Der Fender Stratocaster User-Thread

Hallo Andre,

mach doch bitte mal ein Foto und stell das hier ein.
Sind die V-Mod Pickups in deiner Gitarre verbaut? Es wäre möglich, dass es sich um Reste von der Fixierung der Drähte (Wachs/Poly/Lack) handelt. Genaueres habe ich zu den Tonabnehmern auf die Schnelle nicht finden können.


VG, Jan
 
, dass auf den Pickups ziemlich viel "Dreck" ist, in Form einer klaren, festeren Masse, die sich aber wegpolieren lässt einigermaßen. Ist das normal, ist das schon mal wem aufgefallen bei seinem neuen Liebling oder was haben die da angestellt?
bei meiner war alles okay, andere "prof"-Besitzer hier im MB haben sowas auch noch nicht bemängelt. Von daher gesehen, halt ich das nicht für normal, nur mal dir als Info. Tja, vielleicht weiß irgendwer ja mehr?:rolleyes:?? Trotzdem, viel Spass damit, ich find`auch, das ist sonst `ne schöne Gitarre.
Micky
 
Hey Leute,

und Danke für Eure antworten!

Es handelt sich bei den PUs um die V Mod Single Coils von Tim Shaw, laut Fender.

Ich hatte schon einiges von dem "Dreck" wegpoliert. Klarlack ist es aber nicht, ist eher wie Wachs. Aber seht selbst:

eyCQm1D.jpg


Da sieht man es noch recht deutlich, auch wenn ich schon viel entfernt hatte. Die Magneten sind auch damit behaftet. Ist auf jeden Fall nicht so schön bei einer nagelneuen 1450,- € Gitarre.





PS: sorry @ Mods, fürs pushen, aber wurde ja entfernt, mein zweiter Beitrag
 
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Pickups werden ja gewaxt. Wegen der Mikrofonie. Wenn du es abwischen kannst ist es doch ok.
 
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Hallo!

Hmm okay, ja, in erster Linie wollte ich halt wissen, ob ich der Einzige bin, bei dem eine Pro so zuhause ankommt, oder das ganz normal ist. Ich persönlich finde es halt unsauber gearbeitet. Habe ich bei meiner Ibanez zum Beispiel nicht so gehabt, auch nicht bei einer ESP oder einer älteren Std Strat von 2012.
 
Die Ultra klingt einen Ticken brillanter.



In der Tat.
Wobei die PUs bei beiden Gitarren sehr unterschiedlich eingestellt sind.
Meine Elite reagiert mit dermaßen schräg gestellten PUs ähnlich wie jene im Video, ebenfalls nicht mit einem helleren, dafür aber mittigeren Klang und leicht erhöhten Bassanteil. Der Effekt verstärkt sich je näher man mit dem Gesamtsystem (PUs) an die Saiten geht.
Bei aktivierten Switch wird es dann nochmal dumpfer.
Wenn man den S1 Switch nutzen möchte müssen alle Magnetfelder der PUs untereinander darauf abgestimmt sein, wenn's nicht einfach nur dumpf/bassig/nölig werden soll. Als ich meine Elite überreicht bekam, waren die PUs wohl super darauf abgestimmt. Als ich irgendwann mal daran rumgefummelt habe, habe ich schnell gemerkt, daß es da wohl mehr Zusammenhänge gibt, als bei Standard SSS ohne S1 Switch.
Vielleicht auch einer der Gründe warum viele den S1 Switch als unnötig/unbrauchbar empfinden.
 
Bei meiner Deluxe Strat sieht es mit dem S1 und dem Rotaryswitch so aus, dass der Tone im aktiven Mod geboostet wird. Dann wird´s an der Bridge richtig höhenreich. Diese Höhen konnte ich durch nichts einfangen. Tauschte daraufhin den Bridge Vintage Noisless gegen einen Neck Hot Noiseless. Damit wurde es schon besser, aber immer noch nicht befriedigend.

Bei der Deluxe einen passenden Tone im aktiven, wie passiven Mod über alle Schaltpositionen hinweg zu finden, scheint wie die Quadratur des Kreises. Dennoch möchte ich den aktiven Mod nicht missen. Immerhin hebt dieser die Strat von anderen ab. Ich werde weiterkämpfen.
 
