Paar Verständnisfragen zu in ear für fünfköpfige Band

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Hallo.
Also wir sind gerade dabei eine neue Band zu gründen. Ich hab ein Album produziert und wir wollen das einigermaßen professionell live umsetzen.
Proberaum ist vorhanden; muss aber noch entrümpelt werden. Es ist einiges an equipment vorhanden, einiges muss angeschafft werden. Wir machen so indie pop; manchmal auch etwas rockiger.

Gut; soviel vorab.
Wir sind also zu 5:

Ich: Vocals u rythm Gitarre
2. Gitarrist u backing Vocals
Bassist u backing Vocals
Keyboarder macht Piano und Samples
Drummer macht Drums und soll auch paar Samples abspielen mit so drum Pads.

Mixer habe ich momentan den xr18 im Auge.
Sollte von den eingängen her reichen. Drums werden nicht gross abgenommen (evtl die BD) da wir keine laute Krach musik machen; außer das wäre für in ear monitoring unumgänglich.
Gitarren Amps würde ich schon abnehmen um sie in ear beizumischen; spielen auch viel Clean oder mit minimal gain und Effekten (Hall, tremolo..)
Gut, wenn ich richtig rechne sollten die 18 Eingänge reichen. Wie wir das genau mit den Samples machen (mal ein "gong", mal paar Ambient fx, mal Streicher...ja, drummer spielt mit klick, damit es mit den Samples funktioniert) müssen wir noch schauen. Laptops , Software, mpc und die benötigten Samples aus der Album Produktion sind vorhanden.
(Endlich) zum Thema in ear (Wer zu den Sachen davor Anmerkungen hat, bitte gerne).
Das xr18 hat 6 aux out. Daran könnte man 6 -mono- Kopfhörer oder in ear, Kabel oder drahtlos betreiben. Soweit richtig?
Wieso braucht man da eigentlich immer diese Verstärker?
Könnte man da theorethisch nicht direkt nen Kopfhörer anschließen, Signal mixen und einpegeln (alles über xr18 und die software) und gut? Erst mal unabhängig von drahtlos oder Kabel.
Okay. Dann. Ich Les viel über mono und Stereo bei in ear. Scheint ne glaubensfrage zu sei :). Man kann die 6 aux des xr18 ja Easy erweitern, falls man Stereo in ear für 5 Mann will?
Okay; Sorry wenn es etwas länger geworden ist. Hoffe ihr könnt mir bei meinen Gedanken bischen helfen.
Danke
 
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Hallo,
die Kopfhörerverstärker werden benötigt, um das LineLevelSignal der Ausgänge (Aux) zu verstärken, ohne wirds sehr leise :)
Ich würde euch auch dringend raten, über Stereo-Monitoring nachzudenken. Klar geht auch Mono, aber Stereo macht einfach mehr Spaß und hilft beim Differenzieren.
Drums solltet Ihr so abnehmen, dass das komplette Kit in den Ohren ankommt.
Denn sonst wirds echt seltsam - der Clou bei IEM ist ja, dass jedeR für sich komplett alles auf die Ohren bekommt wie er/sie es möchte.
Von daher wird es mit dem XR18 auch etwas eng.
(PS: Ich spare gerade für die 5-köpfige Band auf ein XR32 Rack für genau den Zweck:D)
 
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Hey ho.
Vielen dank (mal wieder :))
Also das xr 18 müsste schon reichen.
3 Vocals, 2 Gitarren, 1 Bass, 1 keys, 2 mpcs, bleiben noch 9 Eingänge übrig für Drums etc...

Okay, also man braucht nen mic Verstärker.
Den schliesst man an 2? Aux Ausgänge an (stereo) und an den Kopfhörer Verstärker dann die in ears wireless.
Das hier wird immer genannt:

https://m.thomann.de/de/behringer_powerplay_p16m_personal_mixer.htm

Aber wo sind denn da die ganzen Ausgänge?

