Neukauf vs. Gebrauchtkauf

von mirojan, 03.11.16.

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Casio
  1. mirojan

    mirojan Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.11.16   #1
    Jep... wir haben Tipps... :)
    So eine Idee von mir…
    Wenn du einen Gebrauchten für 8K € kaufst und lässt du Silent nachbauen
    Dann hast du von Klang her etwas besonders…

    Da wird kein neues 10K € Silent Piano von Klang her, mithalten können, egal wie sie alle heißen… ;)

    Klapper mal so einige online Piano Verkäufer ab…
    Lasse dir Videos zuschicken damit du den Klang begutachten kannst…
    Für 10 Mille kriegst du das Piano nach Hause geliefert wenn nicht zu weit .
    Ca. 200-300Km könnte auch klappen)… Denke ich so..

    Dann solls du das Piano mir einem Klavierbauer begutachten...

    LG
    Mirojan
     
  2. Klavierbauer1

    Klavierbauer1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.16   #2
    Schon komisch warum viele User in einem Forum immer mit zweifelhaftem Halbwissen glänzen müssen.

    " Klang per Videos beurteilen..."
    " Online-Verkäufer..."
    " Silent nachrüsten..."

    Alleine diese Aussagen zeigen von Unwissen.

    Warum soll man für 10K € kein tolles, neues Klavier mit werksausgerüstetem SILENT-System bekommen, das gibt's auch schon für weniger.

    Welcher halbwegs seriöse und gut ausgelastete Klavierbauer fährt mit Dir in der Gegend rum um bei Konkurrenten Klaviere anzugucken?

    Warum kaufen Musikschulen und Profis zu 99% neue Klaviere wenn zum gleichen Preis die gebrauchten besser wären .

    Die ausrangierten Klaviere der Institutionen kauft dann der unbedarfte Gebrauchtkäufer mit neuer Lackierung.
     
  3. mirojan

    mirojan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.16   #3
    Schon komisch dass du es derjenige bisst der das Halbwissen anderen User unterstellt
    Natürlich kann man ein Piano Online suchen

    und den Klang Grob einschätzen… Um eine Auswahl zu treffen…
    Oder bist du nicht in der Lage ein Klavierton per Aufnahme einzuschätzen?

    Nämlich jeder der zwei gesunde Ohren hat,
    ist so der Lage ein Piano klang zu beurteilen… wenn er den Sound Vergleich…
    Wer den Sound nicht vergleicht, lässt sich in einem Klavier Laden
    schnell ein nicht Schönens Pianosound aufschwätzen.
    Nun...
    Aber das Gegenteil zu behaupten, ist schon ein Ding…
    Wie kommst du da raus?
    Und noch mir das Halbwissen zu unterstellen ist ein dummes Geschwätz…

    Denn…
    Jeder kann ZB. in YouTub sich einige Pianos anhören…
    Und dann sagen ob er in der Lage war das „Weizen vom Spreu zu trennen“

    Na da bin ich mal echt gespannt wie viele User hier sich melden,
    die nicht in der Lage waren, ein gutes Pianosound von schlechten Sound zu unterschieden…
    Außer dir Natürlich...

    Und natürlich kann man ein Silend von der Firma Nachrüsten lassen…
    Was ist denn da auszusetzen?

    Oder hast du als Klavierbauer noch nie ein Silend eingebaut?
    Wenn nicht dann wovon willst du hier berichten?
    Und wenn ja, dann was soll deine Aussage jetzt heißen?

    Kein vernünftiger Mensch wird, ein bezahltes Auftrag ablehnen…
    Um zurück auf deine Frage zu kommen…
    Jeder seriöse Klavier Bauer wird fürs Geld Helfen
    Außer vielleicht dir und Neider und Nichtgönner…
    Nur unseriöser wird es nicht tun aus Neid…
    Was ist denn deiner Meinung nach „Seriös“ am Ablehnen einer bezahlten Auftrag? He
    Du redest dir "Seriösität" selbst ein... .


    Sage mir mall bitte woran wird sich denn, ein Neues 10 000 € Silent Piano
    von einem Gebrauchten, der vielleicht 20 000 € mal gekostet hat, der jetzt für
    10 000 € ist, unterscheiden?

