Ohne dich - Münchner Freiheit

von TommyTravolta, 05.08.07.

  1. TommyTravolta

    TommyTravolta Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.07   #1
    Hat schon mal jemand "ohne dich" von der "münchner Freiheit" live gespielt ?

    Dieser markante Introsound von den Keyboards macht mir etwas Kopfzerbrechen.

    Hat jemand Ideen ?

    Mein Setup besteht aus S90 + FantomXA
     
  2. Tax-5

    Tax-5 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.08.07   #2
    Ich hör mir das grad auf YouTube Live an...

    Hmm..wenn ich so reinhöre würde ich sagen das ist so n billiger Yamaha Sound...
    Ich habe einen sehr ähnlichen Sound in meinem Yamaha DD11 (Digitales Schlagzeug)

    Achtung: Auch wenn du in den Videos meistens einen Motif siehst: Als der Song aufgenommen wurde gab es noch keine Motifs ;)

    Ich würde da n Orgelsound nehmen und den mit EQ oder Filter modifizieren..
     
  3. richy

    richy HCA Soundprogrammierung HCA

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    Erstellt: 06.08.07   #3
  4. TommyTravolta

    TommyTravolta Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.08.07   #4
    Werd ich Donnerstag mal checken ...
    wobei der Basssound sicher irgendwas altes Analoges ist ...
     
  5. gmaj7

    gmaj7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.01.13   #5
    Für alle, die den Sound mit dem Fantom G nachbauen wollen:

    Den Sound "Strobot" nehmen und mit sich selbst layern.
    Dann einen davon um eine Oktave nach unten transponieren und anschließend die Tastaturzonen so legen, dass nur die Chords nicht aber die BassHand oktaviert ist.

    Es klingt so schon sehr nah dran, da der Strobot Sound auch den passenden Delay hat. Wer möchte kann nach den Bereich in dem die Chords sind mit einem ganz dumpfen Epiano layern (Cutoff schön runter).

    Das Ganze noch mit Tempo 95 als Live-Set abspeichern und beim nächsten Auftritt bei Raumtemperatur servieren.
    Wohl bekomms!
     
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  6. FreddieQueen

    FreddieQueen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.04.13   #6
    Hat ihn irgendjemand mit nem Nord Stage Classic oder EX schon nachgebaut?Will ihn jetzt mal versuchen hinzubekommen.Was denkt ihr was da reinmuss?

    vg, freddiequeen
     
  7. microbug

    microbug Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 20.04.13   #7
    Der Originalsound im Intro auf der Aufnahme stammt aus einem Akai AX80, das ist ein Analogsynthesizer aus dem Jahr 1984, Akais erster Synthi damals. Den sieht man auch recht deutlich auf Videos aus dem Jahr 1986, wo Alex Grünwald ihn auch live spielt. Des weiteren hat er Jupiter 8 dabei, von dem die rhythmische Sequenz im Refrain geliefert wird.

    Der Baß ist ebenfalls von einem Analogen, wahrscheinlich Jupiter 8, ganz normaler Synthbass-Sound. Live spielt er den übrigens im Inntro ebenfalls auf dem AX-80, dann übernimmt der Bassist bzw doppelt ihn. Auf besagten Video sieht man da auch recht gut, wann er was spielt. Einen DX7 oder gar GS-1/2 gibt's auf der Aufnahme jedenfalls nicht.

    Der markante Intro-Sound klingt ein wenig wie eine Gitarre mit viel Chorus und einem Rauschanteil, ein kurzes Delay als Effekt ist jedenfalls dabei. Vom Grundsound her sehr ähnlich dem von Prophet 5 stammenden Sound bei Kim Carnes "Bette Davis Eyes", nur mit etwas anderer Filterresonanz. Wichtig sind Chorus bzw relativ weite Verstimmung der Oszillatoren gegeneinander bzw PWM, eine weiter aufgedrehte Filterresonanz und evtl. auch ein Highpassfilter, den der AX80 ja ebenfalls besitzt.

    Beim AX80 gibt's die Besonderheit, daß die Pulsbreitenmodulation auch auf den Suboszillator wirkt, der trotz 2 Oszillatoren pro Stimme ebenfalls vorhanden ist.

    Auf einem Nordlead sollte sich das eigentlich problemlos nachbauen lassen. Hatte den schonmal vor länger Zeit nachgebaut gehabt, weiß nur nimmer genau, wie.
     
