Neuer Song in der Band: Drums?

von Horschig, 08.04.05.

  1. Horschig

    Horschig Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #1
    Hi,

    Ich hatte gerade ne Probe mit meiner geilen Band (Link inner Sig, falles jmden interessiert).
    Wir arbeiten dabei an ein paar neuen Liedern und jetzt wollte ich mal wissen, wie ihr das mit den Drums in eurer Band macht.
    Also ich erzähl mal wie das bei uns läuft, und das is nich immer gleich ;)

    Bei dem einem Lied spielt unser Gitarist n Riff, was er sich zu Hause überlegt hat und ich denke mir Sachen aus, die für mich relativ anspruchsvoll um das Lied interessant für mich zu machen, aber zeitgleich zu dem Lied passen.
    Bei dem Riff handelt es sich um ein Rock-Riff, was ich mir nicht so super geil gefällt, deshalb versuche ich die Sachen für mich noch interessant zu machen, indem recht schwere Sachen spiele.
    Die Sachen die ich bei dem Lied spiele spreche ich auch nicht mit den anderen ab.

    Bei nem anderen Lied hab ich absolut keine Ahnung was ich dazu spielen soll. Ich bin auch nicht so der Double-Bass-Speed-Master, deshalb kann ich leider nicht das spielen, was ich gerne spielen würde, aber selbst wenn ich das spielen könnte, wüsste ich nicht genau, was zu den Riffs passt, weil alles was ich spiele ist nicht so geil, wie ich es haben möchte.
    Hierbei handelt es sich um ein Metalcore-Song.
    Die anderen in meiner Band sagen entweder "Ja mach einfach was" (sehr geil ^^) oder schlagen irgendetwas vor, was ich nich kann (DB) oder nich so toll finde.

    Komischerweise bei einem anderen Metalcore-Song hab ich das Riff gehört und mir ist sofort eingefallen was dazu passt, ich musste zwar erstma meinem Körper klar machen, was mein Kopf da von mir will, aber es passt :). Ich will da auch keine komplizierten DB-Passagen spielen, die ich ja eh nich kann (noch nich, hrhr :p), aber alles was ich dann dazu spiele finde ich selber ziemlich geil und passend, und das bei allen Riffs bei diesem Lied.
    Die anderen sagen finden das auch ziemlich gut.

    Und eben diesen Unterschied rall ich nich ;) Warum fällt mir einigen Sachen sofort ein, was ich dazu spielen soll und es passt und bei anderen gar nichts, geht es euch so ähnlich?
    Naja ok, die Frage is eher rhetorisch :p
    Wie handhabt ihr das in eurer Band?

    Und jetzt bitte nur bei eigenen Liedern, nich bei Covers :)
     
  2. Diezel

    Diezel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #2
    Ich fang eigentlich immer mit dem einfachsten Beat der geht an. So kann man in der Band dann Tempo und Takte festlegen. Und schon da schwirren dann Phrasierungen, Fills, Bridges in meinen Vorstellungen die passen könnten. Nach und nach gestalte ich den Beat komplexer und wenn die anderen in der Band dann sagen: "Ja das passt so" oder "nee da is bissl zuviel" :evil: dann kann ich mich orientieren. Ghostnotes, kleine HH+Splash Figuren einbauen usw. Klappt eigentlich tadellos.

    Allerdings würd ich nie Metalcore Bands/Songs spielen wenn ich nicht die technischen Mittel besitze das auch anständig zu spielen. HiSpeed DB ist ja heutzutage kaum aus dem (ich nenns mal so) New-Metal rauszudenken. Wenn mans ned so reissen kann dann spielt man besser den guten alten Heavy Kram bis man genuch Speed hat. Ausserdem finde ich dass die Stile innerhalb einer Band nicht sooo weit auseinander gehen sollten...aber das is ja auch euer Bier und nur meine Meinung. Von daher...:great:
     
  3. Pressroll

    Pressroll Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #3
    Umfta! Da geht nix drüber, dann weglassen und dazutun. Ik hör mir einfach mal in die Musike rin ... bloß nicht zu kompliziert denken, das kannste dir fürs üben aufheben aber nicht zum musizieren mit deinen Leuten. Gut soll es sich anhören nicht schwer. Wirds zu schwer, verkramft man leicht, der Rest kann damit auch nix mehr anfangen und spielt auch entsprechend und bevor man sich versieht groovt man wie eine unrund laufende Waschmaschine. Jeah!
     
