Notenlesen lernen/üben usw.

von nelson, 23.01.04.

  1. nelson

    nelson Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.04   #1
    Ich finde, Keyboard bzw. Klavier spielen wollen und keine Noten lesen können/wollen schliessen einander aus. Zumindest wenn mann es minimal ernsthaft betreiben will und nicht nur klimpert.

    Das mit dem Noten lesen ist doch eigentlich lächerlich, ich hab da ein tolles kleines Programm zum üben. Ist eine einfache Freeware, leider in Englisch (Vorsicht: h = b). Damit kann man Noten lesen üben, die Klaviatur erlernen, ein wenig Gehörbildung betreiben usw. Benötigt Flash!

    Hier der Link: http://www.musictheory.net/downloads/trainers.zip

    Also, fleissig üben, dann wirds schon. Ich habe es auch gelernt und bin nicht der Intelligenteste... :D
     
  2. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 23.01.04   #2
    Was hat Notenlesen mit ernsthaft spielen zu tun?
     
  3. Brunni

    Brunni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.04   #3
    Ich tu mir ein bischen schwer hier einen Beitrag zu leisten.
    (Hab 9 Jahre klassisches Klavier gelernt, spiele jetzt auch in ner Band)

    Ich denke, dass man nicht wirklich Noten lesen können muss.
    Man sollte aber wissen, dass ein A-Dur Akkord A-Cis-E ist, und dass ich die 4 dazu das D ist. => A4
    Das ist den Umdrehen, Zerlegen oder Verbinden kann...
    Außerdem brauch ich ein gutes Gehör.

    Notenlesen an sich brauch ich dafür glaube ich nicht.

    Notenlesen brauch ich erst, wenn ich wissen will, ob ich den Akkord besser in der 1.UK, 2.UK oder 3. UK spiele.

    Oder wie spielt ihr Keys? Was spielt ihr mit euren beiden Händen?

    MfG
    Michael
     
  4. nelson

    nelson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.04   #4
    Damit meine ich, dass es für Keyboard bzw. Klavier, anders als z.B. bei der Gitarre, alles nur in Noten gibt (es sei denn ich hätte jetzt wirklich was total übersehen). Macht irgendwo ja auch Sinn, wenn man sich das Instrument mal genauer ansieht. Letztlich ist die Klaviatur ja nichts anderes als eine andere Darstellungsform des Notensystems.

    Wenn man nun "ernsthaft" irgendein existierendes Stück komplett spielen will, wird man um Noten nicht herumkommen. Auch wenn man "nur" mal so Akkorde reinbrettern will, wird man wohl oder übel Noten lesen lernen müssen, da Akkorde fürs Keyboard/Klavier auch mit Noten notiert werden. Es sei denn man beschäftigt sich nur mit der Begleitautomatik, obwohl da vielleicht auch rudimentäres Notenlesen erforderlich wäre...

    Es wird oft behauptet dass Gitarrespieler keine Noten lesen könnten. So pauschal stimmt das natürlich nicht. Die meisten von den wirklich Guten, die ich bisher kennen gelernt habe und das waren einige, konnten es. Die spielten ihre Soli aus Songbooks auch schnell mal aus Noten, wenn Not am Mann war...

    Das "ernsthaft" soll keine Diskreditierung der Instrumentalisten sein, welche keine Noten lesen können. Allerdings bin ich schon der Überzeugung, dass sich ein Keyboard oder Klavier extrem schlecht als Instrument eignet, wenn man keine Noten lernen will. Da gibt es sicher bessere Möglichkeiten, z.B. die Gitarre, oder Schlagzeug, um nur 2 zu nennen.

    Auf der anderen Seite halte ich, wie bereits erwähnt, das Notenlesen nicht für sooooooooo schwierig, dass man es nicht recht schnell lernen könnte, zudem man es bei Tasteninstrumenten ja quasi automatisch mitlernt, wenn man das Instrument erlernt/übt. Es reicht dafür, wenn man gerade mal die absoluten Basics verstanden hat. Ein bisserls dauert es natürlich...

    Ich denke dass Anfänger oft viel zu viel Bammel vor der Notenleserei haben und dass man überhaupt zu viel Theater darum macht. Das System selbst ist ziemlich simpel. Die Geläufigkeit kommt dann mit der Praxis, aber so ist es ja mit allem.

    Ich finde es wäre gut wenn wir alle versuchen würden den "Neuen" die Angst vor den Noten zu nehmen. So ist mein Beitrag zu verstehen.
     
