Nachbau von Mesa 400+ od. Marshall JCM800 2001

von vhcs, 19.10.07.

  1. vhcs

    vhcs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.10.07   #1
    Hallo zusammen,

    nachdem ich und ein Kumpel vom mir erfolgreich einen Gitarren SLO/Mesa Amp nachgebaut haben, möchten wir einen Bass Amp nachbauen.

    Schaltpläne haben wir von Mesa 400+, Marshall JCM800 2001 (wird nicht mehr hergestellt so viel ich weiss) sowie von Ampeg. Ampeg ist zu kompliziert - da lassen wir lieber die Finger weg.
    Ich tendiere stark zu Mesa aber ich habe den Verstärker nie probiert aber viel gutes darüber gehört und gelesen.

    Ich wollte kurz nachfragen, ob jemand Erfahrungen mit Mesa od. Marshall Amps gemacht hat. Ich würde mich auch sher freuen, wenn Ihr mir auch Ideen und Tips über custom Features geben könntet.

    vielen Dank fürs Feedback im Voraus

    cheers
    Ales
     
  2. hennea

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    Erstellt: 20.10.07   #2
    Wie willste denn den Grap. Eq machen?

    Auf diesem Trip war ich auch mal aber bin ich schnell wieder runtergekommen. Mein Freund hatte vor mir n Ampeg SVT zu bauen... Du weißt aber schon das da ein kleiner Fehler ziemlich teuer (>200€) werden kann, oder? Außerdem gib es keine Garantie wenn es nicht klappt kann die Fehlersuche länger dauern als der komplette Neuaufbau und natürlich kann es auch sein das es gar nicht funzt dann sind die 800 - 900€ (so viel wird das Projekt kosten denke ich mal) weg... Außerdem kann es ziemlich gefährlich sein mit so hohen Spannungen zu arbeiten...

    Und nur weil es einmal geklappt hat muss es noch lange nicht heißen das noch einmal alles gut geht...
    Ich will dich nicht von deinem Vorhaben abbringen sondern nur das du es dir noch einmal gründlich überlegst.

    (Handelt es sich bei dem Gitarrenamp um nen Mesa Recti?)

    Ach ja sind die JCM nicht eigentlich Gitarren Verstärker?)

    Greetz
    Hennea
     
  3. Williboyd

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    Erstellt: 20.10.07   #3
    Hey, den Mesa 400+ habe ich schon öfters angespielt. Vom Sound her als Bassamp bis jetzt das beste, was mir untergekommen ist...schön warm, einfach klasse.
    Auch wenn so ein Projekt ziemlich gewagt ist, finde ich es dennoch sehr interessant und wünsche vieeeel Erfolg dabei.
    Den Mesa 400+ nachzubauen kann ich wie gesagt nur empfehlen, wenn er nacher genauso klingt wie sein echter Bruder!!
     
  4. hennea

    hennea Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.10.07   #4
    Mehr oder weniger so gut wie unmöglich... EXAKT genauso wird es nicht klingen.. aber ob man diesen Unterschied jetzt so direkt hört ist fraglich. :rolleyes:
     
  5. vhcs

    vhcs Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #5
    Hallo zusammen und danke für die Rückmeldung.

    Klar ist so ein Vorhaben risikoreich und genau das macht es für mich noch spanender

    Der Grap. EQ ist absoult kein Problem. Der Marshall Bass Amp ist ziemlich altes model. Das gleiche gilt auch für Mesa. Wir haben nämlich die Schaltpläne von der Vorgängerversion (mit 6 und nicht mit 12 Röhren in der Endstufe). Also mit 6x6550 Röhren kriegen wir 250 Watt und mit 8 400 Watt aber in diesem Fall bekommen wir ein Problem mit dem Trafo.

    Die Vorbereitungen laufen und ich hoffe, dass wir ab Januar mit dem Bau beginnen können.

    cheers
    Ales

    p.s. der Guitarr Amp ist eine Mischung von SLO100 und Mesa und ist hammer geil
     
  6. hennea

    hennea Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #6
    Also habe ich dass jetzt richtig verstanden: Ihr baut den Mesa?

    Wäre echt nett wenn ich ihr den Aufbau protokollieren (Threat eröffnen: Probleme beschreiben, Lösungen, Bilder usw usw)

    Ich glaube so ein Projekt würde die meisten hier echt interessieren... :)

    Ich wünsche euch viel Erfolg ;)

    Greetz
    hennea
     
  7. Williboyd

    Williboyd Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.10.07   #7
    Naja, schon alleine den Grundcharakter vom Mesa hinkriegen, dass man es mit Mesa vergleichen könnete wäre ja schon geil;)

    Aber auf jeden Fall ein interessantes Projekt:great:
     
  8. elkulk

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    Erstellt: 21.10.07   #8
    Nun, wenn man den korrekten Schaltplan (schematic) hat, sollte es - bei ausreichender Kenntnis der Materie - nicht so schwierig sein, das Gerät nachzubauen und weitgehend identisch klingen zu lassen.

    Was (für den mit Röhrenamps Unerfahrenen) schwierig wird, ist es so aufzubauen, dass es keine Störgeräusche gibt. Wer so etwas schon mal gemacht hat, kennt da vermutlich einige Fallstricke ...
    Da möchte ich Deine Begeisterung etwas dämpfen: Eine Dokumentation müsste schon sehr umfangreich und genau sein, dass für einen Nachahmer (lebensgefährliche und andere) Fehler weitgehend ausgeschlossen sind.

    Und: Ein echtes Röhrenprojekt ist nichts für Elektronikanfänger. - 220V-Spannungen sind schon nicht ohne, bei Röhrenamps wird die Spannung aber noch gesteigert.
     
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