  4. wyrus

    wyrus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #4
    manchmal ist weniger auch mehr.
    mein tip: erstmal die riffs in schleife vorspielen lassen. so merkt man, ob der gitarrist sich dabei was gedacht hat, es selbst gut spielen kann und wo das besondere am riff liegt.manchmal kann man sie an dem punkt schon wieder nach hause schicken...lol
    wenns gut abgeht, sucht man sich den grundbeat raus und macht es so wie "diezel" und "pressroll" schon beschrieben hat.
    steigere dich aber nicht so in deinen neuen Rhythmus rein, dass der zum schluss nix mehr mit dem gitarrenriff zu tun hat.gerade in den ersten paar minuten extrem mit dem gitarristen zusammenspielen.

    andersrum geht übrigens auch sehr gut. du denkst dir einen beat aus und stellst den deinen kollegen vor. ist für sie meist nicht leicht, aber so kriegt man auch seine parts, die einen fordern.
     
  5. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #5
    genau! Man muß nicht alles spielen, was technisch möglich ist. Und bis die Kollegen auf dem "laufenden" sind kann man durchaus auch mal ein paar Runden nur den "Rhythmusknecht" spielen, sprich so einfach wie irgendmöglich.
    Dabei hat man schon super Gelegenheit in die Songs reinzuhören, dem ganzen eine Struktur zu geben, oft sind nicht nur Riffs + Breaks interessant zu hinterlegen, sondern auch Text zu unterstützen (z.B. kleine Vorbereitung/Abschlag/ kleine Pause in der der Text voll durchknallt/kleiner Fill/ und weiter...), sowas macht ziemlich viel her, wenn sonst nur durchgängiges "Getöse" herrscht.

    Ich spiel keinen Rock, wir handhaben das in der Regel so, daß der, der den Song geschrieben bzw. arrangiert hat, auch schon festgelegt hat, wie die Riffs/Breaks aussehen und wie sie gespielt werden und wer sie spielt. Im Jazz legt man sich auf grundsätzliche Dinge fest: Tempo, Groove (eher im Swing, oder Latin-Charakter, oder Achtel-Grooves, etc.), wie oft welche Teile wiederholt werden für Choruse, Dynamik (soweit wichtig) und vorallem der Schluß - nix besch...eideneres, als wenn jeder seinen eigenen Schluß kreiert.
    So, ...und der ganze Rest gehört dem einzelnen Musiker, den kann er frei gestalten, frei heißt in Interaktion mit den Kollegen. D.h. ein + das selbe Stück hört sich niemals gleich an, ist bei jedem Mal spielen ein anderes Ergebnis.
    Was ich in den freien Passagen spiele hängt von vielen Faktoren, wie z.B. wie fühle ich mich gerade, wie gehts mir körperlich/was geht mir besser/schlechter von der Hand, was habe ich zuletzt gehört bzw. mit welcher Musik habe ich mich in letzter Zeit beschäftigt, Mitmusiker können mehr oder weniger kommunikativ sein, Lokation/Publikum ist toll oder nicht,...Jazz hat oft was mit Prostitution zu tun, dein Spiel zeigt deine Seele, deine Gefühle, deine Stärken, deine Verletzbarkeiten,...aber genau das ist es, warum wir Jazz spielen!!
     
  6. shitzo

    shitzo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #6
    fang mit was standardmäßigem an und bau dann noch kram mit rein is am leichtesten.
     
  7. T$T

    T$T Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #7
    Also bei uns geht dass so von statten:

    Zuerst kommt entweder der sänger oder der bassist mit einem text, dann sagt er dem gitarristen GANZ grob was er hörn will, der spielt dann ca. 3 unterschiedliche riffs die Er passend findet ändert ein paar effekte bis alle sagen jetzt passts, dann sagt der gitarrist dem bassisten die töne und der denkt sich dann nochwas dazu aus, dann komm ich... aber bei uns ist es meistens so dass ich zuerst etwas ZU kompliziertes spiel was zwar läuft aber dem rest fast die show stielt^^ oder einfach übertrieben ist(geb ich ja auch zu :o ) dann spiel ich etwas leichter vor bis sie sagen geil dass past, das problem nur an unserer taktik ist dass ich, während der gitarrist mit dem bassisten alles abklärt, nix zu tun hab und dann immer alle mit meiner spielerei nerv... :(
    aber unsere bandmitlgieder wissen schon immer ziemlich genau was sie von jedem einzelnen hören wollen, dann liegt es nur an jedem instrumentalisten es auszuführen
     
  8. SQuidy^^

    SQuidy^^ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #8
    Wie gebt ihr euch dass den weiter? So mündlich oder bekommt ihr da schriftliche ware.

