Orgel oder E Piano?

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lukas82
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Ganz klar kein E-Piano. Wird wohl 'ne Orgel sein; ganz am Ende ist ja auch eine zu hören. Aber keine Hammond, sondern irgendeine Transistor-Combo- oder Heimorgel. Die hatten manchmal Percussion-Settings, wo man die Decay-Zeit einstellen konnte, also das Abklingen des angeschlagenen Tones. Und das ist auch kein Leslie, sondern ein Tremolo - ganz am Schluß hört man das deutlich.
 
wahrscheinlich doch ne Orgel, gell..
Keine B3 denkst du? Woran erkennst du das? Habe eben versucht mit der EVB3 von Logic den Sound hinzubekommen. Aber eben klappt nicht so ganz. Dieses glasige Element im Sound fehlt dem Sound immer...
Obwol mit der B3 (mit der Logic Simulation jedenfalls) kannst du die Decay-Zeit des Anschlags, der Perkussion auch einstellen...

Ein Tremelo..? Hmm ok, stimmt eigentlich... es gibt es fasst keine Tonhöhenmodulation.. heut Abend nochmals ausprobieren...

lg..
 
Keine B3 denkst du? Woran erkennst du das?

Sicher bin ich mir da natürlich nicht. Ich würde dem Sound nach halt nicht unbedingt auf eine Hammond tippen, kann mich aber auch täuschen.

Eins hab ich noch vergessen zu schreiben: Während des Solos ist reichlich Hall drauf! Das ist auch wichtig für diesen Sound.
 
Habe eben versucht mit der EVB3 von Logic den Sound hinzubekommen. Aber eben klappt nicht so ganz. Dieses glasige Element im Sound fehlt dem Sound immer...
Obwol mit der B3 (mit der Logic Simulation jedenfalls) kannst du die Decay-Zeit des Anschlags, der Perkussion auch einstellen...

Ein Tremelo..? Hmm ok, stimmt eigentlich... es gibt es fasst keine Tonhöhenmodulation.. heut Abend nochmals ausprobieren...

lg..
Hallo Alex,

ich glaube auch, daß es eine Orgel ist (könnte aber auch mit Synthesizer gemacht sein)...
Eine B3 aber eher nicht.

Auch bei der echten B3 kann man die Decay-Zeit der Percussion einstellen: wenn auch recht grob mit "SLOW" oder "FAST".
Die 2nd Percussion (entspricht 4') müßte man schon nehmen, denn die 3rd wäre eine Quinte "daneben" und ohnehin zu hoch. Drawbar-Einstellungen natürlich 000000000 (alle aus).

Auch wenn man die Percussion auf NORMAL (also die lauteste Möglichkeit) stellt, sind mir hier viel zu wenig B3-"Nebengeräusche" vorhanden. Auch der Sound, den Du als "glasig" bezeichnest (ich würde sagen: vergleichsweise "steril", rein, glockig) deutet in Richtung Transistororgel.


Eine konkrete Idee (ohne Gewähr) geht eher in Richtung alte analoge WERSI:
die hatten teilweise sogar einen kompletten Percussion-Zugriegelsatz, so daß man alle Fußlagen (nicht nur entweder 4' oder 2 2/3') mit beliebigen Lautstärkeverhältnissen zusammenmischen konnte.
Ich finde, man hört vor allem in den tieferen Passagen (Quartsprung von d auf g bei 0:37), daß da wohl mehr als eine Fußlage am werkeln ist (oder irre ich mich da völlig?)

Der "Leslie-Effekt", der als Tremolo entlarvt wurde, ist mir sogar fast zu extrem für ein Tremolo: Und eine der WERSI-Spielereien war, daß man neben dem Tremolo-Effekt auch einen (glaube ich sogenannten) "Shatter"-Effekt hatte, bei dem die Lautstärke nicht sinusförmig schwankt, sondern eher sägezahn/mandolinenartig; der Ton also immer sehr abrupt einsetzt.

Dann noch reichlich Effekte drauf - voilà.

Mein Tip also: Analog-Wersi aus der "Weltraum-Epoche": Helios, Galaxis, und wie sie alle hießen.

Viele Grüße
Torsten
 
Vom E-Piano kommt das definitiv nicht und Hammond möchte ich auch mal ausschließen. Ich tippe wie mein Vorredner auf irgendeine alte Analog-Schrammelorgel mit ganz viel Tremolo (so'n bißchen wie die Farfisa bei Helge Schneider).
 
Der Orgelsound ist doch auch leicht angezerrt oder hab ich was an den Lautsprechern?

Also
Orgel
+ Tremolo
+ Hall

Der Sound erinnerte mich spontan an "Air - All i need"
http://www.youtube.com/watch?v=YkgfmWfJ11s
So bei 2:22 min.
 
Für mich hört sich das nich wirklich nach der Wersi-Weltraumserie an.

