nennimpedanz bei mikros

von styce, 31.12.05.

  1. styce

    styce Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.05   #1
    hi,
    warum viele mikros unterschiedliche nennimpedanzen haben?
    z.b. beyer tgx58 600 ohm
    & shure sm 58 300 ohm

    gibts internet seiten wo man sich über die eigentschaften und merkmale der miks besser informieren kann?

    danke
    styce
     
  2. Astronautenkost

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    Erstellt: 31.12.05   #2
    Die Nennimpedanzen in den üblichen Spielräumen sagen allerdings gar nichts über die Qualität der Mikros aus.
     
  3. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 31.12.05   #3

    Soweit richtig.......aber wenn man z.B. einen Mic Preamp hat, wo man z.B. die Impedanz von z.B. 150 bis 3000 verstellen kann, kann man wesentlich mehr aus einem Mic rausholen, als wenn man es einfach nur so reinstöpselt.
    Was ich damit sagen will : die Impedanz hat schon einen gehörigen Einfluß auf das Klangverhalten von Mics.

    Topo :cool:
     
  4. Szczur

    Szczur Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.05   #4
    kann es sein das mics mit höherer impedanz, mehr power im sound haben?
     
  5. Astronautenkost

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    Erstellt: 31.12.05   #5
    Nein! Das ist von ganz vielen verschiedenen anderen Faktoren abhängig!
     
  6. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 02.01.06   #6
    Hallo Forum,

    die Nennimpedanz war zu der Röhren-Zeit sehr wichtig. Da Röheren-Schaltungen sehr anfällig für Impedanz-Fehlanpassungen sind (HiFi-Freunde mit Röhrenendstufen kennen das) musste früher sehr exakt darauf geachtet werden, dass die Ausgangsimpedanz des Mirkofons 600 Ohm betrug.

    Seitdem nun der Transistor erfunden ist das Impedanzverhalten irrelevant geworden. Generell gilt, dass die Ausgangsimpedanz zu gering wie möglkich sit und die Eingangsimpedanz so hoch wie möglich. Da die üblichen mischpulte eine Eingangsimpedanz von 10 kOhm und noch höher aufweisen, wird sich kaum ein Unterschied ergeben, ob die Ausgangsimpedanz des Mirkofons nun 150, 300 oder 600 Ohm ist.

    Fazit: die technische Angabe der Ausgangsimpedanz ist eher aus traditionellen Gründen im Datenblatt angegeben.

    Besten Gruß
     
  7. styce

    styce Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.06   #7
    hallo jürgen,
    ist es jetzt nur bei den transistor amps oder auch bei den röhren amps egal, welche impedanz das mic hat?

    Wo von hängt den der größte teil des sounds eines mics ab?

    danke
    styce
     
  8. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 02.01.06   #8

    Ich beziehe mich auf Röhrenpreamps !

    Topo :cool:
     
  9. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 02.01.06   #9
    Zu Röhrenamps: Wenn der Röhrenamp ein Hybrid-Amp ist - also mit transistor Vorstufe gilt das gleiche ... also die ausgangsimpedanz des Mikrofons ist ziemlich egal.

    Bei reinen Röhrenamps macht die Ausgangsimpedanz sehr wohl was aus

    Das kann man so nicht beantworten ... oder man muss 30 Seiten schreiben :)

    Grüße
     
  10. styce

    styce Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.01.06   #10
    Wie merkt man das an den unterschiedliche amps?
     
  11. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 03.01.06   #11
    Ggf. könnten sich ja mal die MIC Produktspezialisten "Company übergreifend" zusammensetzten und diese 30 Seiten für den ambitionierten Laien, der nicht Tontechnik studiert, und fernab vom Marketing deutsch, zusammen schreiben.
    Ich glaube ernsthaft, dass das vielen MIC Suchenden, äusserst gut helfen würde. :great:

    Was IMHO nach wie vor im MIC Bereich im Gegensatz zu fast allen anderen Musik Bereichen hier fehlt, ist eine (ich nenne es mal so) technische Entscheidungsbasis für oder gegen MICs unabhänig vom Preis. Klar muss man hören - aber welche Daten von Mic's für welche Anwendung nun besser oder weniger gut geeignet sind, entzieht sich doch vielen Anwendern. Für mich ist da seitens der Hersteller oft einfach noch eine große "Nebel Wand".


