Oktavreinheit und Bundreinheit?

von STRAT, 11.04.04.

  1. STRAT

    STRAT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #1
    Hi

    Also ich lese in jedem "Gitarreneinstellungstutorial" :) dass man die Oktavreinheit einstellen muss, aber wie ist das mit der Bundreinheit? Davon lese ich viel seltener etwas, ist die unwichtiger?




    STRAT
     
  2. zytozid

    zytozid Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #2
    die bundreinheit kann man nicht einstellen, das is das geheimnis. die wird halt beim bau des halses bestimmt, wenn die bundstäbchen gesetzt werden.
     
  3. Sir Taki

    Sir Taki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #3
    Nachdem ich das schon so oft in diesem Forum gelesen hab:
    - oh mann hoffentlich bau ich jetzt keinen Mist :rolleyes: -

    Oktavreinheit kann man einstellen. Bundreinheit dagegen nicht, da man dafür ja die Bünde "versetzen" müsste.
    Also entweder du erwischst ne Gitarre mit nem guten Hals, die Bundrein ist, oder du hast ne Gitarre die du getrost in die Tonne treten kannst.

    EDIT:
    GRML. Wieder mal zu langsam gepostet :mad:
     
  4. zytozid

    zytozid Registrierter Benutzer

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  5. LennyNero

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    Erstellt: 11.04.04   #5
    Richtig erklaert (auch wenn du zu langsam warst ;) ), aber bundreine Gitarren gibt es kaum, da kommen die Aexte mit dem Buzz Feiten System zwar schon ziemlich nahe dran, aber eben auch nur nah. :(
     
  6. mnemo

    mnemo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #6
    @lennynero:
    Oder das Novaxgriffbrett. Sieht aus wie n Fächer, aber die Gitarre ist dann "bundreiner" bzw. die Intonation ist besser als alle anderen. Soll gar nicht so ne große Umstellung sein. Würde mich mal interessieren, auf welchen Gitarren so Novaxgriffbretter drauf sind? Ich weiß nur, dass der Mike Mushok ne Bariton mit nem Novaxgriffbrett hat, die Marke weiß ich leider nicht. Kennt jemand zufällig Marken mit Novax?
     
  7. Christoph

    Christoph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #7
    wie sehen den so novaxgriffbretter aus ???
     
  8. mnemo

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    Erstellt: 11.04.04   #8
    Naja wie so n Fächer eben. In der Mitte des Griffbrettes sind die Bundstäbchen gerade(also 90° zu der Griffbrettkante, normal halt) und links und rechts davon sind se angewinkelt und der Winkel wird dann immer größer je mehr man ans Ende des Griffbretts geht. Ist schwer zu beschreiben.
     
  9. Pilsz

    Pilsz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #9
    ziemlich abgefahren sowas:


    [​IMG]
     
  10. Christoph

    Christoph Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #10
    scheisse...dafür brauchse ja gummifinger *g*
     
  11. STRAT

    STRAT Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #11

    Oh man sowas hab ich ja noch nie gesehn :eek: :p
    Naja wo wir schonmal dabei sind: Könnt ihr mir mal ein vernünftiges Stimmgerät (also kein überteures, aber eins das möglichst so gut ist, um die intonation möglichst perfekt (ja ganz perfekt geht eh nicht ;) ) einzustellen.
    Denn mein altes Korg GA-20 gibt langsam den Geist auf und ist dazu denke ich auch nicht sonderlich geeignet...



    STRAT
     
  12. lerche

    lerche Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #12
    Wie hieß der noch gleich, der Rusty Coley oder so spielt so eine auf einen seiner Videos auf der HP.
     
  13. Ray

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    Erstellt: 11.04.04   #13

    Afaik sind das aber effektiv 6 verschiedene Mensuren und keine Aufhebung der Unmöglichkeit der Bundreinheit. Denn je nach Saitensatz, Saitenlage und Fingerdruck kommt auch bei dieser Gitarre mit mehreren Mensuren das alte problem zum Vorschein. Z.B. die G-Saite, die gedrückt zu hoch und leer zu tief ist.


    Wenn man ein Buzz Feiten oder Earvana System nicht nur für den Sattel, sondern für alle Bünde hätte, dann käme man der Bundreinheit schon näher. :-)
     
  14. MeatMuffin

    MeatMuffin Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.04   #14
  15. mnemo

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    Erstellt: 12.04.04   #15
    @ray:

    Dann erklär mir mal bitte dieses Buzz Feiten oder Earvana System bitte! Das Novaxgriffbrett ist doch für alle Bünde wie eines von den Systemen.
    Eine wirkliche Bundreinheit wie bei einem Klavier wird die Gitarre nie hinbekommen, das ist schon klar.
     
