Neues Einstiegs-Konverter-Modell: Hohner Varia One

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Hallo Foristen!

Hohner hat vor kurzem ein neues Konverter-Modell für Kinder angekündigt mit dem Namen Varia One. Es ist sowohl im Diskant als auch im Bass einchörig und sowohl als Piano- als auch Knopf-Version erhältlich. Ich hoffe mal, es ist nicht so ein Modell mit Plastik-Gehäuse wie das Mini, aber aufgrund des geringen Gewichts ist es zu befürchten.

Hier die Infos von HOHNER:

 
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Halo,

diese Nachricht hat mich sehr gefreut. Die neue Varia One gefällt mir sehr gut. Ich schätze auch die Position des Konverter-Umschalters. Und Hut ab fürs umfassende Paket an technischen Informationen, das im Internet verfügbar ist. Kein anderer Hersteller hat solch eine komplex Information. Danke!

Gruß, Vladimir
 
Meinetwegen hätten sie die Tastenversion weglassen können :)
 
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Ein Kinderakkordeon, einchörig für 3.333,00 €. Da müssen die wohlhabenden Eltern aber sehr davon überzeugt sein, dass das Kind auch dabei bleibt.
 
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Ein Kinderakkordeon, einchörig für 3.333,00 €. Da müssen die wohlhabenden Eltern aber sehr davon überzeugt sein
Ich denke, das Instrument zielt auch auf Musikschulen, die ja immer das Problem haben, dass sie Kinder und Jugendliche eigentlich gerne an den Freebass und Klassik heranführen wollen, aber hierfür keine geeigneten Instrumente haben... und natürlich auch an Eltern deren Kinder gerne auch Klassik spielen möchten /sollen , aber mangels Instrument nicht können...

Klar - der Preis ist erstmal ne Hürde und es gibt hierfür derzeit (noch) keine Gebrauchtmarkt, da das Instrument ja gerade erst auf den Markt kommt. Aber zu meiner (Jugend) Zeit als ich mit Akko spielen anfing, da war die Rechnung meiner Eltern nicht der Neu- oder Gebrauchtpreis für das Instrument, sondern es wurde immer als Differenzpreis gerechnet. Denn das erste Instrument kam" irgendwoher" und ab da wurde dann immer nur getauscht: bisheriges beim Fachmann in Zahlung gegeben und auf das nächst größere (gebrauchte) anrechnen lassen. Somit war nur das allererste Instrument richtig teuer (so mann denn überhaupt für den jugendlichen Sohnemann überhaupt ein neues Instrument in Erwägung zog ) und ab dem Zeitpunkt war die Sache relativ erschwinglich... Dass man die bishierigen Instrumente behalten könnte... der Gedanke existierte bei meinen Eltern gar nicht.

Klar die Zeiten sind jetzt nicht mehr so wie vor 40 Jahren, und das Instrument hat noch keinen Gebrauchtmarkt. Somit funktioniert die Methode (noch ) nicht ... aber wenn das erst mal angelaufen ist, kann ich mir vorstellen dass das dann genauso gehandhabt werden kann... und dann kann man zumindest einen Teil der Anschaffungskosten beim Kauf des nächst größeren Instrumentes vermutlich wieder zurück bekommen... und dann relativiert sich der Anschaffungspreis.
 
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Hallo,

Somit war nur das allererste Instrument richtig teuer
Ich stimme @maxito zu. Und die Anschaffungskosten für diese Konverter-Akkordeons allgemeine noch höher sind. Wenn das Kind aber später ein größeres Konverter-Instrument mit weiterspielen möchte, wird dieses auch teurer sein als seine Standardbass - Äquivalenten. Also das erste, teurere Konverter-Instrument wird später (mit Aufpreis) gegen ein größeres und teureres Konverter-Instrument eingetauscht. Das ist ja Realität – das Erlernen des Spielens von Konverter-Akkordeons wird finanziell aufwändiger sein. Immer...

Meinetwegen hätten sie die Tastenversion weglassen können

Hohner versucht, den großen Rückstand auf seine größten Konkurrenten in diesem Segment der Kinderinstrumente aufzuholen. Deshalb konnten sie in Trossingen nicht einfach die Knopfdiskant-Version veröffentlichen. Zum Beispiel Pigini. Es obliegt jedem Leser, die Versionen zu vergleichen:

Hohner-Piano versus Pigini-Piano

Hohner-Knopf versus Pigini Knopf

Und dazu noch zwei "Premium"-Modelle von Pigini: Maxi und Cristal.

Mir ist bewusst, dass der aktuelle lehrerische Trend bei Konverterinstrumenten stark in Richtung eines Knopfdiskant geht. Aber auch für Tasten-Alternative gibt es nach wie vor einen ziemlich großen Markt. Und das weiß man in Italien und offenbar auch in Trossingen.

Diese Produkte sind nicht für die gesamte Gruppe der angehenden Akkordeonspieler unter Kindern geeignet. Ich wage zu behaupten, dass die meisten Kinder aus der Sicht der Eltern die Musikschule wohl nur besuchen, um ihre Freizeit zu verbringen. Die Eltern gehen entsprechend damit um. Meistens nachlässig, oft sogar dann, wenn das Kind talentiert ist. Ich gehe davon aus, dass etwa 10 % der Kinder Zugang zu diesem Instrument haben werden. Aber es ist eine schöne Zahl. Wenn man ganz Europa, das entwickelte Amerika, die Japaner usw. betrachtet… Es handelt sich im Wesentlichen auch um eine Investition in den zukünftigen Absatz der größten und exklusivsten Akkordeons. Wenn ein Kind mit Pigini aufgewachsen ist, wird es sich vielleicht einen großen Konverter von Pigini aussuchen. Wenn ein Kind schon früh beim Spielen an das Hohner-Symbol gewöhnt ist, wählt es diese Marke möglicherweise auch im Erwachsenenalter...

