oldie progression anschlagen

von haelion, 09.07.07.

  1. haelion

    haelion Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.07   #1
    ich klimper im moment bissel auf meiner gitarre rum und ich hab dieses problem
    zb bei D-dur wird die E und A seite ja nicht angeschlagen
    aber wie soll das gehn wenn ich auf und ab schlage
    ist das einfach ne übungssache oder wird sie mit dem daumen gemuted oder so was?
     
  2. BlueChaoz

    BlueChaoz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.07   #2
    Eigentlich ist das reine Übungssache ;) Irgendwann geht das voll automatisch! Nix muten, nur langsam und sauber den Auf bzw. Abschlag über die entsprechenden Saiten üben! Thats it ^^
     
  3. Flame-Blade

    Flame-Blade Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.07   #3
    Jep ist eigentlich Übungssache...man kann aber auch zbs den Daumen abdämpfend über die Saiten legen
     
  4. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.07   #4
    Du kannst D auch so greifen (siehe angehängte Grafiken).
    Nennt sich dann D/F#, also D mit F# als Basston

    Das F# auf der E-Saite wird mit dem Daumen gegriffen.
    Im Fall 1 dämpfst Du die A-Saite zusätzlich mit dem Daumen ab.
    Oder Du lässt sie klingen (Fall 2)

    Oder Du spielst Fall 3 mit dem Zeigefingerbarree im 2ten Bund.
    Das ist dann zwar ein D6/F# (entspricht auch dem Bm7/F#), klingt aber durchaus interessant statt eine reinen D-Akkords (ok, kann klingen :-)

    A.
     

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  5. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 09.07.07   #5
    Meiner unmaßgeblichen Meinung ist das mit dem Abdämpfen der Saite ziemlicher Käse. Wenn die Basis-Techniken nicht sitzen, ist alles andere nur Pfusch. Und Gitarrespielen funktioniert nicht einfach auf Knopfdruck. Du musst einfach lernen (Dir antrainieren) die Anschläge (Ab wie Auf) nur auf den oberen drei Saiten (G,h,e) zu machen, und nur für eventuell notwendige Betonungen (z.B. beim Taktanfang, oder bei Akkordwechseln) die jeweilige Bass-Saite mit anzuschlagen.
    Kleiner Tipp - falte ein Papiertaschentuch (Tempo oder so) zusammen und bringe es zwischen Bass-Saiten und Gitarrendecke an. Und dann spielst Du ganz normal Deine Rhythmusfiguren durch und wirst merken, daß die Angelegenheit viel mehr nach Gitarrespielen klingt, als wenn Du alle Saiten anschlagen würdest. Nach der Erfahrung werden die notwendigen Trainingssitzungen bis das mit den Anschlag klappt etwas leichter werden, weil Du das Ergebnis Deiner Bemühungen schon kennst.;)
     
  6. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.07   #6
    Selten so ein Käse gehört!
    Abdämpfen einzelner Saiten ist ja wohl Standardtechnik.
    Wie oft hast Du in einem Akkord mittendrin eine Saitem die Du nicht spielen kannst und deshalb abdämpfen musst.
    Oder - Spiel mal einen E7#9 ohne die hohe E-Saite abzudämpfen.
    Das möcht ich hören!

    A.
     
  7. BlueChaoz

    BlueChaoz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.07   #7
    Ich glaube er meint das nicht so wie du das jetzt interpretierst!
    Manche Akkorde brauchen nunmal diese Technik - Keine Frage!

    Aber es ist schon nen Unterschied ob ich bei einem einfachen D-Akkord die E und A Saite dämpfe damit ich drauf los schrammeln kann, oder ob ich richtig lerne die unteren 4 Saiten sauber anzuschlagen..
    Ich mein, ich dämpf mir bei nem C Akkord z.B. auch die E Saite damit ich sie nicht ausversehen mit anschlage.. Versuche aber möglichst sauber zu spielen und erst die A Saite anzuschlagen!
    Grundsätzlich gilt doch: Sauber spielen und wenn ich bei nem D Akkord wild drüber schrammel und oben drüber immer die perkussiven Geräusche habe, ist das auch nicht wirklich das was man sich als Ziel setzt, oder?

    Natürlich muss man bei bestimmten Akkorden abdämpfen aber die erfordern es auch (mehr oder weniger) zwangsläufig! Ein D-Akkord ist def. ohne Dämpfung und doppelten Boden sauber anzuschlagen.. Selbst bei heftigem geschrammel!

