PA für Gitarrenduo etc.

von LustigePerson, 17.04.07.

  1. LustigePerson

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    Erstellt: 17.04.07   #1
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  2. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 17.04.07   #2
    Vorneweg: Gesang und A-Klampfen sind in Sachen Klangregelung recht anspruchsvolle Quellen und deshalb würde ich bei Mischpult/Powermischer vor allem auch darauf ein Augenmerk haben. Deshalb scheiden die ganzen "Henkelmänner" schon mal aus. :D

    Gute Powermischer der mittleren Preisklasse:
    - Allen&Heath PA12CP
    - Yamaha EMX5014 oder 5016

    Gebraucht fallen mir noch ein:
    - Dynacord Powermate 1000 (1)
    - Zeck Profiler
    - Soundcraft Spirit Powerstation 600
    - Yamaha EMX5000/12

    So eine Kiste in Kombination mit einer EV SX300 wäre absolut empfehlenswert.


    Eine Alternative (die gewisse Vorteile hätte, wenn die Boxen als eigenständeige Monitoranlage für die Rockband zum Einsatz kommen sollten), wäre Aktivboxen plus Eierlegendewollmilchsau-Mischpult. Hier wären die SX360 die alternative von EV und als Mischer z.B. einen MG16-6FX von Yamaha oder eine Klasse drüber den PA12 von Allen&Heath. Die jeweils angeführten EV Boxen sind natürlich nur ein Beispiel. KME, Fohhn, Dynacord, RCF, uswusf. haben auch alle wirklich taugliche Boxen für Deine Anwendung im Programm.


    Was noch nicht angesprochen wurde, ist das Monitoring. Ihr werdet zumindest eine kleine aktive Monitorbox brauchen, um Euch selbst zu hören, denn PA hinter den Musikanten kann man knicken. Zumal, wenn die Gitarren mikrofoniert werden sollen. Letzteres würde ich mir übrigens nochmal überlegen, denn die Nachteile dieses Unterfangens im Livebetrieb überwiegen m.E. die klanglichen Vorteile bei weitem. Lieber in die Klampfen ein gutes Abnahmesystem einbauen lassen...


    der onk mit Gruß

    PS: das Gerät aus dem Link trägt den Griff zurecht - dient vorzüglich zum Wegwerfen! :D
     
  3. LustigePerson

    LustigePerson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.07   #3
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  4. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 17.04.07   #4
    Pass auf...

    Ich verstehe eines nicht:
    Du schreibst (völlig zurecht), daß gute Mikrofonierung deutlich besser klingt als ein Einbau-PU (wobei es da natürlich da auch sehr gute Systeme gibt), willst aber eine PA im low-budget Sektor anschaffen. Damit gehen die klanglichen Vorteile der Mikrofonierung schon mal den Bach runter und zudem ist die Mischersektion nicht in der Lage, die Nachteile der Mikrofonierung in Bezug auf Rückkopplungen zu kompensieren. Wenn schon mit Mikrofonierung an den Start, dann muß auch der Rest am anderen Ende des Mikrokabels dazu passen, sonst ist das wie 275 Reifen auf 'nem Käfer.;)

    Wenn's wirklich das "Einfachste vom Einfachen tut", dann überweise mir den angedachten Etat oder wirf das Geld in die Isar (oder ein Gewässen nach Wahl in Deiner Nähe...). So sparst Du Dir wenigstens Ärger und Geschleppe von Elektroschrott.:D

    Sorry für die harten Worte, aber das Thema "PA für ohne Geld" gab's hier im Forum schon zu Genüge...


    der onk mit Gruß
     
  5. LustigePerson

    LustigePerson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.07   #5
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  6. der onk

    der onk HCA PA-Technik HCA

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    Erstellt: 17.04.07   #6
    Gebraucht müsstest Du mit etwa 1200 - 1500 Euro rechnen (ohne Mikros). Ist das nicht drin, würde ich für Auftritte einfach eine passende Anlage mieten. Bei Selbstabholung gehe ich mal von um die 100.- Euro für Powermischer, zwei Tops und einen Monitor aus. Mikros würde ich ggf. selbst anschaffen, wobei man m.E. gerade bei solchen plug-and-play Geschichten mit Tonabnehmersystemen für die Klampfen besser und unproblematischer fährt.


    der onk mit Gruß
     
  7. topo

    topo HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 17.04.07   #7
    Man kann es i.d.R. daran erkennen (wenn die Sachen eben unterster Level sind), dass die Anbieter solcher Ware, bestimmte Angaben einfach weglassen.

    Jetzt nur mal die Angabe dort: "2 X 400 W Leistung bei 4 Ohm"

    Das bedeutet in der Realität mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, dass das die Peak Angabe ist. Wichtig wäre die RMS Angabe der Leistung in Watt.
    Sehr grob runter gerechnet, wäre das ungefähr die Hälfte - also 2x 200 Watt RMS an 4 Ohm.
    Nur sind die allermeisten Boxen in 8 Ohm. D.h. - da geht noch mal die Hälfte ab (sehr grob runter gerechnet). Dann wären wir bei 2x 100Watt RMS an 8 Ohm.
    Weiterhin zeigt die Erfahrung, dass man bei den billig Endstufen nicht mehr als bis zur Hälfte aufdrehen darf, da sonst das Signal sehr schnell und stark verzerrt. Gerade bei 2x Guit. und Gesang nicht wünschenswert. D.h. Du bist jetzt real bei ca. 2x50 Watt RMS an Ohm. Und das ist ganz ganz wenig für Dein Vorhaben.