Und was uns hier in der Slowakei, Tschechien, Polen oder Ungarn betrifft, so gibt es immer noch jede Menge gute, alte, unzerbrechliche "Toccatas". Für einen Bruchteil des Preises neuer Instrumente. Ideal für Eltern, die sich über den Erfolg des Unterrichts ihres Kindes auf dem Konverter-Akkordeon unsicher sind.... :D

Gruß, Vladimir
 
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Wenn ich von meiner eigenen Akkordeon Laufbahn ausgehe, wäre sie von vornherein mit einem teuren Instrument gestorben.
Bis ich selbst verdienen konnte, verhalfen mir meine Eltern anfangs zu einem guten gebrauchten Instrument.
Danach arbeitete ich und sparte auf ein nächst größeres Akkordeon.
Ich war nie anspruchsvoll und bin sparsam groß geworden.
Bis ich mir tatsächlich bessere Instrumente leisten konnte. Das war schon immer mein Hobby und hat sich bis heute fortgeführt.
Ich finde es mutig, so ein teures Instrument als Anfängermodell auf den Markt zu werfen.
 
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Guten Tag!

Bis ich selbst verdienen konnte, verhalfen mir meine Eltern anfangs zu einem guten gebrauchten Instrument.
Danach arbeitete ich und sparte auf ein nächst größeres Akkordeon.
Ich habe einen ähnlichen Lebensweg. Mein erstes, kleinstes Akkordeon war geliehen. Dann kauften mir meine Eltern ein leicht gebrauchtes Kinderakkordeon. Und als sie mir dann einen größeren kauften, einen 96-Bass (den ich heute noch besitze – siehe mein Profil), war auch das Instrument schon als gebraucht gekauft. Ich habe den melodischen Bass auf einem geliehenen Instrument aus der Musikschule gelernt. Dann, 22 Jahre später, kaufte ich genau dasselbe Modell – wieder ein gebrauchtes, großes, altes Konzertakkordeon.

Hinsichtlich des Preises der solch eine Instrumente bin ich jedoch anderer Meinung als die anderen Mitglieder des angesehenen Forums. Akkordeons waren schon immer teuer, und Akkordeons mit melodischem Bass waren und sind noch teurer. Warum? Weil sie für eine kleine Gruppe von Nutzern, Kunden, Käufern bestimmt sind. Talent ist selten, und selbst dann muss man das Glück haben, die Unterstützung der Menschen um sich herum zu genießen.

Betrachten wir die heutige Preise vergleichbarer Produkte:

Bugari Armando Nemo I : 48 (37/1)//72/1 (36/1), 5,6 Kg: 4280,0 EUR
https://bugari.de/en/produkt/button-convertor-nemo-i-c-system/

Pigini Peter Pan: 45 (34/1)//72/3 (34/1), 4,8 Kg: 3890, 0 EUR
https://www.lamalleauxaccordeons.fr/en/248-pigini-peter-pan-accordion.html

Hohner Varia One: 48 (37/1) // 72/2 (34/1), 4,8 Kg: 3333,0 Eur
https://www.thomann.de/be/hohner_varia_one_button_b_black.htm*

Ist dieses Segment teuer? Auf jeden Fall ja. Ist Hohner die teuerste Marke? Definitiv nicht. Aus meiner persönlichen Sicht ist die neue Varia One ein weiterer willkommener Akteur auf dem Markt. Durch ihre Einführung wird die Auswahl größer und der Markt mit gebrauchten Instrumenten weiter zukunfltich gesättigt.

OT-Bemerkung: Mir ist es eigentlich egal, wo das Modell hergestellt wird, aber ich verstehe, wenn es immer Leute gibt, denen es nicht gefällt, wenn es vielleicht in einem Niedrigsteuerland am anderen Ende der Welt hergestellt wird und auf dem Weg nach Europa eine enorme CO2-Bilanz aufweist. Das würde ich den Foren für Ökologie und fairen Handel überlassen, aber nicht hier...

Fazit: Ich freue mich auf die Hohner Varia One, denn selbst alte, gebrauchte Weltmeister Toccatas halten nicht ewig... :D Und im Falle wirklich großer Talente findet sich immer ein Weg oder ein Sponsor, der es ihnen ermöglicht, ein angemessenes Instrument zu spielen. Es ist entscheidend, dass Talente schon in jungen Jahren erkannt und unterstutzt werden.

Gruß, Vladimir
 
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Ich bin gerade in Castelfidardo, wo das Instrument präsentiert wird. Nach Aussagen von Hohner wird es in Trossingen gefertigt. Die Neuerung bei der Konvertermechanik bezieht sich auf den Umschaltknopf zum Wechsel zwischen Stradella-Bass und Melodiebass: hier ist es als Kippschalter ausgeführt, damit man ertasten kann, welcher Modus gerade gewählt ist. Die andere Neuerung betrifft den Balghalter, der als Gummiband zum Einhängen statt dem üblichen Drckknopf ausgeführt ist. Insgesamt fühlt sich das Instrument beim Spielen als solide verarbeitet an. Da es 72 Bässe hat, soll es auch für etwas ältere Kinder noch geeignet sein. Als Einstiegsalter wurde mir 6 bis 8 Jahre genannt.
 
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