Bei meiner Deluxe Strat sieht es mit dem S1 und dem Rotaryswitch so aus, dass der Tone im aktiven Mod geboostet wird. Dann wird´s an der Bridge richtig höhenreich. Diese Höhen konnte ich durch nichts einfangen. Tauschte daraufhin den Bridge Vintage Noisless gegen einen Neck Hot Noiseless. Damit wurde es schon besser, aber immer noch nicht befriedigend.
Meinst Du die Deluxe Roadhouse Strat?
Hast Du auch zu viele/scharfe Höhen wenn Du einen OD- oder Booster- Pedal verwendest?
Falls nein, könnte die Ursache vielleicht eher am verbauten Preamp in der Gitarre zu finden sein?
 
Ja, die Roadhouse. Ich vermute die Höhen liegen im Preamp der Gitarre. Hier hätte ich mir eine andere Abstufung der Bauteile gewünscht. So viele Unterschiede zwischen den 6 Positionen gibt es nun nicht. Selbst über Kopfhörer (über den ich meistens spiele) bleibt die Varianz gering. Ich spiel eigentlich nur in der 6., der eigentlich dunkelsten Schaltstellung. Aber selbst da bleibt es mir zu höhenreich.

Am Amp relativiert sich das ziemlich, auch wenn die Unterschiede auch hier gering bleiben. Clean gespielt wird es wohl mehr bringen.
 
In den letzten Jahren habe ich primär akustisch gespielt, warum sie etwas kurz kam.
Ich weiß nicht warum, aber ich dachte bis gestern immer, es wäre eine Mexican Strat.

Hi,

ich denke nicht. Ich tippe auf USA, vielleicht auch Japan.

Bei einer vor 10 Jahren gebraucht gekauften mit diesen Modifikationen darf man davon ausgehen, dass sie mindestens 20 Jahre alt ist, vielleicht noch einiges mehr. Zunächst mal wurde sie offensichtlich mal neu bundiert mit Jumbobünden, die danach - wie es aussieht sogar mehrfach - abgerichtet wurden. Ab Werk waren damals bei keiner Fender so fette Bünde zu finden, zumindest nicht in Vintage-orientierten Serien mit 21 Bünden. Die Halsplatte passt weder richtig um Body noch zum Hals, wahrscheinlich wurde die mal nachgekauft. Die Seriennummer auf der Vierpunkt-Platte mit großem "F" ohne zusätzlichem Loch für die Micro-Tilt-Verstellung würde tatsächlich noch in die Jahre 75/76 passen, aber sonst halt eher nichts.

Das Headstock-Decal halte ich für nachträglich aufgebracht. Der Hals ist ja nach 50s-Muster gebaut, und ein Decal mit 2 Seriennummern wurde erst 1961 eingeführt. Ich glaube nicht, dass Fender so einen Bock schießen würde, zumindest haben die '57 Vintage-Reissues ein Logo ohne Patentnummer. Dazu kommt noch die falsche Position des Saitenniederhalters, der ein ganzes Stück weiter oben sitzen müsste und nicht auf Höhe der A-Mechanik. Ich würde den Hals auf jeden Fall mal abschrauben und den Halsfuß untersuchen, dort findest Du bei den meisten Original-Fender-Hälsen einen Datumsstempel oder zumindest weitere Hinweise auf die Herkunft, ggf. auch von Nachrüst-Anbietern wie Rockinger, Allparts, Warmoth oder Mighty Mite.

Der Body dürfte allerdings was gutes sein, USA Vintage oder Japan. Das Tremolo ist wohl original, und es hat das breite Spacing für Befestigung und Saitenführung. auch hier dürftest Du ggf. nach dem Abnehmen des Schlagbretts Hinweise finden, schon allein im Hinblick auf die Fräsung für PUs und E-Fach, die Du drunter findest. Dass einige Löcher leer sind, weist darauf hin, dass darunter kein passendes Holz war, was auch auf einen '57 Vintage-Body oder entsprechendes aus Japan deutet. Two-Tone-Sunburst gabs auch nur in den 50s, und später mal in Sonderserien und bei der American Series mit Maple Nack, dann aber mit 2-Point Trem. Ist natürlich auch denkbar, dass es gar kein Fender-Body ist, dann aber zumindest ein schön geshapeter und lackierter eines hochwertigen Parts-Bauers.

Alles in allem kann das gerade für den Preis eine richtig geile Gitarre sein, auch wenn ich noch ein bissschen was dran ändern würde - den hässlichen String Tree und das unpassende Pickguard auf jeden Fall. Sperzel-Tuner und Graphit-Sattel weisen ebenso wie die fetten Bünde darauf hin, dass sie ein viel gespielter Player war, und das ist ja meist nicht ohne Grund so.

Gruß, bagotrix
 
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Ja, die Roadhouse. Ich vermute die Höhen liegen im Preamp der Gitarre. Hier hätte ich mir eine andere Abstufung der Bauteile gewünscht.
Dann frag' doch vielleicht mal einen Tech, ob man den Preamp besser auf Deinen Geschmack abstimmen kann?
Oder gleich einen anderen Preamp rein?
 