  8. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 21.04.13   #8
    Macht es euch doch nicht so schwer und sampelt den Sound einfach,
    Er liegt doch völlig frei und jeder Ton lässt sich wunderbar absampeln :-)
     
  9. microbug

    microbug Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.04.13   #9
    Also bitte, wo bleibt denn da der Ehrgeiz, lieber Kollege? :)
     
  10. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 21.04.13   #10
    Ich will mal so sagen..., Kollegen die einen Sampler in ihrer Workstation On Board haben, sollten diesen auch nutzen.
    Es geht doch sicher darum den Sound recht Original auf die Tasten zubekommen und live zu spielen, oder? :-)
     
  11. Tolayon

    Tolayon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.13   #11
    Manche sehen es aber auch als "sportliche" Herausforderung, einen Sound möglichst eigenhändig nachzuprogrammieren. Dabei können auch leichte Variationen entstehen, die das Cover wieder etwas eigenständiger machen, als wenn man einfach nur absampelt.

    Aber letzten Endes ist das auch eine Frage des Geschmacks und des Aufwands; wer seine Workstation gut kennt, hat unter Umständen schneller einen geeigneten Sound programmiert als das Original gesampelt, gemappt und einem Patch zugewiesen werden kann.
     
  12. skey68

    skey68 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.04.13   #12
    Vor allem ist der komplett gesamplete (schreibt man das so?) Sound so nicht anderweitig nutzbar - ich würde ihn auch selber programmieren...
     
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  13. microbug

    microbug Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 21.04.13   #13
    Genau das. Ich hätte den auch schneller programmiert als gesamplet, ist ja nicht das Samplen alleine, man muß da ja noch bissl was dran tun, damit es nicht völlig beischeiden klingt ...
     
  14. Roon

    Roon Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.13   #14
    hehe
    außerdem ist es recht amüsant, dass ausgerechnet von herrn Jean diese anmerkung kam.
    ich erinnere mich da dunkel an gaanz andere töne..

    ich denke auch, dass "nachbauen" in ganz vielen fällen die für den eigenen livesound geschicktere variante ist..
    auch wenn es einen durchaus nerven kosten kann..

    was man nicht außer acht lassen sollte ist die tatsache, dass das publikum den direkten A<>B Vergleich bei der Auftrittssituation gar nicht hat und deshalb auch ein 90%iger sound nicht falsch klingt.
     
  15. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 22.04.13   #15

    Warum? Ich bin dafür das Potenzial effektiv zu nutzen. Wenn man einen Sampler On Board hat.., warum dann diesen nicht zur Soundgestaltung verwenden?
    Gerade bei solchen Sachen, die sich noch recht einfach sampeln lassen. Dafür ist das Ding doch da. Ganz nach dem Motto, "spielst du schon, oder programmierst du noch" :)
     
  16. gmaj7

    gmaj7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.13   #16
    Samplest Du das ganze Riff?
     
  17. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 22.04.13   #17
    Ne... also dass wäre nun dann doch zu einfach. Ich habe jeden einzelnen Ton gesampelt, der im Intro vorkommt, so dass man das Ding Live spielen kann.
     
  18. gmaj7

    gmaj7 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.13   #18
    War nur Interesse und nicht als Wertung gedacht. :-)
    Ich spiele auch lieber live.
    Da ich nicht so gern sample, programmiere ich die Sounds lieber nach oder versuche meinen eigene Stil durch die Klangauswahl einzubringen.
     
  19. DschoKeys

    DschoKeys Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 22.04.13   #19
    Verrätst Du uns, wie Du das genau gemacht hast? Da kommen doch fast gar keine einzelnen Töne, sondern nur Akkorde vor... :gruebel:

    Viele Grüße, :)

    Jo
     
  20. Jean-M.B.

    Jean-M.B. HCA Yamaha Keys / InEar HCA

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    Erstellt: 22.04.13   #20
    Natürlich nicht die in dem Sinne einzelne Töne (Noten). Da man einen gespielten und aufgenommen Akkord in einen Sample nicht wieder in einzelne Töne zurückverwandeln kann, sind es natürlich die hörbaren Akkorde, ohne Delay-, bzw. Key- OFF-Effekt, denn das mache ich mit den eigenen Effekten.
     
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