PA-Anschaffung für Live Band, Budget bis 3500€, Punk-Rock bis Rockballaden

Sirae
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Über mich / uns:
Hi zusammen. :prost:
Wir sind eine vierköpfige Band mit Bass, E-Gitarre, Schlagzeug und Gesang. Wir spielen hauptsächlich Punkrock, haben aber auch ruhigere Songs wie Hurt von Johnny Cash u.ä. im Programm. Wir haben bisher alle wenig Ahnung von Beschallungsequipment und wollen uns eine PA anschaffen, die für unsere Proben taugt (16qm Proberaum), aber auch erste Auftritte bestreiten kann. Wir möchten gerne lieber jetzt etwas mehr investieren und das Equipment längerfristig nutzen, als an der falschen Stelle zu sparen. Wir möchten aber auch nicht überambitioniert an die Sache rangehen - wir haben alle Spaß an der Musik, aber Profis werden wir sicher nicht mehr. :D

1.) Anwendung

a) Musikart:

[ ] DJ- und Playback-Anwendungen
[ ] Sprache
[ ] Verleih
[ x ] Livemusik (Band / Orchester)

Stil: __________

2.) Bei Bands: was soll alles über die Anlage laufen?
[ ] nur Gesang/Sprache
[ x ] + Instrumente wie Gitarren, Keys
[ x ] + tieffrequente Instrumente wie Bassdrum, E-Bass
[ ] sonstiges: __Für den Proberaum haben Gitarre und Bass nötigenfalls auch eigene Verstärker, reichen aber nicht für die Bühne_______________

(bitte beachten dass beim Ankreuzen der tieffrequenten Instrumenten in den meisten Fällen ein Betrieb ohne Subwoofer kaum möglich ist bzw. nur mit großen Abstrichen zu machen ist)



3.) Größe der Veranstaltung /Lokation:
Bitte hier die Personenzahl angeben, die aktiv beschallt werden soll - also nicht die Besucher mitrechnen, die eigentlich nur an der Bar stehen und sich unterhalten wollen.

[ x ] nur Proberaum, Gigs bis ca. 50 Leute
[ ? ] ...bis ca. 100 Leute
[ ] ...bis ca. 200 Leute
[ ] ...bis ca. 300 Leute
[ ] ...bis ca. 500 Leute
[ ] ...bis ca. ____ Leute...

Größe der Location, in m² (falls bekannt):

[ ] 50 m²
[ ] 100 m²
[ ] 200 m²
...

[ ] genaue Abmessung (falls bekannt): ______

obige Angaben für [ ] Indoor oder [ ] Outdoor/Zelt.


4.) Art/Anzahl der Boxen:

[ ] nur Top/Fullrange-Boxen
[ x ] + Subwoofer
[ ] + Monitore: Anzahl:____
[ ] sonstiges____________


d) aktiv / passiv

[ x ] aktiv
[ ] passiv
[ ] egal / was will der von mir?



5.) Budget

erwünscht:__2000____
absolutes Maximum: __3500 (falls das nicht realistisch ist, bitte Bescheid geben)__



6.) Vorhandenes PA-Equipment (Typenbezeichnung nicht vergessen):

Keins___

[ ] weitere Nutzung erwünscht.
[ ] Verkauf, eine Option, um das Budget aufzustocken



7.) Klangliche Ansprüche:

[ ] keine besonderen Ansprüche an den Klang
[ x ] sollte klingen
[ ] sollte exzellent klingen (Bemerkung: gehobenes Budget vorausgesetzt!)



8.) Zustand des zu kaufenden Equipments:
[ x ] neu
[ ] gebraucht
[ ] egal



Wenn Beratung für den Kauf einer Komplett-Anlage (inkl. Mikros, Mischpult, Verkabelung,...) gewünscht wird, bitte den folgenden Teil noch ausfüllen:

Wir haben uns schon für ein digitales Behringer Mischpult entschieden, danke.

9.) Mischpult


[ ] analog
[ ] digital
[ ] egal

Anzahl Mono-Kanäle:___
Anzahl Auxwege (z.B. für Monitor, InEar, externe Effekte):___


Sonstiges:

[ ] im Mischpult integrierte Effekte benötigt/erwünscht (bei Digitalpulten meist Standard)



10.) Sonstiges/Bemerkungen:
Vielen lieben Dank vorab für eure Hilfe.
 
Mischpult und sonstiges, wie Mikros usw, sind nicht Teil des Budget?
Wenn dem so wäre, würde ich erst mal an so etwas denken:

Damit kann man sicher mehr als nur im Proberaum spielen. Der Anlage würde ich auch bei Rock gut 150 Leute zutrauen, dass die richtig gut bespaßt werden.
Wie sieht es mit Monitoring aus? Soll das da auch mit abgewickelt werden? Oder macht ihr gleich auf neumodern und nehmt IEM?
Wenn klassisches Monitoring, dann würde ich da auch auf die Art 310 setzen. Da kann man dann auch schon mal die PA Tops und die Monitore mischen, wie man es braucht.
 