Die gesamte Schaltmimik ist auf einer kleinen Platine untergebracht. Da werden Modifikationen schwer, bzw. kostspielig und der Erfolg fraglich. Ich weiß nicht, ob es überhaupt andere Bauteile dieser Art gibt.

Vielleicht würde ja das Varitonepoti einer Gibson passen... :gruebel::):
https://www.artys-custom-guitars.com/deutsch/varitone-switch/
 
Achso, verstehe. Dachte die hätten das über einen Multiswitch + Preamp Einheit gelöst.
Wenn es nur um ein Boost Kit geht, das habe ich schon mal gesehen.


Fender Mid Boost Kit Clapton


Da gibt es sicher noch mehr in der Art.​
 
Es geht mehr um die verschiedenen Klangfarben, weniger um den Boost (der müsste nicht sein, hebt das Signal auch an). Siehst ja selbst, wie klein die Bauteile sind. Der Varitoneschalter hat den Vorteil, dass er auch ohne Batterie auskommt.

Bräuchte vielleicht einen noch dunkler klingenden Noiseless-Singlecoil. Aber die Auswahl bei Fender ist eben begrenzt. Kämen eventuell noch welche von DiMarzio infrage.
 
Vielleicht würde ja das Varitonepoti einer Gibson passen... :gruebel::):
https://www.artys-custom-guitars.com/deutsch/varitone-switch/

Seehr günstig, ja! :ugly::D:great:
Aber hey, dafür sparst Du ja die Batterien!

Es geht mehr um die verschiedenen Klangfarben, weniger um den Boost (der müsste nicht sein, hebt das Signal auch an). Siehst ja selbst, wie klein die Bauteile sind. Der Varitoneschalter hat den Vorteil, dass er auch ohne Batterie auskommt.
Ich verstehe.

Bräuchte vielleicht einen noch dunkler klingenden Noiseless-Singlecoil. Aber die Auswahl bei Fender ist eben begrenzt. Kämen eventuell noch welche von DiMarzio infrage.
Wobei dann vielleicht wieder die Frage wäre, wie er zum Rest passt?
 
Ja, bei dem Preis muss ich wohl etwas sparen. So 300 - 400 Jahre lang... :-D Heh, Batterien werden auch nicht günstiger. Würde natürlich erst einmal anfragen, ob die die Teile überhaupt noch bauen.

Der Hot passt prima zu den Vintage Noiseless. Da der Neck dunkler gevoict wurde, nahm ich diesen. Vollzog ich bereits bei einer konventionellen Strat mit Erfolg.
 
Ja, die Roadhouse. Ich vermute die Höhen liegen im Preamp der Gitarre. Hier hätte ich mir eine andere Abstufung der Bauteile gewünscht. So viele Unterschiede zwischen den 6 Positionen gibt es nun nicht. Selbst über Kopfhörer (über den ich meistens spiele) bleibt die Varianz gering. Ich spiel eigentlich nur in der 6., der eigentlich dunkelsten Schaltstellung. Aber selbst da bleibt es mir zu höhenreich.

Da kann man aber schon was tun dagegen, zB ein 500 KOhm-Trimpoti mit einem kleinen Kondensator als Preset-Tonblende einbauen - ich würde es mal mit .005 uF oder sogar noch weniger versuchen. Im Zweifelsfalls lieber einen kleineren Kondensator und das Poti ganz zu als halb auf mit größerem Cap, denn in ersterem Fall bekommst Du eine schöne Resonanzfrequenz knapp unterhalb des Hi-Cut, also eine gewisse Hochmitten-Nase, die etwas in Richtung HB geht.

Wenn es speziell den StegPU betrifft, könntest Du es sogar automatisch in Pos. 1 schaltbar machen, denn am 5-Weg ist bei der Roadhouse noch eine Ebene frei. Die Alternative wäre, eine der anderen Schaltebenen des S1 zu nutzen, um das Poti jeweil zugleich mit dem aktiven Preamp zuzuschalten - bei der simplen ein/aus-Funktion ist auf jeden Fall noch eine Ebene frei. Die passenden Kontakte kann man mit dem Multimeter rausfinden.

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Vielleicht würde ja das Varitonepoti einer Gibson passen... :gruebel::):
https://www.artys-custom-guitars.com/deutsch/varitone-switch/

Auch nicht verkehrt - ich erinnere mich da auch noch an den Stellartone Tonestyler und den einen oder anderen weiteren Anbieter. Kostet schon ein paar Mäuse, weil es halt meistens Kleinserien-Lötfrickelei ist, aber das könnte man dann auch nach Belieben mit dem eingebauten Pushpoti oder automatisch über den 5-Weg schaltbar machen.

