Nerd-Frage: Kabellänge in ner 4x12er

von Shepherd777, 02.10.05.

  1. Shepherd777

    Shepherd777 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #1
    Bin gerade mal wieder beim Neuverkabeln von zwei 4x12ern und wie sooft stelle ich mir eine Frage, die ich jetzt mal in die Runde werfe: Ich hoffe, ihr könnt mir folgen: Wenn man ne Parallel/serielle Kombi verkabelt, zieht man ja gewissermaßen einen Kreis - also alle Boxen als in sich geschlossene Reihenschaltung. Üblicherweise lötet man dann an einen (-)-Pol und an einen (+)-Pol das Kabel an, das zur Buchse führt. Ich mach dass gewöhnlicherweise über Kreuz, d.h. oben links an den (+), unten rechts an den (-), manchmal allerdings auch einfach an den beiden oberen - wie die meisten denke ich mal). Nun habe ich mir außerdem angewöhnt, die Kabel im Inneren der Box ordentlich zu verlegen und zu zugentlasten (autsch, was'n Wort), weil ich mir immer nicht vorstellen kann, dass es gut ist, wenn die Kabel da drin so rumfliegen. Diese Verlegerei bringt aber nun mit sich, dass die Kabel unterschiedlich lang sind. Frage nun: haben etwa 10-20 cm Unterschied Einfluss auf den Sound, d.h. kommt es zu Interferenzen der unteren mit den oberen Speakern? Ich weiß, dass es im HiFi-Sektor so ist und man das auch hört, wenn bspw. zwei Boxenkabel unterschiedlich lang sind. Aber wie siehts bei Gitarrenboxen aus? Vernachlässigbar? Würde mich freuen, wenn die Fachfreaks hier Lust haben, dass mal zu erörtern...
     
  2. FuckingHostile

    FuckingHostile Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #2
    Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung, denke aber, dass das relativ egal ist. Andere Frage: Wieso verkabelst du scheinabr ständig Boxen neu?
     
  3. HertzschlagGit

    HertzschlagGit Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #3
    Wie soll man denn das hören?

    Die Kabellänge ist nicht so entschiedend wie der Querschnitt zum Beispiel. Wenn ich an einem Ende eines Kabels ein "elektron reinschiebe" fällt es zeitgleich am anderen Ende wieder raus. Da sich alle "Elektronen" gleichzeitig um einen Paltz verschieben. Rein rechnerisch geht man von Lichtgeschwindigkeit aus.
     
  4. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.10.05   #4
    Es gilt ganz einfach, je kürzer desto besser und je größer der Querschnitt desto besser.
    Beide Größen verändern den Wiederstand und den gilt es möglichst gering zu halten damit möglichst wenig Spannung am Kabel abfällt.
    Übrigens haben Elektronen schon eine Laufzeit, das fällt nur bei standart Anwendungen nicht auf.
    Wenn man aber in die Prozessor Entwicklung geht, da spielt es sehr wohl eine Rolle.

    cu :)
     
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