Nine Inch Nails ->Closer<- Gear?!?

von Durin_lv, 02.09.03.

  1. Durin_lv

    Durin_lv Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.03   #1
    Wodurch zeichnet sich eigentlich Progressive aus? Ich kenn zwar genug Prog-Gruppen, aber ich versteh nicht, wie man diesen Stil charaterisiert. Welche Kriterien gibt es bei Prog?

    MFG DURIN
     
  2. Matkra

    Matkra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.03   #2
    Progressive Musik ist Musik,die ihrer Zeit vorraus ist.
    Klanglich macht sich das an kompliziertem Songwriting,
    ungeraden Taktzahlen und gottgleichen Drummern :D
    bemerkbar...

    Matkra
     
  3. CHILDofTOOL

    CHILDofTOOL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.03   #3
    Du hast die längere Lieddauer vergessen. 5min bis unendlich. :D
     
  4. Matkra

    Matkra Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.03   #4
    Bis 80 Minuten...Muss ja auf ne CD passen. :D :D :D
     
  5. CHILDofTOOL

    CHILDofTOOL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.09.03   #5
    Ach papperlapap. Das wird ein Doppelalbum. Mindestens. Alles was weniger als 2 Cds ist, kann nix. :D
     
  6. reteep

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    Erstellt: 03.09.03   #6
    Wenig ist sehr oft mehr und ich muss sagen nur sehr wenig Bands schaffen es 15min(+) Stücke so gut zu komponieren das sie auch nach der 16. Minute noch interessant sind ;)
     
  7. robb

    robb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.09.03   #7
    muss wirklich net auf ne cd bzw. 2 plattenseiten passen - beispiel:dieses rush-ding, das sich inzwischen über 4 (?) plattenseiten erstreckt...

    und zum thema über 15 minuten: die klassiker auf dem gebiet sin meiner meinung nach pink floyd mit "atom heart mother" und "echoes"... diese stücke werden nie langweilig
     
  8. Schwammkopf

    Schwammkopf Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.03   #8
    cool also bin ich in ner progressive rock band :)
     
  9. Johannes Hofmann

    Johannes Hofmann v.i.S.d.P. Administrator

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    Erstellt: 04.09.03   #9
    Ich finde eigentlich den Begriff "Progressive" merkwürdig - aber die Gruppen, die so was machen, haben lange nach einem Namen für die Kategorie gesucht und nix besseres gefunden.

    Ich finde, es ist nicht "progressive", wenn man Takte wie 7/4, 13/8 oder alternierende 6/8 - 9/8 benutzt. Das haben schon Rock-Bands in den 70er Jahren getan und davor etliche Jazz-Musiker.

    Sicher ist aber richtig, dass in dem Genre keine Scheu vor krummen Takten besteht und Pink Floyd hat mit Money bewiesen, dass man mit einem 7/4 Takt sogar einen Chart-Hit landen kann...

    Besser als der Begriff "progressiv" würde "unkonventionell" passen. Man verwendet keine Klischees, keine 12-Bar Blues Schemen und versucht, sich auf höchstem virtuosem Niveau zu bewegen. Das setzt idR gute Drummer voraus, denn zB in einem 7/8 Takt einen Break zu spielen und dann - wie vereinbart - nicht die "eins" sondern mit der ganzen Band die 1und Synkope zu treffen, ist schon was für Fortgeschrittene. Aber auch der Rest der Musiker muss (oder sollte) ziemlich gut sein.

    In meiner Band haben wir einen sehr guten Drummer, und ich musste schon oft schmunzeln, wie er sich an einem Break die Zähne ausgebissen hat.
     
  10. Konfusius di Obscura

    Konfusius di Obscura Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.03   #10
    Also ich finde schon das ganze synkopierte Spiel übel schwierig - muss zugeben ich hab es selbst noch nicht so ganz im Griff: beim PROG SONGS klingt ja kein Takt rythmisch wirklich identisch.