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Danke schön. :D Wir wollen uns tatsächlich IEM anschaffen und sind aktuell bei einem Sennheiser Einsteigermodell mit A-Band. Ich denke, es macht aber Sinn, beides zu üben, also normales Monitoring und In Ear, damit man nicht komplett ungewohnte Wahrnehmungen verarbeiten muss, wenn mal das In Ear Monitoring zickt oder keine Frequenz frei ist o.ä.Oder ist das eher kein Problem?
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Mischpult und sonstiges, wie Mikros usw, sind nicht Teil des Budget?
Jain. Unsere Schlagzeugerin kauft alles, was die Gruppe nutzt (inkl. Mischpult), dafür ist das Budget. Alles was persönliches Equipment ist, kauft jeder selbst (Mikros, Kabel für die Instrumente und Mikros, IEM). Sorry, hätte ich gleich dazuschreiben sollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das bedeutet aber, dass im Rahmen des erwünschten Budget (2k!) nur gebrauchtes Equipment drin ist.

Wozu muss man in einem derart kleinen Proberaum alles über die PA laufen lassen?

Euer Konzept kennen wir jetzt nicht, aber IEM in einem so kleinen Raum müsste auf reine Preamps für die Instrumente hinauslaufen, und fast schon zwingend auf ein Digitalpult --- bei analogen Pulten mangelt es gerne mal an AUX-Wegen fürs IEM. Ok, könnte sogar Platz im Raum schaffen.

Und wenn das Budget begrenzt ist, solltet Ihr vielleich kabelgebundenes IEM in Erwägung ziehen bzw. sogar fürs erste ausprobieren. Damit werdet Ihr halt keine Turnübungen auf der Bühne vollführen können, und auch keine Show wie The Who (abgesehen von deren Bassisten). Ein bisserl Bewegung geht aber auch dann, und zwar mehr als in 16m² möglich ist. Aber Ihr werdet ganz sicher keinen Streß mit nicht freien Frequenzen haben. Die Strippen kann man jederzeit nachträglich durch Funkstrecken ersetzen.
 
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Danke schön. :D Wir wollen uns tatsächlich IEM anschaffen und sind aktuell bei einem Sennheiser Einsteigermodell mit A-Band. Ich denke, es macht aber Sinn, beides zu üben, also normales Monitoring und In Ear, damit man nicht komplett ungewohnte Wahrnehmungen verarbeiten muss, wenn mal das In Ear Monitoring zickt oder keine Frequenz frei ist o.ä.Oder ist das eher kein Problem?
Da würde ich sagen Prioritäten setzen - Euer Budget ist ja schonmal gar nicht so gering, aber dafür "beides" anzuschaffen, da würde ich dagegen raten.
IEM + volle Anlage in einem 16 qm Proberaum (+ eigene Amps?), das ist wirklich etwas viel auf die Ohren.

Ich persönlich würde es von eurer momentanen Backline abhängig machen:
- Szenario A: Ihr habt Modeller/sonstiges IEM-fähiges Equipment am Star. Dann kauft Euch "was vernünftiges" oberhalb der absoluten Einstiegklasse im Bereich IEM. Denkt dran dass Ihr hier nicht an den Ausspielwegen im Mischpult geizen solltet. Für den kleinen Proberaum rate ich dann auch zu Powerplay P1 - stereo solltet Ihr direkt mit anfangen, dann könnt Ihr schauen ob Euch das was taugt und dann ggf. später in eine Funklösung für die Bühne investieren die ebenfalls nicht absolute Einstiegsqualität ist.

- Szenario B: Ihr spielt über Amps + Naturschlagzeug - da dürfte im Proberaum wohl "nur" der Gesang über die PA laufen. Überlegt Euch gut und ehrlich für welche Gelegenheiten (Größe + Anzahl an Gigs) die Anlage geeignet sein soll. Könnte ja auch eine Alternative sein "nur" gute Monitore anzuschaffen über die Ihr den Gesang gut hören könnt. Bei Auftritten nutzt Ihr diese dann und leiht Euch ggf. die PA einzeln dazu. In kleineren Locations geben die Verstärker auch noch genug Schall mit in den Raum. ja, mit einer gut ausgestatteten Anlage KANN man den Raumklang deutlich verbessern, aber man muss da den eigenen Anspruch nicht zu hoch hängen. Oder wie die Großmutter sagen würde "wir sind früher auch alle groß geworden" - in früheren Zeiten war Ausstattung und Qualität häufig deutlich schlechter als heute. Klar haben sich die Hörgewohnheiten und Ansprüche der Zuhörer nach oben entwickelt, das gilt allerdings bspw. für eine gut bezahlte Hochzeitsband in einem ganz anderen Umfang als bei Punk-Gigs bis 100 PAX, da muss man nicht unbedingt den höchsten Anspruch haben.

Während ich hier schreibe hat Beate_r ja schon vieles ähnlich aufgeschrieben ;-)

Nochmal der Hinweis: entscheidet Euch für EINE Variante!
a) was bedeutet "wenn das IEM rumzickt" - geht nicht davon dass Ihr bei Gigs in der Größenordnung spontan auswählen könnt - wenn Ihr die PA stellt, wollt Ihr "nur für den Fall" noch Monitorboxen anschaffen und mitschleppen?
b) Euer Vorsatz sich auf alle Möglichkeiten vorzubereiten in allen Ehren, aber unterschätzt das nicht. Klanglich sind es in der Tat große Unterschiede, mit "heute so morgen so" proben ist es schwieriger Routine und Souveränität in beide Varianten reinzubringen. Beim IEM geht mehr Zeit für den Mix drauf - gehen da alle mit, sich technisch/gedanklich da so weit reinzufuchsen dass man nicht nur "ich hör immer noch nix, mach mich mal lauter" sagt?