    Dieses Spiel könnte man jetzt mit nahezu jeder Angabe dort weiterführen.

    Minimal soltest Du rechnen:
    ca. 200,- € für einen AMP (http://www.musik-service.de/PA-Endstufe-DAP-Audio-Palladium-P-900-prx395719516de.aspx)

    ca. 240,- € sehr günstige Boxen (2x) (http://www.musik-service.de/Lautsprecher-Box-Samson-Resound-RS-12-PA-Speaker-prx395743195de.aspx)
    ca. 100,-€ für einen kleinen Mischer mit 4 Mic Preamps (http://www.musik-service.de/behringer-xenyx-1202-prx395754403de.aspx)

    Das wären ohne Kabel und Mics ca. 540,-€ in Summe.

    Das ist jetzt das aller minimalste was mir einfällt!

    Topo :cool:
     
  8. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 17.04.07   #8
    ich möchte das unterstreichen: das minimalste (sprich: unterste Schublade von Marken-Herstellern welche Namen wir grade noch so in den Mund nehmen)

    auch bei einer unverstärkten Rockband wirst du diese Böxchen an die Grenzen treiben
    und: vergiss diesen epay-Link
     
  9. LustigePerson

    LustigePerson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.07   #9
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  10. der onk

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    Erstellt: 17.04.07   #10
    Wahre Worte, Topo (endlich einer, der mir hilft... :D ), aber zu Deinem Minimal-Setup sollte man noch was - unabhängig von der Qualität - sagen:

    Der Mischer ist mehr als spartanisch ausgestattet. Sinnvolles EQing fällt aus, Master EQ gibt's garnicht, keine Effekte (gerade Gesang plus Klampfe kommen staubtrocken nicht gerade gut), falls externe Effekte, dann kein Monitoring mehr möglich. Dann darf man die Kosten von Kabeln (schon angesprochen) aber auch Stativen (Kniekehlen beschallen kommt ebensowenig gut, wie "Stative" aus fünf oder sechs Bierkisten) nicht vergessen. Minimal also einen Hunderter dazu.

    Dann ein Monitor, ohne den es nicht gehen wird, weil man von der PA (vor den Musikern aufgebaut) auf der Bühne nur Tieftonbereich und Reflexionen höert oder (PA hinter den Musikern) in Sachen Feedback in Teufels Küche kommt. Also zumindest 200 für einen Aktivmonitor dazu.

    Letzterer wird sich gleichzeitig mit einem externen Effektgerät (minimal 100.- Euro) ausschließen, weil Mischer zu knapp.

    Dann noch der Ruf nach einem kleinen Grafik-EQ, um die Boxen etwas weniger plärren zu lassen (75.- Euro) und man kommt schön langsam in Preisregionen einer passablen Gebraucht-PA, die die genannten Komponenten locker in die Tasche steckt.


    der onk mit Gruß
     
  11. LustigePerson

    LustigePerson Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Alle Fragen geklärt...
     
  12. Harry

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    Erstellt: 17.04.07   #12
    jo - genau, frag die Gitarristen :D
    Hauptsache der Engl-Amp klingt fantastisch ;)

    übrigens: ich besitze weder Sattelschlepper noch Anhänger. Die Samson-Böxchen passen auch in einen 3-Zylinder Daihatsu.
    Oder was sollte diese (völlig überflüssige) Bemerkung?
     
  13. der onk

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    Erstellt: 17.04.07   #13
    ... die Gitarristen - der war gut. :D

    Das schreibe ich hier - selbst Klampfist - absolut ohne Häme, aber gerade die Gitarrero-Zunft ist m.E. ein Biotop für beschallungstechnische Tiefstflieger. Das liegt vielleicht daran, daß antiquierte Tontechnik und übelste Frequenzgänge bei Stromgitarren sinnvoller Usus sind. :D

    Aber Spaß beiseite - ich kann Deine säuerlichen Anspielungen nur teilweise nachvollziehen, denn rein vom Transportaufwand liegen sämtliche angesprochenen Lösungen nah beieinander (eine gute 12-2 trägt sich nicht schlechter als eine miese) und auf Niveau des Kofferraumvolumens eines Kompaktwagens.

    Lauter als unverstärkt kriegst Du die Instrumenten und Stimme auch für 300.- Euro. Bloß wird das wesentlich schlechter klingen als die unverstärkten Quellen (und das, obwohl Du es spieltechnisch doch drauf hast und deshalb auch keinen Hall, dafür aber Mikrofone zur Abnahme willst...) und das Problem mit sich selber hören und dabei nicht im Feedback untergehen wird Dein ständiger Begleiter.


    der onk


    PS: Sind die Osterferien nicht schon wieder vorbei?
     
  14. Tobi16

    Tobi16 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.04.07   #14
    bei uns in rlp schon...:rolleyes:
     
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