    Geht darauf hinaus ob eure gitarriste und bassisten sich auch an den drums auskennen und was notieren können.
     
  9. T$T

    T$T Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #9
    Also bei uns schreiben wir nur grob auf also nicht genaues.
    bei dem einen lied hab ich beispielsweise dazu geschrieben:
    Strophe hihat: 8tel beat
    refrain 4tel beat auf floortoom, bei fills alle tomms gebrauchen
    mit gitarristen arbeiten...


    Also ich hab trotz dass ich ein solo drin hab nicht davon geschrieben :screwy: alles halt sehr grob aber ich weiß dennoch was ich spielen muss...
     
  10. Pressroll

    Pressroll Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 08.04.05   #10
    ...bei uns gibt es da extra angerfertigte Formulare. Eben diese werden dann bei unsrerem Anwalt eingereicht und geprüft. Befindet dieser die Formulare als rechtlich einwandfrei gibt er sie an seine Sekräterin weiter welche das Orginal abheftet und pro Bandmitglied eine Kopie anfertigt und beim Anwalt beglaubigen lässt, welche dann nach ca. 2 Wochen bei uns per Einschreiben einflattern. Diese prüfen wir und schreiben dazu noch entsprechende Eingaben an den Anwalt die den selben weg gehen.
    Übrigens ist demnächst unser erster Song draußen. Nach 3 Jahren haben wir uns auf einen c Akkord geinigt. Mal sehen wann der Song in die Presse geht, habe gestern ein Formular mit meinem Lieblingstonstudio an den Anwalt geschickt. Ich informier euch...
     
  11. Falco

    Falco Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.05   #11

    Des kenn ich auch! wenn wir z.b. einen linkin Park song nachgespielt haben sagt er zu mir (also der gitarrist:) "des is eigentlich a ganz leichter schlag!"
    der bassist gleich: "ja für dich aber nciht für ihn!"
    bei uns geht es ständig so aber wir raufen uns zamm! :rolleyes:


    des is meiner meinung nach des schwierigste am Drumen! im kopf weiß ich auch sofort was ich wie machen soll aber des umzusetzen da happerts immer a bissarl!

    ich mach dann immer so kompromise und facke a paar sachen!



    bei mir auch wieder ähnlich! bei manchen liedern wenn ich die hör dann denk ich auch oft da gehört jetz noch ein BD schlag rein! und bei anderen naja! hmm.. was soll ich da jetz machen oder sagen!

    immer gut ist wenn du dir noch meinungen deines Bassisten, drumer freund oder lehrer holst!

    MFG

    Falco
     
  12. Limerick

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    Erstellt: 09.04.05   #12
    .. So ganz am Rande bemerkt mag ich die Polyrhythmen gewaltig. Da aber be häufiger Spielweise alle in meiner Band aus dem Takt fliegen muss ich das in Letzter Zeit unterlassen. Ich möchte nicht darauf pledieren dass meine Mitmusiker nicht musikalisch sind (Hm... oder sieht jetzt fast so aus oder?! :rolleyes: ), sondern dass Polyrhythmen einfach geil klingen und sie inm manchen Liedern wirklich für Verwirrung sorgen können. Ansonsten hör ich einfach auf mein Gefühl, experimentiere mit sehr einfachen Beats, in welchen ich die Bassdrum in Pausen und Breaks setzte, oder ich pumpe mal zum Spass ein Lied richtig mit Fills und "Füssen" voll! :rolleyes:
    Natürlich mit Mass und so dass es zum Lied passt. Aber das merkt eigentlich jeder selber oder?! ;)

    Lim
     
  13. tomtommy

    tomtommy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.04.05   #13
    Wir basteln zuerst immer am Songaufbau... dh.

    1. Der Gitarrist bringt ein Riff
    2. Es wird gejammt
    3. Wir erarbeiten mit der ganzen Band den Songaufbau (zb. 4xIntro Riff, 4x Riff1, Vers1, Break,
    2xRiff1, Vers2, Break, Bridge, Ref, Break, Solo langsam, Solo schnell. Riff
    3, Ref x2) bis er uns gefällt.

    Für die Texte ist unser Sänger zuständig. Meistens bringt er schon einen fertigen Text, der dann an das Lied angepaßt wird. Wenn der Gitarrenriff 4x kommt und der Sänger zu wenig Text hat, wird eben noch ein Satz hinzugefügt, gegebenenfalls ein Satz gestrichen.