Puh,
 
Okay, also man braucht nen mic Verstärker.
nein, man braucht einen Kopfhörerverstärker;-)
Den schliesst man an 2? Aux Ausgänge an (stereo) und an den Kopfhörer Verstärker dann die in ears wireless.
genau. Wenn man es stereo haben will. beim XR18 geht das dann für 3 unterschiedliche Mischungen.
Das hier wird immer genannt:
https://m.thomann.de/de/behringer_powerplay_p16m_personal_mixer.htm
Aber wo sind denn da die ganzen Ausgänge?

Das geht auch mit dem XR18. das ist aber dann ein eigener Mixer für max. 16 Signale. Diese bekommt er über den Ultranet-Anschluß, den man dann an den nächsten P16M weiter leiten kann usw. Zusammengemischt wird dann im P16M und über den Kopfhörer out direkt an einen Kopfhörer geleitet. Oder man schickt die Mischung über Line-Out in den inEar-Sender.
An sich also quasi die Deluxe-Variante da man dann mit den Monitor-Mixes nicht mehr auf die Aux-Wege des XR18 angewiesen ist. Kostet aber auch einiges mehr;-)
 
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Danke @Wil_Riker

Also aus dem xr18 bekomme ich 3 separate Stereo Mixe raus; oder mehrere Musiker "einigen" sich auf den selben Mix.

Sind diese "sender" immer erweiterbar oder sind das nur bestimmte Modelle?
Ab welchem Preis bekommt man denn was ordentliches und könnt ihr mir da was empfehlen ?
 
Ich denke, Du solltest erst einmal gedanklich trennen zwischen Anzahl der individuellen Mixe und Anzahl der Stereo InEars. Der erste Schritt ist: wie viele unterschiedliche Mixe soll der Mischer bereitstellen können? Unterschiedlicher Mix heißt unterschiedlicher Hardware-Ausgang, und das ist hier der entscheidende Faktor. In Stereo kann das XR18 drei Mixe zur Verfügung stellen, via die sechs Mono-XLR-Aux Outs. Punkt. Braucht ihr mehr unterschiedliche Stereo-Mixe, ist hier andere Hardware erforderlich (X32 Rack / Producer / Compact / Full Size), oder ihr erweitert das XR18 über das P16-M, wie bereits erwähnt. Teilen sich Musiker einen Mix, kann das Signal (bzw. die Signale) NACH dem Mixer gesplittet werden, z.B. wie von Wil_Riker beschrieben, mit einem Sender und mehreren Empfängern. Geht kabelgebunden auch über verschiedene Kopfhörerverstärker. Das ist dann der zweite Schritt, nämlich wie die Mixe auf die Ohrmuscheln kommen. Und ihr müßt euch über BEIDE Schritte Gedanken machen.

Meine Mutmaßung: für alle stereo. Aus den Gründen, die mjmueller schon beschrieben hat. Also die Frage: wie viele unterschiedliche Mixe? Da wird erfahrungsgemäß meist jeder so seine Sonderwünsche haben ... Setup könnte also z.B. so aussehen:
- XR18
- drei Funkstrecken an die sechs Aux Outs des XR18 anschließen (git, git, b)
- je ein P16-M für keys und drums, die ihre Kopfhörer direkt daran anstöpseln

Aber noch kurz zu der eigentlichen Frage:

Was bräuchten wir denn, um 5 Handel mit Stereo in ear zu versorgen?

Minimallösung (bei kabelgebundenen Mono-Mixen) (Kabel außen vor gelassen): 5x Behringer Powerplay P1 à 39 EUR pro Stück als Kopfhörerverstärker, insg. ca. 200 EUR
Stereo-Lösung (Musiker teilen sich Mixe): 1x Palmer PLS-02 Line Splitter à 159 EUR, 5x Behringer Powerplay P1 à 39 EUR, insg. ca. 360 EUR
Luxus-Lösung (individueller Mix je Musiker): 2x Behringer P16-M à 199 EUR, 3x Behringer Powerplay P1 à 39 EUR, insg. ca. 520 EUR
Stereo-Lösung mit In-Ear (drei Musiker teilen sich einen Stereo-Mix): 1x LD MEI 1000 à 275 EUR, 2x LD MEI 1000 Empfänger à 168 EUR, 2x Behringer P1 à 39 EUR, insg. ca 700 EUR.

