Nach Gitarre Bass lernen- Gehts auch umgekehrt?

von jonny129, 28.06.07.

  1. jonny129

    jonny129 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #1
    Joar, der Titel sagt eigentlich fast alles, da ich mich nicht zwischen Bass und Gitarre (beide E) entscheiden kann.
     
  2. Domo

    Domo Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 28.06.07   #2
    klar, geht beides. ich habe zuerst gitarre gespielt und habe danach mit dem bass angefangen. mein bester freund macht gerade die umgekehrte entwicklung durch. alles kein problem, und das eine unterstützt das andere. d.h. wenn du schon eines der beiden spielen kannst, lernst du das andere umso einfacher.
     
  3. XenoTron

    XenoTron Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.06.07   #3
    Warum sollte das nicht gehen? Ein Bass wird nicht umsonst auch Bassgitarre genannt.
     
  4. Jiko

    Jiko Ex-Mod Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 28.06.07   #4
    Joa, auch da hat man schon Vorkenntnisse und kann seine Hände auch ein bissel bewegen *lol*
    Warum also nicht? Ein bissel Umgewöhnung wird's schon sein, aber es geht, da bin ich mir sicher :great:
     
  5. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 29.06.07   #5
    Woran erkennt man, dass ein Basser auf der Gitarre angefangen hat?

    Er daddelt in den Spielpausen. :D :p
     
  6. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 29.06.07   #6
    Oops, erwischt :o
     
  7. Herr_Mannelig

    Herr_Mannelig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #7
    *pfeif* kenn ich irgenwo her :o

    hab auch mit A- (später E-)Gitarre angefangen und spiele jetzt auch Bass.
    Also von den Grundtechniken kann man, wenn man Gitarre spielen kann ja schon fast alles. die Greifhand is hinreichen koordiniert, muss sich lediglich nur noch an den größeren Bund- und Saitenabstand gewöhnen und evtl ein bisschen kräftiger werden.
    E-Gitarristen müssen dann noch mal lernen mit den Fingern zu spielen (oder sie bleiben halt beim Plek). A-Gitarristen haben da ncoh weniger Probleme, weil diese ja vermehrt mit den Fingern spielen.
    Von daher is n Bass nix großartig anderes als ne normale Gitarre (was aber immer sestritten wird); er hat Saiten, Bünde einen korpus und einen Hals, man hat ihm vorm Bauch, eine Hand greift und die andere bringt die Saite zum schwingen.

    Das größte Problem für mich war/ist, dass man wirklich den Rythmus und die Geschwindigkeit halten muss und nocht vom Drummer abweichen darf.

    mfg
    Bastian
     
  8. with_teeth

    with_teeth Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #8
    also ich hab erst n jahr bass unterricht gehabt und hab waehrend diesem jahr privat gitarre und spaeter egitarre angefangen. nach dem jahr bin ich dann auf egitarre umgestiegen und mein bass haengt jetzt nur noch an der wand. also ich hatte mit allem sehr wenig probleme.
     
  9. Dark Seven

    Dark Seven Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #9
    Ich würde meinen Vorredner zustimmen, bloß mit der Ergänzung, dass Du Dir auch wirklich einen Lehrer suchst. Mir ist immer wieder aufgefallen, dass sich Leute gedacht haben, dass Bass spielen ja einfach sei und einfach mal angefangen haben. Das Resultat ist dann, dass sie heute immer noch spielen, behaupten, es zu können, aber mehr als Grundtöne zupfen, bzw. genau das zu spielen, was die Gitarre spielt, ist dann nicht drin. Echt traurig eigentlich! :(
     
  10. Tobbse

    Tobbse Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.06.07   #10
    klar gehts anders herum, mit bass angefangen und jetzt ne zeit e-gitarre gespielt.. es aber nach ein paar wochen wieder verworfen, da ich in einer e-gitarre keinen sinn für mich sehe und ich mich mit diesen winzidingern die für mich schon fast spielzeug sind, einfach nicht wohlfühle.. höchstens nach wie vor nebenbei akustik-gitarre^^
     
  11. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #11
    Von der Spieltechnik her kann man viel übernehmen.