Meine Empfehlung daher (unter der Annahme dass eher Szenario B bei Euch der Fall ist): gute Boxen als Monitore, ein Mischpult das genug Eingänge hat um Euch im Auftrittsfall komplett abzunehmen (plus die nötigen Monitorwege für 4 Personen), das Ihr gut bedienen könnt. Dann noch (Punkrock im 16 qm Proberaum) guter Gehörschutz für jeden - damit habt Ihr in den nächsten paar Jahren am meisten Freude.
 
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Hmm, Mischpult soll auch noch ins Budget. ok, Ein Behringer XR18 kostet so um die 400 Euro und sollte für so eine Band schon ganz gut reichen, außer es ist geplant, dass alle mit Stereo IEM spielen wollen. Denn dann reichen halt die 6 Aux Ausgänge nicht mehr, wenn die PA auch noch angesteuert werden soll. Zumindest gäbe es da noch die Option ein P16-hq nachzurüsten (z.B für die Drummerin), die sich dann unabhängig vom XR18 noch einen extra Stereo Mix machen kann aus den üblichen 16 Eingängen.
Also ich würde trotzdem mal das XR18 nehmen und wenn man beim Budget noch sparen will, halt nur einen Sub nehmen, das sollte auch meist mehr als ausreichend sein für Privat Konzerte im Winz-Proberaum und mal in einem kleinen Beisl für ca 100 Leute. Und mit den gesparten 1000 € gingen sich auch noch drei Art 310 als Monitore aus, wenn man das so machen will. Dann hat man das Budget auch noch nicht überreizt.

Gebraucht kaufen ist an sich nicht verkehrt, aber da müsste man sich schon gut auskennen um die Spreu vom Weizen zu trennen. denn sonst hat man das Geld verbraten für eine Anlage, die eventuell kurz vor dem unrühmlichen Tod steht.
 
Wenn das Equipment erstmal nur für den Proberaum ist und Ihr beides üben wollt (also spielen über IEM und über konventionelles MOnitoring), dann würde ich raten, erstmal IEM über Kabel zu machen, da spart man sich den teuren Funk. Euer Pult sollte mindestens vier Monitorausgänge haben, besser acht wegen stereo Monitoring für IEM, das ist wirklich angenehmer, und die Dinge sind deutlicher hörbar, wenn man sein eigenes Signal in der Stereomitte hat und den Rest etwas links und rechts im Panorama positioniert.

Dafür würde ich zu den Behringer Kopfhörerverstärkern raten: https://www.thomann.de/de/behringer_powerplay_p2.htm
Die sind günstig und gar nichtmal so schlecht. Mit Adapterkabeln vom Pult zum P2 kann man die auch stereo benutzen.

Dazu ein Pult mit acht AUX-Ausgängen: Soundcraft UI24r - habe ich auch, ich finde es ein tolles Pult: https://www.thomann.de/de/soundcraft_ui24.htm
Etwas günstiger, ebenfalls gut, aber mit weniger Monitorwegen das Behringer XR18: https://www.thomann.de/de/behringer_x_air_xr18_thon_case_bundle.htm - damit können sich vielleicht Basser und Drummerin einen Monitormix teilen, ich habe (allerdings mit konventionellem Monitoring) die Erfahrung gemacht, dass diese beiden Instrumente sich überraschend oft den Monitormix teilen können.

Als Mini-PA oder gehobenes Monitoring zwei RCF ART 710a - Bass geht da drüber, die Bassdrum eher nicht (bzw. wenn doch, dann nur den Klatsch, nicht den Wumms), dafür bräuchte es schon einen Subwoofer im Proberaum, draussen vielleicht auch zwei: https://www.thomann.de/de/rcf_art_710_a_mk_v_cover_bundle.htm
Unbedingt im Bundle mit Hüllen kaufen, sonst sehen die nach zweimal transportieren böse abgeranzt aus. Oder muss das so sein bei Punkrock?
Über das nächstgrößere Modell ART 712a würde ich mich auch locker die Übertragung einer kräftigen Bassdrum trauen, mit den Vorgängermodellen habe ich das jahrelang gemacht, und die 700er Serie kann noch etwas mehr als meine 400er Serie: https://www.thomann.de/de/rcf_art_712_a_mk_v.htm - vielleicht zwei davon und die Hüllen und Stative später nachkaufen, damit es weniger wehtut?
 
Budget bis 3500€ ... vierköpfige Band ... PA anschaffen, die für unsere Proben taugt (16qm Proberaum), aber auch erste Auftritte bestreiten kann. ... Unsere Schlagzeugerin kauft alles, was die Gruppe nutzt (inkl. Mischpult), dafür ist das Budget. Alles was persönliches Equipment ist, kauft jeder selbst (Mikros, Kabel für die Instrumente und Mikros, IEM).

Hallo Sirae,

ich würde mich zunächst auf Monitore für den Proberaum konzentrieren. Von folgendem Schnäppchen würde ich mir vier Stück anschaffen:

Gear4Music SM12P, 683,00 €

Dazu eine solide Endstufe:

t.amp TSA 4-300, 339,00 €

Vier Lautsprecherkabel á 10 m:

Fun Generation SPK 10, 67,60 €

Einen Tabletmixer, mit dem Ihr als Audiointerface Eure Proben mehrspurig aufnehmen könnt:

Behringer X Air XR18, 365,00 € (war der jemals so günstig?)