  5. J.K

    J.K HCA Synth/Midi/Soundgestaltung HCA

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    Erstellt: 23.01.04   #5
    @ nelson: Für das Nachspielen sind Noten wirklich unerläßlich! Ich stimme dir zu dass viele Anfänger Angst vor dem Notenlesen haben.

    Ich habe das in der Schule im Musikunterricht gelernt und kann auch nach Noten spielen.
    Aber als ich angefangen habe, hab ich nie mit Noten gearbeitet. Dur/Moll Tonleitern bilden hab ich erstmal nach Gehör gemacht, gleiches gilt für die Akkorde. Mit den Umkehrungen mach ich das nach Gefühl. Ich spiele oft weite Lage, deshalb auch mit 2 Händen.
    Wenn ich ein eigenes Stücke bastel notier ich das eigentlich nie. Ich denke schon dass die ordentlich sind, auch ohne Noten!
    Jemand der nur nach Noten spielen kann hat in einer Band sicherlich Probleme, weil er nicht so spontan mal eben jammen kann.
     
  6. nelson

    nelson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.04   #6
    @ANTIKA: Volle Zustimmung.

    Nur nach Noten spielen können ist mit Sicherheit nicht die Lösung, das wollte ich auch keinesfalls andeuten. Ich kenne auch Leutz, die zwar perfekt vom Blatt spielen, aber sonst hölzern sind wie sonstnochwas. Und mit der Qualtität selbskomponierter Stücke hat Notenlesen gar nix zu tun. Wenn ich mich hinsetzte und selbst was mache, schreib ich keine Noten auf. Das kommt erst ganz am Schluß, wenn ich denn jemals wirklich zufrieden bin.

    Ich denke, wenn man Noten lesen kann, ist vieles einfacher. Auch für das Verstehen von gewissen Zusammenhängen nützt es, ist aber keineswegs unerlässlich.
     
  7. Lenny

    Lenny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.04   #7
    Aaaaah, was geht denn jetz ab ?
    Noten brauchst man für so ziemlich alles, was nicht nur aus Akkorden besteht oder frei improvisiert ist(und auch da sind Noten und Harmonielehre die unerlässliche Basis)
    Wie willst du denn Klavierstücke spielen, sei es moderne oder klassische, wenn du keine Noten lesen kannst ? @Brunni
     
  8. nelson

    nelson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.04   #8
    @Lenny: Harmonielehre hatte ich unterschätzt.

    Ich habe mich erst vor kurzem intensiv damit beschäftigt, dann aber schnell erkannt wie wertvoll das eben beim Improvisieren und beim Akkordspiel ist. Das fand ich allerdings auch anspruchsvoller, es wird dann schon recht theoretisch. Deshalb hatte ich kürzlich mal das Posting mit dem Musikarbeitsbuch reingestellt. Ich fand das recht verständlich. Als nächstes besorg ich mir "Rock Piano" von Moser, das soll auch Klasse sein.
     
  9. Lenny

    Lenny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.04   #9
    Rock Piano kann ich nur empfehlen. habe de ersten Band ne ganze Weile (im Unterricht) gemacht. Das gute ist, das jedes Lied von ihm (die Lieder sind eigentlich alle gut) direkt auch ne Übung darstellt. Also weniger die Theorie Übungen, sondern praktisch in Lieder verpackt.
    Ich hatte das Glück, dass ich mit einem Alter angefangen habe(mit 9) wo man das lernen noch nicht so bewusst wahrnimmt, sondern es einfach macht. Soll heissen, wenn man von klein auf Noten lesen und so lernt, ist das irgendwann selbstverständlich, wogegen andere, die es viel später eigenständig lernen, schwieriger haben. Soll jetzt nicht heissen, dass ich der totaler Superspieler bin, glaube ich nämlich nicht, das notenlesen fällt aber auf jeden Fall leichter. Was ich unterschätzt habe, war das korrekte lesen de Notenwerte... Ich meine meine Musiklehrerin anner Schule kann Klavierstücke(wenn nicht gerade so extrem schwere Sachen) direkt in richtiger Rythmik spielen. Das kann ich nicht, und werde es wohl nie können, wenn ich mich nicht total damit befasse. Aber so schlimm ist das nicht, solange man Lieder nach vielem Üben trotzdem kann. Ich übe solange, bis ich Stücke auswendig kann, die Noten, mit denen ich es gelernt habe sind dann nur noch eine Art orientierung. Bei langen Stücken, teilt man sich das dann halt ein.So ich bin mal ejtzt still, sonst txte ich hier alles mit nur halbwichtigen sachen zu ;)
     
  10. nelson

    nelson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.01.04   #10
    @Lenny:

    Auch ich übe ein Stück immer so lange, bis ich es auswendig kann, sonst kann ich schlecht Emotionen transportieren, klingt einfach zu hölzern. Ich denke viele machen es so.