    Die Greifhand macht ja grundsätzlich nichts anderes, man muss sich nur an andere Dimensionen gewöhnen. Und wenn man mit Fingern spielen will muss man das halt auch lernen, ist alles kein Problem.


    Was aber grundsätzlich anders ist - und das wird oft unterschätzt - ist die Aufgabenverteilung in der Band. Wenn man sich als Gitarrist verspielt... joa, dann blamiert man sich halt, man hat nen Grund rot zu werden und setzt halt beim nächsten Takt wieder ein. Wenn man mit dem Bass so richtig rauskommt, dann gibt es aller Wahrscheinlichkeit keinen Takt mehr, in den man einsetzen könnte, weil die ganze Band ebenfalls rausgekommen ist.
    Oder, um mal eine Metapher zu verwenden, Gitarristen sind sowas wie schöne Fassade, Bassisten das Fundament. Wenn die Fassade scheiße aussieht... joa davon stürzt das Haus nicht ein, es ist dann nur nicht schön. Als Bassist arbeitet man mehr im Hintergrund, trägt aber mehr Verantwortung für das Bandgeschehen.
    Und das muss man lernen. 100% verlässlich und sauber seine Linien hinzulegen, mit dem Drummer zusammenarbeiten und versuchen, den Rest der Band gut darstehen zu lassen.

    Leider hat auch nicht jeder, der sich Bassist schimpft diese Eigenschaften...
     
  12. hoss

    hoss HCA Gibson, Fender, vintage HCA

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    Erstellt: 01.07.07   #12
    Was mir sehr recht ist. Unsere Sängerin singt gut und sieht auch so aus - sie soll der Star sein.
     
  13. MatthiasT

    MatthiasT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.07.07   #13
    Geht mir auch so. Und wenn man mal über einen Akustikpart ein schönes Fretless-Solo spielt, dann macht das um so mehr Spaß.
    Aber manchmal können einen die Gitarristen schon auf den Senkel gehen, wenn man einen Song spielt, den man mit Herzblut geschrieben hat und wo dann alle Ohrwürmer und coolen Riffs mit irgendeinem Gefrickel zugewixt werden. Weil sonst könnte ja jemand denken, dass der werte Herr nicht mehr könnte...

    Aber zum Glück ist das in meiner jetzigen Band nicht mehr so, da ist selbst der Sänger ziemlich auf dem Boden. Kein Wunder, der war ja auch mal Bassist :D


    Ich glaub ich darf das sagen, denn ich bin selber halber Gitarrist. Die Quote der Eierschneider mit Rockstarkomplex ist ziemlich groß. Leider werden die dann für jede Band völlig unbrauchbar, solange diese keinen 80er Jahre Hairrock spielt.
     
  14. kk

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    Erstellt: 02.07.07   #14
    Wobei man damit teilweise recht vorsichtig sein muss.

    Ich persönlich habe auch 3 Jahre Bass gespielt und dann mit Gitarre angefangen und spiele im Moment beides.

    Man muss natürlich schon ein wenig Prioritäten setzten, man kommt nicht so schnell vorran, wie wenn man nur ein Instrument lernt.
    Dafür bringt es dich grade zB beim Songwriting wesentlich weiter auch "andere Perspektiven" gesehen zu haben. Und viele Teile lassen sich tatsächlich auf beide Instrumente anwenden.

    Also für mich überwiegen da klar die Vorteile. Und wenn du recht viel Zeit hast um dich beiden Instrumenten zu widmen um so besser.
     
  15. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 03.07.07   #15
    Für mich ist der grösste Unterschied, dass man als Gitarrist auch mal rumpfuschen darf.
    Wenn man sich mal vergrützt oder spontan was ausprobiert und das sitzt nicht sofort, hat das für den Rest der Band keine Auswirkungen.

    Der Basser ist aber immer zu orten. Wenn Timing und Intonation wackeln, haut das die ganze Band raus und jeder noch so unbedarfte Zuhörer merkt sofort, das was nicht stimmt. Also tendieren Bassleute dazu, auf Sicherheit zu spielen. Wenn man auf dem Instrument richtig einen raushauen will, muss man erst mal technisch und harmonisch fit sein.