Vier XLR-Kabel vom Mixer zur Endstufe:

Fun Generation MIC 5, 26,00 €

Bleiben noch gut 2000,00 € für die Saalbeschallung Eurer Auftritte.

Als Subwoofer zwei Proel S15A, 878,00 €

Als Topteil und Fullrangebox für Kleinauftritte zwei Yamaha DBR 12, 918,00 €

Zwei XLR-Kabel zwischen Mixer und Subwoofer:

pro snake TPM 15, 31,00 €

Zwei XLR-Kabel zwischen Subwoofer und Topteil:

pro snake TPM 3,0 CC Micro Cable white, 14,20 €

Und für den Rest bis 3500,00 € Distanzstangen und Lautsprecherstative. Was vergessen? In-Ears inkl. Funkstrecke kauft jeder selbst?

Klar, jetzt kann man jede einzelne Position der Auflistung rund und eckig diskutieren ... ;)

Viel Erfolg beim Einkauf!

Carsten
 
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Wir sind eine vierköpfige Band mit Bass, E-Gitarre, Schlagzeug und Gesang. Wir spielen hauptsächlich Punkrock, haben aber auch ruhigere Songs wie Hurt von Johnny Cash u.ä. im Programm. Wir haben bisher alle wenig Ahnung von Beschallungsequipment und wollen uns eine PA anschaffen, die für unsere Proben taugt (16qm Proberaum), aber auch erste Auftritte bestreiten kann.
Hallo,

wie macht ihr es denn jetzt im Proberaum, mit Gesang, Bass und E-Gitarre?
Wenigstens der Gesang wird doch jetzt auch schon irgendwie über Mikrofon und Boxen laufen...?

Meiner Banderfahrung nach ist es sinnvoll, bei Proben möglichst leise zu spielen. Denn dann hört man deutlicher, was und wie man selbst und die anderen dazu spielen, als wenn die Grundlautstärke schon so hoch ist, dass man sinnvollerweise schon mit Gehörschutz proben muss. Gehörschutz vermumpft ja leider auch mehr oder weniger den Sound, selbst mit dedicated Musiker-Ohr-Stöpseln halt doch noch ein wenig.

Erfahrungen aus dem Probenraum
Bei meiner letzten Band hatten wir zwei Aktivboxen an der Wand hinter dem Schlagzeug angebracht, etwas oberhalb Kopfhöhe (ging baulich wegen der Wand nicht tiefer zu montieren). Diese Boxen waren am Mischpult angeschlossen.
Bass ging direkt ins Mischpult.
Für die E-Gitarre verwendete der Gitarrist eine Art Modelling-Amp-Multieffekt-Gerät, welches auch direkt in Stereo ins Mischpult ging.
Gesang ging direkt über Mikrofon ins Mischpult. Dem Gesang wurde am Mischpult dezent etwas Platten-Hall hinzugemischt.
Vom Schlagzeug ging nur die Kick per Mikrofon in der Trommel ins Mischpult, damit die man den Kick besser hörte.
Der Schlagzeuger hörte die restliche Band also sozusagen von hinten, über die Boxen an der Wand hinter ihm.
Die ganze restliche Band hörte Drums und sich selber aus Richtung Schlagzeug, weil ja die Boxen an der Wand hinter dem Schlagzeug etwas oberhalb von Kopfhöhe angebracht waren.

Die ganze Band (minus Schlagzeuger) wurden also sozusagen von vorne "angeblasen"; sie schauten Richtung Drummer.
Vorteil 1: Sie hörten sich selber und die Drums sozusagen von vorne, quasi wie aus Publikumsposition, vor den Drums, und sich selber auch sozusagen wie aus PA fürs Publikum.
Vorteil 2: Da keine Amps für Gitarre oder Bass im Raum waren, gab's auch keine Probleme der Art, dass etwa Amp vom Gitarristen oder Bassisten laut wie irre, sozusagen unter den Beinen von Gitarrist und Bassist hindurch, irre laut in den Raum ballern, und Gitarrist und Bassist sich trotzdem "nicht hören". Weil ihre Amps an ihren Ohren vorbei abstrahlen.

Manchmal hatten wir eine der Aktivboxen von der Wandhalterung abgenommen und als Wedge-Monitor über Aux für den Drummer genommen - die Rest-Band hörte sich dann eben nur über eine an der Wand montierte Aktiv-Box.

Gigs im kleinen Rahmen
Für Live-Gigs im kleinen Rahmen nahmen wir diese Aktiv-Boxen als PA, und etwa einen Roland-Cube des Gitarristen als Monitor für ihn und Gesang, und der Bassist hatte einen kleinen Bass-Amp als Monitor für sich, der als Line-Out in den Saal-Mixer ging.
Oder wir hatten für den einen Tag des Auftritts einfach vom örtlichen PA-Verleih Aktiv-Boxen für FOH ausgeliehen, und unsere beiden Aktiv-Boxen, den Roland-Cube und des Bassisten-Mini-Amp als Monitore genommen.

Die Drums mussten bei den kleinen Gigs gar nicht komplett mit Mikros abgenommen und verstärkt werden. Da genügte es, die Kick abzunehmen und zu verstärken. Der besseren Hörbarkeit wegen, wurden auch die Snare und die Hi-Hats mit Mikros abgenommen und ein klein wenig über die PA hinzugegeben - macht die Hihats oder die Snare dann etwas deutlich hörbar. Nicht unbedingt wegen der Lautstärke, sondern wegen der Klarheit oder Brillanz, die man bekommt, wenn Mikros nahe an den HiHats oder an der Snare aufgebaut sind.

