Orchestrierung auf Ridebecken beim Besen-Spiel

von jamakasi, 27.08.07.

  1. jamakasi

    jamakasi Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.02.06
    Zuletzt hier:
    10.07.13
    Beiträge:
    118
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 27.08.07   #1
    hallo!

    es geht bei meiner frage weniger um die technik, sondern vielmehr um die frage, ob die orchestrierung "becken-snare" bei einem groove, wie soll ich sagen...."verbreitet" und beim publikum und auf einer aufnahme "anerkannt" ist.

    schau´ ich mir lehrvideo´s an oder bin auf konzerten, sehe ich sehr sehr oft nur die spielweise, bei der beide hände auf der snare "arbeiten".

    mir brennt die frage aus dem grund unter den näglen, da ich mich als "besen-nicht mehr ganz anfänger" natürlich mit der wischtechnik beschäftige, für ein bar-jazz-job allerdings gerne die begleitung auf dem ride spielen und nur mit einer hand auf der snare wischen würde.

    hat mir vielleicht jemand einen link zu einem video von einem stück welches so orchstriert wurde oder einem lehrvideo z.b. in youtube ?

    (folgendes bitte nicht zu ernst nehmen): bitte keine erklärungen mit "ist alles geschmackssache", "lass dir das von deinem lehrer erklären" etc. ich hab nen lehrer und weiss selbst dasss alles geschmackssache ist. :)

    vielen dank !

    gruß
    manu
     
  2. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.02.06
    Zuletzt hier:
    10.11.16
    Beiträge:
    1.492
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    700
    Erstellt: 27.08.07   #2
    Mh, schwer zu sagen. Ich finde, Besen sind nun mal dafür gemacht, auf der Snare den Dreck wegzuwischen ;) Wenn du bei dem Jazzgig unbedingt auf Ride spielen willst, dann kannst du doch gleich mit normalen Stöcken spielen. Oder gehts dir da um die Lautstärke?
     
  3. CHdrummer

    CHdrummer Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    18.06.06
    Zuletzt hier:
    13.09.16
    Beiträge:
    459
    Zustimmungen:
    13
    Kekse:
    221
    Erstellt: 27.08.07   #3
    dann wören rods zu empfehlen
     
  4. jamakasi

    jamakasi Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    24.02.06
    Zuletzt hier:
    10.07.13
    Beiträge:
    118
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 27.08.07   #4
    danke euch zwei für eure antworten.

    an der lautstärke liegt es nicht. sondern lediglich um den "hauch"-charakter. mir gehts im übrigen vom gefühl her auch so, dass das arbeiten mit beiden besen auf der snare das reizvollste ist.

    meine frage deshalb, da mir der wischeffekt mit nur einem besen vom gefühl her fast zu wenig ist. deshalb wollte ich mich mal nach "weiterführenden" wischtechniken erkundigen. meine hauptbewegung mit dem besen auf der snare ist die "standard-im-ovalen-kreis" bewegung (mit akzenten etc.).

    gibt es da erfahrungegemäß vielleicht alternativen, die einen "dichteren" wischeffekt erzielen ?
     
  5. Hyper-Horst

    Hyper-Horst Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    19.02.06
    Zuletzt hier:
    10.11.16
    Beiträge:
    1.492
    Zustimmungen:
    5
    Kekse:
    700
    Erstellt: 28.08.07   #5
    wenn du in der Richtung was machen willst: Es gibt eine tolle DVD von Andy Gillmann, "Brushes unlimited". Ich hab die auch. Er erklärt dort von der Haltung, bis zu ersten Techniken und verschiedenen Stilrichtungen alles, was mit Besen zu tun hat und das sehr verständlich! Nur zu empfehelen die Scheibe :)

    http://www.musik-produktiv.de/leu-brushes-unlimited.aspx
     
  6. planet_groove

    planet_groove Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.05.06
    Zuletzt hier:
    12.07.11
    Beiträge:
    100
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    46
    Erstellt: 12.10.07   #6
    Also ich kenne eine Aufnahme wo der Drummer mit den Besen einen Becken-Snare-Groove spielt.

    Es handelt sich um eine Live-aufnahme von Markus-Miller das Stück heißt Summertime und ist als jazziger Samba oder sambamäßiger Jazz angelegt.

    Ich hab auch auf verschiedenen Jazz Festivals durchaus solche Sachen gesehen. ein Crack in Sachen Besen ist z.B. Han Bennick, ein holländischer Drummer, der hat das auch gemacht.

    Aber auch ohne diesen Hintergrund: wer will dir sagen welche Voicings richtig oder falsch sind? Kreativität kennt solche Beschränkungen nicht - du kannst spielen was immer du willst. - Have fun Dude.

    greetz
     
  7. timmeoe

    timmeoe Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    06.10.07
    Zuletzt hier:
    4.09.08
    Beiträge:
    33
    Ort:
    Walzbachtal
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 14.10.07   #7
    es sind zwei verschiedene paar stiefel (würd ich sagen...^^)

    du kannst z.B. den Bossanova auf zwei Arten spielen:

    1.) Mit normalen Sticks, Ride Becken und "normalen" Snare schlägen
    oder
    2.) Mit einem besen, ner snare statt dem ride becken, und stick on rim

    dann kannste auch noch die base drum figur verändern und so zeugs

    es kommt alles auf die anderen musiker an, und aufs publikum
     
  8. planet_groove

    planet_groove Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.05.06
    Zuletzt hier:
    12.07.11
    Beiträge:
    100
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    46
    Erstellt: 14.10.07   #8
    nun ja, es kommt darauf an ob es Vorgaben gibt oder nicht. wenn der Bandleader oder Musical Director keine Vorgaben diesbezüglich macht, kann man doch spielen was immer man will , oder?

    Das ist künstlerische Freiheit. Ich habe schon bei vielen Schlagzeugern gesehen, das sie mit Besen Ride-Snare Orchestrierung spielen. (Roy Haynes, Steve Smith, Han Bennick etc.)

    Es gibt ja kein Gesetz, das einem dies verbietet.

    so long
     
Die Seite wird geladen...

mapping