Mit der Rechnung wollte ich nur zeigen: was IEM teuer macht, sind vor allem die Funkstrecken. Da ist dann die kabelgebundene Erweiterung des XR18 über das P16-M eigentlich kohlemäßig absolut vertretbar ...

Bässte Grüße

MrC
 
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Drums werden nicht gross abgenommen (evtl die BD) da wir keine laute Krach musik machen; außer das wäre für in ear monitoring unumgänglich.
Ich würde dringend empfehlen, Kick und Snare einzeln abzunehmen und mit einem Overhead zu ergänzen. Ohne Kick fehlt dem Drummer der Schub, ohne Snare das Knallen und ohne OH das Gefühl fürs Set insgesamt und auch die Lautstärke der Becken, was wichtig ist, wenn man seine Lautstärke in kleineren Räumen bewusst niedrig halten will. Weil die In-Ears nicht linear dämpfen, sondern deutlich mehr Höhen als alles andere, hat man ohne Monitoring schnell das Gefühl, dass es nie richtig knallt, bzw. bei leiseren, feineren Sachen leidet das Gefühl, dass das Schlagzeug sensibel auf das reagiert, was man reingibt.

Wieso braucht man da eigentlich immer diese Verstärker?
Braucht man bei einer kabelgebundenen Lösung meiner Meinung nach nicht. Wenn man die Signale laut genug einpegelt, kommt auch ohne Kopfhörerverstärker genügend Pegel bei den In-Ears an.

Ich würde euch auch dringend raten, über Stereo-Monitoring nachzudenken. Klar geht auch Mono, aber Stereo macht einfach mehr Spaß und hilft beim Differenzieren.
+1, weil mono einfach unnatürlich ist. Mich hemmt es auf jeden Fall und mir selbst hilft da auch keine Gewöhnung. Es bleibt unnatürlich. Stereo ist zwar kein 3D, aber nah genug dran, um geil zu sein. :)

Ich gehe davon aus, dass der Mixer nur für euer Monitoring verwendet werden soll, nicht für den FoH-Mix, oder? Dann würdet ihr mit der Kanalanzahl des XAir18 wohl hinkommen. Aber ich würde, wenn irgendwie möglich, lieber immer etwas größer dimensionieren. Klar, ihr habt das Album produziert und werdet wohl erstmal das so spielen und. Aber wenn ihr jetzt auf einmal doch lieber die Drums komplett abnehmen wollt, oder hier noch ein Glockenspiel dazukommt und da ne A-Gitarre, dann wirds auch schon schnell eng mit den Kanälen. Das X32 Rack kostet ja "nur" ca. 300 € mehr - im Vergleich zu den Anschaffungskosten von Funkstrecken ist das ja fast schon ein Pappenstiel. Die würde ich auf jeden Fall investieren, wenn ihr die finanziellen Mittel habt. Individuelle Stereo-In-Ear-Wege sind dann kein Problem mehr, ihr seid auf jeden Fall zukunftssicher und wenn es mal nötig wird, könnte der Mixer immer noch per Tablet für die FoH dienen, weil er genügend Inputs und Outputs hat.

Zum Thema In-Ear-Mix mit meheren Leuten teilen: Kann man machen. Ich würde sagen, am ehesten geht das für Drummer und Bassisten klar. Ich würds aber eher ungern machen.
 
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Wow, vielen Dank für euren Input.

In Stereo kann das XR18 drei Mixe zur Verfügung stellen, via die sechs Mono-XLR-Aux Outs. Punkt. Braucht ihr mehr unterschiedliche Stereo-Mixe, ist hier andere Hardware erforderlich (X32 Rack / Producer / Compact / Full Size), oder ihr erweitert das XR18 über das P16-M, wie bereits erwähnt

Danke. Okay. Verstanden. Das macht Sinn.