"Selbstmischende Band" ohne Tontechniker
Zu der Zeit waren wir auch "selbstmischende Band", d.h., der Gitarrist ging beim Soundcheck im leeren Saal mit langem Kabel in den Saal, hörte die Band aus der PA, und stellte dann am Mixer, der auf der Bühne stand, nach.
Das ging ja auch "irgendwie". Es war aber immer stressig, und wir konnten während des Gigs halt nie den Sound nach regeln und anpassen.

Ton-Mensch als Bandmitglied
Wenn ihr demnächst viele Gigs spielt, empfiehlt es sich möglicherweise, noch ein fünftes Mitglied in eure Band aufzunehmen, nämlich einen Menschen, der den Sound und die Tontechnik macht.
Der bei ein paar Proben und bei den Generalproben vor den Gigs im Probenraum ist, euer Programm kennt, euren Sound kennt. Und weiß, dass etwa bei euren "ruhigeren Songs" vielleicht die Gitarre anderen Pegel, anderen EQ, mehr Compressor und etwas Chorus braucht, als bei euren "voll-auf-die-Zwölf"-Punk-Songs. Oder sowas.
Der auch beim Gig euren Sound nach-regelt, und insgesamt dafür sorgt, dass ihr vorne raus mit richtig gutem Sound erklingt.
Das erfreut eure Fans, und macht, dass sie gerne wiederkommen zu euren Gigs.

Fazit
Im Probenraum oder bei Gigs im kleinen Rahmen braucht es keine irre aufwändige Ton-Anlage. Auch ein paar Aktiv-Boxen und "zur Not" auch ein altes analoges Mischpult reichen aus.
Wichtiger für guten Sound nach vorne raus ist ein (eigener) Tontechniker, der den Sound live mischt, nach-regelt und euer Programm auch kennt.
Und der euch entlastet von der ganzen Tontechnik. Ihr braucht nur spielen - euer Tonmensch macht und zaubert, dass ihr von der Bühne runter im Saal gut klingt.
Dafür teilt man alles aus dem Hut oder die Festgage halt durch 5 und nicht durch 4. Empfinde ich als sehr guten Deal.

Keine konkreten Kaufempfehlungen. Ich denke, mit üblichen PA-Boxen, mit üblichen Mixern, die für euch etwa 4 (Wedges) oder 8 (IEM) Aux-Wege haben, sollte ein eigener Tontechniker euch besseren Sound mischen können, als mit irgendwelchem Top-Equipment, wenn ihr selber mischt.

Grüße
 
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Hey alle,

Ersteinmal vielen lieben Dank für die hilfreichen Inputs. Das ist echt klasse!

Zum Budget: Es klingt ein wenig so, als wären 3500€ ein zu geringes Budget? Falls dem so ist, lässt sich daran vermutlich etwas ändern. Von gebraucht haben wir erstmal Abstand genommen, weil wir nicht beurteilen können, wie der Zustand ist. Sonst wäre gebraucht kein Problem.

Für das Mischpult hatten wir uns eigentlich für das Behringer X32 Compact entschieden, u.a. weil wir es gut fanden, dass das notfalls auch ohne Tablet bedienbar ist und weil es der Schlagzeugerin wichtig ist, dass das Schlagzeug fürs IEM auch abgenommen wird mit mehreren Mikros. Habt ihr dazu Erfahrungen?

Zu euren Fragen:
Aktuell Proben wir so: Schlagzeug natur, Gitarre über Gitarrenverstärker, Bass über Bassverstärker und ich singe über einen geliehenen kleinen Orange-Verstärker. Zuvor hatten wir eine alte, reparierte Anlage mit Billigboxen von einem Bekannten, die er aber wieder mitgenommen hat und aus denen auch mehr oder minder eher Klangbrei kam.

Zum Monitoring: Mein Gedanke war nicht, Monitorboxen + IEM zu nutzen, sorry wenn ich das missverständlich ausgedrückt habe. Mein Gedanke war, gelegentlich mal ohne IEM mit unseren normalen Boxen zu üben um nicht das Gefühl dafür zu verlieren, auch mal ohne IEM klarzukommen. Ist das kein sinnvoller Gedanke? Ich hatte gelesen und gehört, dass es Probleme mit IEM geben kann und ggf kein Funkkanal frei ist oder die Verbindung abbrechen kann etc.

Kann man kabelgebundene IEM mit einem Funkset erweitern, sodass man die dann einfach statt ins Mischpult in den Empfänger einstöpselt, sobald man auf Funk umsteigen möchte? Oder muss man dann die Kabelvariante ersetzen?

Nochmal zur Sicherheit: Persönliches Equipment wie IEM zählt nicht ins Budget.
Ich gehe eure bisherigen Antworten morgen in der Bandprobe mit den anderen durch, beantworte Rückfragen dann nochmal genauer und schreibe ggf. weitere Infos und Fragen von den anderen mit dazu.

Vielen lieben Dank nochmal!
 
Es klingt ein wenig so, als wären 3500€ ein zu geringes Budget?
Hast Du meinen Vorschlag gelesen? Fehlte Dir etwas? Aus meiner Sicht ist es das vollständige Equipment (nach Deiner Anforderung) für 3500 € und es reicht qualitativ über das hinaus, was ich im Umkreis bei den Bands sehe.