    Denke dass er das so meinte..
     
  8. S.Tscharles

    S.Tscharles Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.07   #8
    @BlueChaoz: Das siehst Du so völlig richtig!:great:
    @Axel S: Schon mal daran gedacht, dass dieser Thread im Anfängerforum steht? Der "Käse" war wirklich nicht persönlich gemeint, aber jetzt erklär einem Anfänger mal einen E7#9!
    Auch Deine Vorschläge hinsichtlich der verschiedenen Griffweisen sind schon ok, nur dürfte D6/F# für einen Anfänger eben auch nicht das Wahre sein. Der freut sich vielleicht auch noch darüber, dass er gerade D-Dur zum Klingen bringt, und dann kriegt er D6/F# um die Ohren gehauen?
    Und wie jemand mit möglicherweise gerade ein paar Wochen Spielerfahrung mit einer Konzertgitarre ein D/F# unter Zuhilfenahme des Daumens spielen, und dann vielleicht auch noch die A-Saite abdämpfen soll, müsstest Du demjenigen auch erklären oder bessser noch vormachen.
    Nebenbei bemerkt, man könnte sich auch Voicings suchen, bei denen man "zwischendrin" keine Saiten abdämpfen muss. Dass das nicht immer praktikabel ist, weiß ich auch.
    Trotzdem - erstmal müssen die Basis-Techniken stimmen, dann kann man über Tricks nachdenken. Und vielleicht sollte man auch schauen, in welchem Unterforum die Frage gestellt wird, und dann darauf die Antwort abstimmen?:rolleyes:

    Und ganz nebenbei (das ist jetzt off-topic, und gehört nicht in dieses Forum): greifst Du beim beliebten E7/#9 im 6.Bund die A-Saite im 7.Bund? Wenn man den nämlich so greift
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    dann fehlt die Quinte, und der Grundton ist immer noch drin, und dann kann man die hohe e-Saite wegen dem eventuell fetterem Klang in manchen Situationen durchaus dazunehmen. Der reinen Lehre (3,5,b7,9) nach müsste der Akkord aber so gegriffen werden:
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  9. wishboneX

    wishboneX Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.07   #9
    Da hilft wirklich nur sauberes Üben, nach meiner bescheidenen Erfahrung geht das "Zielen" aber recht schnell. Als gutes Stück zum Üben, weil es schnelle und langsame Parts gibt, kann ich "Should I stay or should I go" von The Clash empfehlen.

    C.
     
  10. Axel S.

    Axel S. Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.07.07   #10
    Von Konzertgitarre steht da nix!
    Und immerhin weiss er schon, das man mit dem Daumen muten kann.
    Also warum nicht unterschiedliche Voicings zu-muten?

    Wer immer nur D-Dur Standard Griffweise auf D-E Saite spielt, kommt nicht weiter.

    A.
     
  11. x-Riff

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    Erstellt: 10.07.07   #11
    Ich denke, dass es sowohl sinnvoll als auch notwendig ist, einen gezielten Saitenanschlag zu üben. Dass es Alternativen dazu gibt, ist durchaus einer Erwähnung wert, aber sollte sich darauf nicht beschränken. Auf dieser Site findest Du verschiedene Varianten wie man einen Chord spielen kann und weitere nützliche Dinge:
    http://www.all-guitar-chords.com/index.php?ch=D&mm=&v=0
    Auch muten ist eine wichtige Technik - aber ich persönlich schaffe es nicht, mit dem Daumen die E- und A-Saite abzudämpfen - dazu sind meine Finger nicht lang genug.

    Also: Beim Abschlag dürfte es einfacher sein: Ansatz bei D-Saite und dann runter auf die hohe E-Saite. Beim Aufschlag musst Du einfach darauf achten, die A- und E-Saite nicht zu berühren.

    Das ist Übungssache, bedeutet aber, ein bißchen mehr zu tun als ein wenig zu klampfen.

    x-Riff
     
  12. foxytom

    foxytom Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

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    Erstellt: 10.07.07   #12
    ich bin jetzt schon mehrmals über diesen Thread "gestolpert", aber irgendwie kann ich beim besten Willen mit dem Titel nix anfangen :confused:

    oder ich stolpere gerade deswegen immer wieder drüber ??

    Gruß


    naja, zum Thema, sauberes Anschlagen ist am Anfang schon extrem wichtig, eigentlich später ja auch,... ähm... immer;)
     
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