    Nach dieser Aussage, bist du als Klavierbauer bei mir unten hindurch…
    Das nenne ich Unwissenheit…

    Firmen einkaufen Prinzipiell (jede erdenkliche Firma)
    Neue Sachen weil sie MwSt. ausweisen müssen…
    Für die Abschreibung... Aber das kannst du nicht wissen woher auch…

    Bei gebrauchten Klavieren gibt es kaum nachweisbaren Mehrwertsteuer.
    Und jedes so Doles gebraucht Piano ist für die Firma im Endeffekt zu teuer…
    Deswegen, Schulen und Musikschulen kaufen Neue Pianos…
    Wie eine Backstube kauft einen Neuen Ofen
    Und ein Metzger einer Neue Wurstschneidemaschine…
    Und das ist alles…

    Und kein Beweis dass eine neue Piano besser sei…
    Im gegen Teil… Neues Piano ist Soundmäßig Schlechter.

    Aber wenn man Geld durch Neuverkauf macht,
    kann man schlecht alt kauf Propagieren…
    Du kannst das deinen Kunden erzählen… aber nicht mir…

    LG
    Mirojan
     
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  4. Klavierbauer1

    Klavierbauer1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.16   #4
    Hab mal keine Panik,

    ich habe ca. 300 Klaviere hier stehen, neu und gebraucht.

    Mwst.-Steuer absetzen ? Geht bei keiner öffentlichen Institution und auch bei fast keinem Klavierlehrer !

    Du kannst einen Klang online abschätzen? - Bist wohl ein Profi, ich kanns nicht , und viele meiner Kollegen auch nicht -
    ich kenne aber jemanden der Dir eine Aufnahme so präpariert daß Du auf youtube ein Billigklavier vom Konzertflügel
    nicht unterscheiden kannst.

    Kannst gerne vorbei kommen und ein paar neue und gebrauchte in der gleichen Preisklasse miteinander vergleichen,
    würd mich wundern wenn da mehr als ein Zufallstreffer dabei raus kommt welches das neue und welches das gebrauchte Klavier ist.

    Hör Dir mal die Nachrüst-Silent-System im Vergleich zu den Werks-Systemen von YAMAHA und KAWAI an und meld Dich hier wieder.
     
  5. mirojan

    mirojan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.11.16   #5
    Hmmm…
    Zeige mir auf YouTube einen Klavierverkäufer aus einem Renommierten Hause
    der sowas tut, was du grade hier verbreitest…
    Es gibt genug seriöse Klavierhäuser die bestimmte Klaviere vorstellen und vorspielen…
    Wenn du und deine Kollegen nichts raushören könnt, liegt doch wohl nicht an mir…
    Und ich bin kein Profi. Du?

    Ein Seriöser Verkäufer hat es auch nichts davon dass,
    er mir Falsche aufnahmen zusendet…
    Wofür auch sollte er sowas tun? Es hat kein Sinn sowas zu tun…
    Wir reden doch hier nicht von unseriösen und Kriminellen…
    Spätestens beim persönlichen Vorspielen, ist es heraus…

    Gut… Wenn die angebotene Standalone Silend Systeme so schlecht sind…
    Da wird das nicht am Akustischen Piano liegen…

    Erst sollte bewusst sein warum TO 10 000€ für piano ausgeben möchte…
    1. ums Silent wegen?
    2. ums Akustischen Pianosound wegen?

    zur 1. gibt es günstige Lösungen.
    zur 2. ein gebrauchtes Klavier ist einem Neuen Soundmäßig überlegend
    aber solche piano man erst gefunden werden…
    Die stehen ja nicht im jedem Klavierhaus vor Ort….

    Deswegen ich finde dass Internet ein guter Ansprechpartner sein kann.
    Um es erst rauszufinden was überhaupt ein Schönes Pianoklang ist… Oder sein kann...

    Wie sich die Frequenzen ausbreiten.
    Das Sustain, Ton Qualität, in jeder Lage…
    Das alles kann man aus dem Net sich erarbeiten…

    Vor allem wenn man als Anfänger ist soviel Geld investieren möchte,
    sollte man sich eigene Meinung Bilden.

    Denn 10 Rissen ist kein Pappen still…
    Und wenn Etwas über Pianosound erfahren hat,
    hat man schon ein Soundvorstellung der für 10 Rissen zu bekommen wäre.

    Und hier zu MwSt für Klavierlehrer
    https://debitoor.de/blog/umsatzsteuer-fuer-musiklehrer-alles-was-du-wissen-musst

    Wie heißt der Klavierhaus und wo ist das?

    LG
    Mirojan
     
  6. Piano-Gregor

    Piano-Gregor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.16   #6
    Den Klang anhand eines Videos zu beurteilen, ist so ziemlich aussichtslos. Ich jedenfalls kann das nicht und ich bin Profi.