Ich persönlich möchte separate Stereo Mixe für alle; und das am besten ohne zusätzliche Hardware zu kaufen. Also; gleich nen größeren Mixer wie den von dir genannten.
Ich hoffe bloß, dass ich die anderen überzeugen kann...finanziell...
Danke auch für deine kaufempfehlunge. Ich Treff mich heute mit unserem drummer und Versuch den zu überzeugen...so, Step by Step:)

Das MEI 1000 G2 ist IMHO schon sehr brauchbar

Okay. Das hatte ich auch schon auf dem Schirm. Danke.

Ich würde dringend empfehlen, Kick und Snare einzeln abzunehmen und mit einem Overhead zu ergänzen

Alles klar. Macht Sinn.

Braucht man bei einer kabelgebundenen Lösung meiner Meinung nach nicht. Wenn man die Signale laut genug einpegelt, kommt auch ohne Kopfhörerverstärker genügend Pegel bei den In-Ears an.

Ok.

Ich gehe davon aus, dass der Mixer nur für euer Monitoring verwendet werden soll, nicht für den FoH-Mix, oder?

Hmmm. Eigentlich soll alles über den Mixer laufen. Main outs auf die PA. Sollte doch gehen, oder?

Aber ich würde, wenn irgendwie möglich, lieber immer etwas größer dimensionieren.

Ich auch :)
 
Hmmm. Eigentlich soll alles über den Mixer laufen. Main outs auf die PA. Sollte doch gehen, oder?
Ok, gut zu wissen. Auf jeden Fall geht das. Ich wollte nur sichergehen. Ihr mischt euch dann selbst, richtig? Wenn ihr von einem fremden Tonmann gemischt werdet, wird der ja selbst entscheiden wollen, wie er das Schlagzeug abnimmt und wie viele Inputs er braucht. Aber in so einem Fall würde er vermutlich eh sein eigenes bzw. das Hausmischpult nehmen. Dann solltet ihr vielleicht noch über nen Splitter nachdenken, um auf der sicheren Seite zu sein... :gruebel: Hängt alles davon ab, wo ihr so spielen werdet.
 
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Hey Butch, cool, Dich hier zu finden!
Ich habe das XAir18 allerdings mit dem PM16 in das PSM600 von Shure.
Damit mische ich unsere 5-köpfige Rockkombo und versorge alle mit Monitormix.
Besser: Ich leiste uns einen Mischermann, der uns von draußen FOH mit Tablett mixt und auch den Monitor macht für die, ohne PM16 (nur unser Basser hat noch eins)
 
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Wie machst du das genau? :)
Individuelle Stereomixe?

Sänger kriegt Monomix Bus 1inear
Drummer Monomix über Wedge ( steuert sich über iPhone App)
2. Gitarrist entweder Mono über wedge oder Aushilfsgitarrist Mono inear
Bassist hat auch das PM16, also digital über Netzwerkkabel Stereo inear
Moi: PM16 also auch stereo über Netzwerk inear
 
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Man kann natürlich auch Aux1 mit einem ausgewogenen Hauptmix bestücken und diesen an (meinetwegen) jeweils Links-In der Sender schicken. Aux2-6 werden dann mit den individuellen Wünschen der Person bestückt und an die Sender 1-5 Rechts-In geschickt. Dann kann man das bei den meissten Sendern wunderbar zusammenmischen.
 
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Hey;

Ich hätte noch ein Frage zur Kombi XR18 und LD MEI 100 G2.

Wie stellt ihr die Frequenz bei dem Mei 100 G2 ein, damit es die Access Point Verbindung zwischen XR18 und Laptop nicht behindert?

Danke
 
Ähm, die können sich, soweit ich das verstehe, gar nicht behindern. der interne Access Point vom XR18 arbeitet bei 2,4 GHz (Wifi-Netzwerk) und die Mei 100 G2 unter 900 MHz (je nach Modell). Hast du Probleme mit der Kombination und wenn ja wie äußern die sich?
 
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Schließe mich an! Sie behindern sich nicht... wenn du nicht gerade hingehst und die antenne direkt aneinander klebst (und selbst dann eher nicht)...
 
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