Offene Neusilberkappen für Humbucker

von *Capricorn*, 08.02.16.

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pedaltrain
  1. *Capricorn*

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    Erstellt: 08.02.16   #1
  2. Del Pedro

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    Erstellt: 08.02.16   #2
    Die werden, wie fast alle Humbuckerkappen, gelötet.
     
  3. benny barony

    benny barony Registrierter Benutzer

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  4. *Capricorn*

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    Erstellt: 09.02.16   #4
  5. *Capricorn*

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    Erstellt: 10.02.16   #5
    Hallo Herr Hoffmann,

    Kappen werden verlötet, nicht geklebt. Kappen passen in jeden Rahmen mit Standardbemaßung.
    Ein Einbau empfiehlt sich nicht für Laien. Ein Fachmann weiß, wie man das Material lötet und im Anschluss verwachst.

    Mit freundlichen Grüßen,

    J.J.Solbach

    Abteilung Gitarrenwerkstatt

    cid:514192411@16092008-15E6

    ------------------------------------------------------
    Tel +49 221 8884-3640

    Warum noch wachsen ? Bei meinen offenen Humbuckern ist die Spule schon reichlich gewachst.

    Franky
     
  6. *Capricorn*

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    Erstellt: 15.02.16   #6
    Korektur: Ich habe nun einen Gitarren Fachmann aus der Werkstatt des Music Store Köln
    am Telefon gehabt....Offene Neusilber Kappen brauchen nicht nachgewachst werden und
    elektrisch leitender Klebstoff geht auch statt löten.
     
  7. buzzdriver

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    Erstellt: 15.02.16   #7
    Nicht ganz korrekt: Offene Kappen KÖNNEN nicht gewachst werden. Das Wachs würde nämlich beim Wachsen gerade wieder aus der Öffnung herauslaufen! :D
     
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  8. Big Daddy

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    Erstellt: 16.02.16   #8
    Aus eigener Erfahrung:

    Reine Geldmacherei.

    Offene PU Kappen nimmt man (bzw. ich) aus rein optischen Gründen.
    Sie können (müssen aber nicht) angelötet werden.
    In jede Ecke ein Tropfen Pattex, oder ähnlichen Kleber, Kappe auf den PU drücken und gut isses.

    Was zum Geier ist "elektrisch leitender Klebstoff"...???
     
  9. *Capricorn*

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    Erstellt: 17.02.16   #9
  10. *Capricorn*

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    Erstellt: 17.02.16   #10
    Neue Nachricht von Duesenberg direkt. So langsam falle ich vom Glauben ab. Music Store Kölln hat so ähnlich geantwortet.

    Hallo Frank,wir wachsen die Tonabnehmer auch mit den offenen Kappen und können nur empfehlen das ebenfalls zu tun.
    Viele Grüße
    daniel

    Daniel Frantz | Customer Support
    Duesenberg Guitars / göldo music GmbH
    Lilienthalstraße 2, 30179 Hannover, Germany
    phone: +49 (0)511 866.9966.0

    [​IMG]
     
  11. matze44

    matze44 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.16   #11
    Hi,

    man wachst den Pickup natürlich, bevor man die Kappe auflötet/ -klebt oder mit Silokon befestigt. Das Wachsen dient dem Fixieren des Wicklungsdrahtes und anderer beweglicher Teile (z.B. Schrauben die sich lockern können). Die Kappe sollte sich natürlich auch nicht bewegen und mechanisch ausreichend fest sein, deshalb wird sie gern mit der Bodenplatte verlötet. Ich selbst habe dies bislang so gehandhabt aber auch schon mit Silikon gearbeitet. Herausquellende Überstände lassen sich leicht abwischen...

    viele Grüße
    Matze
     
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  12. buzzdriver

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    Erstellt: 17.02.16   #12
    Ich versuchs mal irgendwie zusammenzufassen :)

    Wie schon geschrieben wurde, wachst man Pickups um eventuelle Störgeräusche zu verhindern.

    Wenn der Humbucker keine Kappe hat, dann können natürlich nur die Spulen und sonstige Bestandteile gewachst werden. Es wird damit verhindert, dass sich die Einzelteile irgendwie gegeneinander bewegen können, weil das zu Problemen führen kann. Je lauter man spielt oder je outputstärker der Pickup ist, umso empfehlenswerter sind gewachste Pickups. Bei diversen Vintage Style Humbucker sind die Spulen z.B. gar nicht gewachst, bei den meisten modernen Humbuckern sind sie es aber.

    Wenn der Humbucker eine Kappe hat, dann sollte diese Kappe ebenfalls fest sitzen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten dies zu realisieren. Eine davon ist ebenfalls zu wachsen und die Kappe an der Grundplatte anzulöten. Dabei lässt man flüssiges Wachs zwischen Spulenkörper und Kappe laufen. Daher meine Bemerkung, dass bei einer offenen Kappe das Wachs sowieso wieder heraus laufen würde. Wenn man die Kappe wieder entfernt sieht der PU darunter so aus (wobei in diesem Fall schon sehr viel Wachs verwendet wurde):
    pu1.jpg
    Manche Leute pappen die Kappe auch mit Silikon oder doppelseitigem Klebeband fest um den gleichen Effekt zu erzielen. Eine so befestigte Kappe lässt sich aber auch viel schwieriger wieder lösen, falls notwendig.

    Das Anlöten mit der Grundplatte macht man deshalb, damit einmal die Kappe besser fixiert ist und auch, damit eine elektrische Verbindung zwischen Pickup-Erdung (der Erdungsdraht ist mit der Grundplatte verbunden) und Kappe hergestellt wird. Dies hat sich bewährt, weil ohne Erdung der Kappe auch schonmal irgendwelche anderen Merkwürdigkeiten auftreten können. Plastikkappen müssen nicht geerdet werden :D
     
  13. *Capricorn*

    *Capricorn* Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.02.16   #13
    So Leute, lange Rede, kurzer Sinn, probieren geht über studieren.
    Ich habe die offenen Neusilber Kappen heute bekommen und gleich losgelegt.
    Die langen Seitenteile musste ich etwas nach innen biegen, weil beim Draufsetzen zu viel "Spiel" vorhanden war.
    Dann habe ich doch mit etwas Druck die Kappen drauf bekommen und mit Schmelzkleber die Grundplatte mit den
    Kappen verbunden....Dann mit einem Messgerät die Masseverbindung an der Klinkenbuchse gemessen und siehe
    da, volle Masseverbindung vorhanden.

    Dann zum Verstärker und die Gitarre eingestöpselt, erst ganz leise angespielt, dann volles Brett...
    Da ist nix mit Mikrofonie oder pfeifen. Meine Gibson 50's Tribute sieht zudem jetzt sehr edel mit
    den Kappen aus und das "blöde" Isolierband ist nun auch verschwunden. Außerdem kann man
    jetzt auch easy mit dem Putzlappen darüber gehen, ohne das die Wicklung beschädigt wird.

    PS: Die beiden Pickups sitzen ziemlich fest in der Ausfräsung, lassen sich aber in der Höhe
    verstellen. Ich weiß nicht, ob die frei "hängen" müssen.

    Franky
     
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