    Und dass gebrauchte Klaviere besser klingen als neue, halte ich für eine ziemlich gewagte These.
     
  7. mirojan

    mirojan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.11.16   #7
    Das ist keine Theorie das ist pure „Mathematik“, die man berechnen kann...
    Und der Resultat der Rechnung ist Logisch zu beurteilen…

    Wenn zwischen 15 000 und 30 000 € Klavier kein hörbarer Unterschied ist
    dann, das 30 000€ Klavier ist sein Preis nicht gerechtfertigt . Punkt

    Ein gebrauchtes 20-30 Jährige Flügel Kostet sagen wir mal die Hälfte seines Neupreises…
    Oder sagen wir mal sollte es so kosten…
    Wenn ich einen Alten und Neuen zur gleichen Preis von 15 000€ kaufe
    dann müsste der alte in seinem neu zustand ca. 30 000 gekostet haben… *Das nenne ich Mathematik*
    Kann man mir noch folgen?
    Ich hoffe ja…
    Dann
    Wie soll bitte schön, kein Unterschied zu hören sein zwischen 15 000€ und 30 000€ Flügel ? *Und das nenne ich Logik*

    Können die Profis das erklären?

    Das ist das Eine…
    Und bevor das Eine nicht verstanden wurde, wird das weitere noch komplexer werden...

    Zweitens
    Holz Schwingungsqualität verbessert sich nach einigen Jahren…
    Das Holz entspannt sich mit der Zeit... Dabei...
    Die Resonanz verbessert sich über Jahre hinweg… Das kann bei einem Klavier sogar bis zu 20 Jahre dauert…
    Bei Akustischen Gitarren dauert dass ca. 5 - 7 Jahren. Wobei das Holz „dünn“ ist wie Papier im Vergleich zu Flügel Holzkonstruktion…
    20 Jährige Gitarre hat einen geilen Sound.
    Das bezieht sich sogar auch auf die E-Gitaren...

    Des weiteren… Neue Klaviere werden nicht aus Trockenabgelagerten Massivholz gebaut.
    Wie man das denken würde… Denn der Bauprozess macht das Abgelagertes Holz wieder nass…
    Ist das Holz zu trocken kann man im gar nicht für die Zarge formen…
    Deswegen das Holz muss wieder nass gemacht werden.... Dann...
    Holzschichten werden nassverleimt, und nicht selten mit Heißdampf bearbeitet….
    Um die Prozedur zu beschleunigen...
    So dass, das einmal getrocknete Holz wider in den Kapillaren, und den Fassern selbs nass sei…
    Die Nässe kann aber großflächig nicht mehr abgeführt werden wegen die Leimschichten…

    Zusätzlich der Leimtrockenzeit dauert über Jahre hinweg… Ähnlich wie Beton…
    Der nasse Leim verändert die Schwingungsübertragung auf das Nachbar Holz…
    Dass die Feuchtigkeit verändert den Klang ist schon längst nachgewissen…

    Drittens
    Klavier muss eingespielt werden… Bis er einen endgültigen Sound bekommt…
    Wie das funktioniert und oder warum so ist, gibt es mehrere Ansätze…
    Einspielen dauert Jahre… In diesen Jahren Trocknet auch der Leim, Lack und das Holz…
    Das Holz übernimmt quasi die Struktur der gespielten Wellenformen etc.
    Und Leitet sie besser...
    Am Ende ergibt sich eine Einheit aus anspielen, und Leim, Lack und Holz Trockenzeit,
    In jedem Fall ist es wahr… Eingespielte Flügel klingen anders, Besser, reifer mit einer voller Resonanz als Neues Holz, der noch feucht ist.

    Es liegt an der Physik selbst, und Natur der Sache…

    So jetzt kommen wir noch zur der Behauptung dass
    Alte und Neue im gleichen Preis klingen gleich:

    Diese Behauptung ist oft keine Behauptung mehr… Aber das hat einen bestimmten Grund…
    Wenn zwischen alten und neuen Piano kein Soundunterschied zu hören ist…
    Dann ist der Preis 100% faul…
    Und somit war das alte Piano niemals das doppelte hochwertiger als das Neue Piano…
    Sie sind nur gleichwertig… Wie es man hören kann…

    Dann wo bleibt sein "doppelte Preisvorteil" frage ich, wenn man nichts hört?