Von gebraucht haben wir erstmal Abstand genommen, weil wir nicht beurteilen können, wie der Zustand ist.
Gute Reflexion.

Für das Mischpult hatten wir uns eigentlich für das Behringer X32 Compact entschieden, u.a. weil wir es gut fanden, ... ["Wir haben bisher alle wenig Ahnung von Beschallungsequipment und wollen uns eine PA anschaffen,"]
Es macht aus meiner Sicht wenig Sinn, bei einem dann doch begrenzten (nicht zu geringen!) Budget einzelne Komponenten vorzugeben, die evtl. unnötig* das Budget auf diese Komponente konzentrieren. (*hier 784 € abzgl. ggf. ein Tablet)

X32: Habt ihr dazu Erfahrungen?
Ich habe das "uneingeschränkte" X 32. Alle anderen genannten Pulte ermöglichen das auch. Da Ihr eben noch kein fünftes Bandmitglied (Tontechniker) habt, solltet Ihr die Tabletbedienung von Anfang an mit einplanen.

Kann man kabelgebundene IEM mit einem Funkset erweitern, sodass man die dann einfach statt ins Mischpult in den Empfänger einstöpselt, sobald man auf Funk umsteigen möchte? Oder muss man dann die Kabelvariante ersetzen?
Jein. Die genannten Behringer P2 (ich nutze mehrere Behringer P1) tun das, was Funksender mit Funkempfänger tun: sie haben einen Eingang am Sender, der vom Mischpult mit dem Signal versorgt wird und einen Kopfhörerausgang am Empfänger, der den Kopfhörer versorgt. Im Falle des Behringer P2 (oder eben P1) trägst Du alles in einem Gerät am Gürtel, das sein Signal über ein Kabel erhält. Das Behringer P2 kann nur Batteriebetrieb, das Behringer P1 Batterie- und Netzbetrieb.
 
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Für das Mischpult hatten wir uns eigentlich für das Behringer X32 Compact entschieden, u.a. weil wir es gut fanden, dass das notfalls auch ohne Tablet bedienbar ist und weil es der Schlagzeugerin wichtig ist, dass das Schlagzeug fürs IEM auch abgenommen wird mit mehreren Mikros. Habt ihr dazu Erfahrungen?
Das X32 Compact ist an sich ein gute Wahl, kostet euch halt schon mal gut ein Drittel des angepeilten Budgets. Damit bleiben, geht man von den 3500€ maximal aus, schon nur mehr gut 2300 € übrig (ohne jetzt noch an eine Transportmöglichlichkeit für das Pult zu denken, die auch gut 90 € im günstigsten Fall kosten würde). Aber ich kenne kein Pult anderer Hersteller, das es damit aufnehmen kann, und das selbst wenn ihr die ganzen 3500€ dafür verwenden wollt. Das WING aus dem Hause Behringer wäre allerdings eine Schippe drauf, was die Möglichkeiten betrifft. Ich habe zwar noch ein M32R (Die Midas Version vom X32) aber benutze inzwischen viel lieber mein WING (Compact oder Full Size).
Kann man kabelgebundene IEM mit einem Funkset erweitern, sodass man die dann einfach statt ins Mischpult in den Empfänger einstöpselt, sobald man auf Funk umsteigen möchte?
Ja, kann man, die IEM Hörer können die selben bleiben(das ist bei kabelgebundenen Systemen wohl der Teil, der hauptsächlich den Preis bestimmt). Man tauscht halt das Teil, z.B das Behringer P2 oder P1, durch eine Funkstrecke aus. Bei der Drummerin braucht es z.B meiner Meinung nach keinen Funk, die kann bei einem kabelgebundenen System bleiben, da Leute am Schlagzeug in der Regel nicht ständig quer über die Bühne flitzen. ;)
Von gebraucht haben wir erstmal Abstand genommen, weil wir nicht beurteilen können, wie der Zustand ist.
Gute Entscheidung, wie ich finde.
Aktuell Proben wir so: Schlagzeug natur, Gitarre über Gitarrenverstärker, Bass über Bassverstärker und ich singe über einen geliehenen kleinen Orange-Verstärker.
Wobei, wenn man es ganz pragmatisch angeht, und erst mal nur ans Proben denkt, dann reicht doch ein Mischpult, vier von den Behringer P2 z.B (ich mag die, weil sie nicht so klobig sind und das mit den Batterien lässt sich durch gute Akkus auch elegant lösen). Will man die Stereo betreiben, dann besorgt man für das Anschließen an das X32 Adapterkabel, um von zwei XLR Ausgängen vom Pult zu einen für die P2 zu kommen. Die restliche Strecke zu den Musikern kann man dann mit üblichen Mikrofonkabeln überbrücken. Das kostet dann je Musiker ohne IEM Hörer mal so um die 50 € und wenn alle IEM benutzen braucht es auch keine Boxen zum Proben. Ach und wenn ihr die kabelgebundene Variante dann schon habt, dann kann die auch als Rückversicherung bei Auftritten benutzt werden, wenn die Funkstrecken wider Erwartung doch zicken.

Da geht sich dann auch eine gute Mikrofonierung für Drumset und Amps aus. Oder ihr nehmt gleich ein WING Compact und seit auch langfristig gut gerüstet. Denn so lange wird das X32 wohl nicht mehr von Behringer unterstützt werden.