    Wenn der Songaufbau steht geht es um die Feinarbeit.
    Ich als Schlagzeuger schaue mir immer das ganze Arrangement des Songs an.
    Wenn, was bei uns oft vorkommt, eine zweistimmige Gitarrenmelodie gespielt wird, die im Vordergrund stehen soll, halte ich mich mit dem Schlagzeug etwas zurück und spiele einen "einfachen" Takt ohne Firlefanz. Das gleiche gilt auch meistens für den Vers, damit der Gesang deutlich wird.

    Das ist für mich wichtig, daß ich mein Schlagzeugspiel an den Song anpasse. Dh Ich muß mich fragen: Was ist bei dieser Passage am wichtigsten? Der Beat, der Gesang, die Gitarren-Melodie?

    Der Schlagzeugtakt ist im Anfangsstadium sehr einfach gestrickt, und wird nach und nach ausgebaut und verfeinert mit:

    Ghostnotes

    Fills
    wo es angebracht ist

    Akzente

    wo soll der Gesang oder die Gitarren mit einem Akzent untersrichen werden

    Breaks

    Oft sind kurze Pausen interessanter als ein hyperkompliziertes Fill

    (Double,-)Base

    Wo sind durchgehende Doublebasepassagen?, oder ich versuche auch oft alla Fear Factory die Doublebase simultan mit den Anschlägen der Gitarre zu spielen. Dazu spiele ich mit dem Gitarristen alleine in einer sehr langsamen Geschwindigkeit, um genau auszuchecken was ich zu spielen habe und das übe ich dann.


    Das machen wir übrigens oft, und das hat sich bewährt, den Song einmal sehr langsam zu spielen, da sich so jeder überlegen kann, was er spielt, bzw. was er noch einbauen könnte. Wenn man schnell spielt, kann man sich immer über einige passagen "drüberschwindeln" wenn man langsam spielt hört man jedoch jeden Fehler.

    Als nächstes nehmen wir die Songs bei der Probe einmal auf. Wenn man selbst spielt glaubt man das der Song genial ist, als Zuhörer fallen einem jedoch Sachen auf die man sonst so nicht merkt. zb das ein Riff viel zu oft kommt, zu lang ist, zu wenig abwechslung, oder das ein riff überhaupt nicht ins lied paßt, oder einem an bestimmten passagen das Gesicht einschläft,...:(

    Wenn das der Fall sein sollte geht die ganze Geschichte wieder von vorne los, bis alle einigermaßen zufrieden sind....
    :great:
     
  14. WayneSchlegel

    WayneSchlegel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.05   #14
    Sehr guter Beitrag Tomtommy! :great:

    Ganz besonders der oben zitierte Absatz.
    Gerade die "Kunst" des Weglassens und Nichtspielens wird nur all zu oft vor lauter Übereifer und Spielfreude ausser 8 gelassen.
     
  15. Stick Seavers

    Stick Seavers Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 24.04.05   #15
    @tomtommy
    Gute Herangehensweise was die Songausarbeitung betrifft!
    Richtig, weniger ist oft mehr!
    Thumbs up!:great:
     
  16. paralipophobia

    paralipophobia Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #16
    Hiho,

    viele Interessante Beiträge, die ich hier lesen konnte.
    Bei uns sieht das ähnlich aus, wenngleich auch mehr Zeit benötigt(?) wird.

    Bei uns bringt auch der Gitarrist, der gleichzeitig unser Sänger ist häufig die Ideen mit. Er hat einfach beste Gefühl für interessante Melodien und Texte. Diese werden aber nachher durch unseren sehr starken Bass oft ein wenig übertönt. Hier eiere ich noch mit einfacherer Spielweise mit, um auch erst mal eine Grundstruktur zu haben. Denn wenn ich schon was "tolles" dazu einfallen lasse und spiele, kann ich mich darauf einstellen, dass das Stück eh wieder umgemuddelt wird.

    Nachdem also alle klarheiten beseitigt sind, so nach ein, zwei Wochen, hab ich auch langsam die Sachen dazu spielen können, die meines erachtens das Gesamtstück mit passenden Rythmus- und Klangelementen auszufüllen.

    Das ist alles mit Vorsicht zu genießen, weil meine Mitspieler oft den Drang dazu haben das Stück "zuzuschmieren". Wir, das sind übrigens vier, neigen dazu alle Lücken zu füllen, was in unserer eigenen Musik schon ganz gut ist.