    Also... Es gibt kein Preisvorteil... Sie sind gleichwertig im Sound und im Preis...
    Denn Endgültig der Sound macht den Preis, und umgekehrt...

    In solchen Fällen sage ich dass, viele Alte Pianos werden überteuert verkauft…
    Weil sie durch die Zeit gereift haben, wie ein gutes Wein... Und jetzt spielen sie in einer anderer Liga...

    Wenn man den Original preis nicht mehr nachvorziehen kann,
    umso mehr gibt es Raum für einen hohen Preis zu erziehlen, natürlich nur dann,
    wenn der Klang stimmt.
    Was klingt sehr gut, kostet nicht selten mehr, egal was das Piano Neu vor Jahren gekostet hat...
    Nicht sein Neupreis ist maßgeben sondern sein Heutige Klang... Der vor 20-30 Jahren noch nich nicht ausgereift war...
    Deswegen Alte und Neue Pianos in "Gleichen Preis" unterscheiden sich noch kaum...
    Weil das alte wird an das Neue Piano Preis, Neudefiniert.
    Sehe mein Anfang…

    30 Jahre, gute gebrauchte Pianos, mit einem besonderen Sound und fairen Preis, sind selten zu finden.
    Denn sie stehen im Shop nicht lange…
    Aber die gibt es…

    LG
    Mirojan
     
  8. Klavierbauer1

    Klavierbauer1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #8
    Mannomann,

    ich bin Klavierbaumeister und sowas an den Haaren herbeigezogenes habe ich noch nicht gelesen.

    Eigentlich sollte man darauf gar nicht reagieren aber nur mal ein kurzer Denkanstoß für Dich:

    - Viele Pianisten von Weltrang haben in Ihren Verträgen stehen daß der Flügel für das Konzert nicht älter als 5 Jahre sein darf !

    - Die neue Elbphilharmonie in Hamburg muß nun laut Deinen Thesen 20 bis 30 Jahre warten bis aus dem neuen Flügel schöne Klänge kommen?

    - Hochschulen in Deutschland verkaufen regelmäßig hochwertige Flügel im Alter zwischen 10 und 30 Jahren und kaufen als Ersatz wieder neue!
     
  9. Piano-Gregor

    Piano-Gregor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #9
    Mirojan, einen Punkt kann ich sogar nachvollziehen: wenn ein neues China-Klavier für 4.000.- Euro neben einem 20 Jahre alten Seiler Klavier für 4.000.- Euro steht, dann dürfte das Seiler besser klingen.Sofern es nicht abgespielt ist und die Hammerköpfe nicht durch sind, die Tastengarnierungen und und und.....

    Aber der Rest in hahnebüchener Unsinn. Ich bin ebenfalls Klavierbauer und wüßte auch nicht, wo ich da mit dem Erklären anfangen sollte. Deswegen lass ich das auch. Und ich will dich ja auch von nichts überzeugen. Wenn du daran glaubst, dann sei es dir unbenommen.
     
  10. MichaHH

    MichaHH Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.11.16   #10
    ... ich kann zwar keine kaufberatung geben... aber über Systeme und Spielgefühl haben wir hier schon mal gesprochen... vielleicht ist was Nützliches darunter.

    (bitte bedenken, das Lisa2 20 Minuten vor diesem Eindruck zum Silent- System im Boston- Klavier, ausgiebig auf einem frisch regulierten (neuen) D-Flügel im Steinway- Auswahlsaal gespielt hatte!)

    Das MB besucht die Steinway & Sons Fabrik in Hamburg am 20.11.2015

    Micha
     
  11. mirojan

    mirojan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #11
    Schön wenn du Klaviermeister bist…
    Ühm…
    Aber bis jetzt habe ich von dir keinem ansatzweise vernünftigen Gegenargument gehört…
    Verneinen kann man alles, je lauter man ist… Glaubwürdig erklären kann man oft gar nicht…

    Nun gut... Nehmen wir an... So...
    Dann als Klavierbaumeister bist du in der Lage uns glaubhaft die angeblichen 5 Jahre zu Rechtfertigen…
    Sage mal bitte was passiert nach 5 Jahren mit dem Holz in 150 000€ Klavier?
    Dass er von einem Weltrang Pianisten nicht gespielt werden will?
    Geschweige dass, er das Flügel überhaupt Privat besitzt….