    Dem Gitarristen reicht Bluespentatonik und gekonntes Posing. :D

    IMO ist es keine Frage der Spieltechnik, sondern der Einstellung, auf welchen Instrument man sich wohler fühlt. Ich kenne viele, die beide Instrumente "spielen können", aber niemanden, der beide "beherrscht".
     
  16. Tieftonsüchtiger

    Tieftonsüchtiger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #16
    interessant für den bassenden gitarristen werden sicher auch die neuartigeren techniken sein...slapping, popping.
    das ganze gefühl des instrumentes ist außerdem anders. so große eier ein bass-sound hat, man muss sie auch dem publikum vernünftig ins gesicht drücken können :D sorry, war etwas vulgär.
    das geht eben nicht nur mit purer schnelligkeit wie bei der git, auch wenn 16tel bei 150+bpm bei manchen bassisten auch gerne als der "heilige gral" angesehen werden.

    achja, da der e-bass mehr verwandschaft mit dem kontrabass als mit der e-gitarre hat, ist der ausdruck "bassgitarre" etwas abwegig.
     
  17. kk

    kk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #17
    Na deine armen Zuhörer.... genau ein Gitarrist mit der Einstellung ist bei uns vor kurzem gegangen worden......

    Auch auf der Gitarre sollte man imho so spielen wie man sicher ist, zumindest vor zuhörern öö

    Und gut das es keine "experimentelleren" Basslines gibt :rolleyes: .. Irgendwo gibts nen Thread mit Videos von Szenen, wo Bassisten ihre Gitarristen aber mal sowas von alt aussehen lassen......

    Aber: auch hier seh ich wieder ein Vorteil davon beide Instrumente spielen zu können. Wenn du als Gitarrist zumindest ab und zu eine Bass in der Hand hast, weißt du was derjenige am Instrument leisten kann und sollte. Dann passiert es seltener, das das ganze bei dir in "Posing" abdriftet und gerettet wrden muss.
     
  18. LostLover

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    Erstellt: 03.07.07   #18
    Unterstell mir bitte nichts, was ich nicht geschrieben habe. :cool:

    Na klar muss auch ein Gitarrist sattelfest, timing- und intonationssicher sein und seinen Part können - Volle Zustimmung.

    Und beim Gig wird nicht experimentiert. Auch Zustimmung - Sofern die Musik das erfordert und es um durcharrangierte und einstudierte Parts und Abläufe geht. Das geprobte Zeug muss sitzen.

    Aber in einigen Musikgattungen ist Energie und Spontaneität wichtiger als Präzision und technisches Können. Es gibt sogar welche, in denen Improvisieren und gemeinsames Jammen vor Publikum erlaubt ist. ;)

    Unter solchen Bedingungen passieren gelegentlich Patzer oder es entwickelt sich in eine Richtung, die nicht geplant war - Dann ist der Bassmann meist derjenige, der dem Chaos Struktur gibt.
     
  19. kk

    kk Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.07.07   #19
    Ok in dem Falle hab ich dich falsch verstanden. Das hörte sich eher so an als wäre der Bassist der der Hinter dem Gitarristen "aufräumen" muss un deswegen weniger freiheiten hat ^^
     
  20. gr8tmir

    gr8tmir Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.07.07   #20
    im prinzip ist es egal, womit du anfängst, umlernen kannst du immer.
    jedoch solltest du dich irgendwann für ein hauptinstrument entscheiden, auf dem du auch unterricht nimmst.

    ich hab 3 Jahre unterricht auf dem bass gehabt, und ab und nebenbei gitarre gespielt, was zur folge hat, dass ich nun gitarre spiele wie ein bassist, soll heißen ich spiele selbst e-gitarre mit den fingern ohne plek, und spiele eben gerne meleodien im tieferen beriech, und ungerne akkorde.

    umgekehrt kenne ich gitarristen, die aus not in ihrer band an den bass gezwungen wurden, und eben bass spielen wie ein gitarrist. wie schon lostlover sagte, guck dir ruhig beides an, wirklich beherrschen wirst du wahrscheinich aber nur ein instrument.
     
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