Sollte es dann zu Auftritten kommen, könnt ihr euch immer noch überlegen, ob nicht zumieten die günstigere Variante ist. So als Faustformel zahlt sich eine eigene Anlage erst aus, wenn man sie im Jahr mindestens 10 mal benutzt.

Wenn ihr euch doch nicht zu IEM durchringen wollt, dann kauf doch einfach eine Box wie die RCF 710 oder 310 als Ersatz für die Orange. dazu ein einfaches Pult und ab geht die Mitzi. Da braucht es erst mal kein X32 oder so. Ich würde da ein Flow 8 und eine Art 310 nehmen und der Rest kommt "natur" beim Proben. Da reicht dann eine halbwegs gute Aufstellung der einen Box. Dann bist du vom Budget plötzlich bei ca 600 € neu.

Gute Optionen gibt es also genug, da müsst ihr nur entscheiden, welchen Weg ihr gehen wollt.
 
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Hey alle,

Ersteinmal vielen lieben Dank für die hilfreichen Inputs. Das ist echt klasse!

Zum Budget: Es klingt ein wenig so, als wären 3500€ ein zu geringes Budget? Falls dem so ist, lässt sich daran vermutlich etwas ändern. Von gebraucht haben wir erstmal Abstand genommen, weil wir nicht beurteilen können, wie der Zustand ist. Sonst wäre gebraucht kein Problem.
Mehr ist natürlich nicht schlechter - aber ich finde für den angepeilten Zweck ist das schon OK, viele fangen mit weniger an und kommen auch zu guten Ergebnissen.

Für das Mischpult hatten wir uns eigentlich für das Behringer X32 Compact entschieden, u.a. weil wir es gut fanden, dass das notfalls auch ohne Tablet bedienbar ist und weil es der Schlagzeugerin wichtig ist, dass das Schlagzeug fürs IEM auch abgenommen wird mit mehreren Mikros. Habt ihr dazu Erfahrungen?
Klingt auf der einen Seite natürlich sinnvoll weil man denkt dass man bei IEM alles in den Hörer bringen muss. Aber die Hörer dämpfen nicht 100%, in dem Proberaum wird man vom Punk-Schlagzeug noch viel hören, ob da die Vollabnahme nötig ist wäre auszuprobieren - muss eben auch alles noch in den Mix gebracht werden. Passt auf Eure Ohren auf, da steigert sich die Lautstärke ganz "unbemerkt" ganz schnell.
Zu euren Fragen:
Aktuell Proben wir so: Schlagzeug natur, Gitarre über Gitarrenverstärker, Bass über Bassverstärker und ich singe über einen geliehenen kleinen Orange-Verstärker. Zuvor hatten wir eine alte, reparierte Anlage mit Billigboxen von einem Bekannten, die er aber wieder mitgenommen hat und aus denen auch mehr oder minder eher Klangbrei kam.

Zum Monitoring: Mein Gedanke war nicht, Monitorboxen + IEM zu nutzen, sorry wenn ich das missverständlich ausgedrückt habe. Mein Gedanke war, gelegentlich mal ohne IEM mit unseren normalen Boxen zu üben um nicht das Gefühl dafür zu verlieren, auch mal ohne IEM klarzukommen. Ist das kein sinnvoller Gedanke? Ich hatte gelesen und gehört, dass es Probleme mit IEM geben kann und ggf kein Funkkanal frei ist oder die Verbindung abbrechen kann etc.
Das kann passieren, und gelegentlich mal worst case-Tests zu machen schadet sicherlich niemandem.
Kann man kabelgebundene IEM mit einem Funkset erweitern, sodass man die dann einfach statt ins Mischpult in den Empfänger einstöpselt, sobald man auf Funk umsteigen möchte? Oder muss man dann die Kabelvariante ersetzen?

Nochmal zur Sicherheit: Persönliches Equipment wie IEM zählt nicht ins Budget.
Ich gehe eure bisherigen Antworten morgen in der Bandprobe mit den anderen durch, beantworte Rückfragen dann nochmal genauer und schreibe ggf. weitere Infos und Fragen von den anderen mit dazu.
Sollte aber dennoch gemeinsam diskutiert und geplant werden - wenn es bei einem von Euch budgetmässig doch nur zur 150,-EUR-Funk-Variante reicht und er damit hinterher nicht glücklich wird, das lässt sich ja vermeiden.
Vielen lieben Dank nochmal!
 
... Für das Mischpult hatten wir uns eigentlich für das Behringer X32 Compact entschieden, u.a. weil wir es gut fanden, dass das notfalls auch ohne Tablet bedienbar ist und weil es der Schlagzeugerin wichtig ist, dass das Schlagzeug fürs IEM auch abgenommen wird mit mehreren Mikros. Habt ihr dazu Erfahrungen? ...

Das X32 ist nicht mein bevorzugtes Pult, mir liegt eher die Bedienung von SoundCraft oder Allen & Heath. Aber das Behringer ist technisch gut, klingt ordentlich und (ganz großes Plus) kriegt auch nach zehn Jahren noch Software-Updates. Daher hier keinerlei Bedenken.