    Du vergleicht aber Äpfel mit Birnen…
    Das habe ich nicht gemach... Im gegentiel
    Ich habe nicht einen Minderwertigen mit einem Top Klavieren vergleichen... Warum den auch?
    Also nochmal...
    Ein Gebrauchtes Kostet die Hälfte wie Neu…
    Wie kommt dass, das vor 20 Jahre 30 000€ (60 000DM) Teuer Bechstein Klavier klingt nicht besser als das 15 000€ Bechstein neu Klavier?


    Darauf kannst du mir bitte antworten... Wenn du vernünftig Argumentieren kannst...

    Wenn du „A“ sagen kannst, kannst du sicherlich auch „B“ sagen…
    Vor allem weil du sagst du bist von Fach und hast Ahnung...

    Also kannst du mir bitte ruhig erklären, warum es ein Unsinn ist…
    Und vor allem was Unsin ist?

    Bitte Konkrete Fakten angeben….
    Und nicht nur leere Sprüche Klopfen...
    Glaube mir das kann jeder...

    LG
    Mirojan
     
  12. klicki

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    Erstellt: 08.11.16   #12
    @mirojan ist der Meinung, dass die Qualität bei einem Klavier oder Flügel über die Jahre gleich bleibt, während sich der Preis halbiert. Das halte ich für ziemlich gewagt, denn der Preis hängt ja ganz stark von der Qualität ab. Deswegen wird hier oft empfohlen, mit einem Klavierbauer zu einer Besichtigung zu gehen. Findet der dann Risse, lose Wirbel oder Schlimmeres, passt die Argumentation überhaupt nicht mehr. Vielleicht kann es im Einzelfall mal sein, dass man billig an ein gutes Instrument kommt, das sich dann auch noch hochwertig mit einem Silent-System nachrüsten lässt. Eine Regel lässt sich meiner Meinung nach aber nicht daraus machen. Das wäre eher ein Glücksfall.
     
  13. Piano-Gregor

    Piano-Gregor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #13
    Weil der Resonanzboden an Wölbung verlieren kann, die Hammerköpfe an Elastizität verlieren können und weil gealterte Saiten anders klingen (aber nicht besser). Du hast Recht: das 30.000.- € Bechstein dürfte damals, als es neu war, besser geklungen haben als das heute neue 15.000.- € Bechstein. Aber in der Zwischenzeit ist mit dem Klavier einiges passiert. Kann man natürlich wieder auf Vordermann bringen, z.B. neue Saiten, neue Hammerköpfe, Stegdruck einstellen etc. Aber das kostet so einiges.


    Das mit der Feuchtigkeit. Die Feuchtigkeit in der Produktion braucht nicht Jahre, um zu entweichen. Und halb fertig gebaute Instrumente stehen erst mal einige Monate in der Fabrik, bevor es weiter geht mit der Produktion. Da gibt es einkalkulierte Ruhezeiten. Und was glaubst du, wozu alle Fabriken Trockenkammern haben für das Holz?

    Und du schreibst, dass sich schwingendes Holz beim gespielten Klavier entspannt und sich dadurch die Resonanz verbessert. Wenn der klanglich relevante Teil, nämlich der Resonanzboden und die Raste, sich "entspannen" würden, dann würde die Spannung fehlen, die man benötigt. Der Boden ist unter Spannung eingebaut und ist möglichst hart aufgehangen (an der Raste). Wenn sich das "entspannen" würde, dann hätte man keinen schönen Klang mehr. Vor allem kein Sustain.
     
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  14. mirojan

    mirojan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.11.16   #14
    Resonanzboden kann Wölbung verlieren …. Ich stimme zu.
    Ja, kann… muss aber nicht, nicht mal nach 50 und 70 Jahren…
    Die Hämmer kann man neu Intonieren…
    Oder alle Wechseln und Intonieren
    Aber das kostet keine 15 000€
    Sind wir einig?

    Das stimmt so nicht wirklich…
    Eine Zarge wird mit 12 oder noch mehr schichten laminiert …
    Mit mehreren Kg Leim…
    Trockenkammer hilft einiges, aber nur bedingt, und nicht ausreichen um das Holz wieder
    in ursprünglichen Zustand zu bringen wie er vor der Prozedur war…
    Das Problem ist die mindestens 10 Leim schichten die Wasser undurchlässig sind…
    Ein angetrockneter Leim lässt großflächig die Feuchtigkeit nicht mehr durch …
    Also nur beiden äußeren Seiten können schnell austrocken…

