeling". Also nicht im Höllentempo die Skalen runterprügeln, sondern mit Ausdruck und Phrasierung spielen: Finger-Vibrato, Bendings, Slide-Ins,...

    Einige gute Tipps und Tricks rund um den Blues findest du auf Justin's homepage:
    http://www.justinguitar.com/html/blues_rock.html

    Wenn du dich intesiver mit der Materie befassen möchtest, empfehle ich dir zwei Bücher:
    "Blues you can use"
    http://www.amazon.de/Blues-Inkl-Kom...9204809?ie=UTF8&s=books&qid=1192474955&sr=1-2

    und "Blues guitar rules".
    http://www.amazon.de/Blues-Guitar-R...9204809?ie=UTF8&s=books&qid=1192474990&sr=1-1

    Letzteres ist leider neu vergriffen, aber das bekommt man im Netz schon noch irgendwie. Beide Bücher liefern dir eine Masse an typischem "Blues-Vokabular", mit dem du dann deine eigenen Songs bauen kannst.
     
  4. knoopas

    knoopas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.07   #4
    und noch viel viel mehr...
    der standard jaablues ist zb (glaub ich) so:

    F7 | B7 | F7 | Cm7 F7 | Bb7 | B null | F7 | Am7b5 D7 | Gm7 | C7 | F 7 | Gm7 C7 oder irgend ein anderer turnaround am Ende.
    Also mit ganz viel 251ern.
    Und dann gibts eben noch viel mehr.

    Meiner Meinung nach ist der Standardblues entweder E E E E A A E E H A E H
    oder aber mit Quickchange am anfang, also E A E E A A E E H A E H

    Grüße, florin
     
  5. Gast90210

    Gast90210 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.07   #5
    Ich glaube er meint mit e e6 e7 nicht den akkord pro takt sondern diese typische shuffle-melodie wo quasi die Quinte zur großen sexten zur kleinen septime verschoben wird und wieder zurück.
     
  6. Blue Gator

    Blue Gator Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.10.07   #6
    Im Prinzip meinen wir dasselbe. ;) E7 statt E wird häufig geschrieben, weil D eben Bestandteil der Bluesskala in E ist und auch gespielt wird.
    Generell wird man eher selten einen reinen Dur-Akkord ohne irgendwas dazu im Blues finden. Aber was das Schema an sich angeht, sind wir uns vollkommen einig.

    Außerdem gibt es sowieso diverse Formen des Blues...
     
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