    Topo :cool:
     
  12. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 03.01.06   #12
    Hallo Topo,

    das ist generell keine schlechte Idee - der Haken daran ist nur, dass ich nach wie vor der Meinung bin, dass man Mikrofone ncith anahnd von technischen Daten charakterisieren kann.
    Das Wichtigste beim Mirkofon ist, dass der Klang einem gefällt. Der Klang kann leider nicht in Daten gepresst werden. Selbst der Freqeunzgang ist hierbei nur eine Krücke um den Klang wenigstens etwas zu beschreiben.

    Gerne bin ich aber bereit mal die technischen Daten zu erklären ... so einen Thread hatten wir doch schon mal - ich glaube sogar von Dir angestossen.

    Grüße
     
  13. Astronautenkost

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    Erstellt: 03.01.06   #13
    Dem kann ich nur zustimmen. Ein Neumann KMS 105, ein SM86, ein Beta 58 etc. lassen sich eben nicht nur mit ein paar Parametern wie Widerstand etc. fassen. Die Qualität der Kapsel ist schon alleine von sehr verschiedenen Dingen abhängig. Das ist anders als z.B. bei Autos wo die Leistung in PS schon etwas aussagt. Eine Les Paul und Stratocaster lassen sich auch nicht nur mit einer Angabe wie "sechs Saiten" und zwei Humbucker oder drei Single Coils beschreiben. Die Imepdanz der Pick Ups sagt auch nichts über deren Klang aus.
     
  14. topo

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    Erstellt: 03.01.06   #14
    ...........wenn man das zu ende denkt, dann bräuchte man ja gar keine Daten angeben..........und das macht ja auch kein Hersteller.

    Das Problem ist doch zum einen, dass viele Hersteller viele unterschiedlichen Daten angeben oder auch gerade nicht angeben und damit die potentiellen Käufer durchaus "verwirren".

    Ich bin leider noch nicht tief genug in der Mic Materie drinnen.....aber mein Bild vom Mic Markt wird von Woche zu Woche klarer.

    Ich habe es oben ja auch schon mal geschrieben - klar muss einem der Sound eines Mikros gefallen..........aber schauen wir uns doch mal die Realität in den Shops heute an........wenn man jemanden dort im Shop nicht zufälliger Weise gut kennt..........macht sich heute kaum noch einer der Shop Verkäufer die Mühe eine TGX oder SM Mic vorzuführen bzw. testen zu lassen. Für 150,- € bewegen doch die meisten nicht mal mehr den A........ das ist kaum anders bei 500,- €.................und wenn ich ein Neumann für über 1000,- € antesten will, haben es viele nicht ab Lager da. Und das gilt von HH über FFM bis Bayern !


    Topo :cool:
     
  15. Astronautenkost

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    Erstellt: 03.01.06   #15
    Da stimmt so nicht ganz. Beim Music Store in Köln habe ich z.B. die Möglichkeit sehr viele Studiomikros auszuprobieren. Auch welche von Brauner oder Neumann. Und mit sehr vielen unterschiedlichen Preamps.
     
  16. styce

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    Erstellt: 04.01.06   #16
    ich hab mit thomann auch gut erfahrungen gemacht.
    Konnte sehr viele mics testen. Und von der beratung und höflichkeit der verkäufer, war einer gut und der andere sehr scheiße.

    muss ich jetzt eigentlich bei einem röhrenamp auf die ausgangsimpedanz achten, wenn ich mit nem mic drüber spiele?

    danke
    styce
     
  17. Jürgen Schwörer

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    Erstellt: 04.01.06   #17
    Was für ein Röhrenamp hast Du denn?

    Ich gehe mal davon aus, dass es ein Hybrid-Amp ist. Alos Transistor-Vorstufe ... dann ist die Impedanz recht egal.

    Grüße
     
  18. styce

    styce Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.06   #18
    hi,

    Es wird ne vollröhre.
    Ich hole mir entweder nen peave classic, fender blues junior, epi valve.
    Und bei meinem bruder spiel ich über nen rivera chubstar.

    Wie sieht es bei den amps mit der impedanz aus?

    danke
    styce
     
  19. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 04.01.06   #19
    Das sind doch aber nun nicht die klassischen Mic Preamps - oder habe ich hier etwas falsch verstanden ?


    Topo :cool:
     
  20. Astronautenkost

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    Erstellt: 04.01.06   #20
    Moment, das sind doch Gitarrenamps, oder?
     
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