Aber vielleicht sagt Alex82 einfach, woher er das Stück hat.
 
nach dem Motto wer will (noch)mal....

also ich glaube an ein E-Piano, das über ein schnell laufendes Leslie oder Lesliesim gespielt wird. Die Lesliegeschwindigkeit ist evtl. etwas zu langsam.
Habe das gerade mal probiert mit einer E-Piano Einstellung vom DP und einem Leslie, der Klang geht jedenfalls schon in die Richtung.

Gruss Helmut
 
Hallo,

also ich glaube an ein E-Piano, das über ein schnell laufendes Leslie oder Lesliesim gespielt wird.

Gegen ein E-Piano spricht der Quint-Klang am Schluss des Stückes; dieser ist definitiv aus einer Sinus-Orgel-Sektion. Der sonst zu hörende Klang ist ganz klar ein Percussion-Register aus einer Sinus-Orgel.

Ich würde intuitiv auf eine analoge Orgel (keine Tonewheel, sondern analog-elektronisch) tippen, deren eingebaute Leslie-Simulation dieses merkwürdige hektisch klingende Auto-Panning ist, was man hört.

Was haltet Ihr von der These, es könne sich um eine Orgel handeln, deren Percussion in allen Fußlagen schaltbar ist? Beweisen kann ich es nicht.

Viele Grüße

Robert!
 
Hier mein erster Versuch einer Annäherung an den Sound. Leider war grad kein Kompressor verfügbar:




Geräte:

- Boss Micro BR. Effekte: Tremolo und Pan, Speed 70, Depth 100

- Casio PX 120. Einstellung: E-Piano 1, Chorus 2, Hall (da ja beim Micro BR nur Hall beim Gitarreneingang zumischbar ist und ich kein Kabel zum rumstöpslen hatte)

Eure Meinung?
 
Und was ist mit den Quintklängen ab 0:48 im Original-Stück? Wie bekommst Du die mit dem E-Piano hin?
 
Und was ist mit den Quintklängen ab 0:48 im Original-Stück? Wie bekommst Du die mit dem E-Piano hin?

Ich denke, es waren mehr als ein Tasteninstrumente beteiligt und es wurde mit dem E-Piano das Solo gespielt und mit der Orgel begleitet. Meine Aufnahme war ein typischer 10-Minuten-Schnellschuss und ich finde, dass es der Sache schon sehr nahe kommt.
 
Ich denke, es waren mehr als ein Tasteninstrumente beteiligt und es wurde mit dem E-Piano das Solo gespielt und mit der Orgel begleitet.

Glaube ich nicht. Hör mal auf den Klang, wenn er bei 0:37 die tiefen Töne spielt. Definitiv Orgel-Percussion.
 
Glaube ich nicht. Hör mal auf den Klang, wenn er bei 0:37 die tiefen Töne spielt. Definitiv Orgel-Percussion.

Eben - ganz meine Rede. Und außerdem kann man keinerlei Anschlagabhängigkeit der Lautstärke erkennen.
Mir fällt jetzt kein besserer Ausdruck ein, aber ein E-Piano klänge in den tiefen Lagen viel zu voll, rund und weich - nicht so "hohl" (ohne mittlere Fußlagen)...
 
Mir fällt jetzt kein besserer Ausdruck ein, aber ein E-Piano klänge in den tiefen Lagen viel zu voll, rund und weich - nicht so "hohl" (ohne mittlere Fußlagen)...

Nicht so... "sinus-ähnlich"?

:)

Beste Grüße

Robert!

P.S.: Ich kann mir nicht helfen, aber ich glaube, diese Diskussion spaltet sich auf in das "E-Piano-Lager" und das "Orgel-Lager"... wahrscheinlich werdet Ihr so lange keine Einigung finden, bis wir nicht endlich wissen, wer das Originalstück eingespielt hat und über den Namen der Band auf Instrumente recherchieren können!
 
Nicht so... "sinus-ähnlich"?

:)

Jein, den Begriff "Sinus" wollte ich unbedingt vermeiden, weil es mir eben nicht flötig-weich (und Flöten sind bekanntlich sinusoid oder dreieckig ;)), sondern eher Rechteck- oder Pulswellenähnlich vorkommt.

Mon dieu, ist das ein Krampf, über subjektive Klangeindrücke zu schreiben - das ist ja wie bei der Weinprobe... Südlage mit einem Hauch von Wersi, im Abgang Yamaha... :D

Frohes Weiterrätseln
Torsten
 
"...Krötenheimer Vogelspinn - was spüren Sie auf der Zunge?"
"So ein pelziges Gefühl..."
"Falsch!..."

:)
 
Schreiben kann man viel.

Lasst mal HÖREN. ;) Bin gespannt.
 
Das Stück ist von "Züri West" und heisst "Haubi Songs"...

Es gibt tatsächlich wenige Bands aus der Schweiz die nicht mal schlecht sind ;-)
 

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