    Die innere 10 Schichten trocknen nur über weniger Qcm über dem Stoß entlang
    und das Dauer eben Jahre…
    Da der Holz in inneren relativ Feucht bleibt von Leim, bleibt auch Leim Feucht Er bindet zwar schnell, aber seine Austrocknung dauert auch Jahre
    bis er Schwingungen ungedämmt weiter abgeben kann…
    Die Ablagerung einer Zarge in Renommierten Klavierbaufirmen dauert ca. 6 Monate…

    So ungefähr…
    Durch lange Trockenzeiten entspannt sich der Holz… Je länger umso besser…
    von mir aus 20 und 30 Jahre …
    Aber das lagern kostet Geld, und wird durch Heizkammer nachgeholfen…
    In dieser Phase bilden sich im Holz sichtbare Risse …
    Dieses Holz wird dann nicht verwendet…
    Die Risse in einem Klavierresonanzboden kann ZB. durch falsche Klimatisierung
    oder entweder zu kurz abgelagertes holz vorkommen…

    Liegt das Holz weniger als 10 Jahre dann, kann er sei Form immer noch Verlieren …
    Das kann man ZB an Alten verzogenen Türen sehen…

    Das Abgelegtes Holz besser Klingt ist für mich unbestritten,
    denn ich kenne das aus dem Gitarrenbau…
    Auch…
    Das Einspielen der Gitarre verändert hörbar ihre Klang…
    Wie das passiert ist man sich nicht sicher, aber man kann es hören.

    Es gibt einige Ideen…
    Eine der Ideen sagt dass die Restfeuchtigkeit aus dem Holzfassen durch die Vibration verdrängt wird…
    Andere Ideen sagen dass, das Holz entspann sich weiter durch mikrorisse…
    So verschaff er sich mehr Platz für effizientere Schwingung, und Dehnung…

    MMn. Holz braucht nur wenig Spannung.
    Ein Holz der viel Spannung (Auswirkung der innere Kräfte) besitzt,
    ist nicht berechenbar und dadurch ist es unbrauchbar.
    Deswegen tut man das Holz ablagern damit die Spannung Risse verursacht
    und dadurch zum Teil die Entspannung ermöglich.

    Was in kleinem Format wie Gitarre funktioniert,
    funktioniert auch in Großformat wie ein Flügel.
    Aber länger auf Grund der Massivität des Holzes, Lack, und Leims...

    LG
    Mirojan
     
  15. Klavierbauer1

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    Erstellt: 09.11.16   #15
    Willst Du jetzt der Menschheit erklären wie man Klaviere baut ?
     
  16. Piano-Gregor

    Piano-Gregor Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.11.16   #16
    Nein, er will den Klavierbauern erklären, dass sie besser dran wären, wenn sie ihre Klavier erst mal 20 Jahre von Minijobbern gut einspielen lassen würden, bevor sie sie verkaufen.
     
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  17. mirojan

    mirojan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.11.16   #17
    Wie schon gesagt...

     
  18. Klavierbauer1

    Klavierbauer1 Registrierter Benutzer

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  19. mirojan

    mirojan Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.16   #19
    Steht in dem Buch etwa, das Gegenteil dessen was ich sagte? ;)

    Holz hat Eigenschaften, die relevant sind, nicht nur in Instrumentenbau…
    Und holz durch seine Eigenschaften verhält sich sehr ähnlich…
    Und sie sind so wie ich beschreiben habe…

    Im Gitarrenbau werden Holzer gebraucht die sogar 25 Jahre abgelegt worden sind….
    Mindestens aber 10 Jahre sollte es sein und zwar ohne Trockenkamer...
    Sind die Gitarren Bauer Doof?
    Und vor allem: warum solche Gitarren klingen so Großartig?
    Und die Preise sind 5 Stellig...

    Dann...
    Wenn jemand das Gegenteil behauptet, ist defiinitiv kein Klavierbauer.
    Und hat keine Ahnung von Werkstoff: Holz.
    Klaviere zu verkaufen macht noch keinem Klavierbauer aus.

    Ein Klavierbauer der Behauptet das Tonholz Spannung braucht,
    hat das klavierbau Handwerklich nicht erlernt.
    Das sollte jedem hier klar werden...

    Jeder der mit Holz Handwerklich arbeitet weiß dass, Holz entspannt sein muss…
    Nicht nur im Instrumenten Bau, sondern grundlegend im jedem Holzbau…

    Jeder Tischler weist das… Und jeder gelernte Klavierbauer. ;)

    LG
    Mirojan
     
  20. Klavierbauer1

    Klavierbauer1 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.11.16   #20
    Wieviel Klaviere hast du denn schon gebaut oder restauriert?
     
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