Noppenschaum an die Decke bekommen / Rückstandsfrei ohne Bohren

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Hallo zusammen,

Beim Ausbau unseres Proberaumsbin ich nun an einem heiklen Punkt.

Ich möchte HiLo 40 und 80 Noppenschaum an der Betondecke befestigen, kann jedoch weder bohren noch mit Kleber ran, der Rückstande hinterlässt.

Ich habe mal 3m Dual lock verwendet für einen Test, ebenfalls habe ich mich gefragt, ob eine netzkonstruktion Sinn macht.

Aktuell bin ich leider etwas verzweifelt, da ich nicht weiß, in welche Richtung ich Erfolg haben werde.

Schaut euch gerne mal das Bild an, das ist der Status Quo.

Lass mich gerne wissen, was eure Tipps sind.

Lieber Gruß
 

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Telekinese ist die Lösung!

Das Problem ist Dir wohl selbst klar, wenn es länger als ein paar Wochen oder mit Glück Monate halten soll, funktioniert rückstandsfreier Kleber einfach nicht. Er verflüchtigt sich und die Matten fallen von der Decke. Weiche, poröse Materialien mit harten, glatten zusammenzubringen ist ohne die entsprechende Klebebombe sehr schwierig; selbst mit doppelseitigem Klebeband dürfte das nicht lange halten. Die einzige Lösung, die ich sehe ist nicht, einen schwachen Kleber zu verwenden, sondern wenn die Dämmung irgendwann abgenommen werden muss, einen starken Klebstofflöser zu verwenden.
 
Noppenschaum auf HDF (Schrankrückwand) kleben. HDF auf einen Rahmen (Dachlatten) bauen. Dachlatten in den Ecken aufstellen und die Rahmen damit verschrauben.
Dann hast Du keine Löcher in die Decke gebohrt, und auch nichts an die Decke geklebt.

Kannst auch den Noppenschaum mit der HDF an Seilen spannen (dann braucht es nicht die Latten die Decke entlang...

Hatten ein ähnlich gelagertes Problem im alten Proberaum. Dort sollten wir auch keine Löcher in Decke und Wände machen - (ein Paar sind es dann doch geworden mit Noppenschaum und HDF als "Segel" mit Seilen abgehängt überm Schlagzeug)

Viel Erfolg

Edit sagt noch: ALLES was über Kopf befestigt wird, sollte im Interesse der Instrumente und der Instrumentalisten gegen herabfallen gesichert werden.
Edit ergänzt noch: Lichtstative und Traversen als "Ersatzoption" Schau mal unter "Decotruss" beim großen T. Da gibt es einiges, was Du auf die Thekenumrandung oben wahrscheinlich auflegen könntest. Aber auch hier: nicht mit dem Gewicht übertreiben!

Edit hat noch was: Der Schaumstoff sollte bitte nicht entflammbar sein - haben wir ja Neujahr gelernt, wie gut das Zeug in der Schweiz gebrannt hat!
 
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schade das du nicht bohren darfst / möchtest :(
ich habs bei mir so gemacht, ich hab den Noppenschaumstoff mit sehr gutem Montagekleber auf dünne Holzplatten geklebt, und diese dann einfach an die Wände gehängt, so wie man auch Bilderrahmen aufhängt, bis auf die Nägel in der Wand absolut rückstandsfrei abbaubar.
an die Decke schrauben wär auch überhaupt kein Problem, aber dazu müsstet du halt bohren

edit: @d-uwe (y)
 
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Noppenschaum auf HDF (Schrankrückwand) kleben. HDF auf einen Rahmen (Dachlatten) bauen. Dachlatten in den Ecken aufstellen und die Rahmen damit verschrauben.
Dann hast Du keine Löcher in die Decke gebohrt, und auch nichts an die Decke geklebt.

Kannst auch den Noppenschaum mit der HDF an Seilen spannen (dann braucht es nicht die Latten die Decke entlang...