Bräuchte vielleicht einen noch dunkler klingenden Noiseless-Singlecoil. Aber die Auswahl bei Fender ist eben begrenzt. Kämen eventuell noch welche von DiMarzio infrage.

Das wäre die Alternative, wenns speziell um den BridgePU geht. Meistens wird hier ja gefragt, welcher Noiseless möglichst "authentisch" klingt, aber mir ging es auch eher wie Dir.

Mein Favorit dafür ist der Dimarzio Heavy Blues 2, ein kräftiger AlNiCo II Noiseless-SC, der (im Gegensatz zu seinem AlNiCo V-bestückten Vorgänger) auch keine schrillen Höhen hat, sondern einen ausgewogenen, eher runden Ton. Klingt immer noch nach Strat, also nicht etwa wie ein Rails-PU, aber natürlich hat er nicht den ultimativen "Twang" - soll er ja auch nicht. Im Übrigen kommt ja bei Dir dann noch die Höhenanhebung im Preamp dazu, von dem Du dann vielleicht auch mehr Stellungen sinnvoll nutzen kannst. Noch eine Stufe heißer und mittiger ist dann der Dimarzio Virtual Solo, der schon ein bisschen in Richtung P-90 geht.

Klar ist aber, dass ein Preamp beim Zuschalten immer auch für mehr Höhen sorgen wird. Das gilt vor allem dann, wenn Du vielleicht ein Kabel benutzt, das schon ein paar Höhen klaut. Die meisten merken davon nicht viel, weil man dann halt automatisch mehr Höhen am Amp einstellt. Der Höhendämpfung im Kabel ist dann plötzlich komplett weg, weil der Preamp das Signal niederohmig macht und es klingt schrill. Benutzt Du ein Kabel mit möglichst wenig Kapazität (worauf ich selber seit einigen Jahren mehr achte), ist der Unterschied weniger krass.

Gruß, bagotrix
 
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http://www.pinrepair.com/vgi/fendinfo/dstrat.jpg
passt schon mal nicht
zu einer 50s, sieht eher wie ein ruiniertes 63/64 aus :D Auch die Halsplatte mit F passt nicht zur Halskonstruktion und der Seriennummer bei einer Strat.

Egal, was das für ein Teil ist, es sieht ganz nach einer nicht ganz stilgerecht zusammengestellten Partcaster aus. Vielleicht irgendeine umgelabelte Japanerin, die Squier JV Serie würde da durchaus nahe liegen, was ja nicht übel wäre, den Preis aber gut abbilden würde, denke ich.
Ansonsten: es macht nicht so richtig Spaß, sich mit derart wenig Fakten da ran zu machen. Zerlegen, Halsfuss anschauen, Halstasche, Fräsungen unter'm Pickguard ... Dot-Positionen raussuchen, die passen ... da kommt so einiges an Arbeit zusammmen. Letztlich aber: wenn sie Spaß macht, ist sie gut :D ... Original ist sie mit einiges Sicherheit nicht nur im PU-Bereich nicht.
 
Mein Favorit dafür ist der Dimarzio Heavy Blues 2... Noch eine Stufe heißer und mittiger ist dann der Dimarzio Virtual Solo.
Die beiden von Dir genannten DiMarzio stehen bereits auf meiner Wunschliste beim Thomann. Wenn mich der Hot Noiseless auf lange Sicht nicht zufrieden stellt, werde ich wohl einen dieser Beiden anschaffen.

Nach Strat und weniger P90 soll es schon klingen. Dafür hab ich mir ja auch eine Strat gekauft :) Der Virtual Solo hat laut DiMarzio-Specs eine Mittennase, daher nicht überraschend, dass er mittiger klingt. Allerdings zeigt der Hot Noiseless die gleiche Charakteristik des höheren Mittenwertes, nur leider höre ich das nicht unbedingt so. Beim Heavy Blues 2 gehen die Mitten leicht zurück, dafür legen die Höhen zu. Das Mehr an Höhen hört man bei ihm nicht so sehr? An & für sich bin ich ein Alnico 5-Fan an der Bridge, aber wenn dort der HB2 trotz Alnico 2 besser klingt, wäre mir das egal und wenn ich damit mehr Schaltoptionen des Rotary nutzen kann, um so vielseitiger die Roadhouse.

Das mit dem Schalterumbau hört sich für mich alles zu kompliziert an ;-).
 

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