    Viel wichtiger ist für mich aber der Aufbau der Alben: Klassik! Overtures, Hauptthemen, die in verschiedenen Taktart und Kirchentonarten immer wieder auftauchen und vorallem dieses Hocharbeiten zu einem Moment, der mir immer wieder Gänsehaut bescherrt, Tränen in die Augen treibt oder mich zum abfeiern bringt: die Ohrwürmer; um dann langsam das Lied bzw. das ganze Album ausklingen zu lassen.

    Bin halt Idiosynkrat... :mrgreen:
     
  11. Konfusius di Obscura

    Konfusius di Obscura Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.09.03   #11
    Im übrigen bin ich nicht der Meinung, dass man "progressiv" ein zeitliches "Vorwegeilen" nenne sollte, da das ja unterstellen würde, dass man das Prinzip irgendeines Prog Songs Jahre später in den Charts finden würde, sprich zum Mainstream wird, und das wage ich abzustreiten! Für mich ist eher eine "Erhabenheit" über dem Mainstream, also die "Fortschrittlichkeit" in der Technik, nicht in der Zeit, steckt.
     
  12. Fragle

    Fragle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 08.09.03   #12
    Mh...progressive. Es ist schon wirklich schwer nen Stil zu charakterisieren, der - seiner Natur gemäß - sehr vielfältig ist. Das ist meiner Meinung nach auch das einzige für alle Prog Stücke/Bands geltende Merkmal. Als ProgMusiker versuchst du halt mit (so) noch nicht da gewesenen Ideen/Sounds/etcetc aufzukommen (heiliges englisch, ich weiß garnet ob man das so sagen kann *g* kam jetz irgendwie von "come up with something" :) ), "breaking new ground", sozusagen. Das man sich dabei auf höchstem musikalischem Niveau bewegt versteht sich fast von selbst.

    Um mal leicht vom Thema abzuweichen: Würdet ihr Neoklassik auch zum Bereich des Progressive zählen? Ich weiß es echt nicht genau, denn einerseits ist es ja NEOklassik...hat also die wurzeln in der Klassischen Musik/Harmonielehre etc. Insofern ist es ja nichts neues oder eben progressives. Was aber dafür sprechen würde ist (meiner meinung nach) der enorme Schwierigkeitsgrad, sowohl vom technischen Niveau als auch von der grundlegenden Schwierigkeit, Klassik mit Rock/Metal zu verbinden. Sind halt 2 grundverschiedene Welten (v.a. rock, der ja auf einer grundlegenden ebene vom Blues abstammt - der wieder nicht gerade viel mit Klassik zu tun hat). Da würden mich eure Meinungen mal interessieren.

    Fragle
     
  13. Konfusius di Obscura

    Konfusius di Obscura Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.03   #13
    @Fragle: Also wenn man sich zum Beispiel Spock's Beards Snow oder IQs Subterranea anguckt, kann man den klassischen Aufbau nicht überhören: Overtüre, Hauptthemen, das Zusammenspiel zwischen den Instrumenten etc. Ehrlich gesagt fällt mir jetzt kein Beispiel für NeoClassic-Band ein, kannst Du mal ein paar Beispiele nennen? Dann würde ich mal reinhören, meinen Senf abgeben und vielleicht noch ne neue Instpirationsquelle finden... :mrgreen:
     
  14. Fragle

    Fragle Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.09.03   #14
    ich dachte jetz in sachen neoklassik an yngwie malmsteen (+band, wobei die ja eigentlich nur für livezwecke ist....das meißte macht ja yngwie selbst) oder auch paul gilbert (racer x). ich hab mir mal diverse lieder von racer x angehört (unter anderem "technical difficulties und fire of rock, wobei besonders das erstere ziemlich heftig vom anspruch her ist. bin allerdings was racer x angeht nicht so bewandert, bin da eher der malmsteen typ (trotz dessen abscheulichem verhalten - ich sag nur mr.ego))...schon verdammt gut was der gute da abliefert.

    ganz besonders empfehlen möchte ich malmsteens concerto suite - ein klassisches orchester mit malmsteen und seiner klampfe als solovioline sozusagen. find ich persönlich verdammt gut....is wohl aber geschmackssache.

    fragle

    ps:so richtig neoklassik bands sin das jetz zwar nich, eher gitarristen...aber was solls :)
     
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