Hatten ein ähnlich gelagertes Problem im alten Proberaum. Dort sollten wir auch keine Löcher in Decke und Wände machen - (ein Paar sind es dann doch geworden mit Noppenschaum und HDF als "Segel" mit Seilen abgehängt überm Schlagzeug)

Viel Erfolg

Edit sagt noch: ALLES was über Kopf befestigt wird, sollte im Interesse der Instrumente und der Instrumentalisten gegen herabfallen gesichert werden.
Edit ergänzt noch: Lichtstative und Traversen als "Ersatzoption" Schau mal unter "Decotruss" beim großen T. Da gibt es einiges, was Du auf die Thekenumrandung oben wahrscheinlich auflegen könntest. Aber auch hier: nicht mit dem Gewicht übertreiben!

Edit hat noch was: Der Schaumstoff sollte bitte nicht entflammbar sein - haben wir ja Neujahr gelernt, wie gut das Zeug in der Schweiz gebrannt hat!
in die Wände kann ich bohren, ich möchte nur die Decke nicht bohren, ich weiß es nicht, ob da Leitung liegen.

Wie meinst du das mit den Latten genau? Der Raum hat 6,25x4,75m, das ist also schon eine ganze Menge.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Telekinese ist die Lösung!

Das Problem ist Dir wohl selbst klar, wenn es länger als ein paar Wochen oder mit Glück Monate halten soll, funktioniert rückstandsfreier Kleber einfach nicht. Er verflüchtigt sich und die Matten fallen von der Decke. Weiche, poröse Materialien mit harten, glatten zusammenzubringen ist ohne die entsprechende Klebebombe sehr schwierig; selbst mit doppelseitigem Klebeband dürfte das nicht lange halten. Die einzige Lösung, die ich sehe ist nicht, einen schwachen Kleber zu verwenden, sondern wenn die Dämmung irgendwann abgenommen werden muss, einen starken Klebstofflöser zu verwenden.
Welchen Kleber würdest du denn an meiner Stelle verwenden?
 
Ich glaube Netz oder Seile zum Drauflegen der Noppenplatten wird nicht gehen. Ich vermute man kriegt das nicht so gespannt, dass es nicht durchhängt. Und die Deckenhöhe scheint ja nicht so besonders hoch zu sein.

Was willst Du denn damit erreichen? Noppenschaum kann kaum Lautstärke "wegnehmen", aber einen Raum weniger "hallig" machen. Und wenn es um den Raumklang geht, also das weniger "hallig", dann kann der Noppenschaum genausogut an die Wand. Außer ggf. über akkustischen Schallquellen wie vor allem Schlagzeug (aber auch da nicht zwingend), für die dann eine kleinere Konstruktion (siehe @d-uwe) gemacht werden könnte.

noppewand.webp
(kleiner Ausschnitt eines Bildes von www.aixfoam.de)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Welchen Kleber würdest du denn an meiner Stelle verwenden?
Da müsste ich recherchieren aber es würde wohl ein PU- oder Montagekleber werden. Evtl. auch Schaumstoffkleber, wobei ich aber bezweifele, dass der dauerhaft gut auf Beton hält. Montagekleber ist dafür sehr schwierig wieder abzubekommen, allerdings kann man die Stellen, auf denen der Kleber ist, glattschleifen.
 
Erstmal: Hast Du den Raum bereits mal akustisch bemessen, oder geht es um: "gut Glück, und das wird dann schon passen"?
Leitungen in der Decke "sollten" nicht diagonal verlaufen. Wenn Du einen Elektriker zur Hand hast, dann hat der bestimmt ein Leitungsorter in seinem Koffer. Dann wäre Deckenbefestigen wieder "drin"

Dachlatte 4x6 gibt es in 5 Metern Länge. Durchbiegen wird sich das ca. 2-3cm auf die Länge. nicht schön, und auch nicht optimal!

in meinem neuen Proberaum ist überhaupt kein Noppenschaumstoff mehr verbaut. Eingerichtet, Rauhfasertapete, und das oben erwähnte Decotruss mit 15er Rohrschellen aus dem Sanibereich an der Decke fixiert.
Decotruss 3 Point Truss Silver 2m*
*

da sind dann ne Menge leichte LED-Spots drangekommen.


Edit sagt noch zum Kleber: Die Basotect-Platten gibt es auch mit Klebefolie...
 
Die Basotect-Platten gibt es auch mit Klebefolie...
Aber die hält wie Sau. Bekommst du nicht rückstandsfrei ab.

Selbst "rückstandsfreie" Klebebänder wie Gaffa oder Tesakrepp können nur wenige Tage rückstandsfrei entfernt werden. Wartet man zu lange, wird der Kleber hart und bröselig und bleibt (zumnidest teilweise) als Rückstand zurück. Oder er löst sich.