    By the way, hab keine halbwichtigen Sachen in deinem Text erkennen können. ;)
     
  11. Brunni

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    Erstellt: 23.01.04   #11
    Ich muss sagen, dass ich ein Einsteiger bin im Piano Spiel in Bands.
    Hab klassisch Klavier gelernt.
    Dort ist es auch so, dass man es schon auswendig können muss um wirklich was ausdrücken zu können. Doch ich spiele weiterhin nach Noten, weil ich an ihnen vorhersehen kann, wie ich den nächsten Teil zu spielen habe, oder wie lange ich noch steigern muss...

    MfG
    Michael
     
  12. Lenny

    Lenny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.04   #12
    klar irgendwann spielt man alles ausm ff aber ich meine alleine die fähigkeit ein anspruchsvolles stück beim ersten sehen (beidhändig natürlich) mit relativ richtiger rhytmik und allem vom blatt zu spielen ist nicht zu verachten. wer DAS kann, wird mit gefühlsbetontem spielen wohl KEIN problem haben :)
     
  13. toeti

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    Erstellt: 25.01.04   #13
    Wenn ich jetzt sage, dass ich als Keyboarder auch von Tabulatur spielen kann, lacht ihr mich dann aus?
    mfG
     
  14. XNCW-Guy

    XNCW-Guy Guest

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    Erstellt: 25.01.04   #14
    Nö, jeder muss selbst sehen, was für ihn am besten ist...

    Ich hab damals mit Keyboard/klavier angefangen OHNE Noten so für mich, ging dann in Unterricht hab da nach Noten spielen gelernt 3 Jahre oder so. Jetzt hab ichs drauf und spiel wieder ohne, weil mich das umblättern nervt und ich sowieso lieber nach gehör spiele, als das was mir da auf den Blättern vorgeschrieben wird. So mach ich mir von Liedern immer eine eigene Version klingt auch gut, wobei ich es auch genauso exakt nachspielen könnte.... Ob einer Noten lernen will oder nicht, ist ihm überlassen. Von Vorteil ist es allemal, wenn man nämlich irgendwo mal ein Stück vorspielen muss, was man eigentlich garnicht kennt und noch nie gehört hat ist es schon von nutzen wenn man es dann abspielen kann...
     
  15. toeti

    toeti Keys Moderator

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    Erstellt: 25.01.04   #15
    Mahlzeit.
    Ich kann auch Noten lesen. So ist nicht. Nur, habe ich festgestellt, dass es grade in der Band nicht verkehrt ist, wenn man auch mit den Schriften der anderen umgehen kann.
    Das erleichtert manchmal Erklärungsversuche, was man denn da so macht.
    Es ist meine Meinung nach also nicht erforderlich, aber es vereinfacht die Sache in allen Lagen denke ich.
    mfG
     
  16. Lenny

    Lenny Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.04   #16
    Oh ja da hast du natürlich recht. Dann sieht der Gitarrist wenigstens, was du da spielst und hat besseren Überblick.
    Es hängt halt imemr davon ab, in welchem "Milieu" man sich befindet. Wenn alle anderen nur Tabs lesen können, ist man selbst damit auch gut bedient zur allgemeinen Orientierung.
     
  17. Brunni

    Brunni Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 25.01.04   #17
    Ich glaube, dass es auch wichtig ist, dass man erkennen kann, welche Akkord der Gittarist gerade spielt. Zumindest manchmal. Kommt drauf an.
    Vielleicht auch nicht.
     
  18. toeti

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    Erstellt: 25.01.04   #18
    Jap, das ist n icht verkehrt, wenn man auch noch das Griffbrett der Gitarre kennt. Hat mir auch schon viel Zeit gespart. Guckt man einfach ab.
     
  19. Jay

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    Erstellt: 25.01.04   #19
    Es spielt in der Band eigentlich keine große Rolle, direkt vom Blatt zuspielen. Da ist es schon wichtiger, dem Gitarristen folgen zu können. Und zu improvisieren. Was natürlich nicht heißen soll, dass "Spielen vom Blatt" nicht von Vorteil wäre. 8)
     
  20. Tastenopfer

    Tastenopfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.01.04   #20
    die ultimative Antwort auf die Frage ob man Noten lesen koennen muss kann euch Stevie Wonder geben oder falls der keine zeit hat versucht es einfach mal bei Ray Charles ;)
     
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