    Die Richtung ist nicht genau definierbar, aber es liegt klar im Funk-Rock mit vielen Einflüssen aus Jazz usw. Deswegen auch ein "starker" Bass.
    Also letztendlich dauert das mit den Musikstücken bei uns viele Wochen, bis da was klar steht. Manchmal zu meinem Leid, weilich doch auch mal woanders, als im Proberaum spielen möchte...

    Ich beneide Euch, die sicherlich schneller mit dem Erstellen von neuen Musikstücken voran kommen.

    Aber immer weiter so :great:
    Und Ideen kommen oft eh über Nacht oder wenn es gar nicht erwartet...

    Gruß
    dave
     
  17. .marc.

    .marc. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #17
    tja, so ist das eben.. aber ich finde das das kein gutes grundgerüst für eine band ist, wenn man ewig braucht um ein ergebnis zu sehen.

    bei uns ist es eben so das entweder der basser oder der git. zuhause etwas machen. das ganze wird dann in der probe vorgespielt und ich mach gleich mit und gucke was dazu passt. garnicht erst lange mit den git. rummachen, sondern gleich mittrommeln. so gewinnt die ganze probe an stimmung, da es ja so ist, dass wenn ein instrument alleine immer und immerwieder spielt, dass ganze langweilig wird.

    wenn dann der erste riff fertig ist, steht auch meist schon die trommeleinlage und das ganze kann weitergehen und das nächste riff wird gebastelt. ich war da mal in einer band die sich total verkünstelt hat. ganz viele tempowechsel, viel schnickschnack und das ganze war total langweilig.

    ich finde auch das man sich mit dem schlagzeug nicht verkünsteln darf. manchmal passt eben ein normaler rockbeat (ALS BEISPIEL) besser als wenn man 2 fill-ins, db-shuffel, 5/4 an den händen, etc da reinpacken würde.

    also immer so spielen wie es am besten klappt. ich könnte immer viele fill-ins einbauen und auch einen ewig, nicht endende verkasperei einbauen. komm dann aber immerwieder zu dem entschluss das weniger oft mehr ist.

    ich glaube, von dem was ich gesagt habe, passt viel nicht zusammen aber bei dem thema geht mir zuviel durch den kopf :D
     
  18. Diezel

    Diezel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.05   #18
    Also dass man für nen Song mehrere Wochen braucht bis er perfekt ist da stimme ich zu. Man sollte den Song schon mehrere Male durchproben weil man am Anfang immer noch bissl was ändert...Gitarrensound,fills,backings usw

    Dass man allerdings mehrere Wochen braucht im nen einigermassen funktionierenden Song aufzubauen kommt mir allerdings etwas SEHR lang vor. Also ich schätz mal ihr bekommt im Jahr so 5-10 songs hin...das is schon bissl arg wenig. Vorallem wenn man mal als Headliner irgendwo hin gerufen wird und man 90-120min spielen muss. Da müsstet ihr euch ja 5-6 Jahre drauf vorbereiten :D .

    Klar is das hier jetzt übertrieben aufgespielt aber ich find wie .marc. das gesat hat...weniger ist oft mehr und sofort alles mit beat spielen sonst dauerts bei den anderen zu lange bis sie was gescheites auf die Reihe bekommen.
     
  19. rettl

    rettl Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.05   #19
    ich bekomm meistens von unserem leadgitarristen einen song den der zusammen mi unserem bassissten "geschrieben" hat als mp3 file. also nur die beiden gitarrenspuren. dazu überleg ich mir dann was. bei einer der nächsten proben wird halt dann jeder part ausgetestet, dann zusammenhängend gespielt. und mit der zeit ergibt sichs dann wo und wie ich was betonen muss odernet.

    :twisted:
     
  20. loli..

    loli.. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.05.05   #20
    Bei uns laeuft das so:
    Bass und Drums machen die Grundlage, dann Gitarrenoffbeat (Wenn wir denn mal nen Gitarristen haetten) und dann machen die Blaeser und der Gesang den Rythmus.

    Zum Song, mal davon abgesehn das ich Metalcore hasse:D, wuerde ich mich so ein bisschen am Drumstil von Vinnie Paul (Pantera) orientieren, ist nicht son Doppelbassgeratter sondern kraeftige 4tel Schlaege meist, und dazwischen viel Bassdrumspielkram, allerdings weiss ich auch nicht wie der Song klingt, hast du ne Demo davon?
     
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