Nofeeling Syndrom

von ginod, 26.06.07.

  1. ginod

    ginod Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.06.07   #1
    Also irgendwie ist gestern etwas sehr komisch gewesen. 2 Tage nach einem Auftritt von uns ( mit dme ich total Zufrieden bin, was meine spielerischen Leistungen angeht ) haben wir Bandprobe. Meistens improvisiere ich meine Soli und es klappt auch immer recht gut, nur dieses mal wollte irgendwie gar nichts bei mir klappen. Ich bin übrigens der Leadgitarrist unserer Band.
    Als wir dann so spielten merkte ich, dass ich irgendwie keinen gescheiten Lick spielen kann, dne Lick nicht richtig in VErbindung mit der Band spiele, nicht Taktgenau. Manche Licks hörten sich einfach grausam an, obwohl ich sie so gespielt habe wie immer und ich konnte mir nicht erklären warum sich auf einmal alles was aus meinem Amp rauskam wi eMüll anhörte. Ich war sehr gefrustet als ich aus dme Bandproberaum raus bin, Auch als ich dann zu Hause vorm PC ein bissche njammte, merkte ich, dass irgendwie was nicht stimmt, mein Spiel war einfach so unrythmisch und taktlos und unprizise. Kennt ihr diese Tage ? wo ihr irgendwie euch vorkommt wie ein anfänger ?
    Ich hoffe mal das sich das bei mir in dne nächsten paar Tagen wieder ändert. Ein dauertief könnt eich mir nicht leistne :-D
     
  2. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.06.07   #2
    Doch, das kommt immer mal wieder vor. Manchmal bin ich "überspielt", sozusagen. Dann will der Kopf einfach nicht mehr.

    Ein Pause von ein paar Tagen hilft im Regelfall. Mal abgesehen davon, dass sowieso jeder Mensch bei jedweder Tätigkeit eine schwankenden Tagesform hat.

    Also: mach Dir keine Gedanken, schliess die Klampfe mal ein, zwei Tage weg - und Du wirst sehen, dann flutscht es wieder. :)
     
  3. Kingsgardener

    Kingsgardener Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.06.07   #3
    Hi,
    warst du nur unzufrieden mit deinem Spiel, oder hats generell nicht sonderlich geklungen? Ist doch viel leichter den Fehler bei den anderen zu suchen ;)
    Nicht falsch verstehen, aber ich habe auch in einer Band gespielt, die nach den Gigs immer irgendwie demontiviert und lustlos war; wenn also jeder nicht mit dem gewohnten engagement spielt ( = einfach nur die (song-)Liste abarbeitet ), bzw der Elan und der "groove" fehlt, klingts halt auch entsprechend. Irgnedwie ist es auch verständlich - in den Proben arbeitet man ja auf etwas hin, wenn der Gig dann Geschichte ist, fehlt ggf. der nötige Antrieb. Bei uns hat das immer 1-2 Wochen min. gedauert, dann wars wieder auf dem gewohnten Niveau.
    In meiner jetzigen Band kommt das nicht mehr vor und ich bin natürlich auch froh drum!
    grüße
     
  4. LostLover

    LostLover Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.06.07   #4
    Ich find's aber trotzdem wichtig, auch nach Gigs normal weiterzuproben. Unmotiviert proben ist besser als gar nicht. Ich hab schon in Bands gespielt, die nach jedem Gig erst mal eine Woche ausgesetzt haben. Ich hasse das.

    Die Probe nach dem Gig ist für mich eigentlich eine, auf der man auch mal ganz entspannt ein bisschen rumjammen kann - da hat man dann automatisch den Probenschwerpunkt auf den Thema "Zusammenspiel".
     
  5. Serrana

    Serrana Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 27.06.07   #5
    Ich stimme Lostlover zu. Es ist wichtig nach dem Auftritt zu Proben, was ich aber, für mich, noch viel wichtiger finde ist das ich in einem Motivationstief noch mehr Spiele als in einem hoch. Klingt Paradox, ist es auch, aber Überwindung wird belohnt. Für mich stellt sich dann irgendwann auch ein, das ich in Tiefen im Training bin, dann habe ich irgendwann keine Tage mehr wo ich sage, ich mag nicht spielen, weil ich eh zu jeder Stimmung spiele. Hat lange gedauert, aber es ist so etwas wie eine Normalität in den Tagen entstanden wo ich nicht spielen will und es macht noch mehr Spaß in den Tagen wo ich spielen will. Die Normalität hilft mir zu überwinden, was ich sonst nicht machen würde und gleichzeitig fördert es unbewusst mein Spiel.
    Des weiteren, wenn ich wirklich total ungetimed bin, sollte es denn vorkommen, so treffe ich mich mit einem guten Freund der Akustik spielt und versuche mit meiner Technik die ich habe mit ihm das zu machen was ich nicht kann. Also wenn du Plekspieler bist ohne Plek und wenn du ohne, eben mit. Das macht uns zumindest Spaß und lockert die Atmosphäre auf. Zum Schluss klappt es dann auch wieder mit meiner eigentlichen Spielweise, eventuell durch die Abwechslung, die zwar minimal, aber prägnant ist.

    Mfg

    Ser
     
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