Bin auch bei der Fraktion: entweder bohren oder kleben, aber rückstandsfrei wird's jedenfalls nicht.

Oder willst du den Schaum mit sowas hochbringen?
e7ccc8c5-f4b1-4127-a324-f13e739a8000
:D:D:D:D:D:whistle:
 
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  • #10
Kannst Du an 2 gegenüberliegenden Wänden Löcher bohren?
Dann einfach dünne Stahl- oder andere zugfeste Seile spannen und die Matten oben drauf einklemmen.
 
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  • #11
Ich würde über einfache Balken/Latten und Konterlatten ein Tragkonstruktion für deine LS-Panele machen und die da reinlegen. Befestigung seitlich über die Wand mit Balken oder "brutal" über Steher. So wie man es für Dämmmaterial macht.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Kannst Du an 2 gegenüberliegenden Wänden Löcher bohren?
Dann einfach dünne Stahl- oder andere zugfeste Seile spannen und die Matten oben drauf einklemmen.
Die IDee ist gut, aber ich unterstelle, dass die Wand das nicht hergibt. Damit das halbwegs auf Spannung ist und nicht durchhängst musst nämlich mit einer schon gscheiden Zugkraft arbeiten. Und da brauchst dann gute Anker in der Wand.... und a gute Wand damit das nicht rausreisst.
 
  • #12
moin, auf seile, die von wand zu wand gespannt sind, auflegen.
gruß, horst
20260618_182028.webp
 
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  • #13
Ich möchte jetzt nicht den Miesepeter spielen. Nur: Frequenzmässig dämpft die 40mm Platte grad mal die Höhen weg. Bei der 80er Platte dürften noch ein paar obere Mitten weggedämpft werden.
Für die unteren Mitten und Bässe was im Raum normalerweise problematisch ist, hilft das gar nichts. Der Raum wird dumpf klingen, weil die Höhen fehlen.

Ich weiss jetzt nicht genau was für Platten du da hast. PU/Polyuretan ist brennbar. Es gibt bestimmt brennbarere Kunststoffe, aber ich würde mir das Material mal genaustens unter die Lupe nehmen. Nicht dass du dir da Brandbeschleuniger unter die Decke hängst. Es gibt speziell brandhemmendes PU. Kostet halt was. Akustisch wirds ähnlich wenig bringen.

Brennbar ist eine Sache. Das Andere ist die Rauchentwicklung. Auch die brandhemmenden Schaumstoffe entwickeln hochtoxische Gase, wenn sie denn brennen.

Hier mal ein Beispiel, wie sowas enden kann: https://de.wikipedia.org/wiki/Brandkatastrophe_von_Crans-Montana


Also ich würde mir das zweimal überlegen.

Steinwolle ist wirksamer (wenn genug dick), billiger, und nicht brennbar. Ist ja Gestein.
Sowas wie ein Bierzelt, Steinwolle oben drauf legen, und gut ist:)
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Ersteller
  • #14
Danke für die Nachrichten.

Für alle, die die Wahl hinterfagen - der Raum ist bereits mit Breitband, Steinwolle und Diffusern ausgestattet, gerade beim Klatschtest ist die Decke jedoch immernoch die Schwachstelle.

Warum Noppenschaum? Wir Haben schlichtweg 30 Platten vom alten Raum und sind auf einem Budget unterwegs.

Ich habe mich nun dazu entschlossen, leichte Latten von der Bar an die wand zu ziehen, und daran der Schaumstoff zu befestigen. Dass sollte zum einen das Schlagzeug, welches drunter stehen wird, etwas mit dem Schaum zähmen, zum anderen wird die quadratische raumstruktur ein bisschen unterbrochen.
 
  • #17
nein, die lampe steht in keinem zusammenhang mit den seilen von wand zu wand.
hier noch einmal an einer anderen ecke:
22457.webp
 
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  • Ersteller
  • #18
Sieht großartig aus!

Ich habe die Sache mit den Latten wieder verworfen, die Latten kann ich mit keiner Schraube oder Nagel bearbeiten, ohne dass sie splittern.
 
  • #19
vorbohren keine option?
 

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Larsulrich1a
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