  16. Sir Taki

    Sir Taki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.04.04   #16
  17. Ray

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    Erstellt: 12.04.04   #17
    Nope. Du hast 6 verschiedene Mensuren. Aber innerhalb dieser mensur bleibt alles beim alten.

    Also z.B. das bekannt Problem, erster Bund g-Saite, das kannst du nur dadurch lösen, dass der Abstand vom Sattel zum ersten Bund einzeln verstellbar ist. Und parallel dazu dann per Saitenreiter der Abstand erster Bund-Steg. Du musst also effektiv in die Mensur eingreifen, und zwar INNERHALB der einzelnen Seite. Rein äussurlich: du hast "krumme" Sättel. Nicht einfach nur schräg, sondern zickzackig. :-)

    Es gab auch mal ne Gitarre, die das mit den Bünden machte, zumindest mit dem ersten und zweiten. Da war also bei g und h saite ein waschechter Knick drin.

    Das macht das Novax-System afaik nicht. das hat einfach auf der einen Seite (durchgehend!) die kleinste mensur, auf der anderen dir grösste. Gemessen am kerndurchmesser der Saite ist das aber nicht logisch, wenn man mehr Intonationsreinheit haben will. Da müsste das durcheinander gehen.

    Und v.a. am 1. Bund stärker, am zweiten schwächer undsoweiter.

    Beim Intonieren a la Earvana geht es um Nuancen. Innerhalb einer gleichen Mensur. Bei Novax hast du 6 Mensuren, die in sich aber dann wieder gleich bleiben. Also, rein fiktiv jetzt, z.B. auf der einen Seite ne (unkorrigierte) Fender Mensur, auf der anderen ne (unkorrigierte) Gibson Mensur, und in der Mitte jeweils 4 Mitteldinger.

    Aber z.B. innerhalb der Fender-Menur haste halt wieder deine Probleme.


    Soviel ich weiss, wurde das Novax Dingens eingeführt, um klangliche Unterschiede auf die reihe zu bringen.


    ----schnippp-------

    G&B: Die tiefe H-Saite klingt nie richtig gut!

    RG: Hmmm – ich würde nicht sagen, daß sie nicht gut klingt, aber ich würde sagen, daß sie nie so gut klingt, wie man sie sich eigentlich vorstellt. Bei unseren Graphit-Bässen klingen die H-Saiten besser als bei den Holzbässen, und im Moment arbeite ich an einem Bass mit einer extralangen Mensur (36", der Verf.), die dem Problem sicherlich beikommen wird.

    G&B: Aber bei einer längeren Mensur klingen die höheren Saiten doch nicht mehr so richtig frisch, weil sie so steif sind.

    RG: Das komische ist ja, daß die vier hohen Saiten eines normal langen 5-Saiters auch anders klingen als die eines 4-Saiters. Das liegt wohl an der Masse des 5-Saiter-Halses, am zusätzlichen Gewicht der fünften Mechanik und so weiter. Ich habe übrigens gerade einen 6-Saiter für Jonas Hellborg gebaut, der – von unten nach oben – in F#, H, E, A, D, G gestimmt ist. Und das funktioniert auch – natürlich nicht mit einem normalen Bass-Verstärker, aber in Konzerten über die PA-Anlage – der Sound ist einfach unglaublich. Die F#-Saite ist dicker als 1,5 mm, ihr Ton liegt etwa bei 23 Hz! Es gibt eine Firma in Kalifornien, die ein Fächer-Griffbrett entwickelt hat (Novax, der Verf.), mit dem unterschiedlich lange Mensuren auf einem Griffbrett möglich sind, aber eigentlich glaube ich, je weiter du dich von einem Fender Precision entfernst, desto schwieriger wird das Marketing (lacht).

    ----schnapp--------





    Zusammengefasst: Novax ist, trotz Fächer, immer noch symetrisch. Die einzelnen Bundabstände bleiben unkorrigiert, die Bundstäbchen sind ja alle grade (wenn auch schräg gestellt). Zum Intonieren müsste man die Bundstäbchen je nach Bedarf im Zickzack laufen lassen.

    Bei dieser Gitarre, die das ansatzweise hatte, sah das am ersten Bund dann so aus:
    ____________
    |________________e
    |
    |_________________H
    |
    \_________________G
    /
    |__________________D
    |
    |___________________A
    |
    |___________________E
    |___________


    Hat sich net durchgesetzt, ist wahrscheinlich zu extrem, son Knick im Bund. Und beim Schleifen und Wechseln zu aufwendig. k.a.
     
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