Um ein Schlagzeug für IEM brauchbar abzunehmen, kann man gut mit zwei bis vier Mikros abnehmen.
- zwei Mikros, einmal BD, einmal Overhead - brauchbar bei mono-IEM
- drei Mikros, entweder BD, Snare und mono Overhead (für mono IEM) oder BD und stereo-Overhead (für stereo IEM); wenn man die Overheads passend platziert, so dass sie zur Anschlagfläche auf der Snare genau den gleichen Abstand haben, fehlt einem das Snare-Mikro nicht
- vier Mikros, BD, Snare, stereo OH - damit nehme ich auch oft genug das Drumset für die Front ab und kriege normalerweise Komplimente für den Sound, es geht also
 
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solltet Ihr die Tabletbedienung von Anfang an mit einplanen.
Und da hat das X32 einen Nachteil: man benötigt einen Router/WLAN-Hotspot oder einen Ethernet-Switch, um mehr als nur einen Rechner über Ethernet anschließen zu können.

Ein weiter Aspekt, der durchaus ein Nachteil sein kann, aber nicht muss: es hat keine HiZ-Eingänge für den direkten Anschluß von Instrumenten, wenn das mal sein soll. Wenn man das benötigt, ist man mit einem kleineren Pult (Behringer XR18, Soundcraft UI16, UI24, Allen&Heath CQ-Serie) u.U. besser bedient, weil diese eher als All In One-Arbeitsgeräte für Amateurbands konzipiert sind, das X32 aber schon eher auf den (semi-) professionellen Einsatz zielt(e). (Es ist auffällig, wie viele Erklärvideos sich auf den Einsatz in Kirchen beziehen.) Das schreibe ich jetzt ganz wertneutral; ich habe für unsere Band gerade selbst ein X32 gekauft.
 
Und da hat das X32 einen Nachteil: man benötigt einen Router/WLAN-Hotspot oder einen Ethernet-Switch, um mehr als nur einen Rechner über Ethernet anschließen zu können.
Dieser "Nachteil" ist aber kein Alleinstellungsmerkmal vom X32. Das gilt auch für 90% oder mehr der Marktbegleiter. aber wenn man bedenkt dass es dafür eine exorbitant große Investition von ca 70-100€ braucht um so etwas nachzurüsten, dann sehe ich als ein verschmerzbaren "Nachteil".
Ein weiter Aspekt, der durchaus ein Nachteil sein kann, aber nicht muss: es hat keine HiZ-Eingänge für den direkten Anschluß von Instrumenten, wenn das mal sein soll.
Mir ist das egal, denn ich habe die beim XR18 oder anderen Pulten noch nie gebraucht. Da verwende ich schon seit Urzeiten eine DI Box und fertig ist die Geschichte.

Ich würde da bei derlei Dingen ohnehin nie von Nachteilen sprechen. Wenn dann wären mir fehlende Erweiterbarkeit, fehlende Integration in heterogenen oder größeren Systemen als Nachteile der Mitbewerber sehen.
Wie kommt man nur auf die Idee, einem Pult nur einen SLink Anschluss zu gönnen, wo doch das X32 durch den beiden AES50 Anschlüssen gezeigt hat, wie hilfreich das sein kann um komplexere Setups (Monitor-FOH-Streaming usw) zu realisieren. Warum man das z.B mit einem SQ, QU usw nicht machen kann, versteh ich nicht. oder warum man nach wie vor einem QU keinen Expansion Slot gönnt um Konnektivität nachrüsten zu können. Das sind für mich Nachteile die man nicht mit wenigen Euros aus der Welt schaffen kann.
mir liegt eher die bBedienung von SoundCraft oder Allen & Heath.
Mit dem UI habe ich nie was zu tun gehabt, ist nichts was ich in mein Beuteschema gepasst hätte. Aber mit A&H habe ich so meine Erfahrungen. Da muss ich aber sagen, dass die auch so ihre Ecken und Kanten haben, die bei mir manchmal ein Stirnrunzeln, Kopfkratzen und ein verdutzes "Hmmm?????? Was ist denen nur einfallen??" aufkommen lassen. Aber das liegt wohl in der Natur der Sache und so hat am Ende jeder ein Pult, das gefällt. Alles gut, so lange es kein Pre.... aber lassen wir das ;)
 
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Nebenbei noch ein Tipp für einer sehr gut klingendes digitales Wireless-Stereo-IEM-System - klingt eigentlich wie Kabel: Debra ST-202 (kostet je System nur ca. 110-120€). Im Bass-Forum gibt's Erfahrungsberichte: https://www.bassic.de/threads/debra-iem-langzeittest-guenstiges-gutes-wireless-iem.14936842/page-2
Ich habe auch das HF-Spektrum mit einem Analyzer angeschaut und das sieht einwandfrei aus. Alles in Ordnung.

Zu berücksichtigen ist die Latenz des digitalen Systems. Mit 7ms ist das für viele Instrumentalisten noch in Ordnung, Sänger tun sich wegen der Knochenleitung der eigenen Stimme damit schwerer. Dennoch eine Empfehlung wert. Bei feststehenden Positionen (Drummer) finde ich eine kabelgebundene Lösung immer sinnvoller.

Beim Mischpult solltet ihr überlegen, ob ihr "echte" Fader benötigt oder es auch ein Tablet sein darf. Beim Preis des Behringer X32 Compact würde ich nämlich an eurer Stelle eher auf ein Wing Rack schielen. Klanglich schon eine deutliche Weiterentwicklung und nur wenig teurer. Für den Probenraum reicht auch auch aus meiner Sicht ein Flow 8 als Mischpult und eine Aktiv-Box (wie oben schon in einem Post erwähnt).
 

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